Der hochnäsige Verkäufer

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Hochmut Ignoranz Zorn Shopping Stuttgart

Der hochnäsige Verkäufer
Ich muss beichten, dass ich letztes Wochenende einen Verkäufer beleidigt habe. Ich bin Akademiker und arbeite in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, dementsprechend verdiene ich relativ gut und muss täglich Anzüge tragen. Da ich vom Typ allerdings relativ normal aufgewachsen bin, verbringe ich meine Freizeit meist in Jeans und T-shirt bzw. zu dieser Jahreszeit in Pullover und Jacke (alles Durchschnittsmarken). Besagtes Wochenende hab ich mich also auf den Weg in ein größeres, etwas "besseres" Einkaufszentrum gemacht, um mir einen neuen Anzug für die Arbeit zu kaufen und wollte natürlich beraten werden. Als ich dann den etwas hochnäsig dreinblickenden Verkäufer beim Pullis falten gestört habe, hat er mich nur herabstufend angeschaut und gemeint "wenn ich einen Anzug für eine Hochzeit suche, solle ich doch in den Laden gegenüber, da hätte es eher etwas in meiner Preisklasse". Erstmal war ich ziemlich baff, mit so einem Verhalten (vor allem der arrogante Tonfall) steht man keinem Kunden gegenüber. Ich habe ihn allerdings dann gefragt, wie er es sich mit seiner Ausbildung zum Einzelhändler und 2.000 Euro Brutto leisten kann, andere nach ihrem Aussehen zu beurteilen. Bevor hier jetzt das Geschrei los geht, ich kann alle Menschen die sich für etwas besseres halten nicht besonders leiden, Leute, die für "Bonzen" Drecksarbeit machen und sich dabei auch noch besonders toll vorkommen hasse ich.

Beichthaus.com Beichte #00029594 vom 05.12.2011 um 12:57:16 Uhr in Stuttgart (5 Kommentare).

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Die neue Freundin meines Vaters

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Hass Engherzigkeit Eifersucht Zwietracht Familie Schweitenkirchen

Ich (m) habe ein für mich persönlich sehr großes Problem. Und zwar haben sich meine Eltern schon vor vielen Jahren scheiden lassen, was ich sogar selber begrüßt habe, da ich und meine Schwester schon damals gemerkt haben das es zwischen unseren Eltern nicht mehr gut lief. Daraufhin war es auch für viele Jahre in Ordnung, unsere Eltern haben sich wieder besser verstanden und wir hatten auch weiterhin mit unserem Vater Kontakt und nach 3 Jahren der Trennung bin ich und meine Schwester sogar zu ihm gezogen. Nur ist eben zu diesem Zeitraum auch eine gewisse Person in das Leben meines Vaters, eingetreten die ich anfangs respektiert, und gegen ende sogar gehasst habe.
Sie hat selber ein Kind, welches sie mir und meiner Schwester überall wo es ging vorgezogen hat. Wenn es darum ging im Haus zu arbeiten wurden die Aufgaben in etwa so von ihr verteilt: Es ging darum das Bad zu putzen, Ihr Kind hat das Waschbecken geputzt meine Schwester das restliche 20m² Bad mit Klo, Dusche, Badewanne und Boden. Es ging darum Rasen zu mähen: Ich durfte den Rasen mähen Benzin an der Tanke mit dem Fahrrad holen und anschließend wurde noch kontrolliert ob auch alles wirklich akkurat und perfekt gemäht wurde, wenn nicht durfte ich nochmal anfangen und ihr Kind hat mir in soweit helfen müssen, das es den Auffangbehälter vom Rasenmäher entleeren musste. Auf jeden Fall hat sie ihr Kind uns immer nur vorgezogen, es durfte alles, wir nichts.


Dazu auch noch ihre Art wie sie mit Problemen und ähnlichem umgegangen ist. Wenn man sich z.B. Abends noch ein paar Chips oder einen Jogurt genommen hat, durfte man am nächsten Tag mit Kommentaren wie: "Oh, da hat sich wohl jemand Jogurt genommen, da muss ich heute wohl wieder Einkaufen gehen. Also habe ich das früher nicht gemacht ohne zu fragen.".
Dann ist da auch noch ihre nach außen Hop und nach innen Flop-Art, von ihr kamen immer Kommentare wie: Wie unmöglich ich doch bin da ich ja lange Haare habe und sowas gehört sich ja nun mal gar nicht für einen Jungen, und was sollen bloß die Nachbarn denken wenn sie mich SO sehen. Sie selber ist allerdings in einem "Heavy-Metal-Motorradfanclub" und schießt sich regelmäßig am Wochenende ab und schreit die Nachbarschaft, die sie so sehnsüchtig zu schützen versucht, zusammen.


Aus diesen Gründen bin ich auch schon mit 17 ausgezogen und habe mir eine eigene Wohnung genommen, welche ich aktuell nur sehr schlecht finanzieren kann, aber egal, Hauptsache weg von dieser Person. Zwischenzeitlich hatte mein Vater auch noch Geburtstag, ich war auch da, wurde wie üblich von ihr angezickt habe aber versucht es zu ignorieren. Bis es dann später wurde und sie sich mal wieder abgeschossen hatte, da hat sie wieder mit ihrem Unterste-Schublade rumgezicke angefangen und ich habe ihr mal meine Meinung gegeigt, und meinem Vater noch gesagt das er mich NIE wieder in seinem Haus sehen wird bis er diese Person los geworden ist. Seit diesem Tag habe ich auch nur noch spärlichen Kontakt mit ihm. Aber jetzt kommt der Hammer. Heute hat er mich angerufen und gemeint das ich mich freuen soll, ich werde ein kleines Geschwisterchen bekommen.
In diesem Moment ist für mich eine kleine Welt zusammengebrochen, die Hoffnung gestorben, dass es endlich bald vorbei ist, dass ich meinen Vater wieder besuchen kann ohne einen schnaubenden Hausdrachen im Nebenzimmer sitzen zu haben. Zu diesem Zeitpunkt habe ich nur noch ein gepresstes "herzlichen Glückwunsch" aus mir rausgebracht, das Gespräch relativ schnell beendet und erst mal auf tote Gegenstände in meiner kleinen Wohnung eingeschlagen.


Jetzt zu meiner Beichte:
Ich weiß das es asozial ist und das Ungeborene nichts dafür kann, aber ich wünsche mir das sie einen Schwangerschaftsabbruch erleidet, sei es durch ihren Alkohol-Konsum oder andere Umstände. Und wenn das Kind auf die Welt kommen sollte werde ich es, als sein Halbbruder mit Verachtung strafen, bzw gar keinen Kontakt aufnehmen da ich darin immer das Gesicht dieser Frau sehen werde. Vermutlich werde ich auch den Kontakt zu meinem Vater einstellen da er jetzt auch nur noch Augen für seinen neuen Schatz haben wird. Ich weiß wirklich nicht was ich tun, oder wie ich reagieren soll.

Beichthaus.com Beichte #00029587 vom 03.12.2011 um 21:35:39 Uhr in Schweitenkirchen (20 Kommentare).

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Mixtur für meinen Ex

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Rache Boshaftigkeit Gesundheit Arbeit Ludwigsburg

Ich (w/22) war lange Zeit in einer unglücklichen Beziehung. Ich habe alles für meinen damaligen Partner gegeben und getan. Bin für ihn 400 km hergezogen, nachdem wir uns auf der GamesCom kennengelernt haben und meine Ausbildung abgebrochen, damit dies möglich war. Selbstverständlich begann ich eine Neue hier. Allerdings begann er vor einem dreiviertel Jahr mir fremdzugehen. Ich war so blauäugig und wollte es nicht sehen. Bis er mich vor die Tür setzte um sie einziehen zu lassen. Ich war lange Zeit sehr fertig. Viele meiner Freundinnen meinten, ich sollte Rache ausüben. Doch das Bedürfnis danach hatte ich nie. Ich arbeite als Pharmazeutisch-technische Assistentin in einer Apotheke in der ich hauptsächlich ärztlich verordnete Rezepturen herstelle und auch kaum vorne stehe, die Stelle dort habe ich auch noch nicht lange. Eines Tages, als ich nur im Labor Rezepturen herstellte, kam eine Kollegin und bat mich, aus Zeitmangel eine zu machen, die bei ihr abgegeben wurde. Für mich waren es Überstunden, aber sie hätte sonst den Abiball ihrer Tochter verpasst. Alles klar, kein Problem in dem Fall. Doch las ich auf der Rezeptur: Richtig, den Namen meines Ex. Und es ging um ein Mittel gegen Hämorrhoiden. Schadenfreude machte sich in mir breit. Und leider kamen auch Rachegelüste. Selbstverständlich stellte ich die Zäpfchen her. Jedoch vergaß ich die Wirkstoffe und setzte stattdessen eher reizende Stoffe ein und steril gearbeitet habe ich auch nicht. Erzählt habe ich es niemandem, da ich zum einem die Schweigepflicht über seine Krankheiten habe und zum anderen diese Sache alles andere als legal war. Hiermit möchte ich beichten, dass ich sowohl meine Probezeit als auch den guten Ruf der Apotheke riskiert habe. ich hoffe es wird mir vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00029585 vom 03.12.2011 um 14:53:23 Uhr in Ludwigsburg (23 Kommentare).

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Flirt mit meinem Lehrer

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Fremdgehen Begehrlichkeit Engherzigkeit Wollust Partnerschaft Mainz

Ich, w/23, gestehe hiermit, dass ich meinen Freund in Gedanken bereits betrüge und nur deshalb den Schlussstrich unter unsere in die Leere laufende Beziehung nicht ziehe, weil er gerade extrem viel Uni-Stress hat und ich ihm nicht auch noch (so blöd das klingen mag) die Vorweihnachtszeit verderben möchte.
Er ist ziemlich harmoniebedürftig und signalisiert mir immer sofort, dass er mich nicht verlieren will, wenn ich versuche, mit ihm darüber zu reden, dass ich an uns zweifle. Ich habe mir fest vorgenommen, es zu beenden wenn seine stressige Zeit vorbei ist und trage nun diesen Gedanken als schlechtes Gewissen mit mir herum. Ich kann nicht mal mehr authentisch auf seine Zärtlichkeit reagieren. Er nervt mich im Grunde nur noch mit seiner lieben, naiven Art und auch die sexuelle Anziehung ist nicht mehr vorhanden. Ich merke langsam, wie so etwas wie Verachtung für ihn in mir wächst und fühle mich dabei unheimlich schäbig und gleichzeitig überlegen.
In letzter Zeit habe ich zudem oft einen intensiven Flirt mit einem meiner Lehrer, der circa 20 Jahre älter als ich ist. Offensichtlich ziehen wir uns auch sexuell sehr an, denn die Spannung zwischen uns nimmt mir fast den Atem. Ich kann wirklich den ganzen Tag nur noch an leidenschaftlichen und dreckigen Sex mit ihm denken. Dass daraus wahrscheinlich sowieso nichts wird, ist mir klar, aber allein der Umstand, dass dieser mir im Grunde Fremde Mann meine Gedanken und Phantasien derart ausfüllt, während ich mich von meinem netten, zärtlichen Freund immer mehr distanziere, quält mein Gewissen.

Das Schlimmste im Moment ist, dass mir bewusst ist, dass das alles ein Zeichen dafür ist, dass unsere Beziehung den Bach hinunter geht. Obwohl ich auf keinen Fall eine bin, die sich dauernd alles ausgeben lässt, habe ich mittlerweile schon ein schlechtes Gewissen dabei, wenn mich mein Freund beim Ausgehen einladen will, denn in Gedanken bin ich ja nicht mehr bei ihm. Ich liebe ihn nicht mehr und mache nur nicht Schluss weil das blöde Timing so schlecht ist.

Beichthaus.com Beichte #00029582 vom 02.12.2011 um 17:35:47 Uhr in Mainz (20 Kommentare).

Gebeichtet von Vidio
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Meine Freundin nervt

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Engherzigkeit Feigheit Verzweiflung Partnerschaft

Ich kann meine Freundin einfach nicht mehr ab. Sie nervt mich nur noch. Ich finde es fast unerträglich in ihrer nähe sein zu müssen. Ich hasse es mit ihr Sex zu haben (im letzten Jahr vielleicht maximal 30 mal) und dann auch meistens wenn ich betrunken war. Es ist nicht so das sie nicht gut aussieht, nein das Gegenteil ist der Fall, alle meine Kumpels beneiden mich.
Sie ist sehr fleißig, immer am putzen oder kochen. Sie tut sehr viel für mich und trotzdem bin ich ihrer überdrüssig. Sie ist sehr unternehmungslustig und aufgeweckt, aber alles Dinge die mich noch mehr an ihr stören, ich bin es einfach nur noch Leid. Es ist ja nicht so das ich es noch nicht versucht habe Schluss zu machen, aber sie ist total ausgeflippt und zusammengebrochen. Und ich habe die Befürchtung das sie sich was antut, wenn ich es doch mal übers Herz bringen sollte sie "frei zu lassen", denn sie einen besseren als mich verdient. Für mich als auch für sie wären eine Menge Jahre für die Katz, aber lieber jetzt als nie. Ich weiß aber nicht was ich tun soll, wie ich es tun soll, oder wann ich es tun soll. Ich sitze eigentlich in einem goldenen Käfig und weiß nicht mehr ein und aus.

Beichthaus.com Beichte #00029576 vom 29.11.2011 um 21:26:24 Uhr (25 Kommentare).

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