Epileptikerin hinterm Steuer

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Waghalsigkeit Lügen Feigheit Auto & Co. Gesundheit

Ich (w/26) bin seit fünf Jahren Epileptikerin. Ich habe meinen Führerschein also schon deutlich vor meinem ersten Anfall gemacht. Seit der Diagnose werde ich regelmäßig von meinem Neurologen daran erinnert, dass ich ein Jahr lang nach einem Anfall nicht mit dem Auto fahren darf. Nach diesem einen Jahr darf ich aber ganz normal fahren! Ich habe mich auch sehr lange an diese Regelung gehalten. Erst nach ungefähr neun Monaten habe ich mich wieder hinter das Steuer gesetzt, wenn ich mir absolut sicher war, dass kein Anfall kam. Meine Anfälle waren übrigens immer zwischen 6 und 9 Uhr. Nach elf Monaten ohne Anfall habe ich mich wieder vormittags hinters Steuer gesetzt. Ich habe dann aber prompt an einer roten Ampel einen Anfall bekommen. Krankenwagen und Polizei kamen natürlich und wollten wissen, was passiert war. Gegenüber der Polizei habe ich dann natürlich geschwiegen, aber den Sanitätern konnte ich wegen der Schweigepflicht alles ohne Bedenken erzählen.


Ich habe zu dieser Zeit keine Straftat begangen, da das nur eine ärztliche Empfehlung war und die Polizei mir zuvor nie den Führerschein abgenommen hat. Letztlich ist auch nichts weiter passiert und die Polizei hat sich auch nicht bei mir gemeldet. Für mich war die ganze Sache also erledigt, aber das Auto gehört nicht mir. Ich hatte es lediglich von meiner Mutter geliehen. Dank dem neuen Anfall zählen also jetzt wieder diese 12 Monate. Ich habe es meiner Mutter aber komplett verschwiegen, um das Auto nicht zu verlieren. Nach diesem Anfall hatte ich dann also auch weiterhin das Auto. Tja - bis dann nach einem halben Jahr ein Brief an meine Mutter adressiert von der Krankenkasse kam. Ich war noch über sie familienversichert und es kam dann eine Aufforderung, zehn Euro für den Krankenwageneinsatz zu bezahlen. So hat meine Mutter erfahren, dass ich ohne ihr Wissen wieder einen Anfall hatte und es ihr wissentlich verschwiegen habe, um das Auto weiterhin fahren zu dürfen. Ich habe ihr dann unter Tränen von meinem neuen Anfall erzählt.


Ihre Reaktion war, dass sie natürlich sehr enttäuscht von mir war und danach habe ich bestimmt vier Monate lang ohne Auto leben müssen. Ich habe ihr aber immer noch verschwiegen, dass der Anfall im Auto passiert ist, deshalb möchte ich beichten, dass ich bewusst geschwiegen habe. Ich weiß nicht, ob ich es ihr überhaupt irgendwann erzählen werde. Mit dem Auto fahre ich übrigens immer noch. Auch mit dem Wissen meiner Mutter. Im schlimmsten Fall würde ich einen Unfall bauen und die Versicherung würde den Schaden nicht bezahlen. Das ist auch das Einzige, worüber ich mir Sorgen mache. Aber obwohl ich Epilepsie habe und vielleicht einmal im Jahr einen Anfall bekomme, werde ich nicht mit dem Fahren aufhören. Es gibt wirklich genug Leute mit einer normalen Krankheit, die theoretisch auch nicht mehr fahren sollten!

Beichthaus.com Beichte #00034526 vom 06.12.2014 um 16:03:05 Uhr (22 Kommentare).

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Unser Nachbar und das Kamasutra

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Aggression Gewalt Schamlosigkeit Nachbarn

Ich habe eine sehr hübsche Frau. Wir lieben und respektieren uns, es handelt sich um eine wirklich sehr gute Partnerschaft. Wir sind beide Anfang 30 und wohnen in einer großen Stadt in einer Penthouse-Wohnung. Wenn wir nach oben wollen, müssen wir den Lift nehmen. Das Hochhaus hat auch einen Wach- und Portierservice, der unten am Eingang zu finden ist. Um hier zu wohnen, benötigt man schon ein bisschen Kleingeld. Die Wohnung unter uns ist eine Maisonette-Wohnung mit über 300 Quadratmetern und hier kam es unlängst zu einem Verkauf. Der neue Eigentümer bezog die Wohnung selbst - ich habe den Herrn (ca. 60) erst nach einigen Wochen kennengelernt. Meine Frau bereits bei seinem Einzug. Sie arbeitet von zu Hause aus, was sie dem Typ auch erzählt hat. Dieser Nachbar ist anscheinend zu Hause rausgeflogen und hat deshalb diese Wohnung erstanden. Er hat eine Flugschule und ist ziemlich wohlhabend. Meine Frau berichtete mir, dass sie ihn vor dem Haus beim Einzug kennengelernt hatte und sie sich lange unterhielten. Bereits am nächsten Tag brachte der Portier einen Strauß Rosen zu uns. Der Absender war besagter Nachbar. Dann kamen feinste Pralinen, Einladungen fürs Theater, zum Weihnachtszirkus und so weiter. Es hing immer eine Karte dran, dass er sich freuen würde, wenn er eine Begleitung zu diesen Veranstaltungen hätte.


Meine Frau muss ja zwingend mit dem Aufzug fahren, wenn sie nicht die Feuertreppe nehmen will, daher fährt sie natürlich mehrmals täglich hoch und runter. An der Wohnung des Nachbarn stoppt er meist und er steigt scheinbar zufällig zu. Dann beginnt er sofort eine Unterhaltung und fragt, wie die Pralinen waren und so weiter. Meine Frau hatte ihm bereits nach dem zweiten Geschenk klar gesagt, dass sie mit ihrem Mann zusammenwohnt und sie kein Interesse daran habe, mit ihm auszugehen oder Geschenke anzunehmen. Sie wirft ihm daher in letzter Zeit alles zurück in den Briefkasten. Aber er hat wohl nie mit dem Gedanken gespielt, aufzuhören. Als ich nach einer zweiwöchigen Geschäftsreise wieder nach Hause kam, habe ich ihn angetroffen und zur Rede gestellt. Er meinte, dass er sich nur einsam fühlt und jemandem eine Freude bereiten möchte. Ich habe es dabei belassen. Heute war ich bereits auf der Autobahn, als meine Frau anrief. Sie berichtete mir, dass sie heute im Aufzug stand, als dieser vor der Wohnung unter uns anhielt und sich die Türen öffneten. Der gute Mann stand vor der Tür, splitternackt mit einer Erektion und entschuldigte sich, das sei ein Versehen gewesen. Als sie wieder zurückkam, erhielt sie vom Portier ein nett verpacktes Päckchen. Darin befand sich ein überdimensional großes Buch: "Die Lehre des Kamasutra". Es hatte einen teuren, geprägten Ledereinband und kostete bestimmt einen Batzen Geld. Auf dem angehängten Kärtchen von meinem Nachbarn stand: "Ganz neue Inspirationen - das ist wirklich hochinteressant - bitte schnell lesen."


Während mir meine Frau dies berichtete, hatte ich bereits die Autobahn verlassen und machte mich auf dem Weg nach Hause. Dort habe ich mir das Buch geschnappt und bin runtergefahren - auf mein Klingeln öffnete er mir sogar. Ohne Vorwort knallte ich ihm das Buch ins Gesicht, sodass seine Nase hörbar brach und er wie vom Blitz getroffen umkippte. Dort lag er dann und war noch ziemlich benommen. Ich habe ihm gesagt, dass er bei jeder weiteren Belästigung noch mehr Prügel von mir bekommt. Das war vor einer Stunde. Meine Frau lehnt jegliche Gewalt ab und ist daher ziemlich enttäuscht von mir. Sie meinte, wir hätten nach den heutigen Vorfällen die Polizei einschalten sollen. Ich beichte, dass es mich drängt, ihm nochmals Gewalt anzutun.

Beichthaus.com Beichte #00034521 vom 06.12.2014 um 13:22:46 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich decke eine Schlampe!

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Falschheit Fremdgehen Feigheit Morallosigkeit

Ich (19) habe etwas sehr Schlimmes gemacht. Vor einigen Wochen habe ich die Freundin meines besten Freundes dabei erwischt, wie sie ihn mit einem anderen Typen betrogen hat. Als ich am Abend durch die Stadt lief, habe ich beschlossen dass ich nicht meine gewohnte Abkürzung nehme, sondern direkt über den Marktplatz unserer Stadt gehe, wo sich so gut wie immer Menschen aufhalten, da er auch ein sehr beliebter Treffpunkt ist. Während ich über den Marktplatz schlenderte und die Leute beobachtete, blieb mein Blick an einem Pärchen hängen, das gerade heftigst am Knutschen war. Und je länger ich hinsah, umso mehr fiel mir auf, dass mir das Mädchen sehr bekannt vorkam. Als sie sich endlich voneinander lösten, erkannte ich die Freundin meines besten Freundes. Wie gelähmt stand ich an meiner Stelle und bewegte mich fast nicht, weshalb mich manche Leute schon komisch ansahen.


So schnell ich konnte riss ich mich von dem Anblick los und machte mich auf den Weg zu meiner Wohnung. Das Ganze ist vor zwei Monaten passiert und ich habe die beiden sogar noch öfter gesehen, wie sie aneinander festklebten. Auf den Versuch, sie darauf anzusprechen, sagte sie nur: "Na und? Er kriegt es ja nicht mit." Jetzt meine Beichte: Ich habe meinem besten Freund nichts davon erzählt, da er sehr glücklich mit ihr ist und immer, wenn wir gleichzeitig bei ihm sind, spielt sie ihm die heile Welt vor und ich koche innerlich vor Wut. Mit jedem Tag fühle ich mich schlechter, da ich es ihm nicht gesagt habe. Allerdings habe ich auch Angst, es ihm zu sagen, da er dadurch sehr verletzt werden könnte. Meine Beichte ist also, dass ich meinen Kumpel seit Wochen anlüge und seine Schlampe von Freundin auch noch decke, indem ich mein verfluchtes Maul nicht aufbringe und ihn über die Sache aufkläre.

Beichthaus.com Beichte #00034520 vom 06.12.2014 um 12:55:05 Uhr (14 Kommentare).

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Keine Ahnung was ich beruflich machen soll

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Verzweiflung Faulheit Trägheit Arbeit

Ich möchte beichten, dass ich (m) mit 27 Jahren immer noch nicht weiß, wo es beruflich hingehen soll. Es ist so, dass ich noch nie wusste, was ich mal werden möchte und das macht mich fertig. Vor allem, weil ich eine eigene wundervolle Familie habe und meine Frau und mein Kind gerne stolz machen würde. Stattdessen bin ich stets unglücklich im Beruf und verliere auch schnell die Lust daran. Wenn junge Leute mit 18 Jahren schon ganz genau einen Karriereplan aufgestellt haben, bewundere und beneide ich sie dafür zugleich. Nach dem Fachabitur habe ich eine kaufmännische Ausbildung bei einer Bundestagsabgeordneten abgeschlossen, in diesem Job wäre ich gerne geblieben. Leider gab es diese Möglichkeit damals nicht, da sie nicht erneut angetreten ist. Also hat es mich in den Landtag eines anderen Bundeslandes verschlagen, dort hielt man mich zuerst hin und ließ mich nach drei Jahren fallen, dabei hat man sehr von meiner Arbeitsmoral und -kraft und meinem Einsatz profitiert. Diese menschlichen Abgründe in der Politik haben mich ausgelaugt und dazu bewogen, etwas anderes zu machen, wobei ich bei einer Chance, wieder im Bundestag zu arbeiten, sicherlich zugesagt hätte - aber einmal raus, immer raus. Nun ja, das Geschäft ist schnelllebig. Zurück in der Hauptstadt heuerte ich bei einer Stiftung an, um ein wenig Abstand vom direkten Politikbetrieb zu bekommen. Die Konditionen waren gut, die Kollegen waren sehr nett, nur der Arbeitsaufwand war in der regulären Arbeitszeit einfach nicht mehr zu bewältigen. Also begann ich auch samstags alleine im Büro zu arbeiten.

Da es sich um eine neue Abteilung handelte, wurden neue Aufgaben überwiegend an mich delegiert. Ich schaffte es nicht mehr und hatte auch keine Freude mehr an der Tätigkeit. Ich wollte weg. Also musste ich mich weiterbilden und erhielt einen Studienplatz. Leider habe ich das Studium einfach ins Blaue hinein begonnen, um einfach eine Veränderung zu erzwingen und habe es letztendlich einfach nicht mehr finanziert bekommen - ich musste also schnell wieder aufhören. Nach einigen geringwertigen Minijobs und dem Gefühl, von ganz oben nun wirklich ganz unten angekommen zu sein, studiere ich nun wieder und würde danach im gehobenen Beamtendienst tätig sein. Die Studieninhalte sind so schwierig und viel, dass ich wieder einmal voller Sorgen vor mich hin grüble und nicht weiß, wie es weitergehen soll. Ich schaffe es nicht, alles unter einen Hut zu bringen und mittlerweile ist der Lernzug schon abgefahren. Ich beichte, dass es mir noch nie an einer gesunden Arbeitseinstellung gemangelt hat und ich stets viel Herzblut investiert habe, damit alles läuft, aber meiner Familie einfach nicht gerecht werde. Meinem Gefühl nach bin ich dabei selbst oft zu kurz gekommen, oder ich habe meine Zufriedenheit einfach nicht finden können. Nun sitze ich da und weiß wieder mal nicht, was ich tun soll. Als Büromensch bin ich zu lange aus dem Beruf. Jeder hat früher gedacht, dass aus mir mal etwas wird. Aber ich vermute, dass ich irgendwo als Verkäufer enden werde.

Beichthaus.com Beichte #00034508 vom 05.12.2014 um 10:22:34 Uhr (16 Kommentare).

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Mein Freund benimmt sich wie ein Kind!

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Zorn Ekel Unreinlichkeit Faulheit Partnerschaft

Ich (w/20) bin am Verzweifeln. Seit etwa einem halben Jahr wohne ich gemeinsam mit meinem Freund in einer schönen Wohnung nicht weit von meinem Arbeitsplatz und seiner FH entfernt. Dass eine Wohnung auch Arbeit bedeutet, war mir schon vor dem Umzug klar, da ich zu Hause bei meinen Eltern auch eine Art Wohnung hatte, mit eigener Küche und eigenem Bad. Nach dem ersten Jahr beschloss mein Freund, das Jahr zu wiederholen, da er in einem Fach Probleme hatte. Er schrieb sich also erneut in insgesamt drei Fächern ein. Das bedeutet, dass er an drei Tagen in der Woche Vorlesungen hatte. Ist ja eigentlich nicht viel, oder? Mein Freund arbeitet außerdem noch, meist abends, um mich ein bisschen zu unterstützen. So kommt es vor, dass ich ihn bitte, vormittags doch bitte den Müll rauszutragen, abzuwaschen oder generell aufzuräumen. Aber es funktioniert einfach nicht. Ich habe schon einen so unglaublichen Hass, wir haben auch kaum noch Sex, weil ich einfach keine Lust habe, mit so jemanden zu schlafen.


Es ist ja nicht so, als ob ich nicht auch etwas mache. Bei der Arbeit geht es drunter und drüber, deshalb habe ich momentan wenig Lust, danach auch noch zu putzen. Das erledige ich am Wochenende, wo ich dann Bad und WC putze und meistens auch überall wische. Ich fühle mich manchmal so, als ob ich mit einem Kind zusammenwohne. Wenn ich heimkomme, liegt er auf der Couch und zockt oder liest, seine Kleidung liegt, wie er sie ausgezogen hat, vorm Bett, das übrig gebliebene Essen, dass wir zu Thanksgiving gemacht hatten, schimmelte ohne Witz bis gestern im Rohr. Ich hatte es total vergessen, mir ist es so was von peinlich. Gut, vielleicht übertreibe ich es auch manchmal, weil ich es schon nicht mag, wenn einfach nur Sachen auf dem Küchentisch rumliegen, aber wenn sich das schmutzige Geschirr stapelt, hört der Spaß auf.


Ach ja, und die Wohnbeihilfe, die wir noch bekommen sollten, und um die er sich kümmern wollte, bekommen wir jetzt auch nicht, weil er die Aufforderung des Amtes, die Lohnzettel zu schicken, ignoriert hat. Aber das ist ja egal, sind ja nur 150 Euro pro Monat, wer braucht die schon? Ist doch viel wichtiger, dass wir in Skyrim Drachen töten. Ich kriege so einen Hals, wenn ich nur daran denke. Ich weiß nicht, was ich noch machen soll. Ich bin ja nicht seine Mutter, ich will ihn nicht erziehen müssen. Das hätte mal besser sie übernommen. Jetzt ist er 21 und nicht bereit, einen Finger zu rühren. Aber jetzt zur eigentlichen Beichte: Ich habe jemanden kennengelernt und denke, ich werde meinen Freund verlassen. Ich habe meinen Freund nicht betrogen, weil Fremdgehen einfach gar nicht geht, aber ich weiß nicht, wie lang es so noch weitergehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00034503 vom 04.12.2014 um 18:44:26 Uhr (44 Kommentare).

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