Du musst ein Schwein sein

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Falschheit Boshaftigkeit Maßlosigkeit Partnerschaft Westerau

Du musst ein Schwein sein
Meine erste, feste Freundin ging innerhalb von gerade mal einem Jahr mindestens vier mal fremd und zwei mal beichtete sie mir dies. Ich habe ihr eine zweite und dritte Chance gegeben. Zum Dank machte sie mit mir am Valentinstag auf meinem Klo, weil ihre beste Freundin dabei war und sie es mir unter vier Augen mitteilen wollte, Schluss. Meine zweite Freundin drängte mir permanent ihren Willen auf und nervte so lange, bis ich nachgab. Meine Dritte nutzte mein Geld und meine Kontakte, nur um mich, nachdem sie ihre persönlichen Ziele erreicht hatte, abzuschießen. Meine Vierte war recht nett, aber spielte mindestens zwei Ligen unter mir, war Null konfliktfähig und machte per Brief Schluss. Ich laufe seit einem Jahr einer echt tollen Frau hinterher, die sich allerdings lieber von einem primitiven, dummen Möchtegern vögeln lässt, der sie respektlos behandelt, während ich ihr jeden Wunsch von den Lippen ablese und immer für sie da bin, während sie sich zwischendurch immer mal wieder eine Woche nicht meldet und weder auf Anrufe noch SMS Nachrichten antwortet.

Nun zu meiner Beichte: Ich mutiere langsam immer mehr zum Arschloch. Ich saufe wie ein Loch, rauche wie blöd, scheiße sowohl auf meine Gesundheit als auch auf die Bedürfnisse der Ladys und wisst ihr was? Die Frauen laufen mir seitdem immer mehr hinterher und betteln schon fast wie ein Hundewelpen darum, dass ich sie behandle, wie der letzte Dreck. Je mehr sie mir egal sind, desto mehr laufen sie mir hinterher. Ich bin eigentlich ein herzensguter Mensch und wünsche mir nichts sehnlicher, als eine aufrichtige Beziehung. Aber jedes Mal, wenn ich lieb werde, werde ich schlecht behandelt. Da hilft es dann auch nicht, dass ich beruflich erfolgreich bin, aber gleichzeitig sehr bescheiden. Im Gegenteil, je mehr ich mich wie ein Arschloch verhalte und mit meinem Wohlstand prahle ohne zu übertreiben, desto mehr laufen mir die Frauen hinterher, wie läufige Hündinnen. Je mehr ich mich zudröhne, desto mehr Chancen habe ich die Nacht einen Stich zu landen. Ich wünsche mir eigentlich nichts sehnlicher als eine anmutige Traumfrau kennenzulernen und mich von meiner besten und liebsten Seite zu zeigen - die Frauenwelt zwingt mich jedoch leider dazu, ein Arschloch zu sein. Ich habe sehr oft ein schlechtes Gewissen deswegen. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00029842 vom 04.03.2012 um 03:15:27 Uhr in Westerau (59 Kommentare).

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Der Rollstuhlfahrer in meiner Straße

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Verrat Boshaftigkeit Polizei

Bei uns in der Straße wohnt ein Rollstuhlfahrer mit einem Elektrorollstuhl. Irgendwie konnte ich den noch nie leiden, ich weiß auch nicht warum. Vor ein paar Wochen bin ich nachts von der Arbeit nach Hause gefahren und habe gesehen, wie er aus seiner Stammwirtschaft gerollt kam. Offensichtlich etwas angetrunken. Da habe ich als besorgter Bürger bei der Polizei angerufen und erzählt, hier würde ein Rollstuhlfahrer mit Schlangenlinien auf der Straße rumfahren und den Verkehr gefährden. Stimmte zwar nicht, er fuhr auf dem Gehweg, aber egal. Irgendwie müssen die auch gleich reagiert haben, jedenfalls fährt Mr. Einbein seit kurzem mit einem handbetriebenen Rollstuhl herum und mittlerweile weiß jeder, dass man ihm den Führerschein für das Elektrogefährt bis auf weiteres eingezogen hat, da man nicht besoffen damit rumfahren darf. Jedes mal wenn ich ihn seitdem sehe könnte ich mir vor Schadenfreude einen ablachen und grüße ihn besonders freundlich. Eigentlich ist es ja nicht richtig, sich am Elend anderer zu ergötzen, aber der Typ hat es echt verdient und der Verkehr ist wieder etwas sicherer geworden. Mir tun nur seine unmittelbaren Nachbarn Leid, da er jetzt an denen seinen Frust ablässt.

Beichthaus.com Beichte #00029838 vom 02.03.2012 um 23:03:54 Uhr (28 Kommentare).

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“35.000

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Zerstörungswut

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Vandalismus Dummheit Schule Ludwigshafen

Das Ganze passierte während meiner Schulzeit, es ist also schon gut und gerne 16 Jahre her. Damals hingen mein Kumpel und ich nachmittags sehr oft auf dem Schulgelände rum. Das war nach Schulende immer verlassen, nur der Hausmeister war selten mal da. Wir stellten da immer ziemlichen Blödsinn an (zündeln, rauchen, Flaschen an die Wand werfen, Sex-Heftchen lesen etc.) aber wir richteten eigentlich nie ernsthaften Schaden an. Bis zu diesem einen Nachmittag. Wir hassten die Schule, da wir oft von den bekannten Schulschlägern fertig gemacht wurden. Wir hatten uns Steinschleudern und Sprühdosen besorgt, warum wussten wir eigentlich noch nicht.
Als wir auf dem Schulgelände ankamen haben wir angefangen, mit kleinen Steinen auf die Scheiben der Fenster zu den Chemieräumen zu schießen. Allerdings passierte dabei nicht viel, die Fenster waren ziemlich stabil. Also nahmen wir immer größere Steine, jedoch schafften wir es auch nicht mit dem größten Stein, welcher gerade noch in die Schleuder passte, die Scheibe zu zerdeppern. Irgendwann bekam ich einen Ausraster, fing an wie irre zu schreien, nahm einen Backstein, der auf einem Schutthaufen lag und warf ihn mit voller Wucht in die Scheibe. Das hat dann auch geklappt. Mein Kumpel lachte wie irre und wir freuten uns. Wir schauten uns erstmal um, ob auch wirklich keiner in der Nähe war, zu unserem Glück waren wir wirklich alleine. Also stiegen wir durch die zerdepperte Scheibe in den Chemieraum ein. Wir nahmen die Sprühdosen und sprühten das ganze Klassenzimmer mit Schweinereien voll (Penissymbole, Schimpfwörter, die Namen unserer Peiniger etc.) Wir waren wie im Rausch und begannen dann damit, die Einrichtung zu zerstören. Mein Kumpel schaffte es sogar, die Tafel aus der Wand zu brechen. Wir warfen noch alle Tische um, zerstörten Stühle und warfen diese in die Deckenlampen. Der Raum war schließlich völlig zerstört, wir lachten immer noch wie irre und pinkelten zum Ende noch alles voll.
Dann machten wir, dass wir rauskamen und rannten so schnell wir konnten. Am nächsten Tag kamen wir wie die Unschuldslämmer in die Schule. Es herrschte ein riesiger Aufruhr, die Lehrer diskutierten wild, die Polizei war da und hunderte Schüler wuselten um den Raum herum. Jeder wollte sehen, was da los ist.
Wir taten völlig schockiert und ließen uns nichts anmerken. Die Lehrer suchten wochenlang nach den Schuldigen und verdächtigten schließlich zwei der bekannten Schulschläger. Als wir befragt wurden gaben wir an, die beiden an dem Nachmittag auf dem Gelände gesehen zu haben. Schließlich wurden die beiden dafür bestraft, sie mussten Sozialstunden leisten und deren Eltern den Schaden bezahlen. Heute tut es mir sehr Leid, dass deren Eltern tausende von D-Mark für unsere Aktion zahlen mussten. Für die beiden Krawallbrüder empfinde ich aber nach wie vor kein Mitleid, eher immer noch Genugtuung.

Beichthaus.com Beichte #00029823 vom 27.02.2012 um 15:56:24 Uhr in 67069 Ludwigshafen (Mühlaustraße) (20 Kommentare).

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Der 15-jährige Autofahrer

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Lügen Ungerechtigkeit 50+ Polizei Auto & Co.

Der 15-jährige Autofahrer
Ich habe heute einen Polizeieinsatz ausgelöst und dabei ein paar Senioren in eine sehr unangenehme Situation gebracht. Ich muss dazu sagen, dass ich 19 Jahre alt bin, jedoch jünger aussehe. So kommt es beispielsweise selbst beim Bierkauf noch zu Ausweiskontrollen. Jedenfalls hatte ich die letzten Tage ziemlich viel Stress an der Uni und mit der Freundin, so dass ich froh war übers Wochenende nach Hause zu meinen Eltern zu fahren. Immernoch schlecht gelaunt, wollte ich nur kurz noch was einkaufen. Dazu nahm ich den Wagen meines Vaters und machte mich auf dem Weg zum Einkaufscenter. Beim Aussteigen kam mir dann eine Horde Rentner entgegen, die mich entsetzt anschauten und mich wie ein Kleinkind fragten, wie alt ich denn sei ob ich denn nicht wüsste, dass Autofahren erst mit 18 erlaubt ist. Ich sagte daraufhin angenervt, dass ich 15 bin, eine Mofafahrerlaubnis habe und damit sicher besser Auto fahre, als alle Rentner dieser Welt zusammen. Anschließend ging ich dann wütend meine Einkäufe tätigen. Als ich mich nach circa 20 Minuten nichtsahnend wieder auf dem Weg zum Auto machte, traf mich dann der Schlag. Vor meinem Auto standen zwei Polizisten, die Senioren sowie eine weitere buntgemischte Gruppe Passanten, die wohl vom Polizeiauto angezogen wurden. Ich wurde von den beiden netten Uniformierten aufgefordert mich auszuweisen und meinen Führer- bzw. Fahrzeugschein vorzulegen. Dies tat ich dann auch. Auf die Frage, warum ich den alten Leuten denn solch einen Blödsinn erzählen würde, sagte ich - immer noch perplex - dass ich so etwas nie behauptet hätte. Daraufhin war die Sache für mich erstaunlicherweise erledigt und ich konnte den Heimweg antreten. Da ich den Einkaufswagen noch wegbringen musste, konnte ich sehen, dass die Senioren von den Beamten eher belächelt belehrt als ernst genommen wurden.
Ich beichte, dass ich nicht die Wahrheit gesagt habe und sich die Senioren somit zu unrecht belehren lassen mussten. Zivilcourage ist wahnsinnig wichtig und die guten alten Menschen konnten wirklich nicht wissen, dass ich bereits 19 bin. Möglicherweise greifen sie im ernsten Notfall nicht mehr zum Handy sondern gehen einfach weiter. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029810 vom 17.02.2012 um 19:57:11 Uhr (33 Kommentare).

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Die verschwunde Zigarettenschachtel

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Diebstahl Dummheit Shopping

Als ich noch in der Berufsschule ging, waren wir in der Mittagspause in einem Supermarkt einkaufen. Neben Energydrinks waren auch Zigaretten sehr beliebt. Wir nahmen also alle eine Schachtel Zigaretten und einen Energydrink und legten es auf das Band an der Kasse. Ich war vorletzter von meinen Kumpels. Als ich bezahlt hatte, hab ich noch auf den letzten gewartet. Als er in seinem Geldbeutel nach Kleingeld gesucht hat, habe ich blitzschnell seine Schachtel Zigaretten geklaut und in meine Tasche gesteckt. Keiner hat es bemerkt, auch er selbst nicht. Als wir dann draußen standen und rauchen wollten konnte er seine Zigaretten natürlich nicht finden. Er überlegte also wo sie nur sein könnten und ich gab ihm den Tipp, dass er sie vielleicht an der Kasse vergessen hatte. Er also zurück in den Supermarkt um die Frau an der Kasse zu fragen, ob seine Zigaretten noch da seien. In der Zwischenzeit habe ich den anderen erzählt, dass ich die Zigaretten habe und sind fast umgefallen vor lachen, als sie unseren Kollegen im Supermarkt, der zwischen den Filialleitern stand, sahen. Die beiden netten Herren versuchten nicht seine Zigaretten zu finden, sondern stellten ihn zur Rede, ob er sie auf den Arm nehmen will er sich seine Zigaretten kaufen soll und nicht mit irgendwelchen Geschichten ankommen soll von wegen er hätte seine Zigaretten verloren. Der arme Kerl musste sich rechtfertigen und war richtig sauer als er wieder raus kam. Aber sein Gesicht, als ich ihm die Schachtel zurückgegeben habe, war alle Beschimpfungen danach wert!

Beichthaus.com Beichte #00029803 vom 16.02.2012 um 14:43:02 Uhr (10 Kommentare).

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