Notorischer Schwarzfahrer

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Habgier Zwang Bahn & Co.

Als ich mein zweites Ausbildungsjahr anfing, musste ich für mein Bahnticket selbst aufkommen. Wir leben in einer ruhigen Gegend und ich musste nur wenige Stationen mit der Bahn fahren. Da die Halsabschneider von der Bahn fast ein Drittel meines Monatsgehalts für die Bahnkarte wollten und ich sie nur ein Mal in der Woche gebraucht hätte, habe ich mich geweigert, diese 140 Euro zu zahlen. Die Bahnfrau am Schalter meinte nach einem kurzen Gespräch, dass es nicht möglich sei, meinen Preis zu reduzieren. Also fuhr ich diese 40 Minuten in der Woche, ein halbes Jahr lang, schwarz. Danach ich mein Auto und war seitdem nicht mehr auf die Bahn angewiesen.

Beichthaus.com Beichte #00036400 vom 19.08.2015 um 19:04:57 Uhr (21 Kommentare).

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Strafe für den Herzensbrecher

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Rache Ekel Meeder

Ich (m) habe in meiner Jugend eine ziemliche Sauerei veranstaltet. Ich war damals 17, war mit ein paar Freunden am Sportplatz verabredet und war zu früh dran. An einem der Häuser gegenüber kam ein Mädchen aus dem Haus gelaufen, das etwas jünger als ich zu sein schien und ziemlich heftig weinte. Sie lief zu einer der Bänke am Sportplatz und hörte nicht auf zu weinen. Ich ging hin und fragte, ob ich ihr helfen könnte. Sie erzählte mir dann die Geschichte. Sie war 14 und in dem Haus wohnte ein 20-Jähriger, der ihr offenbar schöne Augen gemacht, die große Liebe vorgespielt und sie nach einiger Zeit verführt hatte. Direkt nachdem er fertig war, hat er sie dann rausgeworfen. Sie war total fertig und tat mir richtig leid. Ich habe sie dann nach Hause gebracht und war richtig wütend auf diesen Kerl, vor allem wegen des Altersunterschiedes und weil es ja quasi Missbrauch war.


Zurück am Sportplatz verbrachte ich den Rest des Tages mit meinen Kumpels. Abends konnte ich beobachten, wie vor demselben Ein-Familien-Haus ein Typ mit seinen Eltern ein Auto belud und wegfuhr. Dem Gepäck nach zu urteilen war es eine Urlaubsreise. Das Ganze ließ mir auch in der Nacht keine Ruhe und am nächsten Tag sah ich mir das Haus genauer an. Die Haustür hatte einen Briefschlitz, der ins Haus ging. Ich fuhr nur nächsten Metzgerei und holte ein Kilo Hackfleisch und dann aus dem Angler-Laden einen großen Topf mit Maden. Beides warf ich durch den Briefschlitz ins Haus und irgendwie empfand ich dabei eine große Genugtuung. Ich möchte beichten, dass ich mit dieser Aktion wohl eigentlich die Eltern des Typen bestraft habe, die am Ende den Kammerjäger bezahlen mussten.

Beichthaus.com Beichte #00036398 vom 19.08.2015 um 15:10:36 Uhr in Meeder (9 Kommentare).

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Lügner mit wenig Selbstbewusstsein

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Lügen Falschheit

Ich weiß, dass meine Beichte bei Weitem nicht so schlimm oder gravierend ist wie bei anderen Menschen hier, mir ist es allerdings wichtig, das loszuwerden. Ich würde auch gerne wissen, ob ich der Einzige bin, der das tut: Ich lüge! Nicht manchmal, und nur zu bestimmten Personen, sondern fast gegenüber allen Menschen - beinahe immer. Meistens sind es eigentlich nur unwichtige Geschichten oder eigentlich total belanglose Übertreibungen und erfundene Alltags-Geschichten. Da ich ein relativ reflektierender Mensch bin, habe ich für mich natürlich schon eine Antwort gefunden: Ich vermute stark, dass ich unterbewusst denke, ich sei nicht gut genug und müsste mich immer ein bisschen besser darstellen und quasi meine Fehler schönreden.

Beichthaus.com Beichte #00036394 vom 19.08.2015 um 03:18:26 Uhr (7 Kommentare).

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Mit Geisteswissenschaften kann man nichts anfangen!

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Vorurteile Hochmut Studentenleben Freiburg

Ich beichte, dass ich, als ehemalige Geisteswissenschaften-Studentin, mittlerweile ebendiese verachte und mich frage, was die je in ihrem Leben damit anfangen wollen. Ich selbst habe damals ein Semester lang Anglistik und Germanistik studiert. Schon zu Beginn habe ich gemerkt, dass es nichts für mich war und dass ich nur von "ich studiere einfach mal und später mache ich was mit Medien"-Leuten umgeben war, mit denen ich nichts anfangen konnte. Obwohl ich eigentlich nicht der Typ bin, der einfach Sachen hinwirft, habe ich das Studium schon bald abgebrochen und mache heute eine Ausbildung.


Eine Freundin von mir studiert nach wie vor Geisteswissenschaften und ist bald damit fertig. Schon jetzt beklagt sie sich darüber, dass es kaum passende Stellenanzeigen gibt. Ich tue zwar betroffen und versuche sie zu trösten, aber innerlich lache ich mich kaputt. Ich meine, was soll das? Man kann doch nicht einfach irgendetwas studieren, einfach weil es interessant ist und Spaß macht! Es muss auch etwas einigermaßen Sinnvolles sein. Ich verstehe nicht, wie man sich über so etwas nicht früh genug informieren kann und plötzlich am Ende dumm dasteht. Ich bin überglücklich, dass ich nicht so naiv bin und früh genug gemerkt habe, dass das Studium nirgends hinführt. Und mit leiser Schadenfreude betrachte ich die GeWi-Studenten, die sich sicher sind, dass ihr Plan, "was mit Medien" zu machen, aufgehen wird. Das will ich, neben meinem an der Uni verschwendeten halben Jahr, das ich leider nie wieder zurückbekomme, beichten.

Beichthaus.com Beichte #00036392 vom 18.08.2015 um 22:25:43 Uhr in 79098 Freiburg (Gartenstraße) (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Warum ich gegen Wirtschaftsflüchtlinge bin

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Vorurteile Zorn Ungerechtigkeit Politik Gesellschaft Bischoffen

Warum ich gegen Wirtschaftsflüchtlinge bin
Ich möchte gerne beichten, dass ich mich in meinen jungen Jahren schon als Flüchtlingsgegner verstehe. Bevor ihr mir jetzt den Kopf abreißt: Ich habe gute Gründe. Ich wohne in einem kleinen Dorf, dort wurden uns vom Land Notunterkünfte aufgezwungen. Wir mussten alle Kleider spenden, weil die Stadt nicht hinterherkam. Meine Oma traut sich nach 18 Uhr nicht mehr in die kleine Innenstadt, weil dort Banden herumziehen und die Leute anpöbeln. Ich habe das selbst an mir erlebt.

Und das Beste ist: Von denen ist kein einziger Syrer oder Wirtschaftsflüchtling aus dem Balkan. Das sind alles Afrikaner, die weder Deutsche noch vernünftig Englisch sprechen und auch kein Interesse daran zeigen - zumindest der größte Teil. Besser noch, jeder, den man fragt, antwortet damit, dass er seine gesamte Familie nachholen will. Ich bitte nicht um Absolution, da ich es nicht falsch finde, mich gegen Wirtschaftsflüchtlinge zu engagieren. Für Kriegsflüchtlinge sollte unsere Türe immer offen stehen, wenn ich jedoch durch Köln Kalk fahre und dort den absoluten Verfall der deutschen Infrastruktur und Kultur erlebe, weil der Stadtteil mittlerweile zu Neu-Bagdad verkommen ist, kotzt mich das nur noch an.

Beichthaus.com Beichte #00036390 vom 18.08.2015 um 20:35:06 Uhr in Bischoffen (34 Kommentare).

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