Erkenntnis im Bordell

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Fremdgehen Morallosigkeit Selbstsucht Partnerschaft Brunau

Ich (m/31) bin mittlerweile seit über zehn Jahren in einer Beziehung. Sie ist meine erste Freundin und meine Jugendliebe. In den ersten fünf Jahren der Beziehung habe ich mich aufgrund unserer Liebe in Sachen flirten mit anderen Frauen sehr zurückgehalten und habe, aus Solidarität meiner Freundin gegenüber, kaum anderen Frauen hinterhergeschaut. Leider war sie bis vor Kurzem ein sehr anstrengender Mensch, und obwohl wir so lange zusammen waren, bin ich nicht davon ausgegangen, dass ich sie irgendwann als meine Frau haben möchte. Wir beide haben einfach schwer zusammengepasst. Nach dem fünften Jahr bin ich ab und an mal ins Bordell, wenn es gepasst hat. Seltsamerweise hat der bezahlte Sex mich wahnsinnig entspannt und hat die Beziehung gerettet. Irgendwann hatte ich das Bedürfnis nach neuen Schmetterlingen im Bauch und habe mich tatsächlich in eine andere verliebt. Wir haben uns geküsst, jedoch keinen Sex gehabt. Sie wollte keine Beziehung, da sie nicht diejenige sein wollte, die eine Beziehung beendet. Ab diesem Punkt hat sich alles in meinem Leben verändert.


Mir ist etwas klar geworden. Affären, Puffs und Spaß sind nicht zukunftsorientiert und nachhaltig. Es geht vorbei und du bleibst am Ende immer alleine. Ich habe ihr sofort einen Heiratsantrag gemacht und wir beide werden bald Mann und Frau sein. Meine Bald-Frau weiß von dem Ganzen nichts. Es belastet mich heute schon ein wenig, dass ich in der Vergangenheit so etwas gemacht habe, aber ich sehe es nicht als Fehler an. Diese Art zu leben hat mir erst die Augen geöffnet und mir gezeigt, worauf es wirklich in meinem Leben ankommt. Ich habe mit dem ganzen Unsinn sofort aufgehört und werde es auch als Ehemann nicht mehr tun. Hoffentlich bestraft mich das Karma für meine Vergangenheit nicht. Wenn doch akzeptiere ich es. Ich allein bin verantwortlich.

Beichthaus.com Beichte #00033308 vom 21.05.2014 um 13:52:04 Uhr in Brunau (24 Kommentare).

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Breaking Bad in Sachsen

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Drogen Waghalsigkeit Dresden

Breaking Bad in Sachsen
Ich (m/34) bin vor einiger Zeit auf die US-Serie Breaking Bad aufmerksam geworden und habe die kompletten fünf Seasons angeschaut. Diese geniale Serie hat mein Leben verändert. Seitdem fühle ich mich wie Jesse Pinkman in der abgemilderten Version. Ich produziere kein 96-prozentiges blue meth, sondern feinstes Hanf. Teils zum Eigenbedarf und teils um es zu verkaufen. Ich habe einen großen Garten, der in einer sehr ruhigen Gegend liegt und mein alter Nachbar ist wie Walter White, gibt Tipps und freut sich über jede Ernte. Ich verdiene jetzt nicht so viel, dass ich mein Geld stapeln könnte, aber ich verdiene genug, um gut leben zu können. Ich experimentiere auch mit exotischeren Pflanzen. Ich sehe mich eher als Hobby-Gärtner. Ich will das Ganze jetzt nicht verharmlosen. Ich weiß, dass das in Deutschland noch nicht so legal ist, wie in anderen Ländern und meiner Meinung nach auch zurecht. Irgendwie kann ich aber nicht aufhören. Nicht, weil ich süchtig nach Weed wäre und auch nicht wegen des Geldes. Es ist die Garten-Arbeit, die mir einfach so viel Freude bereitet und auch die Anerkennung von Abnehmern über die hohe Qualität. Würden die Leute sich so sehr freuen und mich beglückwünschen, wenn ich ihnen selbst gezüchtete Tomaten geben würde?

Beichthaus.com Beichte #00033254 vom 12.05.2014 um 14:07:31 Uhr in Dresden (21 Kommentare).

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Bekifft während der Fahrstunde

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Drogen Dummheit Waghalsigkeit Auto & Co.

Vor beinahe 20 Jahren gab es einen Freitag, an dem ich eine sturmfreie Bude genießen konnte. Nach der Schule habe ich dann erst einmal einen durchgezogen und gechillt. Plötzlich schellte es, der Fahrlehrer stand vor der Tür. Was ich natürlich vollkommen vergessen hatte! Perplex habe ich mich einfach fertiggemacht und bin mitgedackelt, habe mich halbwegs paranoid hinters Steuer geklemmt und bin einfach den Anweisungen meines Fahrlehrers gefolgt. Naja, eigentlich war es unglaublich anstrengend, mich die ganze Zeit zu konzentrieren, damit ich nicht bekifft wirke. Hat aber hervorragend funktioniert, nur als ich dann nach der Scheißstunde ausgestiegen bin, haben wir beide schon etwas dumm geguckt, als wir bemerkten, dass ich die ganze Zeit unangeschnallt gefahren war. Ich will gar nicht wissen, wie doof ich geschaut habe. Gras und Fahrstunden sind keine gute Kombination. So etwas habe ich auch nie wieder gemacht. Man vergebe mir meine jugendliche Dummheit.

Beichthaus.com Beichte #00033246 vom 10.05.2014 um 23:10:32 Uhr (12 Kommentare).

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Folgen eines Horrorfilms

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Dummheit Engherzigkeit Medien

Ich möchte beichten, dass ich mit meiner 13-jährigen Schwester neulich Final Destination 2 angeschaut habe. Da dieser Film ab 16 ist, habe ich es ihr verboten. Sie meinte aber, das sei kein Problem. Auch auf mehrmaliges Nachfragen wollte sie den Film anschauen. Das hatte natürlich Folgen: Sie hat jetzt tierische Angst vor langen Autofahrten und Aufzügen. Meine Beichte ist, dass es mir egal ist, weil ich sie mehrmals gefragt und auch gewarnt habe, dass der Film nichts für sie ist.

Beichthaus.com Beichte #00033205 vom 05.05.2014 um 11:23:38 Uhr (11 Kommentare).

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Bindungsängste

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Lügen Ehebruch Verzweiflung Begehrlichkeit Neustadt an der Weinstraße

Ich (m/18) hatte noch nie eine Freundin und bin dementsprechend auch noch Jungfrau. Dabei sehe ich, ohne eingebildet oder selbstverliebt zu klingen, nicht schlecht aus, das bekomme ich auch recht oft bestätigt. Auch komme ich beim weiblichen Geschlecht häufig gut an und habe einige weibliche Freundinnen. Klar reizt es mich, eine Freundin zu haben, mit der ich auch mein erstes Mal erleben könnte, aber keine Frau ist mir gut genug. Über die Jahre gab es sicherlich Frauen, die an mir interessiert waren, aber ich habe sie alle abblitzen lassen, egal wie schlau, hübsch, oder intelligent. Dass ich mich bisher auf kein Mädchen eingelassen habe, hat einen einfachen Grund: Die Trennung meiner Eltern. Als ich 14 Jahre alt war, trennten sich meine Eltern auf eine furchtbare Art und Weise. Mein Vater, der meine Mutter über Jahre hinweg fast schon ignorierte, zog aus und behauptete er liebe meine Mutter nicht mehr. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich einverstanden, da mein Vater sich schon lange nicht mehr für mich interessierte und in unserem Haushalt im Prinzip überflüssig war. Wenige Tage nach dem Auszug meines Vaters fand meine Mutter heraus, dass er mit einer anderen Frau zusammen ist. Und zwar schon drei Jahre lang. Ab diesem Tag brach meine Welt immer mehr zusammen. Mein Vater, der immer über Loyalität und Ehrlichkeit predigte, betrog meine Mutter und somit auch mich. Mit der Zeit hat meine Mutter immer mehr Details über meinen Vater und seine Verlogenheit in Erfahrung gebracht, die mich immer mehr schockierten.


Ich könnte hier Stunden über die Lügen meines Vaters berichten, zu dem ich bis zu diesem Zeitpunkt aufgeschaut habe. Seit der Trennung bin ich zwei Mal sitzen geblieben, schaffe meinen Führerschein einfach nicht und muss zu einer Therapeutin. Auch, weil ich die Leiden meiner Mutter als Einzelkind miterlebt habe, die nach 20 Jahren so hintergangen wurde, dass es ihr heute noch zusetzt und sie nach vier Jahren immer noch keine Beziehung zu einem anderen Mann haben will. So schnell werde ich wohl keine Freundin finden, solange sie nicht einen super Charakter hat und ausschaut wie meine absolute Traumfrau, weil ich keinem Menschen mehr vertraue, seit mein Vater meine komplette Familie belogen hat. Ich weiß, eine Beziehung fällt mir nicht einfach in die Arme, aber wenn es eine interessante Person in meinem Leben gibt, ringe ich mit mir selbst, ob ich mich um diese Frau bemühen soll, um vielleicht eine glückliche Beziehung zu führen. Oder ob ich nicht doch lieber Single bleiben soll, ohne Enttäuschungen. Ich beichte hiermit, dass ich an diesem Samstagabend mal wieder alleine zu Hause sitze, obwohl ich die Möglichkeit habe, mich mit einer beliebten und begehrten Frau zu treffen. Ich will meinem Vater nicht die ganze Schuld geben, aber dank ihm habe ich Bindungsängste, ohne je eine Bindung gehabt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00033193 vom 03.05.2014 um 22:12:07 Uhr in 67433 Neustadt an der Weinstraße (Robert-Stolz-Straße) (17 Kommentare).

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