Ausgleich für den miesen Lohn

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Diebstahl Dummheit Habgier Ungerechtigkeit Arbeit

Ich (m) absolviere meine Ausbildung in einem bekannten belgischen Supermarkt. Eigentlich wollte ich auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß fassen, doch auch nach unzähligen Bewerbungen hat es nicht geklappt. Hier fühle ich mich jedoch ungerecht behandelt. Ich mache Überstunden ohne Ende und arbeite von Montag bis Samstag - wenn man die Berufsschule mit einrechnet. Trotzdem bekomme ich monatlich nur 220 Euro - was natürlich zu wenig ist. Deshalb kann ich mir auch nichts auf die Seite legen und habe mir eine andere Möglichkeit überlegt. Ich nehme jetzt manchmal etwas mit. Seien es Zigaretten und Tabak oder Obst und Gemüse, das definitiv entsorgt werden würde oder Ähnliches. Ich halte diese Klauerei für asozial, aber dadurch bekomme ich ein besseres Gefühl und kann mir einreden, dass ich besser behandelt werde. Ich arbeite mich schließlich für einen lächerlichen Lohn kaputt! Es tut mir leid, dass ich zu so etwas gezwungen bin und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032107 vom 24.10.2013 um 22:06:12 Uhr (9 Kommentare).

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Abführmittel vom Mauerblümchen

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Boshaftigkeit Rache Dummheit Gewalt Partnerschaft

Ich lernte meinen späteren Ehemann kennen, als ich gerade 18 Jahre alt war. Ich war wohl das, was man als typisches "Mauerblümchen" bezeichnet - deshalb störte es mich auch nicht, dass er acht Jahre älter war als ich, denn es gefiel mir, dass sich überhaupt jemand für mich interessiert. Die ganze Beziehung stand jedoch unter keinem guten Stern. Wir waren gerade einmal vier Wochen zusammen, als er mich zum ersten Mal schlug. Wir fuhren im Auto und bekamen uns wegen irgendetwas in die Haare - deshalb rammte er mir mehrfach den Ellenbogen in den Bauch. Ich wollte dann aussteigen und zu Fuß weiterlaufen, nach langem Hin und Her ließ er mich dann auch raus. Aber als ich ging, kam sein Arm plötzlich von der Seite angeflogen. Er erwischte mich quer im Gesicht - mein Ohr brannte, das Auge tränte und ich stieg nach seinen Beschimpfungen und total gedemütigt wieder in das Auto. Ich hätte mich damals schon von ihm trennen sollen, aber ich traute mich nicht, da ich Angst hatte. Die Jahre vergingen, die Beschimpfungen, Schläge und Demütigungen jedoch nicht - sie wurden ganz im Gegenteil nämlich immer Schlimmer.


Ich heiratete ihn trotzdem, und wir bekamen zwei Kinder. Sie sind im Übrigen die Augensterne meines Lebens. Wirklich das Einzige, das an dieser Beziehung positiv war. Im Lauf der Zeit entfernte ich mich emotional immer weiter von ihm - ich wollte einfach weg, aber ich traute mich nicht. Inzwischen nutzte er auch die Kinder, um mich "unter der Knute" zu halten. Er drohte sogar damit, ihnen etwas anzutun, wenn ich "nicht spure". Da ich jedoch schon immer in der Pflege arbeitete und dadurch auch an verschiedene Medikamente herankam, überlegte ich mir etwas anderes. Ich nahm eine Flasche Abführmittel mit nach Hause und rührte es jeden Morgen in seinen Kaffee. Ich ignorierte hierbei auch die empfohlene Tropfenanzahl - er bekam immer das doppelte. Das Ganze ging über eineinhalb Wochen so, bis er sich bei mir über seine Verdauungsprobleme beklagte. Er käme von der Toilette einfach nicht mehr herunter. Natürlich wusste ich, woran es lag, ich sagte ihm aber nichts - die Flasche war ja irgendwann auch leer und ich ließ es bleiben. Bin ich nun ein schlechter Mensch, weil ich auf diese Art und Weise Rache übte? Übrigens: Wir sind seit zwölf Jahren geschieden, die Kinder sind teilweise schon volljährig und ich habe einen Menschen an meiner Seite, der mich auf Händen trägt - mein Leben hat sich also zum Guten gewandt.

Beichthaus.com Beichte #00032101 vom 23.10.2013 um 14:12:23 Uhr (21 Kommentare).

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Die zerstörerische Jugendliebe

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Fremdgehen Engherzigkeit Rache Begehrlichkeit

Als ich (m/34) in der achten Klasse war, kam mein Traummädchen in meine Klasse. Sie war neu in der Stadt und hatte ihren ersten Tag in unserer Schule. Wie das so ist, kam sie rein, wurde vorgestellt und ich war direkt hin und weg. Zu meinem Glück war nur noch in der letzten Reihe ein Platz frei - neben dem Stinker, neben mir. Als sie neben mir Platz nahm, konnte ich sehen, dass sie wirklich wunderschön war. Sie hatte eine unglaublich zarte Haut und diese tiefblauen Augen. In den folgenden Monaten hatten wir aber trotzdem nicht viel Miteinander zu tun, da sie sofort vom "Teenie-Adel" unserer Klasse aufgenommen wurde. Und ich war früher nicht das, was man einen coolen Teenie nennen würde. Ich habe aber oft von ihr geträumt. Habe mir vorgestellt, wie es wäre, wenn wir zusammen wären. Wenn wir nebeneinander im Bett liegen würden oder Ähnliches. Irgendwann schaffte ich es tatsächlich, einen Draht zu ihr aufzubauen - wir lernten uns besser kennen, hingen zusammen ab und gingen feiern. Je näher ich sie kennenlernte, desto verrückter machte sie mich. Mit der Zeit machte ich mir dann ernsthafte Hoffnungen und bei einer Party nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und erzählte ihr von meinen Gefühlen. Wie es kommen musste, war ich "nett" und wir sollten doch bitte Freunde bleiben. Meine Welt brach zusammen. Die ganze Schulzeit über dachte ich an sie. Bis zum Abitur hatte ich mir sogar ausgemalt, wie unsere Kinder aussehen würden - und quälte mich damit jeden Tag ein bisschen mehr. Ich schwor mir, nie wieder der "gute Freund" einer Frau zu werden, als ich dann mein Studium begann - mein Frauenbild war einfach ziemlich erschüttert. Während des Jurastudiums war ich Frauen gegenüber unglaublich gleichgültig. Diese Gleichgültigkeit führte dann aber irgendwie dazu, dass ich plötzlich bei den Frauen Erfolg hatte. Das endete in vielen One-Night-Stands, und als ich dann endlich meinen Frust abgebaut hatte, lernte ich meine jetzige Frau kennen. Ich liebte und liebe sie immer noch wahnsinnig.


Ich hatte mehrere Jahre lang kaum Kontakt zu meiner Heimat - bis ich dann eines Tages eine SMS von meiner Jugendliebe bekam - sie machte Urlaub in Hamburg und erkundigte sich, ob wir etwas trinken gehen wollten. Ich willigte auch ein und wir trafen uns. Bis dato hatte ich unzählige Dates, ich hatte auch oft fremde Frauen getroffen und jedes Mal hatte ich die Situation im Griff. Bei ihr allerdings nicht. Als sie um die Ecke kam, wurde ich wieder ganz der Alte. Ich wurde nervös, schämte mich für mein Liebesgeständnis von damals und war einfach völlig bezaubert von ihr. Aber vor allem war ich wütend, weil sie mich damals zum "netten" Freund degradierte. Wir unterhielten uns sehr lange über alles Mögliche, auch über mein Liebesgeständnis von damals. Wir tranken und lachten sehr viel, aber ich hatte mir fest vorgenommen, treu zu bleiben. Als ich sie nach Hause gebracht hatte, wollte sie mich vor ihrem Hotel küssen - und ich blockte ab. Am nächsten Tag schrieb sie mir eine SMS, in der sie mir erzählte, dass sie mich unbedingt wieder sehen will, bevor sie nach Hause fährt. Mir war klar, was sie wollte und in mir kam wieder die Wut hoch. Deshalb traf ich sie erneut, doch diesmal schlief ich dann mit ihr. Sie schrieb mich in der Folge häufig an, doch ich ignorierte all ihre Nachrichten. Ich wollte mich rächen, auch wenn ich heute weiß, wie dumm das von mir war. Vor allem da ich meine wunderbare Freundin damit betrogen habe, die sogar die Größe hatte, um mir dummen Hund zu verzeihen. Von diesem Moment an hasste ich sie. Ich hatte so viele Jahre in Frieden verbracht und plötzlich kam sie und brachte alles durcheinander.

Beichthaus.com Beichte #00032093 vom 22.10.2013 um 02:40:29 Uhr (22 Kommentare).

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Affäre mit Mann meiner Freundin

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Betrug Selbstsucht Ehebruch Falschheit Bad Bodenteich

Ich habe einer guten Freundin den Mann ausgespannt. Das Ganze ist schon ein paar Jahre her, aber heute tut es mir sehr leid. Ich wusste schon länger, dass er hinter mir her ist. Er rief ständig an, kam auf einen Kaffee vorbei und machte mir ständig Komplimente. Schließlich sei ich doch seine Traumfrau. Nachdem ich mir das knapp drei Jahre lang angesehen hatte, wurde ich dann wirklich schwach und fing eine Affäre mit ihm an. Dazu muss ich aber sagen, dass ich von ihm verlangte, dass er mit seiner Frau darüber spricht, ehe etwas zwischen uns beiden lief. Was er auch tat. Auch ich rief sie an und wollte ihr den Sachverhalt erklären - was natürlich komplett in die Hose ging. Er trennte sich dann tatsächlich von ihr und wir wurden ein "Paar". Und zwar für genau zwei Wochen. Mein schlechtes Gewissen verhinderte allerdings, dass ich mich auf diese Beziehung einlassen konnte. Ich beendete es nach dieser Zeit und erklärte ihm, dass das Ganze ein riesengroßer Fehler war und das er alles daran setzen sollte, um seine Frau zurückzubekommen, da sie zusammengehören. Dann ging ich.

Allerdings fing er dann damit an, um mich zu kämpfen, statt um seine Frau. Das ging dann knapp drei Monate lang so. In der Zwischenzeit lernte auch seine Frau einen anderen Mann kennen. Und trotzdem sah ich irgendwann, dass ihr Mann wieder bei ihr eingezogen war. Ich war unglaublich erleichtert, auch wenn mein schlechtes Gewissen dadurch nicht gemildert wurde. Wir wohnen schließlich auch in einem Ort, in dem jeder jeden kennt - ich fürchtete einfach, dass ich jetzt ausgestoßen werde. Von meiner Nachbarin hörte ich dann allerdings, dass er sie schon öfters betrogen hat und seine Frau ihn trotzdem immer wieder in Schutz nimmt. Die besagte Nachbarin erzählte mir auch, dass seine Ehefrau mir verständlicherweise die Pest an den Hals wünscht - weil ich ihren schwachen Ehemann verführt habe. Ich hatte Glück und die Leute hielten zu mir, da sie schon lange bemerkten, dass dort etwas im Busch war. Natürlich habe ich einen Fehler gemacht, aber den Beiden geht es wohl öfters so. Vor diesem Betrug kannte ich sie im Übrigen knapp fünf Jahre lang und eigentlich waren wir bis dahin wirklich gute Freunde. Von diesen "Missständen" haben sie mir aber dennoch nie erzählt. Heute werden sie überwiegend gemieden, was mir auch sehr leidtut. Ich werde so etwas nie wieder tun. Es tut mir wirklich sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00032090 vom 22.10.2013 um 09:02:59 Uhr in 29389 Bad Bodenteich (Schützenstraße) (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Zweite Chance für den Mörder

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Mord Familie

Mein Bruder ist ein verurteilter Mörder und sitzt deswegen seit zwei Jahren im Gefängnis. Er hat seine Ex-Freundin unter Alkoholeinfluss nach einem Streit erwürgt. Ich beichte, dass ich trotz seiner Tat bis zum heutigen Tag zu ihm halte, ihn regelmäßig besuche und auch nach seiner abgesessenen Haft für ihn da sein werde, denn er bereut seine Tat zutiefst. Ich weiß, dass er das schlimmste Verbrechen begangen hat, das man überhaupt verüben kann, aber hat nicht jeder eine zweite Chance verdient?

Beichthaus.com Beichte #00032086 vom 21.10.2013 um 00:57:55 Uhr (56 Kommentare).

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