Die Schläger und der kleine Hund

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Aggression Gewalt Zorn Tiere Bahn & Co. Prosselsheim

Ich muss gestehen, dass ich einmal sehr gewalttätig wurde. Und zwar fuhr ich mit dem Bus nach Hause, in dem sich auch drei junge Osteuropäer, und eine junge Frau befanden, die einen kleinen Hund in einer Tasche bei sich trug. Die drei Bengel tuschelten schon die ganze Zeit herum, und als die Frau ausstieg, trat ihr einer der Bengel voll gegen die Tasche, so fest, dass man hören konnte, dass ein Knochen des Hundes brach. Die junge Frau stand weinend vor dem Bus und der Bengel lachend und pöbelnd in der Tür, drei Stufen über ihr und drohte, sie auch gleich zu treten. In diesem Moment rammte ich ihm mit aller Kraft beide Fäuste zwischen die Schulterblätter, sodass der Bengel regelrecht aus dem Bus flog und mit dem Gesicht den Boden begrüßte. Auch bei ihm war danach ein Knochen gebrochen, nämlich das Nasenbein und zwei Zähne spuckte er auch aus. Seine Kumpels waren offenbar zu perplex, um mich anzugreifen, außerdem trat ich quasi die Flucht nach vorne an und meinte, sie sollten sich verpfeifen, sonst würde ich eine Gruppensitzung daraus machen. Das Mädchen mit dem Hund war zu dem Zeitpunkt weggerannt.


Als kurz darauf die Polizei kam, die der Busfahrer gerufen hatte, sagten die Typen zwar gegen mich aus, aber ich behauptete, er sei einfach rausgefallen. Und da alle drei alkoholisiert waren, wurde mir sowohl von den Polizisten, die die Anzeige trotzdem aufnehmen mussten, als auch vor Gericht geglaubt. Der Fahrer hatte nicht viel gesehen und der Richter unterstellte den Bengeln Belastungseifer und sagte, wer betrunken Unsinn mache und dann noch blöd zum Laufen sei, trage selbst die Schuld. Ich wurde in allen Punkten freigesprochen, also Körperverletzung und Beleidigung. Als ich die junge Frau ein halbes Jahr später wiedertraf, eher durch Zufall, dankte sie mir und wir hatten sogar mehrere Dates, aus denen aber leider nichts Festes wurde, weil ich ein eher natürlicher Typ bin, während sie sehr stylisch ist. Aber ihre, sagen wir, beidseitig genossene Art, sich zu bedanken, machte den ganzen Stress mehr als wett.

Beichthaus.com Beichte #00033379 vom 01.06.2014 um 21:24:58 Uhr in Prosselsheim (17 Kommentare).

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Patienten ohne Krankheit

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Zorn Hass Dummheit Gesundheit Unfall

Ich (w) arbeite beim Rettungsdienst. Ich könnte mir keinen schöneren Job vorstellen. Ich habe auch kein Problem damit, bei Nacht und Nebel, Regen und Eis auszurücken und nachts um 3 zermatschte Menschen aus den Autowracks zu ziehen. Ist halt mein Ding. Es gibt nur eine Sache, bei der ich und die Kollegen einen riesigen Hals kriegen, und zwar die Menschen, die aus Langeweile anrufen, und meinen, uns als Taxi benutzen zu müssen. Oder nachts um halb 2 glauben, sie bräuchten unbedingt jetzt einen Schwangerschaftstest. Diese Menschen nehmen eventuell wirklich kranken und verletzten Menschen die Möglichkeit weg, den nächstgelegenen Rettungswagen zu bekommen. Stattdessen muss dann einer aus der Nachbarstadt kommen. Das kostet Zeit, wenn auch nur wenige Minuten mehr, aber es kann über Leben und Tod bestimmen. Meine Beichte ist nun, dass wir manchmal, bei genau solchen Patienten, die meinen, sie müssten nach drei Wochen mit Bauchweh mal zum Arzt, obwohl es sich nicht verschlimmert hat, kleine Gemeinheiten machen. Da wird schon einmal der Zugang mit der größten Braunüle gelegt, die wir haben, und das ziept natürlich ordentlich, weil die Nadel nicht gerade klein ist. Dann werden auch mal gemeine Kommentare bei der Übergabe im Krankenhaus abgegeben, worauf die Schwestern und Ärzte ebenfalls eingehen, weil sie einfach nur noch derbe genervt sind. Wir machen natürlich nie etwas, was den Patienten wirklich schaden könnte, allerdings helfen uns solche Sachen den Frust abzubauen.

Beichthaus.com Beichte #00033377 vom 01.06.2014 um 17:50:22 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

Die Lüge mit der Wäsche

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Faulheit Lügen Ungerechtigkeit Trägheit

Ich habe gerade meine Frau angelogen. Nachdem ich im Keller war, um mir einen Snack zu holen, hat mich meine Frau gefragt, ob die Waschmaschine schon fertig ist. Obwohl ich das Signal, welches das Ende des Waschvorgangs deutlich signalisiert, hörte, habe ich behauptet, dass sie noch nicht fertig sei. Einfach, weil ich zu faul war, die fertige Wäsche hochzutragen. In der Hoffnung, dass meine Frau die Wäsche nachher selbst holt und auch aufhängt, liege ich jetzt in aller Ruhe auf der Couch und schaue einen aufgenommenen Krimi an. Ich weiß, ich bin ein faules Tier und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033375 vom 01.06.2014 um 15:28:10 Uhr (29 Kommentare).

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Träume vom Pornostar

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Masturbation Manie Partnerschaft

Träume vom Pornostar
Mit meiner Freundin ist seit geraumer Zeit nur noch tote Hose im Bett. Gespräche haben nichts gebracht und auch sonst lässt sie sich nur schwer verführen. Das liegt unter anderem daran, dass sie sowieso noch nie viel Lust auf Sex hatte - aber noch dazu ist sie derzeit sehr gestresst. Ich muss es mir aber trotzdem regelmäßig besorgen und schaue daher in letzter Zeit wieder vermehrt Pornos. Das Verlangen nach Sex geht mittlerweile sogar schon so weit, dass ich nachts davon träume, es so richtig versaut mit Pornostars zu treiben. Ich beichte daher, dass ich mich nach Sex mit anderen Frauen sehne und mir mehrmals in der Woche bei einem geilen Filmchen die Palme wedele. Ich habe auch schon davon geträumt, meiner Freundin, die ich über alles liebe, fremdzugehen. In Wirklichkeit würde ich das natürlich nie tun. Aber damit muss sie auch selbst rechnen, schließlich lebe ich schon seit zwei Monaten abstinent! Ach ja, meine Freundin hat übrigens große Angst, mich deshalb an eine andere Frau zu verlieren - etwas dagegen zu tun kommt ihr aber offensichtlich auch nicht in den Sinn!

Beichthaus.com Beichte #00033373 vom 01.06.2014 um 13:35:30 Uhr (49 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Langfinger am Wäschekorb

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Fetisch Dummheit Peinlichkeit Morallosigkeit Feigheit

Vor einigen Jahren, kurz vor meinem letzten Arbeitstag bei einer Firma, die mir meinen ersten Job ermöglichte, wurde ich zum jährlichen Sommerfest eingeladen. Eine ausgelassene Feier auf der Donau-Insel, mit viel Alkohol und verstecktem Cannabis-Konsum mit einigen netten Kollegen. Ich ließ mich herzhaft und ausgelassen feiern. Ich sah die damalige Feier auch gleichzeitig als Abschiedsfeier. Der sogenannte "harte Kern" zog in den Morgenstunden weiter. Einer der Kollegen lud in den ersten Bezirk in seine Wohnung ein, um noch weitere Flaschen Bier zu trinken. Seine Freundin war ebenfalls zu Hause und war gerade beim Aufstehen. Wir waren ungefähr 8-10 Personen und machten es uns im Wohnzimmer gemütlich. Es wurde getratscht und viel gelacht und getrunken. Ich war bereits müde und auch sehr betrunken und stand auch unter starkem Einfluss von Cannabis. Als ich kurz die Toilette aufsuchte, überkam mich die körperliche Lust, und da ich einen ausgeprägten Fetisch zu getragener Damenunterwäsche habe, schaute ich mich im Badezimmer nach dem Wäschekorb um. Es war leider keiner zu sehen. Ich wusch mir die Hände und verließ das Badezimmer. Genau vor mir stand die Schlafzimmertür offen und ich konnte in der Ecke beim Fenster den Schmutzwäschekorb sehen. Ohne nachzudenken, ging ich in das Schlafzimmer und fing an, im Wäschekorb nach getragener Unterwäsche zu suchen. Als mir bewusst wurde, dass ich bereits seit langer Zeit den anderen Gästen fern geblieben war und es demnach Zeit werden würde, wieder zurück ins Wohnzimmer zu gehen, bemerkte ich, dass die Hausherrin bereits bei der Schlafzimmertür stand und mich beobachtete, wie ich meine Finger im Wäschekorb hatte.


Sie wusste natürlich sofort, was los war und fragte mich, was ich hier suchen würde. Ich konnte mich vor Schreck und wahrscheinlich auch wegen des Alkohol- und Drogeneinflusses aber nicht artikulieren. Sie rief nach ihrem Freund, während sie ins Wohnzimmer eilte. Ich lief hinterher und setzte mich wieder zu den Anderen. Sie erzählte alles ihrem Freund, während alle anderen und ich nur da saßen und nicht glauben konnten, was sie hörten. Alle meine Arbeitskollegen und Kolleginnen fingen an, sich lustig zu machen und ich versank vor Scham in meinem Sitz. Die Hausherrin war überhaupt nicht amüsiert und wies ihren Freund an, mich der Wohnung zu verweisen. Er sprang sofort auf und packte mich am Arm, um mich ins Vorzimmer zu zerren. Ich wehrte ihn ab und fing an, meine Sachen vom Tisch aufzusammeln und folgte den beiden dann ins Vorzimmer. Mein Kollege hatte bereits meine Jacke in der Hand und die Wohnungstür stand offen. Ich zog mir meine Schuhe an und brachte während der ganzen Zeit kein einziges Wort heraus. Währenddessen hörte ich aus dem Wohnzimmer Gelächter und Gekichere. Ich wollte nur so schnell wie möglich weg und das alles hinter mir lassen. Dann kam die Hausherrin auf die Idee, dass ich durchsucht werden sollte, weil man ja nicht wissen könne, ob ich nicht nur ein Perverser, sondern vielleicht auch ein Dieb sei.


Es wurden wilde Vorwürfe und Anschuldigungen geäußert - und obwohl ich den Eindruck nicht los wurde, dass es ihn mehr amüsierte als beängstigte, fing er an, meine Taschen zu durchsuchen. Ich ließ alles geschehen. Die Peinlichkeit stand mir ins Gesicht geschrieben. Als auch sie zufrieden war, wurde ich unsanft aus der Wohnung geschoben und mit einem letzten Schubs ins Treppenhaus gestoßen. Hinter mir knallte die Türe zu und ich machte mich auf den Heimweg. Erst nach einigen Stunden Schlaf und Ausnüchterung begriff ich, was eigentlich passiert war und schämte mich dadurch noch mehr. Es ist nun viele Jahre her, aber ich denke noch immer oft an das Geschehene. Es tut mir vor allem für sie leid, weil sie offensichtlich geschockt war, da ich so dreist ihre Privatsphäre verletzt hatte. Soweit ich mich erinnern kann, waren die beiden wirklich sehr nette Leute und auch außerordentlich gastfreundlich. Mir sitzt der Schock, erwischt worden zu sein, heute immer noch tief in den Gliedern, aber ich kann mir gar nicht ausmalen, wie es für die netten Herrschaften sein muss. Ich finde, sie haben es nicht verdient, so einen Vertrauensbruch erlebt zu haben und dafür möchte ich mich entschuldigen und um Vergebung bitten. Ich würde mich aber niemals trauen, die beiden zu besuchen, um mich persönlich zu entschuldigen. Alle anderen Anwesenden, die ja unbeteiligt waren, waren sichtlich amüsiert und machten sich über mich lustig. Diesen direkten Peinlichkeiten an jenem Morgen ausgesetzt gewesen zu sein war aber damals nicht schlimm für mich, da ich es offensichtlich verdient hatte. Traurig finde ich nur, dass ich mich nicht traue, meine Ex-Kollegen und Kolleginnen im Büro zu besuchen, auch wenn es schon so lange her ist.

Beichthaus.com Beichte #00033365 vom 30.05.2014 um 16:18:03 Uhr (12 Kommentare).

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