Mit Spraydosen zum Date

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Vandalismus Boshaftigkeit Lügen Selbstsucht Wolfhagen

Ich hatte mal einen Bekannten, der als Hausmeister in einem Wohnblock gearbeitet hat. Er musste immer viel Graffiti wegmachen, weil es auch eine recht schwierige Gegend war. Die Hausverwaltung war wohl ziemlich streng und er musste das immer innerhalb von einem Tag wegmachen, damit die Sprayer merken, dass es eh nichts bringt. Irgendwann haben wir mit unserer Gruppe ein nettes Mädchen kennengelernt und man merkte, dass sie ihn nicht uninteressant fand. Allerdings schien sie auch Interesse an mir zu haben - und ich war damals wirklich lange Single und fand sie echt klasse. Da wir mit unserer Gruppe fast jeden Freitagabend etwas unternahmen, bot es sich an, dass wir das Mädchen dazu einluden. Lange Rede kurzer Sinn. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag bin ich zu dem Wohnblock und habe dort eine ziemliche Sauerei angerichtet.


Meiner Aktion fielen etwa drei Spraydosen zum Opfer - und ich habe auch Sachen geschrieben, die schnell entfernt werden mussten. Deshalb musste er wohl tatsächlich bis spät abends die Wände bearbeiten. Mein Plan, dass ich seine Abwesenheit nutze, um mich an die Kleine ranzumachen, ging aber leider nicht auf. Sie hat auf der Party nämlich irgendwie einen anderen kennengelernt. Im Nachhinein war das eine völlig dumme und unnötige Aktion und es tut mir für meinen Kumpel richtig leid. Ich habe ihm aber trotzdem nie die Wahrheit erzählt und heute habe ich auch nichts mehr mit ihm zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00032046 vom 13.10.2013 um 02:39:58 Uhr in Wolfhagen (12 Kommentare).

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Mein erlogenes Leben

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Betrug Lügen Falschheit Engherzigkeit Internet

Ich (w) beichte, dass ich in einem bekannten Forum zu einigen Userinnen näheren Kontakt habe. Also wir kommunizieren auch über einen bekannten Messenger, teilweise auch über das Handy. Allerdings lüge ich ihnen mein komplettes Leben vor - einfach nur, weil es mir Spaß macht. Ich erfinde jede Kleinigkeit, die ich ihnen erzähle, und habe deshalb manchmal auch ein schlechtes Gewissen. Ich will es aber auch nicht zugeben, da ich diese Personen eigentlich sehr gerne mag. Das Ganze geht inzwischen fast ein Jahr, und ich frage mich, wie lange ich das noch weitermachen werde.

Beichthaus.com Beichte #00032042 vom 13.10.2013 um 19:56:02 Uhr (7 Kommentare).

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Mein Wunsch nach Party

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Neid Eifersucht Begehrlichkeit Nennhausen

An jedem Wochenende das gleiche Spiel - alle gehen aus. Sie können eine geile Tussi nageln und einfach Spaß haben. Ich (m/19) sitze allerdings alleine zu Hause und lerne für meine Berufslehre. Ich habe seit fast vier Jahren eine Freundin - eigentlich sollte ich glücklich sein. Ich habe alles. Eine Lehre, eine nette Familie, ein Auto und eine Freundin. Aber ich bin es nicht. Ich will einfach mal eine andere knallen und ein junger Erwachsener sein, wie all die anderen auch.

Beichthaus.com Beichte #00032037 vom 12.10.2013 um 19:01:34 Uhr in Nennhausen (22 Kommentare).

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Mit Gewalt gegen Mobbing

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Aggression Hass Rache Gewalt Kollegen

Ich habe ein schlechtes Gewissen, wegen dem, was mir heute passiert ist. Aber kommen wir zur Vorgeschichte. Mit elf Jahren kam ich nach Deutschland, genau wie viele andere, weil meine Vorfahren Deutsche sind. Mein Vater ist allerdings in Russland bei seiner Familie geblieben. Ich ging dann hier auf das Gymnasium und war dort immer der Ausländer. Ich habe mich durchgeschlagen und fand mit der Zeit auch ein paar richtige Freunde. Allerdings bin ich mit den "falschen Freunden" aufgewachsen, mit denen ich viel Scheiße durchgestanden habe. Das ging von Drogen und Schlägereien bis hin zu Überfällen und Einbrüchen. Dann habe ich mich mühselig von der Szene distanziert, eine Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik gemacht und gut abgeschnitten - wegen des besseren Gehaltes wechselte ich dann die Firma.


Allerdings habe ich immer noch diesen typischen Akzent. In meiner Ausbildung war das absolut kein Problem und ich wurde akzeptiert. In der neuen Firma werde ich allerdings heftig gemobbt - besonders von einem Kollegen. Da fielen dann schon Sachen wie: "Scheiß Russe, halt die Schnauze und sprich nicht!" Zwei Tage, nachdem dann die Probezeit beendet war, habe ich ihn alleine in einem geschlossenen Raum erwischt. Und irgendwie sind mir die Sicherungen durchgebrannt - da er einen ganzen Kopf kleiner ist als ich, habe ich ihn in die Knie gezwungen und mein "altes Ich" rausgelassen. Ich habe ihm erzählt, dass ich ihn, wenn er nicht aufhört, nach der Arbeit abfangen und dann gefesselt im Wald aussetzen werde. Außerdem bedrohte ich seine Frau und seine Tochter auf schlimmste Art und Weise. Natürlich würde ich so etwas niemals machen, aber ich war in Rage. Der besagte Kollege war so verstört, dass er sich eingepinkelt hat und dann panisch davongelaufen ist. So eine extreme Reaktion habe ich einfach nicht erwartet und habe nun Angst wegen der Folgen. Ich glaube, ich habe zu heftig reagiert und das tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00032034 vom 11.10.2013 um 19:55:49 Uhr (19 Kommentare).

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Die fanatischen Sportler

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Zorn Hass Vorurteile Sport

Ich (m/20) möchte beichten, dass ich Sportler hasse, und zwar zutiefst! Ausgenommen sind hier allerdings Hockey und Brettsportarten. Vorneweg, ich bin weder fett noch unansehnlich, aber diese verdammten "vitalen" Fitnessgurus gehen mir gewaltig auf den Sack! Seien es diese Möchtegern-Fahrradprofis, die nach Feierabend ihren tollen Overall anziehen und sich auf das 3000 Euro Fahrrad setzen und den Autofahrern auf die Nerven gehen, oder die gesundheitsbewussten Jogger, die abends an meinem Haus vorbeilaufen und mir stets einen verächtlichen Blick zuwerfen, wenn ich mit Bier und Zigarette auf der Terrasse sitze. Aber am allermeisten hasse ich die Typen, die vier Mal in der Woche im Fitnessstudio sind und ihre Muskeln lieben wie einen Bruder.


Diesen Hass habe ich aber erst nach und nach entwickelt, als so einer bei uns angestellt wurde. Er ist von der Sorte Selbstdarsteller, fährt einen geleasten 5er BMW und trägt am liebsten Tanktops. Morgens darf ich mir jeweils Geschichten anhören, wie hart er am Tag zuvor wieder trainiert hat und wie und warum er seinen Trainingsplan anpassen will. Alle möglichen Desinteressebekundungen meinerseits halten ihn leider auch nicht davon ab. Typen von dieser Sorte sind die größten Kotzbrocken und Machos. Und natürlich haben sie auch weibliche Gegenstücke, die ich in meinem Weltbild auch unter "verhasst" einordne - nur das diese die "arrogante Schlampen" sind. Und nein, ich bin kein neidischer Loser, der keine abkriegt. Vielleicht nicht so oft, wie ein typischer Macho, dafür aber seelisch stabile Mädels. Mein Lebensstil mag nicht halb so gesund sein, wie der eines Sportlers - und ich werde daher wohl auch etwas früher abdanken, als dieses Pack. Aber um gesund zu sterben, ist das Leben ja auch zu schade. Ich bitte also um Absolution für meinen Hass auf Menschen, die meist nur etwas für ihre Gesundheit tun wollen.

Beichthaus.com Beichte #00032032 vom 11.10.2013 um 16:01:28 Uhr (17 Kommentare).

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