Meine Karriere als Wirtschaftsspion

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Betrug Morallosigkeit Diebstahl Verrat Arbeit

Meine Karriere als Wirtschaftsspion
Vor fünf Jahren habe ich ein technisches Studium angefangen, weil damals überall gesagt wurde, dass Ingenieure gesucht werden. Und das ist ja heute immer noch so. Ich war dann auch in der Regelstudienzeit und mit guten Noten fertig und habe mich sehr gefreut, jetzt endlich mit der Arbeit anzufangen. Leider wurde mir überall gesagt, dass ich keine Berufserfahrung mitbringen würde, oder das noch zusätzliche Qualifikationen fehlen. Die einzige Chance für mich, damit jetzt nicht alles umsonst war, bestand darin, als Praktikant die besagte Berufserfahrung zu sammeln. Hier war es wirklich nicht schwierig einen Job zu finden, allerdings habe ich dabei dann auch höchstens 400 Euro verdient und musste vom Gehalt meiner Freundin leben. Was mir sehr unangenehm war, da es auch unsere Beziehung belastet hat. Leider hatten die Firmen, wenn es darum ging, mich dann mal zu übernehmen und normal zu bezahlen, wirklich keinerlei Interesse.

Irgendwann habe ich dann angefangen, Dokumente und Software von den Festplatten der Firma zu entnehmen. Als Mitarbeiter hatte ich ja vollen Zugriff. Als ich dann in einer neuen Firma anfing, stellte sich heraus, dass mein neuer Chef einige dieser Dokumente gut gebrauchten konnte. Diese waren von seinem Konkurrenten mit einem Riesenaufwand erstellt worden und sozusagen das perfekte Muster. Mein Chef war natürlich begeistert von den Informationen und ich bin an diesem Tag mit mehreren Hundert Euro Schwarzgeld nach Hause gekommen. Ich habe ihn auch noch mit weiteren Unterlagen versorgt. Lange Rede kurzer Sinn, auch in dieser Firma wurde ich wieder entlassen, als ich dann nicht mehr nützlich war. Allerdings wurde ich nun wenigstens bezahlt. Natürlich habe ich auch wieder jede Menge Unterlagen mitgehen lassen. Heute ziehe ich als Praktikant von Firma zu Firma, bei manchen Unternehmen bin ich nur eine Woche, das reicht aber bereits um den Server leer zu machen. Besonders kleine Firmen freuen sich immer, wenn sie von mir den Festplatteninhalt von den Großen bekommen, mittlerweile habe ich auch schon zwei feste Kunden. Im Auftrag eines Kunden habe ich dann auch gezielt bei einem seiner Konkurrenten gearbeitet.

Ich bin also unfreiwillig zu einem Wirtschaftsspion geworden. Allerdings sehe ich mich auch gerne als eine Art Robin Hood, obwohl es mich traurig macht, dass ich nicht wirklich in meinem studierten Beruf arbeiten kann. Keine Ahnung, was ich in ein paar Jahren als Berufserfahrung vorweisen soll. Dass ich in sechzig verschiedenen Firmen gearbeitet und Festplatten leer geräumt habe?! So wird mich sicherlich niemand einstellen. Aber immerhin muss ich jetzt nicht von Sozialhilfe leben und komme finanziell über die Runden. Für die Firmen tut es mir auch nicht wirklich leid, denn es war noch kein Unternehmen darunter, bei dem ich das Gefühl hatte, dass man mehr sucht, als eine billige Arbeitskraft. Auch das Betriebsklima war oft sehr schlecht oder von einer anstrengenden Scheinheiligkeit geprägt. Aber vielleicht bekomme ich irgendwann ja tatsächlich eine Festanstellung und höre dann damit auf.

Beichthaus.com Beichte #00032071 vom 18.10.2013 um 21:02:38 Uhr (22 Kommentare).

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Die verfluchte Lehrerin

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Hass Boshaftigkeit Schule

Ich (m/31) habe in der Realschule drei Jahre lang fürchterlich unter meiner Mathematiklehrerin leiden müssen. Sie hasste mich und ich hasste sie. Jedoch saß ich als junger Bub am kürzeren Hebel. Als ich langsam nicht mehr konnte und ich inzwischen schon anfing, die Schule zu hassen, nahm ich mir einen Moment der Ruhe und betete inständig an eine höhere Macht, damit dieser Lehrerin etwas passiert. Ungefähr eine Woche später hatte diese Lehrerin dann einen schweren Verkehrsunfall. Sie wurde lebensbedrohlich verletzt und lag lange Zeit im Krankenhaus. Allerdings fiel sie damit auch für mein gesamtes letztes Schuljahr aus. Ich mache mir noch heute Vorwürfe, dass ich diesen Unfall durch meinen "Fluch" heraufbeschwört haben könnte, auch wenn das eher unrealistisch ist. Die ganze Geschichte hat aber einen faden Beigeschmack und ich habe seit diesem Zeitpunkt niemandem mehr etwas Schlechtes gewünscht.

Beichthaus.com Beichte #00032069 vom 20.10.2013 um 04:23:46 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Den Mitbewohner rausgeekelt

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Betrug Boshaftigkeit Engherzigkeit Falschheit WG

Meine Geschichte begann vor knapp sieben Monaten. Ich wohnte mit zwei Freunden in einer WG. Wegen der hohen Miete haben wir uns dann allerdings dazu entschlossen, einen neuen Mitbewohner zu suchen. Nachdem sich einige nette Menschen bei uns vorgestellt hatten, kam dann der Kerl, mit dessen Freundin ich zuvor über mehrere Monate eine Affäre hatte. Natürlich kam es raus, sie haben sich auch getrennt, aber er wusste nicht, dass ich derjenige bin, der es seiner Freundin fast täglich besorgt hat. Aber zurück zu meiner eigentlichen Beichte. Meine Mitbewohner haben sich natürlich für ihn entschieden, was mir überhaupt nicht gefiel. Aber ich wollte ihnen diese komplizierte Geschichte einfach nicht erzählen. Und jedes Mal, wenn ich unseren neuen Mitbewohner dann sah, konnte ich ihm kaum in die Augen schauen. Also überlegte ich mir einen Plan, um dem Ganzen ein Ende zu setzen. Damit unsere WG immer aufgeräumt und sauber war, hatten wir einen Plan, auf dem sämtliche Haushaltspunkte aufgelistet waren. Der neue Mitbewohner lebte sich auch schnell ein und hielt sich sowohl an den Plan als auch an die WG-Regeln. Ich habe dann allerdings mit einigen unfairen Mitteln dafür gesorgt, dass er unsere WG schnell wieder verlässt. Nachdem er zum Beispiel das Badezimmer blitzblank geputzt hatte, bin ich heimlich rein und habe wieder für Unordnung gesorgt. Nur um mich dann zu beschweren, dass es in unserem Bad so furchtbar aussieht - dann habe ich natürlich demonstrativ auf den Plan geguckt und festgestellt, dass der Neue nicht sauber gemacht hat. Aber das reichte natürlich nicht, also versteckte ich mein Handy bei ihm im Zimmer und behauptete, dass es mir geklaut worden sei. Als es dann "rein zufällig" bei ihm entdeckt wurde, war klar, dass der Kerl unbedingt wieder raus muss! Ich weiß, es war nicht richtig, ihm solche Dinge zu unterstellen oder gar mit seiner Freundin zu schlafen. Und ich bitte für diese Sünden um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032062 vom 17.10.2013 um 10:32:22 Uhr (21 Kommentare).

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Die Lebenseinstellung meiner Familie

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Hass Ignoranz Verzweiflung Familie

Manchmal hasse ich es zu Hause! Wenn ich bei meinem Freund bin, ist das wie Urlaub. Ich darf immer bei ihnen mitessen und auch so darf ich mir etwas nehmen, wenn ich Hunger habe. Auch wenn ich sehr kurzfristig dort bin. Die Mutter kauft teilweise sogar extra etwas für mich ein. Bei meiner Familie ist das anders. Wenn mein Freund hier ist, muss er sich alles selbst kaufen. Wenn meine Mutter mal kochen sollte, wenn er hier ist, darf er "sogar auch etwas haben". Es reicht ja, dass er umsonst duschen darf. Vor Kurzem hat mich meine Mutter vor den Augen meines Freundes gefragt, ob ich auch eine Kleinigkeit zum Essen haben will - ihn hat sie dabei allerdings völlig ignoriert. Das würde den Eltern meines Freundes nicht einmal im Traum einfallen. Da meine Mutter allerdings unfähig ist, auch nur ein bisschen Kritik zu akzeptieren, entfachen Themen, die sie bemängeln, immer einen großen Streit. Der meist damit endet, dass wir kein Geld haben, um auch noch meinen Freund ernähren zu können. Sie kauft trotzdem oft unnötigen Kram. Weshalb wir auch schon gestritten haben. Noch dazu sind bei meinem Freund alle Nichtraucher, und die Luft dort ist einfach herrlich. Hier wird zwar nur in einem Zimmer geraucht, aber trotzdem zieht das in die ganze Bude! Je älter ich werde, desto mehr hasse ich meine Mutter dafür, dass sie so mit meiner Gesundheit spielt. Dabei bin ich nicht umsonst Nichtraucher. Ich weiß nicht, was ich tun soll, um hier irgendwas verbessern zu können. Meine Beichte? Seitdem ich mit meinem Freund zusammen bin, hasse ich die Lebenseinstellung meiner Familie immer mehr. Denn ich sehe bei meinem Freund, wie es besser und richtig geht.

Beichthaus.com Beichte #00032060 vom 15.10.2013 um 20:27:50 Uhr (22 Kommentare).

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Geistiger Totalausfall

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Dummheit Peinlichkeit Boshaftigkeit Trunksucht Ernährung

Es ist schon über ein Jahr her, da ist mir etwas passiert, das mir heute noch manchmal in den Sinn kommt. Ich schäme mich sehr dafür und weiß noch, dass ich ein bisschen was getrunken hatte. Dementsprechend war ich ein wenig angeheitert und offener als sonst. Aber trotz allem war ich im "Vollbesitz meiner geistigen Kräfte", wie es so schön heißt. Deshalb kann ich meinen geistigen Totalausfall noch weniger nachvollziehen. Jedenfalls begab es sich, dass ich eine Freundin an diesem Abend zur Bahn brachte. Auf dem Weg dorthin fiel mir ein Paar auf, bei dem der Mann lief, als sei ihm gerade der Fuß eingeschlafen. In angeheitertem Zustand machte ich meine Begleitung darauf aufmerksam und äffte den Mann auf absolut bescheuerte Art und Weise nach. Die besagte Freundin wirkte leicht entgeistert und meinte nur, dass sie davon ausgeht, dass der Mann körperlich behindert ist. In diesem Moment wurde mir eiskalt und ich glaube, ich war sofort wieder ausgenüchtert.

Natürlich war mir sofort klar, dass sie recht hatte und es absolut unter aller Sau war, dass ich diesen Mann nachgemacht habe. Und das nur, weil ich dachte, dass er betrunken wäre. Das ist mir vor allem deshalb peinlich, weil meine Begleitung körperlich auch nicht auf dem besten Stand war und ich auch eine körperlich behinderte Großcousine hatte, die mittlerweile leider verstorben ist. Es tut mir unheimlich leid, dass ich mir auf die Kosten dieses Mannes einen Spaß erlauben wollte. Zumal ich unseren Mitmenschen mit Behinderung immer mit Respekt begegne. Jedes Mal, wenn ich an die Situation denke, kann ich mein Gesicht nur in purer Ablehnung für mich selbst verziehen und den Kopf schütteln. Ich hoffe, dass meine Begleitung von damals den Vorfall vergessen hat. Mir fällt dies allerdings nicht so leicht, und deshalb bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032057 vom 16.10.2013 um 14:28:58 Uhr (13 Kommentare).

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