Wenn Tiere fressen...

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Dummheit Engherzigkeit Tiere

Seit meiner Kindheit liebe ich es, Tieren beim Fressen zu zusehen. Egal ob Vögel, Fische, Katzen oder Schlangen. Ich finde es toll, wie sie gierig das Futter in sich hinein schaufeln. Besonders toll sind Katzen, wenn sie genüsslich die Augen halb dabei geschlossen haben. Worauf ich hinaus will, passierte, als ich ungefähr acht Jahre alt war. Wir hatten einen schwarz-weißen Kater, welcher aus schlechter Haltung von meiner Mama gerettet wurde. Auch wenn ich es nicht sollte, habe ich ihm immer wieder Milch gegeben, denn die hatte er besonders gern. Nur hat er sich jedes Mal danach halb tot geschissen. Immer wenn er etwas getrunken hat, habe ich ihn mit dem Kopf in den Napf gedrückt, sodass er bis zu der Stirn nass war. Nach einer Zeit wurde er krank und ist daran gestorben. Als Kind habe ich den Zusammenhang nicht verstanden, aber heute, mit 21, bin ich davon überzeugt, dass unser Kater einen Schnupfen bekommen hat und daran gestorben ist. Das tut mir so unendlich leid. Seitdem habe ich das auch nie wieder gemacht. Zugucken tue ich trotzdem noch gerne, wenn Tiere essen.

Beichthaus.com Beichte #00031551 vom 04.07.2013 um 08:15:57 Uhr (16 Kommentare).

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Kein Mitleid von meinen Eltern

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Verzweiflung Missbrauch Misstrauen Ungerechtigkeit Pfronstetten

Ich (m) wurde vor knapp einem Jahr vergewaltigt. Seitdem habe ich einige gesundheitliche Probleme, wie zum Beispiel häufigen Durchfall, Schlafstörungen oder Ausschläge. Meine Eltern sind mir bei dieser Sache auch keine Hilfe. Mein Vater meint immer, wenn ich jetzt meine Ausbildung anfange, werde ich die Probleme nicht mehr haben, wenn ich "mal an der Arbeit" bin. Das Problem ist, dass ich psychisch nicht in der Lage bin, acht Stunden zu arbeiten, da ich erstens dauernd müde bin und zweitens permanente Kopfschmerzen habe. Außerdem beleidigen meine Eltern mich oft aufs Gröbste, weil ich vergewaltigt wurde. Neulich ist es mir beispielsweise passiert, dass mein Vater in einem Streit wörtlich meinte "ich kann nichts dafür, dass du dich von jeder Schwuchtel f**ken lässt". Daraufhin habe ich ihn und meine Mutter bedroht, woraufhin keiner mehr so wortgewaltig war und beide Angst vor mir hatten.

Beichthaus.com Beichte #00031550 vom 03.07.2013 um 19:54:55 Uhr in Pfronstetten (31 Kommentare).

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Die Folgen ihres Verschwindens

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Rache Gewalt Ungerechtigkeit

Die Folgen ihres Verschwindens
Bis vor zehn Jahren habe ich (m/29) in einem beschaulichen Dorf gewohnt. Jeder kannte jeden, man half und respektierte sich gegenseitig. Dann kam jedoch der verhängnisvolle Tag im Juni, den ich immer noch verfluche. Auf dem örtlichen Feuerwehrfest ging es im wahrsten […]
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Beichthaus.com Beichte #00031547 vom 02.07.2013 um 11:37:05 Uhr (70 Kommentare).

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Mit Gefühlen spielt man nicht!

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Fremdgehen Dummheit Falschheit Selbstsucht Ex Remagen

Ich bin mittlerweile 25 Jahre alt, und weiblich. Ich habe, weiß Gott, viel Unsinn gemacht in meinem bisherigen Leben, aber eine Story ist wirklich absolut beichtenswert. Mit 18 lernte ich einen absoluten Traum von einem Mann kennen, nämlich unseren örtlichen Kleinstadt-Superstar. Bis heute begreife ich nicht, warum er es nicht zu mehr gebracht hat, denn das Potenzial hat er. Wie man mit 18 halt so drauf ist, habe ich in meinem Bauch direkt die Schmetterlinge im Takt seiner Musik flattern fühlen. Ich dachte eigentlich, dass dieser Typ für mich unerreichbar war, immerhin war er schon reife 27, alle Mädels, die ich kannte, zogen eine Sabberspur bei seinem Anblick, und machten ihm schöne Augen. Warum sollte er sich also mit mir Zahnspangen- und Brillenmonster abgeben? Nachdem ich ihn zwei Wochen lang kannte, landeten wir vollkommen wider Erwarten im Bett, und dieses wahnsinnig gut aussehende, sixpackbestückte Paradies auf zwei Beinen verliebte sich in mich. Ich war eine Zeit lang echt glücklich. Der Neid schlich mir überallhin nach, und ich freute mir ein Loch in den Schmetterling verseuchten Bauch. Leider nutzten die Schmetterlinge binnen eines Jahres das Loch nach und nach zur Flucht, um es mal poetisch auszudrücken. Bald schon nervte mich seine Unordnung, sein entspannter Blick auf die Welt und seine Einstellung zum Arbeiten. Er verdiente als Musiker, mit vielleicht 20 Stunden Arbeit in der Woche so viel wie meine Eltern zusammen, und machte keinen Hehl daraus, dass er gewöhnliche Jobs überhaupt gar nicht mochte. Ich fühlte mich davon irgendwie abgestoßen, und so kam es, dass ich ständig an ihm herumnörgelte, und ihn zu erziehen versuchte. Mir war nicht klar, was ich damit anrichtete, ich war definitiv zu jung und zu unerfahren, um einschätzen zu können, wie er sich dabei fühlen musste.


Nachdem es, aufgrund meiner Unzufriedenheit eine Weile schlecht gelaufen war, verliebte ich mich in einen meiner Unidozenten, der schon Anfang 40 war, und ging meinem Freund mit ihm fremd. Ich schob ein wahnsinnig schlechtes Gewissen deswegen, wurde übellaunig und zickig und trennte mich schließlich. Mein Freund rannte mir sogar eine Weile lang noch hinterher und schrieb mir Lieder und eine süße Geschichte, doch ich wollte ihn einfach nicht mehr. Naiv, wie ich mit gerade 19 Jahren war, dachte ich, dass der Unidozent und ich eine gemeinsame Zukunft hätten. Falsch gedacht. Er wollte einfach nur ein verblendetes junges Ding zum Pimpern. Ich hörte auch nicht auf meine beste Freundin, die von der ganzen Nummer ziemlich entsetzt war. Eines schlechten Tages erfuhr ich von einer Kommilitonin, dass ich wohl nicht wirklich die Einzige aus dem Kurs war, die mit dem Dozenten geschlafen hatte. Ich stellte ihn daraufhin stinkwütend zur Rede und drohte ihm, die Sache auffliegen zu lassen. Doch er blieb ganz ruhig, und fragte mich, ob ich den Kurs bestehen wollte. Zähneknirschend nahm ich es hin, meine eigene Blödheit verfluchend. Ich fasste den, aus meiner heutigen Sicht, total bescheuerten und dummdreisten Plan, ihn mithilfe meines Ex eifersüchtig zu machen, immerhin war mein Ex ja wohl eine echt stattliche Erscheinung. Ich fing also wieder an, mit meinem Ex zu texten, und mich mit ihm sehen zu lassen. Mir entging jedoch nicht die gewisse Reserviertheit und Gefühlskälte seinerseits. Ich schmiss mich an ihn ran, was das Zeug hielt, und postete das so offensichtlich auf Social Media Networks, dass ich sichergehen konnte, dass mein Dozent es mitbekam. Meinen Dozenten guckte ich indessen nicht einmal mehr mit dem Hintern an. Er mich allerdings auch nicht. Ich entdeckte ihn dafür eines Tages mit einer meiner Kommilitoninnen, die beiden betatschten sich ziemlich offensichtlich auf dem Gang.


Aus Wut darüber rief ich meinen Ex an, und fragte, ob er abends Zeit hätte. Hatte er zwar nicht, er wäre auf einem Konzert, ich könne mich aber gerne dazugesellen. Natürlich tat ich es, schon alleine wegen der Fotos mit ihm, die dann ja auch mein Dozent sehen würde. Auf dem Konzert kündigte er dann ein Lied für seine Ex an. Das war dann wohl ich, was er auch süffisant grinsend dem Publikum mitteilte. Mitte der ersten Strophe schwante mir das kommende Unheil schon ziemlich gründlich, und siehe da, im Refrain besang er ziemlich launisch meine Affäre. Bloßgestellt rannte ich raus, und brach den Kontakt ab. Ich habe bis heute keine Ahnung, woher er das wusste, ich habe aber meine beste Freundin im Verdacht. Zu allem Überfluss bestand ich dann auch noch den Uni-Kurs nicht. Diese äußerst blöde Nummer hat mich jedoch eindrucksvoll gelehrt, nicht mit den Gefühlen anderer Menschen zu spielen.
Das entstandene Drama-Dreieck verfolgt mich bis heute, denn mein Ex spielt das Lied nach wie vor, und das Verhältnis zu meiner besten Freundin ist sehr abgekühlt. Mein Ex sieht auch mittlerweile besser aus denn je, beinahe wie eine junge Version von Robert Downey JR. Er ist eloquent, intelligent, humorvoll und ein lieber Mensch. Er hat einen Haufen Geld für die Opfer der jüngsten Flut gespendet, und unterstützt das örtliche Tierheim ab und an. Ich frage mich wirklich, was mich damals geritten hat, ihn so mies zu behandeln, und für jemanden zu verlassen, der nichts als ein mittelmäßiges Charakterschwein ist.

Beichthaus.com Beichte #00031540 vom 01.07.2013 um 11:21:57 Uhr in Remagen (31 Kommentare).

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“Beichte

Dreist gewinnt

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Betrug Falschheit Schule

Dreist gewinnt
Ich habe in der zehnten Klasse sehr dreist gehandelt um meine Jahresendnote zu verbessern. Nachdem wir im Deutschunterricht einen Test wiederbekommen haben und ich knapp an der Zwei vorbeigeschrammt bin, habe ich einfach etwas Richtiges dazu geschrieben und mich beim Lehrer beschwert, dass er etwas übersehen hätte. Dafür bekam ich dann eine Zwei minus. Soweit, so gut. Allerdings stellte sich nach schnellem Durchrechnen raus, dass ich noch eine gute bis sehr gute Note benötigte, um auf dem Endjahreszeugnis eine Zwei zu erhalten. Also entschloss ich mich, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Mein Lehrer befand sich gerade an einem anderen Tisch, also nicht am Lehrertisch, und erklärte einer Mitschülerin etwas über besagten Test. Alle anderen Schüler schauten sich ebenfalls ihre Tests an. Ich bin also relativ unbeobachtet zum Lehrertisch gegangen und habe gesehen, dass in einer Spalte des Notenhefts - es lag dort offen, da der Lehrer die Noten kurz vor dem Zurückgeben übertragen hat - nur einige Schüler eine Note hatten. Ich kombinierte: Vor etwa drei Wochen hielten nur etwa sechs Schüler einen benoteten Vortrag. Ich gehörte nicht dazu. Die Noten waren mit schwarzem Kuli geschrieben. Ich bin also schnell zu meinem Platz, habe einen schwarzen Kuli geholt und bin dreist nach vorne gegangen. Nachdem ich kurz überprüft habe, ob der Lehrer mich beobachtet, habe ich mir eine Eins in die Spalte für den Vortrag eingetragen und habe mich dann wieder hingesetzt. Mehrere Schüler haben es gesehen, aber alle haben dicht gehalten. Der Lehrer war eh recht verplant und ich wusste, dass er nie darauf gekommen wäre. So kam ich dann zu meiner unverdienten Zwei auf dem Zeugnis. Ich bereue mein Handeln schon. Allerdings sind seitdem schon viele Jahre vergangen, und im Nachhinein betrachtet ist die Geschichte definitiv eine Anekdote wert: Dreist gewinnt.

Beichthaus.com Beichte #00031539 vom 30.06.2013 um 18:41:47 Uhr (30 Kommentare).

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