Putzfrau beklaut

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Diebstahl Schamlosigkeit Waghalsigkeit Viersen

Wir hatten früher mal zu Hause eine nette Putzfrau die jeden Freitag erschien um sich noch was nebenher zu verdienen und weil meine Eltern zu der Zeit doch sehr beschäftigt waren. Wir hatten die gute Frau bestimmt 3 Jahre als Putzfrau. An einem Freitag Abend war ich auf Klo. Da sie ihre Handtasche immer im Bad stehen gelassen hat dachte ich mir doch mal einen Blick zu riskieren. Natürlich zu erst in ihre Geldbörse. Ich fand lediglich 10 mickrige Deutsche Mark. Ich lies sie vorerst in der Geldbörse. Da das aber ein unheimlicher Kick für mich war entschloss ich mich die 10 Mark zu stehlen. Am darauf folgenden Freitag hat sie gekündigt. Zum Glück hat sie nichts von dem Diebstahl erwähnt, sonst wäre ich nämlich dran gewesen. Heute tut es mir Leid die arme Frau bestohlen zu haben. Aber der einzigartige Kick war der Hammer.

Beichthaus.com Beichte #00027561 vom 26.02.2010 um 16:18:30 Uhr in Viersen (40 Kommentare).

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Klotür zugenagelt

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Boshaftigkeit Hass Vandalismus Nachbarn

Klotür zugenagelt
Die folgende Geschichte ist nun sicherlich schon zwanzig Jahre her, aber noch heute denke ich manchmal daran. Meine Familie lebte damals in einem kleinen Dorf in Süddeutschland. Leider hatte uns vor unserem Einzug niemand vor den Nachbarn auf der rechten Seite gewarnt. In einem heruntergekommenen Haus lebten dort eine steinalte, bucklige Frau und ihr stark übergewichtiger Sohn. Beide rochen sehr penetrant. Mein älterer Bruder und ich haben nicht schlecht gestaunt, als wir herausfanden, dass die beiden noch ein uraltes Plumsklo im Garten stehen hatten. Die uralte Frau stand besonders bei gutem Wetter den lieben langen Tag lang in ihrem Hof und beobachtete Nachbarn und Passanten. Wenn sie jemanden erblickte, den sie nicht kannte, keifte sie jedes Mal: "Wer seid denn ihr? Wer seid denn ihr? Was machen sie denn? Was machen sie denn? Die sagen ja nichts! Die sagen ja nichts!" Unsere Familie durfte sich das nur allzu oft anhören. Nach einer Weile ging es uns allen natürlich gewaltig auf den Keks. Der Sohn der alten Frau war im Dorf dafür bekannt, gerade verwitweten Frauen Pralinen aufs Fensterbrett zu legen und mit seinem uralten blauen Käfer in ihre Hofeinfahrten zu fahren. Einmal wurde er von der Polizei im absoluten Halteverbot parkend erwischt. Dort genehmigte er sich gerade eine ausgiebige Brotzeit, bestehend aus Fleischwurst und Brötchen. Er soll gerufen haben: "Man wird ja wohl noch eine Brotzeit machen dürfen!" In einem Winter war es kälter, als sonst.

Damals hatten mein Bruder und ich eine verrückte Idee. Wir hatten Weihnachtsferien und deshalb wohl zu viel Zeit. Mitten in der Nacht schlichen wir uns mit einem Hammer und einem Korb voller Nägel zu dem Plumsklo der Nachbarn. Dort nagelten wir die Klotür zu. Am nächsten Morgen war das Gezeter groß. Während des Tages musste ich dann leider noch mit ansehen, wie der Sohn der alten Frau, sich auf dem Misthaufen vor dem Nachbarhaus erleichterte. Davon habe ich heute noch Albträume. Es dauerte dann noch den ganzen Tag, bis die Nachbarn es mit Hilfe einige anderer Dorfbewohner schafften, die Klotür wieder zu öffnen. Heute denke ich, dass mein Bruder und ich doch etwas zu weit gegangen sind. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00027482 vom 04.02.2010 um 10:46:46 Uhr (29 Kommentare).

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Unser Terrornachbar

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Hass Rache Nachbarn Berlin

Unser Terrornachbar
Ich (m/24) hatte mit meiner Freundin eine kleine Wohnung in einem mehrstöckigen Mehrfamilienhaus gemietet. Da wir beide berufstätig sind, waren wir wenn nur abends und am Wochenende zu Hause. Wir wohnten im 3. Stock (also ganz oben), und der Nachbar unter uns, ein älterer Rentner, hat offenbar große Probleme mit sich selbst. Jedenfalls, immer wenn wir abends zu Hause waren, hat er von unten gegen die Heizung gehämmert wenn wir uns (nicht einmal laut) unterhalten haben. Er ist manchmal extra hoch gelatscht, um an der Tür zu lauschen wann wir ins Bett gehen, und wenn es interessant wurde kam er auf die Idee gegen die Tür zu schlagen, rumzubrüllen, er wolle endlich Ruhe haben usw.. Er hat dem Vermieter mehrfach Lügengeschichten erzählt (wir würden Drogen konsumieren, Leute ein- und ausgehen lassen, extrem laut Musik hören etc.). Ein richtiger Grinch.

Jedenfalls fing er irgendwann auch noch damit an, uns wegen irgendwelchem Blödsinn die Polizei zu schicken, beim Vermieter richtig anzuschwärzen, anzuzeigen - kurzum, er machte uns das Leben zur Hölle. Meine Freundin war schon so genervt, dass ich das alles abbekommen habe. Irgendwann ist mir dann der Kragen geplatzt. Ich hab erstmal damit angefangen, ihm alle möglichen Zeitschriften und Abos zu bestellen, in der Hoffnung, er würde vielleicht irgendein Hobby entdecken. Leider nicht. Dann hab ich ihm die GEZ, die Zeugen Jehovas, aber auch Callboys bestellt, kleine Dinge auf seinen Namen bestellt, seine Fußmatte in die Mülltonne geworfen, einen Eimer voller Hundekot in seinen Briefkasten gesteckt - die Liste ist lang.

Nachdem er aber immer schlimmere Sachen behauptet hat (die Härte war, wir hätten seine Tochter entführt - ich weiß nicht mal ob so jemand eine Tochter hat) sodass die Polizei uns unter der Woche, mitten in der Nacht, aus dem Bett geklingelt hat. Da hat es gereicht, ich hab eine neue Wohnung gesucht und den Umzug geplant. Aber die größte Rache meinerseits sollte noch kommen.


Erstmal habe ich der Polizei einen Brief geschrieben und ihn anonym beschuldigt Drogen anzubauen, im großen Stil, und ich würde das nur verpfeifen weil er mir wiederholt schlechtes Zeug verkauft hat. Mitten in der Nacht ist er dann von der Polizei aus der Wohnung geholt worden. Wäre ja nicht so schlimm, hätte ich nicht vorher durch sein Fenster leere Tütchen und jede Menge schlecht gedrucktes Falschgeld (Bilder einer Suchmaschine ausdrucken und ausschneiden) in der Wohnung deponiert (über den Balkon klettern war nicht schwer, zudem hat er die Tür immer offen gelassen, war ja Sommer). Da er wohl viel Bargeld zu hause hatte, wurde es umso glaubwürdiger.

Er ist ein Jahr auf Bewährung gekommen, allerdings wegen diverser anderer Vergehen (Sachbeschädigung, Belästigung, Verleumdung und sogar Körperverletzung). Ich habe vorher mit allen anderen Mietern gesprochen und auch mit dem Vermieter, viele beglückwünschten mich weil sie genauso terrorisiert wurden. Mittlerweile hat der wohl damit aufgehört Nachbarn zu belästigen. Trotzdem bin ich froh eine andere Wohnung zu haben.

Ich möchte beichten, dass ich soviel Zeit investiert habe einem offensichtlich Minderbemittelten es auf gleicher Stufe heimzuzahlen. Aber jeder der auch nur ein bisschen der Aktionen wiedererkennt weiß, von wem ich rede!

Beichthaus.com Beichte #00027446 vom 26.01.2010 um 16:15:31 Uhr in Berlin (29 Kommentare).

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Lehrer in der Zwickmühle

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Begehrlichkeit Wollust Verzweiflung Schule

Ich (27) bin Lehrer an einer Realschule. Ich habe diesen Beruf gewählt, weil ich der Überzeugung bin, dass Schule wichtig ist, zumal man ohne Abschluss sowieso keine oder ganz geringe Chancen hat. Ich möchte einfach, dass die Schüler was bei mir lernen. Ich gehe gerne zu meiner Arbeit und komme auch mit den Schülern gut zurecht. Was ich jedoch immer stärker an mir feststelle, ist die Tatsache, dass ich die weiblichen Schülerinnen extrem anziehend finde. Ich kann auch nichts dafür, das ist einfach so. Manche sehen einfach nur hammergeil aus, obwohl sie erst 15 oder 16 sind. Keine Sorge, die "kleinen" Kinder der unteren Klassen interessieren mich nicht in der Hinsicht. Aber natürlich ist es mir strengstens verboten, mit einer Schülerin was anzufangen oder sie irgendwie anzumachen. Deswegen fällt es mir mit jedem Tag schwerer, in die Schule zu gehen. Ganz schlimm ist es im Sommer. Da sitzt einem irgendeine heisse Schülerin mit kurzem Röckchen und tiefem Ausschnitt gegenüber und man ist machtlos. Das ist wie wollen und nicht können. Ich wirke nach außen hin immer seriös und man merkt mir meine "finsteren" Gedanken nicht an. Aber tief in mir kocht es. Oh, wenn ich könnte wie ich wollte. Aber so muss ich jeden Tag im Klassenzimmer rumlaufen, die heißen Mädels ansehen und mir dabei denken: "Du darfst nicht, du darfst nicht. Scheiße Mann, du darfst du nicht". Ich habe zur Zeit keine Freundin und da ist das ganze natürlich noch viel schlimmer. Ich glaub ich bekomme mal nicht Burnout, weil die Schüler so frech sind, sondern weil sie so geil sind und ich sie nicht erreichen kann. Glücklicherweise bin ich kein Sportlehrer, das würde mir wohl den Rest geben. Also, an alle Nicht-Lehrer da draußen: Verdammt, es ist hart! Beschwert euch nie wieder über Lehrer! Ich gehe durch die Hölle, damit eure Kiddies was lernen!

Beichthaus.com Beichte #00027433 vom 21.01.2010 um 18:06:59 Uhr (84 Kommentare).

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Burzeltag

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Dummheit Zorn Aggression Hass Böttingen

Burzeltag
Ich verabscheue Menschen, die einem zum "Burzeltag" statt zum Geburtstag gratulieren. Oder Menschen, die irgendetwas mit einem "Ratzefummel" statt mit einem Radiergummi oder Ähnlichem ausradieren. Manche finden ja manche Augenblicke "ramontisch" statt "romantisch", genau die gleiche Wortverschandelung. Ich könnte Menschen totschlagen, die so etwas sagen oder schreiben. Aber der absolute Hammer kommt noch: Gerade eben habe ich doch tatsächlich gelesen, wie ein 26-jähriger Mann einer 23-jährigen Frau zum Geburtstag ein "burzeldagsbussi" auf die Pinnwand geschrieben hat. Ich glaube, ich muss mich gleich übergeben. Sollen diese "Wortumformungen" lustig sein, oder was soll das? Aaaaaaaaaaaah, ich bin so sauer. Mein Tag ist gelaufen.

Beichthaus.com Beichte #00027425 vom 20.01.2010 um 15:03:05 Uhr in 78583 Böttingen (88 Kommentare).

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