Ein gebrochenes Herz

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Morallosigkeit Selbstsucht Verrat Wedel

Ich habe gestern Abend meiner Freundin, mit der ich zweieinhalb Jahre zusammen war, ohne Vorwarnung auf heftigste Weise das Herz gebrochen, indem ich mich von ihr trennte. Sie hatte den Eindruck, dass alles in Ordnung war, und war über beide Ohren in mich verliebt, wohl wie am ersten Tag. Ich wusste seit einigen Monaten, dass unsere Beziehung auf lange Frist nichts werden konnte, habe die Illusion aber weiter aufrechterhalten. Wohl aus Unfähigkeit, mich ihr gegenüber auszusprechen. Ich beichte also, dass ich ein taktloses Arschloch bin - und feige noch dazu, weil ich bald wegziehe. Ich hoffe wirklich, dass sie nicht lange darunter leiden muss, obwohl ich weiß, dass sie diesen Vertrauensmissbrauch vermutlich ihr Leben lang mit sich herumschleppen wird. Ich bitte um Absolution, weil ich diese Entscheidung um meiner Karriere und meiner Selbst willen gefällt habe.

Beichthaus.com Beichte #00031934 vom 22.09.2013 um 22:24:36 Uhr in 22880 Wedel (Mühlenstraße) (20 Kommentare).

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Die manipulative Freundin meines Vaters

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Eifersucht Falschheit Ungerechtigkeit Familie Rennertshofen

Seit zwei Jahren wohne ich bei meinem Vater und seiner Freundin - sie ist übrigens knapp 15 Jahre jünger als er. Es ist nicht eine Woche vergangen, ohne dass sie versucht hätte, meine Beziehung zu ihm zu manipulieren. Mein Vater hat einen sehr gut bezahlten Job, der ihn allerdings viel Zeit kostet. Wenn er nach Hause kommt, hat er sowieso nicht viel Zeit für mich, was ich auch akzeptiere und an sich auch nicht allzu tragisch finde. Nach zwei Jahren will ich aber nicht mehr akzeptieren, dass jeglicher Versuch meinerseits, mit meinem Vater ein ernstes Gespräch zu führen, von seiner Freundin "unabsichtlich" gesprengt wird. Sobald sie merkt, dass ich mit meinem Vater in einem Raum alleine bin und mich mit ihm unterhalte, kommt sie zufällig vorbei. Sie hört sich dann das halbe Gespräch an, nur um meinen Vater dann daran zu erinnern, dass es schon spät ist und er ins Bett kommen solle. Mal ernsthaft?! Mein Vater ist ein erwachsener Mann, der selbst entscheiden kann, wann er ins Bett geht. Manchmal reagiert er auch gereizt auf ihr Verhalten, allerdings bewegt sie das nicht dazu, etwas zu verändern. Zudem mischt sie sich in alle Ereignisse meines Lebens ein. Ob es sich um eine Universität dreht, um diverse Jobs oder auch nur um das Leben meiner Mutter - nichts bleibt unkommentiert. Sie sagt immer, dass ich dieses oder jenes machen sollte, und wenn ich ihr dann nicht zustimme, reagiert sie schnippisch. Dann kommen so Sätze, wie: "Mach doch was du willst, aber ich habe eh recht!" Das regt mich furchtbar auf, besonders in letzter Zeit, da sie immer öfters eine Grenze überschreitet. Mein Vater ist von der Situation nicht begeistert, und wenn ich dann mal in den Raum werfe, dass ich eh weiß, dass von mir nur schlechte Ideen kommen, dreht und wendet sie das Ganze so, als hätte ich dies zu meinem Vater gesagt, der dann wiederum wütend auf mich ist.


An sich würde man meinen, dass das ja noch mehr oder weniger erträglich ist. Hinzu kommt allerdings, dass sie meine Privatsphäre in keiner Weise respektiert. Ich bin 19 Jahre alt, gerade mit der Schule fertig und bekomme, gerade im Rahmen der Universitätsbewerbungen, einiges an Post. Dreimal dürft ihr raten, wer meine Post öffnet, wenn ich nicht schneller bin?! Aber am Schlimmsten ist, dass sie meinem Vater die Idee in den Kopf gepflanzt hat, dass ich nichts lieber tue, als sein Geld aus dem Fenster zu werfen! Ein Beispiel hierfür wäre, dass ich eines Tages nach Hause kam und von meinem Vater in der Küche damit begrüßt wurde, warum ich mir eine Hose bestellt hätte. Ich stritt das Ganze natürlich nicht ab, ich brauchte die neue Hose schlichtweg, da ich nur drei oder vier zum Anziehen hatte. Daraufhin meinte er allerdings, dass ich meine alten Hosen aussortieren sollte, da "jemand" im Haus sonst denken würde, dass ich mir immer wieder Sachen kaufe, die ich gar nicht brauche. Könnt ihr euch das vorstellen? Es ist ja nicht so, dass ich ihr Geld ausgeben würde! Ich habe die Hose nämlich von meinem Taschengeld bezahlt und kaufe mir generell kaum Kleidung. Aber dann muss ich noch argumentieren, warum ich das tue? Es wäre ja noch nachvollziehbar, wenn die Beiden sich selbst nichts gönnen würden - aber bei uns fliegen täglich neue Pakete ins Haus! Aber um zurück auf die Ausgangssituation zu kommen, dass sie meinen Vater beeinflusst - oft erzählt sie ihm auch, was ich wieder falsch - oder eben gar nicht - getan habe, wenn er gestresst von der Arbeit nach Hause kommt. Dann wird er regelmäßig sauer und sagt, dass ich doch einfach studieren gehen soll, da er ja eh alles bezahlen wird. Schließlich wäre dies das Einzige, das mich interessiert. Übrigens möchte ich noch anmerken, dass ich ihn nie um Geld gefragt habe, seit ich regelmäßig Taschengeld bekomme!


Ich hatte mit meinem Vater immer eine besonders gute Beziehung, auf die ich sehr stolz war. Jedoch haben die letzten beiden Jahre diese Beziehung stark verändert. Er will von mir nichts anderes, als dass ich immer ehrlich zu ihm bin, selbst wenn er es nicht sein kann. Aber wird er diese Wahrheit auch verkraften? Noch dazu kommt, dass ich wohl im Ausland studieren werde, und mein Vater mir wohl hinterher ziehen wird, da er seinen Job auch von dort ausführen kann, und dieses Land schon immer sein Traum war. Allerdings würde sie dann mit ihm kommen - deshalb bin ich am Überlegen, ob ich nicht einfach in Deutschland bleibe, um möglichst weit weg von ihr zu sein. Ich will meinen Vater mit Sicherheit nicht meiden, aber ich kann einfach nicht mehr mit ihr und ihrer falschen Art leben. Natürlich weiß ich, dass mein Vater versteht, wie ich mich fühle, aber er ändert einfach nichts daran. Ich möchte wirklich keinen Streit, aber so kann ich nicht mehr leben, denn ich will mein Leben nicht von einer Person kommentieren lassen, die kein Recht dazu hat! Meine Familie hat dieses Recht, da es angeboren ist - meine Freunde haben dieses Recht, weil ich es ihnen gegeben habe. Aber die Freundin meines Vaters? Wird dieses Recht unter solchen Umständen niemals bekommen. Ich verlange nicht, dass mein Vater sie verlässt - das Einzige, dass ich will, ist eine gesunde Beziehung zu meinem Vater, die nicht von ihren Ideen vergiftet wird. Ich verlange doch nicht mehr, als dass sie sich nicht mehr in mein Leben einmischt.

Beichthaus.com Beichte #00031921 vom 20.09.2013 um 06:31:55 Uhr in Rennertshofen (23 Kommentare).

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Meeting mit dem Zappelphilipp

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Hass Zorn Engherzigkeit

Meeting mit dem Zappelphilipp
Hiermit beichte ich, dass ich die Sorte von Menschen hasse, die zum Beispiel in Meetings oder bei Vorträgen nicht ruhig sitzen können, sondern so komisch mit ihrem Bein wippen und wackeln müssen. Wenn ich in der Nähe sitze und das sehe, werde ich immer total nervös. Ich versuche dann zwar, nicht dorthin zu gucken, aber irgendwie sehe ich dann meistens doch etwas im Augenwinkel wackeln. Das macht mich so wahnsinnig, dass ich den Leuten am liebsten die Beine abhacken würde. Wo ist denn das Problem, einfach mal für ein paar Minuten still auf einem Stuhl zu sitzen? Ihr könnt doch nicht alle unter ADHS leiden! Reißt euch gefälligst zusammen!

Beichthaus.com Beichte #00031912 vom 18.09.2013 um 02:52:17 Uhr (36 Kommentare).

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Verliebt in seine Freundin

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Lügen Falschheit Fremdgehen Engherzigkeit Selbstsucht

Ich (m/27) muss beichten, dass ich schon lange auf die Freundin eines guten Kumpels stehe. Die beiden sind schon eine sehr lange Zeit zusammen, während sich mein Beziehungsstatus monatlich ändert. Ich stehe nicht auf Beziehungen und liebe es ungebunden zu sein. Sobald sie jedoch in unmittelbarer Nähe ist, kriege ich dieses bestimmte Gefühl. Ich muss sagen, diese Frau ist umwerfend. Bereits an dem Tag, an dem mein Kumpel sie mir vorgestellt hat, war ich hin und weg. Ich stelle mir jedes Mal vor, wie ich sie beglücke und sie sich in meinem Rücken festkrallt. Sogar wenn wir zu dritt etwas unternehmen, stelle ich mir in Anwesenheit meines Kumpels den Sex mit ihr vor. Wir verstehen uns wirklich sehr gut, jedoch ahnt sie, geschweige denn mein Kumpel, nicht, dass ich solche Gefühle für sie hege.


Vor einem Jahr klingelte es eines Abends an der Tür. Ich erwartete zwar keinen Besuch, aber dann stand sie da, verheult und trotzdem so wunderschön. Sie und mein Kumpel hatten sich in die Haare gekriegt und deshalb suchte sie seelischen Halt bei "ihrem besten Freund". Da saßen wir nun auf meiner Couch, ich öffnete eine Flasche Wein und beobachtete sie, während sie sich die Tränen von der Wange wischte. Mich überkam es und ich wischte ihr liebevoll die Tränen vom Gesicht. Zu meiner Verwunderung reagierte sie nicht wie erwartet, denn sie lächelte mich an. So eine wunderschöne Frau. Mir wurde schlecht, denn ich vergöttere diese Frau und musste innehalten, denn ich hatte mich kaum im Griff. Mein Kumpel liebt sie schließlich. Ich war hin und her gerissen. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich wirklich unsicher. Um der Situation zu entgehen verschwand ich in der Küche, als mich gerade eine SMS meines Kumpels erreichte. "Alter, ich hatte einen Streit mit ihr. Keine große Sache." Oh Mann, wie sollte ich einen klaren Kopf bewahren? Schließlich waren die beiden noch zusammen. Ich kehrte zurück ins Wohnzimmer und bei ihrem Anblick brannten mir alle Sicherungen durch. Sie verdrehte mir einfach den Kopf. Ich ging auf sie zu, verharrte vor ihrem Gesicht, und als sie dann leise fragte, was ich wolle, konnte ich nicht anders. Ich küsste sie und schlussendlich liebten wir uns. Es war der Wahnsinn, noch besser, als ich es mir vorgestellt hatte. Das Schlimme daran ist nur, dass mein Kumpel bis heute nicht weiß, dass ich seine damalige Noch-Freundin glücklich gemacht habe. Er weiß nur, dass sie heute noch hin und wieder bei mir frühstückt.

Beichthaus.com Beichte #00031907 vom 16.09.2013 um 02:08:46 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Gefährlicher Messerwurf

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Gewalt Aggression Dummheit Familie

Mein fünf Jahre älterer Bruder und ich (w) waren früher oft allein zu Hause, da unsere Eltern viel gearbeitet haben. Dadurch waren wir schon im frühen Alter relativ selbstständig. Als ich neun war, und wir wieder mal alleine waren, bin ich in die Küche gegangen, um mir etwas zu Essen zu machen. Er ist mir hinterhergerannt und hat mich ziemlich gereizt. Dazu muss ich sagen, dass ich früher ziemlich aggressiv war, wenn man mich ärgerte, was auch zu der einen oder anderen Handgreiflichkeit führte. Jedenfalls nervte er mich ziemlich und beleidigte mich, und ehe ich mich versah, hatte ich ein Messer nach ihm geworfen. Ich traf ihn damit sogar am Kopf, aber zum Glück mit dem Griff und nicht mit der Spitze. Ich habe mich selbst so erschrocken, dass ich angefangen habe zu weinen, weil ich ihm ja nicht wehtun wollte. Der Vorfall war aber schnell wieder vergessen und keiner außer uns beiden weiß davon, weswegen ich ihm auch sehr dankbar bin! Aber jetzt, auch nach über zehn Jahren, muss ich immer wieder daran denken. Ich verstehe nicht, wie ich damals so dumm sein konnte. Was wäre gewesen, wenn ich ihn mit der Spitze getroffen hätte? Es hat nicht viel gefehlt und ich hätte jemandem das Leben genommen, weil ich mich nicht im Griff hatte. Ich habe mich schon oft bei ihm entschuldigt und mittlerweile lacht er darüber, nur ich kann nicht mitlachen. Als mir das erste Mal richtig bewusst wurde, was ich damals getan hatte, habe ich versucht, mir halbherzig das Leben zu nehmen, weil ich keine Bedrohung für andere sein wollte. Aber jetzt, wo ich älter bin, weiß ich, das mir so etwas nicht mehr passiert. Ich habe mich mittlerweile im Griff und habe auch noch nie jemand anders verletzt, und ich weiß auch, dass ich das niemals tun würde. Dennoch kann ich nachts kaum schlafen und muss immer wieder daran denken. Ich kann mir diesen Fehler einfach nicht verzeihen und frage mich immer wieder: "Was wäre gewesen, wenn?"

Beichthaus.com Beichte #00031893 vom 13.09.2013 um 18:14:04 Uhr (14 Kommentare).

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