Hass auf Rauchereltern

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Hass Zorn Gesundheit Familie

Hass auf Rauchereltern
Ich möchte hiermit an alle werdenden Eltern und die, die es werden möchten, appellieren! Wenn ihr während der Schwangerschaft raucht, hört sofort damit auf! Ich bin ein Kind von Rauchereltern und meine Mutter hat selbst während der Schwangerschaft geraucht. Ich hasse sie dafür. Wir haben sonst ein gutes Verhältnis. Aber dafür hasse ich sie einfach. Aber vielleicht ist Hass auch zu krass ausgedrückt. Allerdings finde ich das, was sie einem wehrlosen Baby angetan hat, zu schlimm. Ich habe zwar keine äußerlichen Schäden davongetragen, aber mittlerweile wird mir bewusst, wieso ich erst in der Grundschule anfing, richtig zu sprechen. Wahrscheinlich, weil Raucherkinder mit der Entwicklung hinterher hinken. Und das tue ich. Auch heute noch raucht meine Mutter alles zu. Wenn ich sie darum bitte, nicht in meiner Gegenwart zu rauchen, kommt nur ein egoistischer Kommentar. Vielleicht denkt ihr, ich stelle mich zu sehr an. Aber meine Lungenleistung ist schon eher schlecht als recht und trotzdem pumpt sie mich noch mit ihrem Qualm voll. Die Wohnung, die frisch gewaschenen Klamotten und ich stinken nach Rauch! Und kommt nicht damit an, dass auch draußen Schadstoffe eingeatmet werden. Man muss es nicht übertreiben. Wenn dann noch Sätze wie: "Wir haben kein Geld, wir müssen sparen" fallen, ist es einfach ein Witz, dass mehrere Hundert Euro pro Monat für Kippen da sind. Und ich bin natürlich die Leidtragende, weil ich für jeden Euro für neue Kleidung betteln muss. Und ich lebe schon sehr, sehr bescheiden. Also legt die Kippen weg! Es kann nämlich sein, dass eure Kinder euch niemals verzeihen werden!

Beichthaus.com Beichte #00032634 vom 27.01.2014 um 21:48:19 Uhr (38 Kommentare).

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Querdenker mit Fantasie

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Ignoranz Maßlosigkeit

Ich (m/26) muss beichten, dass ich allmählich immer mehr die Beziehung zur Realität verliere und in eine Traumwelt abgleite. Tagsüber träume ich die meiste Zeit. Ich gebe mich Allmachtsfantasien hin und male mir dabei aus, wie ich Heldentaten vollbringe. Die Szenarien ändern sich häufig. Mein Lieblingsszenario ist aber während der letzten Jahre geblieben, ich gebe mich ihm auch heute noch den größten Teil des Tages hin: Ich sitze in einem Flugzeug, das von arabischen Terroristen gekidnappt wird. Ich beobachte von meinem Sitz aus das Verhalten der Terroristen und fasse dann einen Plan, wie ich sie überwältige. Es gelingt mir, einen von ihnen außer Gefecht zu setzen und ihm seine Waffe abzunehmen. Mit dieser Waffe erschieße ich natürlich sofort den zweiten Terroristen und überwältige den Dritten, der im Cockpit die Piloten erschossen hat. Dann setze ich mich auf den Pilotensitz, und obwohl ich noch nie in meinem Leben ein Cockpit von innen gesehen habe, gelingt es mir, die Maschine sicher zu landen. Stunde um Stunde bringe ich damit zu, mir bis ins letzte Detail auszumalen, wie ich danach gefeiert und mit Orden überhäuft werde und mich vor Anfragen zu Fernsehinterviews und Talkshows weltweit nicht retten kann. Diese Anfragen lehne ich alle ab und genieße es, wie sich die ganze Welt darum reißt, mit mir Kontakt aufzunehmen. Nachdem ich mich einmal gnädig dazu herabgelassen habe, ein Interview im Fernsehen zu gewähren, bilden sich sofort dichte Trauben um mich, wenn ich auf der Straße erkannt werde.


Etwa zwei Stunden am Tag mache ich konzentriert die notwendigsten Arbeiten als Sachbearbeiter in der Exportabteilung. In Besprechungen schweige ich, erst gegen Schluss mache ich mit geschraubten Formulierungen eine inhaltlich unsinnige Äußerung. Meine Vorgesetzten sind aber begeistert von mir, ich gelte in der Firma als Querdenker mit unkonventionellen Ideen. Fast alle Einladungen zu irgendwelchen Geselligkeiten lehne ich ab, wobei ich mich gar nicht um Ausreden bemühe, sondern fein lächelnd sage, ich hätte an diesem Termin schon etwas anderes vor. Wenn ich es auf die Spitze treiben will, sage ich, ich hätte zu diesem Termin "voraussichtlich" schon andere Pläne. Das reizt die Leute erst richtig: Anstatt weniger bekomme ich immer mehr Einladungen, man reißt sich um mich. Abends bin ich meist im Internet in irgendwelchen Foren mit wechselnden Identitäten unterwegs und gebe vielen Leuten auf dem gesamten Globus tiefsinnige Ratschläge zur Bewältigung ihres Lebens, und die meisten sind mir auch überaus dankbar. Manchmal brauche ich nach meinen Ausflügen ins Reich der Fantasie einige Zeit, um mir darüber klar zu werden, wer ich wirklich bin. Realität und Traum verschwimmen in den letzten Jahren immer mehr. Bin ich verrückt? Mag sein. Immer öfter frage ich mich allerdings, ob ich selbst vielleicht normal bin und meine Umwelt verrückt ist.

Beichthaus.com Beichte #00032633 vom 27.01.2014 um 19:30:42 Uhr (21 Kommentare).

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Verlorenes Geschwisterchen

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Selbstsucht Boshaftigkeit Falschheit Schwangerschaft Familie

Eigentlich war bis vor ein paar Wochen alles normal bei uns zu Hause. Ich (w/16) verstand mich gut mit meinen Eltern und auch meinen vier Jahre jüngeren Bruder habe ich ziemlich lieb, obwohl wir uns natürlich auch mal zoffen. Jetzt ist allerdings nichts mehr so wie vorher und das liegt daran, dass meine Mutter vor ein paar Tagen im fünften Monat ihrer Schwangerschaft eine Fehlgeburt erlitten hat. Ich muss zugeben, ich war geschockt, sauer und wütend, als meine Eltern uns vor knapp einem halben Jahr mitteilten, dass wir noch ein Geschwisterchen bekommen, was zwar nicht geplant, aber trotzdem herzlich willkommen war. Ich wollte nicht, dass meine Eltern sich in Zukunft mehr um ein Baby kümmern, als um mich und meinen Bruder, ich hatte vielleicht auch Angst, ihre Aufmerksamkeit und Liebe zu verlieren. Außerdem war ich immer so etwas wie ihre große Prinzessin und das sollte sich auf keinen Fall ändern.


Ich redete nicht mehr mit meinen Eltern, habe rebelliert und viele schlimme Dinge gesagt, aber eigentlich hatte ich wohl nur Angst. Mein Bruder war auch nicht begeistert von dem neuen Kind, nahm es aber stillschweigend hin und akzeptierte es. Meine Eltern gaben sich umso mehr Mühe um mich, aber ich habe mich immer mehr von ihnen abgewandt und ihnen absichtlich Kummer gemacht, sodass sich weiterhin alles um mich dreht - wenn auch im negativen Sinne. Vielleicht war der ganze Stress, den ich meinen Eltern gemacht habe zu viel für meine Mutter, ich kam nämlich vor ein paar Tagen spät nachmittags aus der Schule und da saß sie weinend im Wohnzimmer. Mein Vater sagte nur, dass sie eine Fehlgeburt hatte. Das Schlimme ist, dass ich mich wirklich gefreut habe, schließlich hatten sich mein Problem und auch alle Ängste damit wie von selbst erledigt. Auch jetzt bin ich sehr erleichtert, dass meine Eltern doch kein neues Baby bekommen. Sie sind traurig und haben eine Beerdigung organisiert, aber mich lässt das völlig kalt - was sie auch wissen und mir nicht mal übel nehmen.

Beichthaus.com Beichte #00032622 vom 25.01.2014 um 03:48:26 Uhr (35 Kommentare).

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Die Hass-Mail der Ex

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Eifersucht Begehrlichkeit Engherzigkeit Ex

Ich (w/26) habe auf einer Weihnachtsfeier einen Typen kennengelernt. Wir verstanden uns von Anfang an super und stellten schnell fest, dass wir sehr viel gemeinsam haben. Als er mich am Ende der Feier nach meiner Nummer fragte, gab ich sie ihm. Getroffen haben wir uns dann erst drei Wochen später, weil wir beide über Weihnachten und Silvester viel zu tun hatten. Wir gingen also ein paar Mal miteinander aus und er beichtete, dass er mich zwar mag, aber ein Dilemma zu Hause hat - in Form seiner Ex-Freundin. Diese hatte kurz vor der Weihnachtsfeier mit ihm Schluss gemacht, wohnt aber noch bei ihm, bis sie eine eigene Wohnung gefunden hat. Nun hat diese Dame es sich wohl doch anders überlegt und will ihn wieder zurück. Er zögert aber, weil sie ihn sehr verletzt hat und wohl auch vorher bereits fremdgegangen war. Ich willigte ein, dass wir es erst einmal locker angehen lassen und uns nur bei mir treffen, bis sie ausgezogen ist. Nun, wir verstehen uns immer noch sehr gut und stellten noch mehr Gemeinsamkeiten fest, auch was unsere Vorlieben im Bett betraf. Ich hatte natürlich kein schlechtes Gewissen, denn er ist ja offiziell Single und seine Ex-Freundin ist auch selbst daran schuld. Heute fand ich allerdings eine nicht sehr freundliche E-Mail von ihr, in der sie sich als seine Freundin titulierte und drohte, mir schlimme Dinge anzutun, sollte ich nicht sofort die Finger von ihrem Freund lassen. Eigentlich hatte ich vor, mich aus dieser ganzen Sache so weit wie möglich rauszuhalten. Schließlich kenne ich ja nur eine Seite der Geschichte. Aber irgendwie juckt es mir jetzt in den Fingern, mit dieser E-Mail etwas anzustellen. Vielleicht ausdrucken und an ihrem Arbeitsplatz öffentlich aushängen. Oder ihr antworten und dabei im Detail beschreiben, was ich mit ihrem Ex-Freund im Bett schon angestellt habe, da sie scheinbar recht prüde ist.

Beichthaus.com Beichte #00032618 vom 24.01.2014 um 23:03:20 Uhr (16 Kommentare).

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Der Haufen neben der Schüssel

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Unreinlichkeit Ekel Trunksucht Maßlosigkeit WG

Ich (m/24) muss etwas beichten, das etwa zwei Jahre her ist. Damals habe ich in einer WG mit einem guten Kumpel und einer ziemlich zurückhaltenden und ruhigen Studentin gewohnt. Wie es halt so ist, feiert man als Student natürlich gerne einmal und trinkt dabei einen über den Durst. Soweit noch keine Beichte. Allerdings habe ich es bei einem sogenannten "Ball" einmal so übertrieben, dass ich nicht mehr gerade auf dem Klo sitzen konnte und es irgendwie geschafft habe, meinen Bierhaufen zwischen Klodeckel und Schüssel hindurch neben das Klo zu setzen. Anscheinend bin ich danach auch noch hineingetreten, denn es führten eindeutige Spuren über den Badvorleger bis zu meinem Zimmer. Es tut mir leid für unsere Mitbewohnerin, die sich morgens für die FH fertigmachen wollte und dann vor einem stinkenden, halb flüssigen Haufen stand, der ihr den Zutritt zur Toilette verwehrte.

Beichthaus.com Beichte #00032617 vom 24.01.2014 um 19:06:26 Uhr (5 Kommentare).

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