Mein Leben in einer Sekte und der Ausstieg

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Unglaube Verzweiflung Gesellschaft

Diese süß-melancholische Stimmung an Silvester treibt mich an, diese Beichte zu schreiben. Ich sitze alleine vor meinem PC. Diese Beichte ist gleichzeitig auch die düsterste Seite meines bisherigen Lebens. Ich bin männlich, erst 22 Jahre alt, doch was ich in den letzten drei Monaten erlebt habe, ist für mein Alter nahezu grausam.

Im September dieses Jahres verließ ich eine religiöse Sekte, deren Namen ich nicht nennen will. Fakt ist, dass mein ganzes Leben an dieser Sekte gebunden war. Auch meine ganze Verwandtschaft ist Teil dieser Sekte. Von klein auf wurde ich von meinen Eltern glaubensgemäß erzogen, ging missionieren und traf mich mit anderen Sektenmitgliedern in der Woche. An sich nicht schlimm, denn einige Werte dieser Erziehung teile ich bis heute. Meine besten Freunde waren Jungs in meinem Alter, die auch in diese Sekte hineingeboren waren. Eigentlich wie mit Sandkastenfreunden vergleichbar. Ohnehin waren fast alle meine Freunde in dieser Sekte, der Rest halt Klassenkameraden und Nachbarsbekanntschaften.

Ich entschloss aber, wie gesagt, im September dieses Jahres, die Sekte zu verlassen, da ich einige Glaubensansichten dieser Sekte nicht mehr teilte. Ich merkte dies spontan durch mein Bauchgefühl, vielleicht auch spät. Ich war aber überhaupt nicht sicher, wer ich eigentlich bin. Mein Reifeprozess dauerte länger, über die Entscheidung war ich aber zu 100 Prozent sicher, genau wie jetzt. Meine Verwandtschaft reagierte entsetzt, mittlerweile akzeptieren sie es. Ich fühle mich auch jetzt frei - im Sinne, dass ich mich nicht mehr verstellen muss und offen mein "Ich" ausleben kann.

Das tönt alles schön und gut, wäre da nicht dieser verdammte Haken, den ich bei meiner Entscheidung berücksichtigen musste. Es ist so: Einem tatsächlichen Sektenmitglied ist es verboten, mit einem ehemaligen Mitglied sozialen Kontakt zu pflegen. Das bedeutete, dass sich meine "Freunde" aufgrund ihres Glaubens von mir abwendeten. Auch familiär änderte sich vieles: Dort ist der Kontakt nicht untersagt, es wird jedoch strikt gehalten. Beispielsweise heiratet meine Cousine nächstes Jahr und ich bin als einziges Familienmitglied nicht eingeladen. Diese Sache oder Regel traf mich sehr hart. Da ich mein bisheriges Leben bei der Sekte verbrachte und alle sozialen Kontakte von dort stammten, verlor ich alle meine "Freunde". Das ist, als wäre euer Freundeskreis mit einem Schnips weg. Eine Einsamkeit, die ihr euch nicht vorstellen könnt. Ich empfand dies als größte Ungerechtigkeit überhaupt und war gleichzeitig wütend auf mich selbst. Mein bester Freund, den ich von der Hochschule kenne, war eine echte Stütze für mich, ein Segen. Trotzdem, diese Sache nagt noch immer an mir. Ich merke das vor allem an meiner Extrovertiertheit, denn die ist praktisch verschwunden. Früher war ich locker drauf, nach diesem Schlag habe ich extrem Mühe, mich der Welt zu zeigen. Das ist eh schon schwierig genug, da ich früher aufgrund meiner ängstlichen und frommen Sichtweise fast nie in den Ausgang ging und keine Gleichaltrigen aus der Stadt oder so kenne. Selbstmordgedanken überrollten mich, denn die Einsamkeit war unerträglich schlimm. Es bleiben die täglichen Konsequenzen: Ich bin ständig alleine im Zimmer, wechsele widerwillig mit meinen Eltern ein Wort und stehe unmotiviert vor der schwierigen Planung, wie ich mein Freundeskreis von Neuem beginnen soll.

Da dies Beichthaus.com ist und ich hier schon eine Beichte geschrieben habe, fragt ihr euch bestimmt, wo die Beichte ist. Ich kann euch sagen, was die Beichte ist. Gerade an solchen Tagen wie Silvester, oder Weihnachten, Konzerte, Events - wo man mit Freunden herumhängt - geht in mir so ein unbeschreiblich trauriges Gefühl hoch, dass ich meinen Ex-Freunden die totale Einsamkeit und das Pech im Leben wünsche. Dass es ihnen mindestens so miserabel geht, wie es mir ging. Da ich doch eigentlich ein pazifistischer Mensch bin und Streit und Hass verabscheue, verweilen diese Gedanken. Doch wie kann den Menschen nicht klar sein, dass Freundschaft nicht auf Religion basiert? Merken das auch die Mitglieder meiner ehemaligen Sekte?

Liebe Leser, ich möchte keine Diskussion starten, doch lasst mich euch etwas mitteilen: Tretet keiner Religionsgemeinschaft bei! Es ist dann ein Desaster, wenn ihr austreten wollt und ein sensibler Mensch seid. Mein Wunsch an Silvester wäre nur, dass es eine Welt ohne Religion gäbe, so wie es John Lennon in einem seiner Lieder dichtete. Welch eine Gedankenverschwendung!

Beichthaus.com Beichte #00034736 vom 01.01.2015 um 01:18:38 Uhr (21 Kommentare).

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Das Geldpaket vom Gras-Verkauf

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Waghalsigkeit Verzweiflung Drogen Familie Geld

Ich (m/18) stamme aus einer eher ärmeren Familie. Meine Eltern arbeiten beide in nicht besonders gut bezahlten Jobs und meine Kindheit war oft davon geprägt, zum Geburtstag oder zu Weihnachten eher "bescheidene" Geschenke zu bekommen. Allerdings kann ich ihnen deswegen keinen Vorwurf machen, da sie sehr fürsorgliche Eltern sind und mich und meine Geschwister (16 und 14) so gut es ging aufzogen, auch wenn sie an manchen Ecken und Enden sparen mussten. Seit zwei Jahren haben meine Eltern, besonders mein Vater, finanziell noch stärker zu kämpfen, da die Firma, in der er arbeitet, mehr oder weniger Konkurs gemeldet hat. Er geht zwar noch Vollzeit arbeiten, verdient aber nicht mehr ganz das, was er noch vor drei Jahren verdient hat. Um die fehlenden Finanzen auszugleichen, arbeitet er noch nebenbei am Wochenende in diversen Nebenjobs. Da ich noch zur Schule gehe und mich zurzeit vollkommen auf mein Abitur konzentriere - auf Wunsch meiner Eltern - habe ich auch keine Möglichkeiten, etwas dazu beizutragen. Nur mein jüngerer Bruder, der schon eine Lehre angefangen hat, bringt etwas Geld mit in die Familienkasse.


Nun zu meiner Beichte: Seit mehreren Monaten deale ich mit Gras auf der Straße und in versifften Pubs und Bars in der Innenstadt, um ebenfalls etwas Geld zu verdienen. Das Gras bekomme ich von einem Freund, der neben seinem Job etwas anbaut. Da er selbst hauptberuflich ziemlich gut verdient, schenkt er mir den "Stoff" immer, da er weiß, in welcher Situation ich und meine Familie stecken. An manchen Abenden kommen da schon 200 bis 300 Euro zusammen, da manche für zwei Gramm bis zu 50 Euro hinblättern. Mein Rekord liegt bei über 500 Euro an einem Abend. Das Ganze mache ich an bis zu vier Abenden im Monat, teilweise sogar öfter. Letzten Monat habe ich etwas über 2.100 Euro verdient. Nach monatelangem Ansparen habe ich Anfang Dezember knapp 7.000 Euro in ein Paket gesteckt und meinen Eltern zukommen lassen.


Als sie die Geldbündel im Paket sahen, dachten sie zuerst, irgendjemand spiele ihnen einen Streich. Vergeblich versuchten sie, irgendwie an Informationen über die Herkunft des Geldes zu kommen. Doch bis heute haben sie keine Ahnung, von wem das Geld gekommen ist. Zu den Geldscheinen habe ich noch einen Brief dazugelegt, in dem ich geschrieben habe, dass das Geld für ihre derzeitigen finanziellen Schwierigkeiten gedacht ist und sie sich die nächsten paar Wochen keine Sorgen mehr zu machen brauchen. Dank des Geldes konnten meine Eltern endlich das Auto reparieren lassen, welches sie schon seit mehreren Wochen mit kaputten Radlagern fahren mussten. Auch haben sie beschlossen, mit mir und meinen Geschwistern zum ersten Mal seit einem Jahr wieder essen zu gehen. Und mehrere Rechnungen konnten auch endlich bezahlt werden.


Ich beichte hiermit, dass ich meinen Eltern etwas Gutes tun wollte und deswegen beschlossen habe, Gras zu verticken. Ich frage mich auch, ob es richtig ist, was ich - der nette Drogendealer von nebenan - da getan habe. Allerdings merke ich, dass es meinem Vater mittlerweile so gut geht, wie schon lange nicht mehr und er auch wieder viel fröhlicher ist, als noch vor ein paar Wochen. Ich hoffe, ihr könnt meine Entscheidungen einigermaßen nachvollziehen.

Beichthaus.com Beichte #00034715 vom 28.12.2014 um 22:45:34 Uhr (13 Kommentare).

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Nebenjob: Drogen-Schmuggler

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Drogen Waghalsigkeit Studentenleben Geld

Ich (m/22) studiere in einer großen Stadt nahe der tschechischen Grenze. Da man als Student bekanntlich nicht gerade sonderlich viel Geld hat, versuche ich, mich mit Nebenjobs über Wasser zu halten. Da ich auch von meinen Eltern etwas Geld bekomme, um mir Dinge wie Essen, Kleidung, Miete und Sonstiges leisten kann, ist es etwas leichter für mich, über die Runden zu kommen. Da meine Eltern auch nicht sonderlich flüssig sind und oft mit dem Geld zu kämpfen haben, bin ich ihnen mehr als dankbar, dass sie für mich am Hungertuch nagen, um mir eine gute Zukunft zu ermöglichen. Dennoch ist es Ende des Monats so, dass nichts übrig bleibt und ich teilweise auch in die Miesen gehen muss. Ich bin wirklich keiner, der sein Geld sinnlos verprasst, aber ich kann einfach nicht mit meinen Finanzen umgehen. Daher kamen ich und einer meiner Mitbewohner auf eine Idee. Da wir in unserem Freundeskreis jemanden kennen, der etwas Erfahrung auf dem Gebiet der "nicht ganz so natürlichen" Drogen und Rauschmittel hat, haben wir beschlossen, uns bei ihm etwas über Schmugglerfahrten zwischen der Tschechischen Republik und Deutschland zu informieren.

Da wir wussten, dass zwischen beiden Ländern oft Methamphetamin geschmuggelt wird und dies auch ein lukratives, wenn auch riskantes, Geschäft ist, haben wir uns entschieden, an zwei oder drei Wochenenden im Monat über diverse Schleichwege nach Tschechien zu fahren. Dort holen wir immer mehrere Kilo Crystal von ein paar wirklich zwielichtigen Typen und verfrachten diese im Auto meines Mitbewohners. Wir haben uns auch schon gute Verstecke aus dem Internet geholt und stopfen das Crystal in die Sitze oder in die Verkleidungen der Autotüren. Würden Drogenspürhunde unser Auto riechen, würden diese sicherlich tot umfallen. Im Schutze der Nacht fahren wir dann über Feldwege und Schotterpisten wieder zurück nach Deutschland, um es dort an ein paar Dealer weiterzugeben. Für eine Fahrt springen da schon mal 700 bis 1.000 Euro raus, was im Monat also ein Budget von 2.000 Euro entspricht. Mittlerweile haben sich unter meinem Bett schon knapp 7.000 Euro in bar angehäuft und mein Lebensstandard hat sich deutlich erhöht. Ich kann es mir leisten, Markenklamotten zu tragen, gehe oft gut und schick essen, gehe auf Konzerte von großen Musikgruppen, deren Tickets über 70 Euro kosten, und besuche exklusive Clubs, in denen ein Drink mehr kostet, als ein einziger Abend in einer billigen Kneipe in der Innenstadt.

Warum? Weil ich es mir leisten kann. Da ich mein ganzes Leben lang immer gespart habe, wenn ich etwas haben wollte, denke ich, dass ich es mal verdient habe, mir etwas zu gönnen. Meinen Eltern habe ich auch teure Geschenke zu Weihnachten gekauft, mein Vater bekam eine teure Uhr für knapp 700 Euro und meine Mutter eine teure Halskette, die knapp 900 Euro gekostet hat. Auf ihre Frage, wie ich mir das leisten könne, antwortete ich, dass ich einen Nebenjob mit gutem Gehalt habe und ihre monatlichen "Spenden" auf einem Sparkonto angesammelt habe. Ich beichte hiermit, dass ich mir die Sucht armer Junkies ausnutze, die ihre eigene Oma auf den Strich schicken würden, nur um mir ein besseres Leben zu finanzieren. Ich weiß, dass ich damit in eine extrem illegale Sache geraten bin, aus der ich wahrscheinlich nicht mehr so schnell herauskomme, aber ich wollte meinen Eltern, die beide hart arbeiten gehen müssen, um ihr täglich Brot zu haben, auch einmal in meinem Leben etwas gönnen. Außerdem fühle ich mich in den Momenten des Nervenkitzels, bevor wir über die Grenze zurückfahren, extrem lebendig und erlebe einen förmlichen Rausch, wenn das Adrenalin ins Blut schießt.

Irgendwann werde ich wahrscheinlich versuchen, damit aufzuhören. Doch es ist einfach so viel Geld, dass es schon fast pervers ist. Es ist mehr Geld, als ich ausgeben kann, aber die Gewissheit, dass man mehrere Tausend Euro zur Verfügung hat, verschafft mir eine Art seelisches Polster und mir geht es so gut wie schon lange nicht mehr. Ich erbitte eure Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034694 vom 26.12.2014 um 03:24:32 Uhr (18 Kommentare).

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Die heimliche Mitbewohnerin

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Lügen Morallosigkeit Falschheit Geld

Meine Mutter starb durch einen Unfall, als ich 14 Jahre alt war. Mein Vater blieb mit mir ein Jahr lang alleine, dann ging er wieder aktiv auf Brautschau und zog sich bald, da er selbst noch relativ jung geblieben und attraktiv war, eine ziemlich unsympathische Mittzwanzigerin an Land. Wir hatten von Beginn an heftige Differenzen, da sie mich nur als ein lästiges Anhängsel betrachtete. Für sie war ich nichts weiter als ein nerviger, pubertierender Jüngling, mit dem sie weder etwas anfangen konnte, noch wollte. Sie bemühte sich auch nicht wirklich um ein gutes Auskommen mit mir, da ihr mein Vater aus der Hand fraß und sie sich aufführen konnte, wie sie wollte, solange es regelmäßigen Sex gab. Da sie nach eigenen Angaben ein extra Arbeitszimmer brauchte, wurde ich mehr oder weniger dazu verdonnert, in den Keller zu ziehen - in einen Raum, der winzig und als Abstellkammer konzipiert war, aber immerhin einen eigenen Eingang über die Kellertür hatte.


Ich benutzte diese Tatsache zunächst nur, um die festgesetzten Zeiten, wann ich spätestens zu Hause sein musste, zu umgehen. Insgesamt arrangierte ich mich ganz gut mit der Situation. Ich ging der herrischen, fordernden Zicke einfach aus dem Weg und ignorierte, wie sich mein Vater von ihr manipulieren ließ. Nachdem die Beiden ein Jahr zusammen waren, lernte ich langsam ihre Familie kennen. Ihr Vater war ob der Liaison seiner Tochter recht skeptisch, aber sonst machte er einen recht netten Eindruck. Ihre Mutter war allerdings genauso herrisch wie sie und behandelte grundsätzlich alle Menschen von oben herab. Die Freundin meines Vaters hatte auch eine jüngere Schwester, die genau so alt war wie ich. Sie versuchte mit allen Mitteln, den Kontakt zwischen uns einzuschränken, beispielsweise erzählte sie mir Schauergeschichten darüber, dass ihre kleine Schwester Drogen konsumierte und immer mal Geschlechtskrankheiten hatte.


Die jüngere Schwester selbst würdigte mich sowieso keines Blickes und da ich ihre pinken Haare und unzähligen Gesichtspiercings damals auch nicht so besonders attraktiv fand, ließ ich sie ebenfalls in Ruhe. Ihre Freunde waren meistens zehn Jahre ältere tätowierte Schränke und diese Beziehungen hielten eigentlich nie lange. Eines Tages kam es jedoch, wie es kommen musste: Mein Vater heiratete mit Ende vierzig seine mittlerweile Endzwanzigerin, was mich nur am Rande störte, denn ich hatte mich mit meiner Kellerbutze ausgesöhnt. Ich konnte laut Gitarre spielen und Musik hören, kommen und gehen, wann und wie es mir passte, und auch ab und an mal ein Mädchen anbringen, ohne dass es gleich jemand mitbekam, außerdem kam so gut wie nie jemand zu mir in den Keller.


Ein halbes Jahr nach der Hochzeit bekam ich durch Zufall mit, wie sich die neue Frau meines Vaters und ihre Schwester lautstark stritten. Die Schwester war wohl zu Hause rausgeflogen, weil ihre Abiturnote eher suboptimal geraten war. Sie hatte meine Stiefmutter mehr oder weniger um Asyl gebeten, bis sie ihr Studium beginnen konnte, aber das wurde ihr verweigert. Als ich nachher selbst los wollte, zum Training, saß die Schwester auf einem Zaun in unserer Wohnsiedlung, rauchend und weinend. Ich fragte sie, was los war, und nach kurzem Zögern erzählte sie mir das mit dem Rauswurf. Mir kam eine Idee. Ich schlug ihr vor, dass sie ja heimlich mit in meiner Kellerbutze wohnen könnte, allerdings müssten wir wegen der Badbenutzung aufpassen. Es gab zwar zwei Bäder, aber keines davon im Keller. Sie willigte ein, wir versuchten es, und es ging unglaublicherweise zwei Monate gut, ohne dass jemand etwas mitbekam. Wir verstanden uns prächtig. Nur der Lebensmittelverbrauch stieg leicht an, was mein Vater bald monierte. Die Schwester und ich kamen uns in dieser Zeit logischerweise sehr nahe, aber wir schliefen nicht miteinander. Kuscheln war das Höchste der Gefühle.


Schließlich zog sie zum Studienbeginn wieder aus, in eine eigene kleine Wohnung, was mich etwas traurig stimmte, aber ich konnte sie ja jederzeit besuchen. Bald darauf eröffnete mein Vater mir, dass seine neue Frau schwanger war und dass sie den Platz im Keller eventuell brauchen würden. Nach einigem Hin und Her sicherte er mir zu, die Miete für eine kleine Wohnung zu übernehmen. Ich hatte jedoch andere Pläne. Ich fälschte einen Mietvertrag, den ich meinem Vater vorlegte, ließ mir monatlich das Geld überweisen, und zog direkt zu meiner Stieftante, wie ich sie heute noch ab und an im Spaß nenne. Ich fand recht schnell nach dem Einzug heraus, dass sie noch an anderen interessanteren Stellen außerhalb des Gesichts gepierct und ihre Figur ein absoluter Traum ist. Im Januar sind wir fünf Jahre zusammen. Ihre Schwester hatte einen halben Tobsuchtsanfall, als wir ihr und meinem Vater die Beziehung schließlich gestanden. Meinem Vater habe ich die komplette Story schließlich mal im Vertrauen erzählt, auch das mit dem Geld, aber er hat nur abgewunken und gegrinst.

Beichthaus.com Beichte #00034633 vom 18.12.2014 um 13:13:32 Uhr (2 Kommentare).

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Hyper Hyper: Meine auralen Orgasmen

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Manie Falschheit Musik Bamberg

Hyper Hyper: Meine auralen Orgasmen
Mit meinen 36 Jahren bin ich total von der Band Scooter begeistert. Deren, nennen wir es mal Musik, bringt mich zu auralen Orgasmen. Die eigentliche Beichte ist, dass ich vor anderen nie zugeben würde, Scooter zu hören, da es mir peinlich ist. Dabei besitze ich zwölf Alben, besuche Konzerte und bin von der arroganten, überheblichen und selbstglorifizierenden Art von Frontman H.P. Baxxter begeistert. Kann denn Liebe Sünde sein? In diesem Sinne: Hyper Hyper!

Beichthaus.com Beichte #00034626 vom 17.12.2014 um 21:58:56 Uhr in Bamberg (9 Kommentare).

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