Abstrakte Kunst auf der Toilette

11

anhören

Ekel Hass Arbeit

Ich muss beichten, dass ich mich extrem darüber aufrege, wenn ich mal wieder im Geschäft mein Geschäft mache und so ein Depp vor mir nicht in der Lage war, die gängigen Hygieneutensilien - allen voran die Klobürste - richtig zu benutzen. Wenn es eine weitere Kabine gibt, drehe ich auf der Stelle um. Je nach Abteilung gibt es aber nur eine und ich muss dann wohl oder übel den Scheiß der anderen wegmachen. Ich will ja nicht, dass ich beim Verlassen einem anderen entgegenlaufe und der denkt, die abstrakte Kunst sei von mir. Innerlich koche ich vor Wut und verfluche den unbekannten Kollegen vor mir. Ach ja, die Hand vermeide ich auch zu geben, da Händewaschen wohl irgendwie schlecht für die Haut sein muss. Ich verstehe es einfach nicht, die Kollegen reden mit einem beim Weglaufen vom Pissoir und gehen einfach raus, obwohl ich genau sehe, was für Ferkel sie sind und dass sie sich die Hände nicht waschen. Vielleicht liest das einer dieser ekelhaften Menschen und denkt mal über sein Verhalten nach.

Beichthaus.com Beichte #00033767 vom 15.08.2014 um 16:39:24 Uhr (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Verzogene Kinder von verzogener Mutter

18

anhören

Zorn Kinder Bahn & Co.

Heute war ich (m/25) in der U-Bahn und schon an der Station fiel eine Mutter mit ihren beiden Kindern auf. Die beiden Kinder rissen Absperrband an der Haltestelle ab, was von der Mutter nur mit einem lustlosen "Hört doch mal auf" kommentiert wurde, auf das die Kinder nicht gehört haben. Dann, in der relativ leeren U-Bahn, sind die Kinder auf den Sitzen rumgesprungen, haben laut über die "fette Kuh" ein paar Sitze weiter gelacht und die Mutter schien es inzwischen aufgegeben zu haben, irgendwas zu unternehmen. Als einer dann mit seinem Handy ein Foto von mir gemacht hat und stolz zum anderen gesagt hat "Ich habe den Penner da fotografiert", reichte es mir. Ich nahm ein Kondom aus meiner Sporttasche, ging zu den Jungs, nahm das Handy weg und löschte die Fotos, bevor ich es im Umdrehen auf den Sitz geworfen habe. Die Mutter war nun aber doch energischer und beschimpfte mich wegen des für kurze Zeit in Beschlag genommenen Handys. Ich antwortete, dass ich auch die Polizei zum Löschen hätte holen können, aber dass mir leider die Zeit fehle. Dann habe ich gefragt, ob es sich um ihre Kinder handelt. Als sie diese Frage bejahte, antwortete ich ihr, dass sie sich bitte nicht mehr fortpflanzen soll, solange sie nicht auf ihre Kinder aufpassen kann - und überreichte ihr das Kondom. Im Nachhinein denke ich jedoch, dass ich überreagiert habe. Ich kannte ja die Lebensumstände der Dame nicht und war vielleicht zu hart. Aber zumindest waren sie und die beiden Kinder ab diesem Moment leise.

Beichthaus.com Beichte #00033760 vom 14.08.2014 um 00:41:40 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Kleingeld als Strafe

14

anhören

Rache Shopping Geld Arbeit Studentenleben

Kleingeld als Strafe
Ich arbeite seit einigen Monaten neben dem Studium an einer Tankstelle. Neben vielen netten Kunden gibt es aber auch viele, denen die einfachsten Formen des Umgangs fehlen. Da wird nur Geld auf den Tisch gelegt, ohne zu sagen, was man will, dann wird nicht mit dem Telefonieren aufgehört, wenn man bezahlt und man beleidigt den Kassierer, wenn dieser bei Zigaretten den Ausweis sehen will. Da mir solche Sachen, wie Dinge in die Kaffeemilch zu mischen, nicht richtig erscheinen und auch nette Kunden treffen könnten, habe ich mir eine subtilere Methode überlegt: Je unfreundlicher ein Kunde ist, desto mehr Kleingeld bekommt er von mir zurück. Ich weiß, dass dies kaum etwas bringt, aber ich fühle mich besser. Deshalb bitte ich um Absolution. Es tut mir nur für die Kunden leid, denen ich bei Münzmangel mal wirklich viel Kleingeld geben muss, obwohl sie nett sind.

Beichthaus.com Beichte #00033757 vom 12.08.2014 um 23:12:29 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mein lukratives Geschäft als Schlepper

40

anhören

Habgier Waghalsigkeit Auto & Co. Studentenleben

Mein lukratives Geschäft als Schlepper
Ich (m/25) beichte, dass ich im letzten Jahr als Schlepper tätig war. Nicht in einer dieser kriminellen Ostblockbanden, die Einwanderer wie Waren im Transporter stapeln. Nein - ganz selbstständig und human. Alles ging los, als ich vor knapp über einem Jahr einen Bericht über illegale Einwanderer aus Nahost und Afrika las. Dort wurde beschrieben, dass der Mailänder Hauptbahnhof inzwischen ein Drehpunkt dieser Einwanderer ist und sie versuchen, von dort nach Deutschland zu kommen und teilweise bis zu 600 Euro für eine Fahrt nach Deutschland bezahlen. Ich war damals als Student in München, wo alles teuer ist, in ziemlicher Geldnot und dachte mir im Leichtsinn, das könnte ich doch mal tun. Vor allem eher so als Spaß, ich hatte noch nicht wirklich vor, das tatsächlich zu machen. Etwas später war es dann aber so weit. Als ich meine Kreditkarten-Rechnung nicht mehr bezahlen konnte und ich auch sonst so gut wie Pleite war und drohte, aus meiner Wohnung zu fliegen, bin ich einfach auf gut Glück und aus Verzweiflung nach Mailand gefahren - mit dem Ziel, Geld zu machen.

Nach sechs Stunden Fahrt war ich dort und musste feststellen, dass ich eigentlich gar keine Ahnung hatte, was ich dort tue. Nach etwas verzweifelter Suche kam ich dann mit zwei offensichtlichen Einwanderern ins Gespräch, die mit einem Schild eine Fahrt nach Deutschland suchten. Ich bot den Beiden eine Fahrt an - und ohne wirklich zu wissen, wie die Preise aussehen, sagte ich, dass ich gerne 500 Euro pro Kopf hätte. Die Beiden waren total begeistert und schlugen sofort ein. Ich habe das Geld bar auf die Hand bekommen und los ging die Fahrt. Mir war total mulmig, ich saß da mit zwei illegalen Einwanderern im Auto, die mich hätten abstechen können oder sonst etwas. Aber ich glaube, sie waren einfach nur froh, ohne Probleme in einem normalen Auto mitgenommen zu werden, ohne irgendwo eingesperrt zu werden oder Ähnliches. Die Fahrt verlief ohne weitere Probleme und einige Stunden später setzte ich sie am Münchner Hauptbahnhof ab und war 1000 Euro reicher. Zwei Tage später entschloss ich mich zur nächsten Tour, dieses Mal lief alles etwas routinierter ab. Dieses Mal hatte ich Verpflegung für die potenziellen Kunden dabei und ein Pfefferspray in der Seitentür zum Selbstschutz.

Ich nahm drei Frauen mit und kassierte wieder 500 Euro pro Person. Mit einem Kleinwagen mit deutschem Kennzeichen fällt man auch keinen Meter auf und kommt problemlos durch. Inzwischen bin ich schon sehr professionell geworden. Ich behandele die Leute, die ich mitnehme, wirklich gut, was diese auch zu schätzen wissen, denn ich hatte noch nie Probleme mit ihnen. Jeder bekommt inzwischen von mir eine Art Starterkit kostenlos - einen kleinen Rucksack mit dem Nötigsten. Ich fahre pro Woche, je nach Bedarf, zwei bis drei Touren, manchmal nehme ich mir auch mal ein paar Wochen frei, wenn ich genug Geld habe. Ich habe im letzten Jahr insgesamt über 100.000 Euro verdient. Ich denke, ich werde noch ein paar Jahre so weitermachen und mich dann in Frührente begeben. Ich werde zumindest so lange weitermachen, bis ich mal erwischt werde. Und das Schöne ist, wenn man mal erwischt wird, ist es gar nicht schlimm und ohne Vorstrafen oder Ähnliches hat man keine allzu harte Bestrafung zu erwarten.

Beichthaus.com Beichte #00033754 vom 12.08.2014 um 02:33:55 Uhr (40 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Diebstahlsicherungen in fremden Taschen

14

anhören

Boshaftigkeit Diebstahl Morallosigkeit Engherzigkeit Shopping

Wenn ich (m/30) einkaufen gehe und etwas Drama brauche, reiße ich die Magnetklebesicherungen von teuren Alkoholflaschen ab und suche mir dann ein Opfer aus, welchem ich die Sicherung unterjubele. Ich stelle mich dann an der Kasse hinter jene Person und verfolge das Schauspiel, wenn die Sicherung beim Verlassen des Ladens den Alarm auslöst und das Personal Einsicht in die Taschen und Tüten haben möchte.

Beichthaus.com Beichte #00033750 vom 11.08.2014 um 16:52:33 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000