Erzieherin mit Kinderwunsch

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Verzweiflung Trägheit Schamlosigkeit Familie Kinder

Ich beichte, dass es mir mehr als peinlich ist, dass meine Eltern mit größter Wahrscheinlichkeit nie Großeltern werden. Und der Grund ist sehr paradox, denn ich bin ein sehr lieber Mensch, aber ich schotte mich nach außen komplett ab und habe keine Lust mehr, mich nach den Gründen zu fragen, um etwas ändern zu können. Das macht mich traurig, nicht nur, weil meine Eltern sich als weniger wert fühlen im Vergleich zu ihren Freunden, die alle Großeltern sind oder noch werden, sondern auch, weil ich mich weniger wert fühle. Wenn ich mich mit anderen vergleiche, dann frage ich mich manchmal: "Und so etwas darf Kinder produzieren und ich kriege nicht einmal einen Partner ab?" Mittlerweile bin ich aber meistens der Ansicht, dass ich dann wohl doch ein so schrecklicher Mensch sein muss, weil ich eben nicht einmal einen Partner finde. Und da stehe ich also noch unter diesen Menschen, die in meinem Umfeld gerade Kinder produzieren. Das Blöde ist, dass ich als Erzieherin arbeite und mir mein Job richtig Spaß macht, doch immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich traurig werde, weil ich mit Sicherheit nie Kinder bekommen werde und ich habe Angst davor, dass ich den Job deswegen nicht mehr ausführen kann.

Beichthaus.com Beichte #00034364 vom 19.11.2014 um 21:53:52 Uhr (5 Kommentare).

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Die Jobs meiner ehemaligen Kollegen

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Rache Arbeit

Ich (m/29) muss nach einem Vorfall heute mein Gewissen erleichtern. Ich war neun Jahre lang in einer kleinen Niederlassung tätig, deren Mutterkonzern für Textilstoffe in Spanien liegt. Für meinen damaligen Arbeitgeber habe ich wirklich sehr erfolgreich als kaufmännischer Mitarbeiter, hauptsächlich im Vertrieb, gearbeitet. Dann wurde eine ältere, weichliche Person eingestellt, die allein für Übersetzungen zuständig war. Die Entscheidung über diese Einstellung wurde vom Mutterkonzern getroffen. Diese Frau war natürlich Spanierin und fühlte sich daher schnell anderen Mitarbeitern überlegen. Diese Frau war strohdumm, es war einfach nur die Sprache, die sie ins Unternehmen einbrachte, weitere Arbeit konnte ich ihr überhaupt nicht anvertrauen. Sie begann, gegen andere Mitarbeiter zu sticheln und diese in ihrer Muttersprache im Mutterkonzern grundlos schlecht zu machen. Einen Vorgesetzten gab es nicht, die Niederlassung wurde komplett von Spanien gesteuert. Sie schaffte es dann, einen Lagerarbeiter aus dem Unternehmen zu entfernen und dafür ihren langzeitarbeitslosen Mann unterzubringen, der überhaupt kein Deutsch konnte, was zu großen Problemen führte. Nächster Schritt war dann, ihren Sohn, der keinen Schulabschluss hatte, in unserem Büro unterzubringen. Die Dummheit war dem jungen Mann ins Gesicht geschrieben, er wusste den ganzen Tag nicht, was er tun soll. Ich hatte diesen Verlauf bereits vorgeahnt und besuchte seit einem halben Jahr einen Sprachkurs in Spanisch. Deshalb bekam ich nach und nach mit, dass die Frau mit gezielten Diffamierungen gegen mich anfing. Als die Geschäftsleitung wieder einmal bei uns war, wurde behauptet, dass ich den ganzen Tag nichts täte und ihr Sohn für die guten Umsätze verantwortlich sei, natürlich war meine Kollegin die Übersetzerin. Ich habe dann versucht, auf Spanisch zu erklären, was in dieser Niederlassung abging, aber es klappte nicht so gut mit meinen Sprachkenntnissen. Kurzum, ich habe danach ganz schnell gekündigt, da ich von meinem größten Kunden ein Angebot als Einkaufsleiter vorliegen hatte.


Ich führe jetzt ein besseres, wirklich tolles Arbeitsleben, muss aber dafür mit einem deutlich geringeren Gehalt zurechtkommen. Ich genieße großen Freiraum und kaufe jetzt bei einem deutschen Textilhersteller zu höheren Preisen. Ich rechtfertige dies mit besserer Qualität, aber das stimmt überhaupt nicht, die Qualität ist eher schlechter. Mein Ex-Arbeitgeber hat natürlich große Absatzprobleme, weil sein größter Kunde fehlt. Jetzt wurden bei meinem ehemaligen Arbeitgeber heute zwei Mitarbeiter freigestellt, mit denen ich noch befreundet bin. Ich bin tief betroffen, sogar schockiert. Es tut mir für die beiden so schrecklich leid. Hätte ich die Aufträge dort gelassen, wo sie waren, dann hätten beide noch Arbeit.

Beichthaus.com Beichte #00034358 vom 19.11.2014 um 10:35:29 Uhr (1 Kommentare).

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Veganer vs. Fleischesser

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Hass Völlerei Zorn Ernährung Hamburg

Ich (m/26) bin Veganer und muss zwei Sachen beichten: Mir gehen die meisten Veganer und Fleischesser aus meinem Umfeld ziemlich auf die Nerven. Ich finde Massentierhaltung scheiße und habe mich deshalb dazu entschieden, keine Produkte mehr aus solcher zu essen. Das macht mich bei den heutigen Kauf- und Essgewohnheiten größtenteils zu einem Veganer. Das war aber eine Entscheidung, die ich irgendwann in meinem Leben für mich getroffen habe. Wieso sollte ich da erwarten können, dass meine Mitmenschen sich jetzt auch sofort dazu entscheiden? Ich habe noch nie erlebt, dass jemand unter dauerhafter Meinungspenetration seine Einstellung ändert. Bei der aktuellen Gleichberechtigungsdebatte funktioniert das ja offensichtlich auch nicht. Wenn die "Gegenseite" immer nur angegriffen wird, wird diese bestimmt nicht über den eigenen Standpunkt nachdenken und stattdessen erst recht dichtmachen.


Ich verstehe nicht, warum man seine Mitmenschen verbessern und umerziehen muss. Warum kann man sich nicht einfach mal um sich selbst kümmern und akzeptieren, dass andere Menschen die Dinge anders sehen? Freue ich mich, wenn die Menschen in meinem Umfeld weniger Fleisch essen? Ja, klar! Würde ich sie darauf ansprechen, oder ihnen gar Vorwürfe zu ihren Essgewohnheiten machen? Niemals! Mein Mitbewohner kann sich so viele Steaks braten, wie er will, das ist allein seine Entscheidung. Ich würde niemals irgendwelchen abstrusen Scheiß mit seinem Essen machen, wie andere Beichter es hier bereits ausgeführt haben. Zum Anderen kotzen mich aber auch extrem viele Fleischesser aus meinem Umfeld an. Im Grunde machen sie das Gleiche wie Veganer und Vegetarier. Nämlich den eigenen Standpunkt unbedingt propagieren und festigen müssen: Wenn in meinem Umfeld zufällig jemand herausfindet, dass ich mich nur vegan ernähre, kann ich mir die nächsten Wochen beim Essen immer dumme Sprüche anhören. Oder tolle Widerlegungsversuche, wie die Frage, ob ich denn Medikamente nehme, oder bei der Kleidung auch so genau drauf achte. Und wenn ich dann sage, dass ich bei Medikamenten bisher nicht drauf achte, dann kommt das große "Ha, ich habe gerade deine Einstellung widerlegt!" mit einem fetten Grinsen im Gesicht. Das fühlt sich alles an wie Android gegen Apple oder Playstation gegen Xbox. Am Ende wollen die Leute wohl nur ihr Leben und ihr Ego unbedingt bestätigen und dafür immer wieder sinnlose Kleinkriege führen.

Beichthaus.com Beichte #00034357 vom 19.11.2014 um 09:58:03 Uhr in 20357 Hamburg (Sternstraße) (5 Kommentare).

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Wiederholte Pointen in der WG

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Engherzigkeit Ungerechtigkeit Hass Zwietracht WG Erlangen

Ich (m/20) kann meine neue Mitbewohnerin nicht ausstehen und ich habe keinen Plan, wieso. Sie ist 18, gerade erst mit der Schule fertig geworden und lebt zum ersten Mal alleine. Sie bemüht sich wirklich, es mir und meinen zwei anderen Mitbewohnern recht zu machen, hat angeboten freiwillig den Herd und das Bad zu putzen, animiert uns zum gemeinsamen Kochen und ist auch so eigentlich ganz nett. Aber aus irgendeinem völlig irrationalen Grund mag ich sie einfach nicht. Vielleicht weil sie Cro hört und beim Abspülen oder Kochen immer seine Lieder hört und mitpfeift, vielleicht weil sie eine seltsame Lache hat, vielleicht weil ihre Frisur einfach nicht auf ihren eigentlich ganz hübschen Kopf passt, vielleicht weil sie immer Pink trägt und ich Pink nicht mag, vielleicht wegen ihrer Stimme oder vielleicht auch, weil sie eine Pointen-Wiederholerin ist. Das heißt, nach einem Witz lacht sie erst ihre viel zu hohe Lache und wiederholt dann kopfschüttelnd noch einmal die Pointe. Das macht mich wahnsinnig.


Natürlich lasse ich mir nichts anmerken und bin immer höflich, ich will ihr ja ihre Zeit in der WG nicht versauen. Als ich neulich mal sehr schlecht gelaunt war, habe ich extra einen Bogen um sie gemacht, ich will sie auf keinen Fall irgendwie unterbewusst als Fußabtreter missbrauchen. Das alles ist normalerweise echt nicht meine Art, ich bin ein total umgänglicher Kerl, und alle meine Freunde würden mich schief anschauen, wenn ich ihnen die Story erzählen würde. So etwas Schräges habe ich echt noch bei keiner Person erlebt, und ich fühle mich echt schlecht deswegen, weil ich ihr wahrscheinlich bitter unrecht tue. Besserung ist vorerst nicht in Sicht. Sie war heute Abend weg und beim Essen meinten meine beiden Mitbewohner, die die Neue übrigens in allen Belangen süß und toll finden, dass sie ja offensichtlich etwas von mir will, und ob mir ihre dauernden, eindeutigen Blicke zu mir nicht aufgefallen wären. Nein, sind sie nicht. Gott, stehe mir bei!

Beichthaus.com Beichte #00034356 vom 19.11.2014 um 00:36:20 Uhr in 91054 Erlangen (Universitätsstraße) (7 Kommentare).

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Prügel für den Pädophilen

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Rache Gewalt Missbrauch Kinder

Ich (m/38) muss etwas ausholen. Im Kindesalter (10/11) war ich mit Freunden immer auf dem Spielplatz einer Grünanlage in der Nähe unserer Wohnung zum Spielen. Eines Tages war ich dort allein unterwegs, als es anfing, zu regnen. Ich setzte mich in das Holzhaus und bemerkte dort einen älteren Mann im Häuschen. Als ich so da saß und raus in den Regen schaute, öffnete er seine Hose und fing an, zu masturbieren. Ich bekam Panik und wollte das Holzhäuschen verlassen. In diesem Moment griff er nach mir und versuchte, mich, mit den Worten "Nimm ihn in den Mund", an sich zu ziehen. Glücklicherweise konnte ich mich losreißen und rannte so schnell ich konnte nach Hause. Dort schaute ich den ganzen Tag Trickfilme und versuchte, es zu verdrängen.


12 Jahre später ging ich, auf dem Weg zu einer Party, wieder durch diese Grünanlage und an diesen Spielplatz vorbei. Auf einer Bank saß dieser Kerl - das Gesicht werde ich nie vergessen - und beobachtete die spielenden Kinder. Ich wartete, bis alle Kids samt Eltern weg waren, und ging auf den Kerl zu. Er rauchte gerade und sah zu mir hoch. Bevor er auf die Frage, ob er mich erkennen würde, antworten konnte, schlug ich ihm ins Gesicht. Ich schlug mehrmals auf ein. Am Boden liegend trat ich ihn so fest ich konnte. Als er dort halb bewusstlos lag, erzählte ich ihm, warum ich ihn sofort erkannt habe. Wenn ich ihn dort noch einmal sehen sollte, würde ich ihn totschlagen. Danach ging ich zu Party und besoff mich. Er tat mir nicht im Geringsten leid. Vielleicht hätte ich aber nicht so fest und oft zuschlagen sollen.

Beichthaus.com Beichte #00034348 vom 18.11.2014 um 11:40:53 Uhr (62 Kommentare).

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