Kampf um einen miesen Ausbildungsplatz

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Hass Hochmut Vorurteile Boshaftigkeit Engherzigkeit Medien Boostedt

Ich sehe mir gerade wieder meine aktuelle Lieblingssendung an. Darin geht es darum, dass jeweils drei sozialbehinderte Sonderschüler um einen "Ausbildungsplatz" kämpfen, den jeder Mensch mit einem IQ über der Zimmertemperatur nicht mit dem Hintern ansehen würde. Ich muss schon immer über die billige Charakterisierung am Anfang lachen. "XXXX ist die Kreative, YYYYY die Kämpferin und ZZZZZ das Küken!" Dabei müssen die Kindchen dann schlau, frech oder niedlich in die Kamera gucken. Richtig lustig finde ich es aber, wenn der oder die erste Pickelbratze rausfliegt. Dann fließen die Tränen, und die sowieso nur rudimentär ausgeprägte Fähigkeit zur Kommunikation verkommt zu einem Stammeln. Ich liege da schon am Boden. Dann aber erst die Aufgaben: Die designierte neue Putzfrau darf dann das Klo putzen und kotzt, weil sie glaubt, die braunen Flecken im Klo wären Kot. Dabei ist es Pudding. Oder es soll Hotelgästen ein Frühstück serviert werden, und man muss fünf Mal laufen, um es halbwegs richtig hinzukriegen.

Aber der Hammer war heute eine junge Dame aus Osteuropa, die in einem Wellness-Club arbeiten wollte. Sie sollte dekorieren, und als Test wankte ein Testgast aus der Sauna und brach mit einem gestellten Kreislaufkollaps zusammen. Man erwartet nun, dass das Personal springt und einem hilft, oder? Nein, die Pickelbratze machte cool mit dem Dekorieren weiter. Als Erklärung lieferte sie im dümmlich-Tonfall: "Ich mache halt immer erst eine Sache zu Ende." Aha, du dumme Sau, deine Dekorationen wären dir im Job also wichtiger als ein Menschenleben! Natürlich hat sie den Job nicht bekommen. Allerdings hat man ihr noch ein Praktikum angeboten. Vielleicht lernt sie ja doch noch, wie man ein Klo richtig putzt. Wenn ich mir so was ansehe, weiß ich, warum ich regelmäßig Service-Kräfte zum Heulen bringe oder für deren Entlassung sorge. Das ist übrigens meine Beichte: Ich hasse deutschsprachige Service-Kräfte!

Beichthaus.com Beichte #00024603 vom 27.08.2008 um 17:12:18 Uhr in Boostedt (31 Kommentare).

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So bekommt ihr jede Frau!

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Eitelkeit Maßlosigkeit Selbstsucht Schamlosigkeit

Ich (m/28) wohne in NRW und sehe aus wie der Durchschnittsmann von nebenan. Unauffällig halt, mich spricht nicht unbedingt jedes Mädel einfach so an. Ich stemme trotzdem meine 60 Kilo auf der Brust. Habe aber keinen Wachbrettbauch, das Warsteiner ist schuld dran. Ich habe keinen Autoführerschein, sondern nur für's Motorrad und der ist auch noch Punktefrei. Keine Ahnung, wieso ich den B nie gemacht habe. Ich fahre daher jeden Morgen mit der U-Bahn zur Arbeit. Das zur Einleitung. Alles fing an im September 2007. Ich habe eine Dokumentation über Singles gesehen. Da wurde auch über diverse Internetseiten (Singlebörsen, etc) gesprochen. Na ja, ich war bis dahin kein Mauerblümchen und hatte drei feste Partnerschaften. Aber ich war halt nur der durchschnittliche Typ.

Durch Zufall (Doku) bin ich dann auf ein Forum gestoßen. Ich bin kein Freund von Anglizismen, aber mittlerweile ist das meine 2. Muttersprache, was Frauen anbelangt. Na ja, das Ganze ist eine Lebensart, die aus Amerika nach Europa gekommen ist. Für den Laien geht es offensichtlich erst einmal nur darum, wie Mann oder auch die Frau seinen/ihren bevorzugten Bettgenossen auch ins Bett bekommt. Naja, am Anfang war ich sehr skeptisch, was ich da gelesen habe und habe gedacht, das ist alles Fake. Nun ja, ich habe im Forum weitergelesen. Man ist ja neugierig. Mit der Zeit realisiert man, dass die Posts und Reports nicht alle gefaked sein können. Weil, man seine eigene Handlungen in der Vergangenheit bspw. bei einem Date teilweise auch nur bruchstückhaft wieder erkennt und sich denkt: "Hey, so war es bei mir auch." Langsam realisiert man, was man wohl in der Vergangenheit falsch gemacht haben könnte. In meinem Fall im Bezug auf Frauen. Naja, in diesem Forum gab es auch Literaturhinweise, wie man an sich selbst arbeiten kann. Insbesondere an seiner Persönlichkeit.

Nun ja, habe am nächsten Tag in einer Mayerschen im Ruhrgebiet die notwendige Literatur besorgt. Habe mich viel mit NLP ("Neurolinguistische Programmierung") befasst. Dass ich mich aber hauptsächlich damit beschäftigt habe, liegt an meiner Person. Es gibt keinen fest vorgeschriebenen Style, wenn man dieser Lebensart folgen möchte. Nach zwei Wochen der Fortbildung habe ich mich das erste mal bewusst "Inflield" begeben. So nennen wir das, wenn wir rausgehen, um nette Frauen kennenzulernen. Das Angelesenen muss ja auch angewendet werden. Man will ja nicht nur die Theorie. Klar, war man am Anfang nervös, so zielgerichtet loszugehen. Man war ja früher offensichtlich kein natural, der mal eben jede Frau klarmacht, weil er das mit in die Wiege gelegt bekommen hat. Man ist auch oft abgeblitzt dabei. Crash and Burn nennen wir das. Heute schmunzele ich darüber. Aber man lernt daraus, glaubt mir! Nun ja, es ist nun August 2008. Ich habe viel gelernt im Bezug auf Frauen. Es vergeht keine Woche in der ich nicht mehrere lays mit unterschiedlichen Frauen haben, so nennen wir das, wenn wir jemandem mit nach Hause nehmen.

Es ist alles so leicht wenn man nur weiß, wie. Klar, man kann die Frauen/Männer auch manipulieren. Aber das ist nicht meine Art des Games. Ich verspreche den Frauen keinen Müll, um sie ins Bett zu bekommen. Dafür mag ich sie zu sehr. Frauen sind etwas Wunderbares! Es gibt andere wie mich, die es nicht so sehen. Aber jeder verfolgt seinen eigenen Stil. Ich gehe raus in die Clubs im Ruhrgebiet und suche mir die Mädels aus, ob man nun einen Klasse B, acht Millionen auf dem Konto oder was weiß ich was hat, ist vollkommen egal. Meine Sünde besteht darin, dass ich nicht mehr weiß ob ich wirklich so ehrlich bin, wie ich es beschrieben habe, oder mit meinem NLP, DHV und Style die Frauen täusche und sie ins Bett bekomme. Ach ja, an alle anderen Typen draußen, die meinen, die wirklich guten aussehenden Mädels sind unknackbar: Sie sind es doch. Gerade sie! Dieser Typ von Frau wird oft gar nicht angesprochen, weil jeder denkt, die haben einen Freund oder sind mir überlegen. Aber gerade sie sind die besten und dankbarsten Liebhaberinnen, weil der normale Mann gerade so denkt. Mich würde keine Frau in der U-Bahn einfach so ansprechen, weil ich so gut aussehe. Aber ich kann überzeugen und will lernen. Ich mache es aber gerne! In diesem Sinne: Die Gesellschaft würde sagen ich bin schlecht. Ich fühle mich aber nicht so.

Beichthaus.com Beichte #00024485 vom 03.08.2008 um 17:06:41 Uhr (34 Kommentare).

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“Beichte

Ein pissender Onkel neben dem Bett

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Eitelkeit Engherzigkeit Peinlichkeit Last Night

Auf meinem letzten Osteuropa-Trip habe ich eine 27-jährige Mutter auf einer Disco-Party kennengelernt und hatte mehrfach Geschlechtsverkehr mit ihr. Vor ihrem schlafenden Kind. Die Wohnung war sehr klein, weil sie sich mit ihren Eltern und Großeltern drei Zimmer teilen musste. Zu dieser Zeit war aber auch noch ein Verwandter vom Land anwesend, der ebenfalls in ihrem Zimmer schlafen musste. Die ganze Situation war so schon peinlich und beklemmend genug, jedoch wachte der Verwandte - der Onkel, wie sich bald herausstellte - unvermutet auf, um seine Blase zu entleeren. Doch da es in russischen Wohnungen anscheinend nur sehr selten fließendes Wasser zu geben scheint, tat er dies nicht etwa auf der Toilette, sondern in einem hierfür speziell aufbewahrten Nachttopf neben der Matratze.

Wir waren gerade voll dabei und das Mädchen gab ziemlich laute Töne von sich, also haben wir es erst gemerkt, als der Onkel direkt neben mir pisste und dabei etwas vor sich hin murmelte. Am nächsten Tag frühstückten alle zusammen, sie teilten ihren grauen Brei und die saure Milch mit mir und nahmen mich mehr oder weniger in ihre Familie auf. Ich war äußerst irritiert. Das alles ist jetzt 2 Monate her. Ich wollte mich eigentlich regelmäßig bei ihr melden, doch bereits nach dem ersten Anruf war mir klar, dass ich es leider beenden sollte.

Beichthaus.com Beichte #00024269 vom 23.07.2008 um 15:22:42 Uhr (15 Kommentare).

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Meine Freundin, die Freigängerin

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Waghalsigkeit Begehrlichkeit

Ich habe ein Verhältnis mit einer weißrussischen Freigängerin, die in unserer Firma im Lager arbeitet. Sie sitzt noch einige Jahre wegen bewaffnetem Banküberfall (zwei Jahre), soll jetzt aber so langsam resozialisiert werden. Details erspare ich mir. Das Schlimme ist nur, ihr Freund sitzt auch noch im Knast und das auch noch für mehr Jahre als sie (sechs Jahre). Aber, er "steuert", wo es nur geht, ihr Leben vom Knast aus. Er lässt sie quasi über osteuropäische Mittelsmänner überwachen, bedroht sie und jeden, der ihr nahekommt. Man kann sagen, dass ich in Lebensgefahr schwebe.

Beichthaus.com Beichte #00023784 vom 11.05.2008 um 06:16:35 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Der arrogante Sack im Elektrofachgeschäft

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Boshaftigkeit Rache Engherzigkeit Arbeit

Ich (m/20) arbeite als Lehrling in einem Elektrofachgeschäft und hatte einen Kunden, den ich wirklich böse beschissen habe. Leidtut es mit übrigens nicht, denn aus meiner Sicht hat er das verdient! Letzte Woche hatte ich einen schätzungsweise 80-jährigen Kunden im Laden, der einen Geschirrspüler kaufen wollte. Das war irgend so ein studierter Chemiker. Ein ziemlich arroganter Sack. Aber nun gut, wir sind ein professionelles Geschäft und mit so etwas müssen wir umgehen können. Es war kein einfaches Unterfangen, da ich schon fast auf die chemische Zusammensetzung der Korbrollen eingehen musste. Es war auch ziemlich nervig, da er alles, aber auch wirklich alles hinterfragen musste. Gut, auch das ist kein Problem. Schließlich sind wir ja dazu da, um den Kunden zu beraten und zu informieren.

Schon beinahe schwitzend habe ich ihm einen qualitativ hochwertigen Geschirrspüler gezeigt. Gut, seine Begründung "Ich kaufe immer das Teuerste, da es immer das Beste ist." - was übrigens absoluter Quatsch ist - hat es mir auch ein wenig leicht gemacht. Zum Schluss sollte ich ihm einen Preis unterbreiten, da er noch ein paar Zusatzarbeiten beanspruchen wollte. Zufälligerweise habe ich mich versehentlich um eine Komma-Stelle vertan und habe statt 20,00 Euro also 200,00 Euro eingegeben. Da er es akzeptiert hat, dachte ich mir okay und ging zur Kasse, um mit ihm den Kaufvertrag zu unterzeichnen. Da wir immer den Vertrag mit unserem Namen quittieren, hat er meinen leicht osteuropäisch klingenden Namen gesehen und kommentiert: "Wissen sie eigentlich, dass sie mit diesem Namen zu meiner Zeit ins KZ gebracht worden wären, wo sie vergast worden wären?" Ich habe zu diesem Spruch nichts gesagt, aber gedacht habe ich mir: "Dir Arschloch korrigiere ich das nicht mehr!" Also beichte ich hiermit, dass ich einem alten und senilen Alt-Nazi einen Geschirrspüler zu einem "Super-Sonderangebot" verkauft habe und ihn tatsächlich um einen Haufen Geld betrogen habe. Leidtut es mir wie schon gesagt ehrlich nicht. Denn als ich das meiner Ausbilderin erzählt habe, hat sie mir sogar recht gegeben. Also merkt euch gut: reizt das Verkaufspersonal nicht zu doll! Wir machen so einiges mit. Aber irgendwann ist der Spaß vorbei!

Beichthaus.com Beichte #00023594 vom 25.03.2008 um 03:28:40 Uhr (14 Kommentare).

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