Selbstverschuldetes Übergewicht

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Ekel Engherzigkeit Hochmut Zorn Gesundheit

Ich habe mein Gewicht mit viel Disziplin, Ehrgeiz und Sport von 125 auf 84 Kilogramm reduziert und dann wieder 10 Kilo Muskelmasse aufgebaut. Dieses Gewicht halte ich jetzt seit 2007. Meine Beichte: Ich empfinde seitdem regelrecht Ekel, Aggressionen und Wut, wenn ich dicke Menschen sehe, die ihre Maßlosigkeit und Faulheit als "ach so schweres Schicksal", teilweise sogar als Krankheit darstellen. Ich habe auch kein Mitleid, wenn ich im Bus nach der Arbeit sitzen bleibe, während deren Knie beinahe den Dienst quittieren. Mir tut es nur für all diejenigen leid, die wirklich nichts für ihr Übergewicht können, weil sie an Stoffwechselstörungen, Cushing-Syndrom oder Ähnlichem leiden und denen ich damit Unrecht tue.

Beichthaus.com Beichte #00033942 vom 15.09.2014 um 16:59:51 Uhr (11 Kommentare).

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Ich bin ein notorischer Fremdgänger

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Fremdgehen Manie

Ich bin ein notorischer Fremdgänger
Seit einigen Jahren bin ich (m/36) geschieden und habe einen 8 Jahre alten Sohn. Meine Frau hat sich scheiden lassen, da ich mehrfach fremd gegangen bin. Zurzeit lebe ich alleine, habe aber eine Freundin, die mit mir jetzt zusammenziehen und auch eine Familie mit mir gründen möchte. Meiner Freundin habe ich erzählt, dass meine geschiedene Frau einen anderen Mann gefunden hat und wir uns deshalb getrennt haben. Die Wahrheit ist jedoch, dass ich ein notorischer Fremdgänger bin und deshalb keine neue Familie gründen möchte. Mein Freundeskreis weiß dies und macht sich darüber lustig, wie naiv meine Freundin sein muss. Ich möchte beichten, dass ich bald meine Freundin einweihen muss und ich sie wahrscheinlich schwer enttäuschen werde. Ich mache mit meinem Verhalten andere Leute unglücklich.

Beichthaus.com Beichte #00033940 vom 15.09.2014 um 09:31:12 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Seelische Reinigung im Grünen

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Selbstverletzung Verzweiflung Zorn Ex Auto & Co.

Ich möchte beichten, dass ich mich immer wieder in mein Auto setze und einfach fahre. Das hilft mir sehr bei meinem Beruhigungsprozess und um Probleme zu verarbeiten. Ist das krank? Dazu kommt noch, dass ich immer alles in mir sammele, bis das Fass überläuft. In solchen Momenten setze ich mich dann wieder in das Auto, fahre zu unserem abgelegenen Grundstück im Grünen und schreie einfach los. So lasse ich alles aus mir raus und heule dabei wie verrückt. Das ist wie eine seelische Reinigung und danach geht es mir viel besser. Irgendwie kann ich Probleme nicht richtig oder nicht anders verarbeiten. Dabei geht es immer nur um meine Beziehungsprobleme, die wir uns selbst gegenseitig gemacht haben. Reden allein ist eben nicht immer eine Lösung. Gestern Abend war es mal wieder richtig schlimm. Meine Beziehung ist mittlerweile beendet und ich hatte eine solche Wut, Trauer, Enttäuschung und Leere in mir, dass ich im Auto saß und mir meinen linken Arm mit einer Glasscherbe aufgeschnitten habe. Ich wollte diesen furchtbaren Schmerz nicht mehr fühlen und ich spürte nicht einmal die Schnitte vom Glas. Für einen kurzen Augenblick war ich erleichtert, dass ich alles rausgelassen habe.


Mir ist bewusst, dass mein Verhalten falsch ist und dass es so nicht mehr geht. Am heutigen Morgen habe ich es jedoch nicht bereut. Ich brauchte diesen Verarbeitungsprozess und alle Gedanken, die ich dabei hatte, haben dazu geführt, dass ich langsam emotional einen deutlichen Abstand zu meinem Ex bekommen habe. Das klingt alles wohl sehr krank, das ist mir bewusst, aber mir hat das geholfen. Es ist nicht einfach, einen Menschen nach so langer Zeit abzuschreiben und gehen zu lassen, wenn die Liebe noch auf beiden Seiten vorhanden ist. Ich hoffe, ich werde dies niemals wieder tun! Ich bitte um Absolution für meine Selbstzerstörung und dafür, dass ich oft ein emotionales Wrack bin!

Beichthaus.com Beichte #00033927 vom 11.09.2014 um 23:23:14 Uhr (14 Kommentare).

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Der Vorfall mit dem Dixi-Klo

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Feigheit Zorn Aggression Rache Neubeckum

Ich bekam einmal mitten in der Nacht - ich habe geschlafen - einen Anruf von meiner Schwester (sie war damals 16, ich 18). Sie war völlig verstört, ich habe die erste Minute gar nicht kapiert, was los war, weil sie so sehr geheult hat. Jedenfalls war es so, dass sie auf einem Dorffest in einem Dixi-Klo war und irgendein Idiot das Dixi-Klo umgeworfen hat. Ihr könnt euch vorstellen, was für eine Sauerei das war. Ich habe mich also ins Auto gesetzt, habe ihr frische Kleidung gebracht und sie abgeholt. Sie tat mir wirklich leid, das war eine sehr schlimme Geschichte. Jedenfalls hat mir ein halbes Jahr später ein Klassenkamerad stolz erzählt, wie er auf genau diesem Dorffest ein Dixi-Klo umgeworfen hatte. Er fand es unglaublich lustig. Ich wünschte, dass ich jetzt beichten könnte, dass ich ihn krankenhausreif geschlagen hätte. Aber ich muss stattdessen leider beichten, dass ich gar nichts unternommen habe, ich habe nicht einmal etwas gesagt. Er war zwar ein Landwirtssohn und daher stärker als ich, und ich hätte ihn vielleicht mit einem Stuhl zusammenschlagen müssen oder so, aber er hätte leiden müssen. Abgesehen davon, dass ich ein Feigling war und Gewalt auch keine Lösung ist, stört es mich heute - 10 Jahre später - noch immer.

Beichthaus.com Beichte #00033925 vom 11.09.2014 um 17:30:16 Uhr in 59269 Neubeckum (11 Kommentare).

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Der Vorfall, der alles veränderte

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Fremdgehen Feigheit Verzweiflung Lügen Trunksucht

Ich bin 22 Jahre alt und habe seit fast einem Jahr den besten und tollsten Freund, den man sich vorstellen kann. Vor knapp zwei Monaten war ich allerdings mit ein paar Bekannten an einer Hütte, um das tolle Wetter zu genießen - ohne meinen Freund. Durch einen Zufall sind meine Freunde auch mit dem Ex-Freund meiner besten Freundin befreundet, der deshalb an diesem Tag auch eingeladen war. Ich habe mich ihm gegenüber immer neutral verhalten, deshalb war das auch kein Problem. Im Laufe des Abends flossen dann einige Liter Alkohol, den ich anfangs erst gar nicht, dann aber auf einen Schlag gespürt habe. Ich legte mich deshalb ins Bett - plötzlich stand dann jedoch der besagte Ex-Freund meiner besten Freundin im Zimmer. Ich habe es irgendwie nicht ganz realisiert, da ich schon im Halbschlaf war. Dann küsste er mich und ich sagte ihm auch, dass er das lassen solle, aber er rutschte nur noch näher zu mir. Ab diesem Zeitpunkt weiß ich nichts mehr - nur wie ich auf einmal aufwache und realisiere, dass ich nichts anhabe.


Vor lauter Schock rannte ich direkt zu einer Bekannten aus der Runde und habe den schlimmsten Schmerz erlebt, den ich je gefühlt habe - einfach dadurch, dass ich nicht aufgepasst habe, habe ich nämlich die zwei wichtigsten Menschen in meinem Leben betrogen. Ich ekele mich so sehr vor mir selbst. Allerdings konnte ich es den beiden nicht sagen. Meinem Freund habe ich erzählt, dass der Typ mich geküsst hat und ich ihn dann weggestoßen habe. Ihm die ganze Geschichte zu erzählen bringe ich einfach nicht übers Herz. Ich will ihn nicht verlieren, auch wenn das ziemlich feige ist. Ich kann es einfach nicht. Meiner besten Freundin habe ich gar nichts erzählt, denn das würde unseren gesamten Freundeskreis gegen mich hetzen. Ich weiß natürlich, dass ich in dieser Hinsicht viel zu sehr an mich denke, aber wenn ich diesen Vorfall im Bekanntenkreis öffentlich mache, dann verliere ich alles, was mir lieb ist. Dabei war es nicht freiwillig. Ich habe das nicht gesteuert. Aber es ist der schlimmste Fehler, den ich jemals begangen habe und mein Gewissen plagt mich jeden Tag. Fast jeden Abend muss ich weinen, aber ich kann diesen Vorfall einfach nicht noch einmal aufrollen. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00033918 vom 09.09.2014 um 23:40:11 Uhr (20 Kommentare).

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