Die Schnüfflerin

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Neugier Eifersucht Partnerschaft Internet

Ich (w) beichte, dass ich gerade unheimlich glücklich bin, obwohl ich es eigentlich nicht sein dürfte. Grund dafür ist, dass ich - neugierig wie ich eben bin - gerade die privaten Nachrichten und E-Mails meines Freundes durchgelesen habe. Trotz vier Jahren Beziehung schreibt er nahezu nur gutes über mich, bis auf die Tatsache, dass ich manchmal ein Sturkopf und enorm neugierig sei (wie passend). Es ist schön, diese Gewissheit zu haben, dass er auch hinter meinem Rücken zu mir steht. Es tut mir Leid, dass ich herumgeschnüffelt habe, aber das Gefühl, dass ich ihm zurecht vertraue, ist gerade einfach zu schön!

Beichthaus.com Beichte #00028850 vom 20.04.2011 um 01:38:35 Uhr (30 Kommentare).

Gebeichtet von tmj011
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Der vergessene Tampon

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Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Berlin

Mein Freund und ich hatten uns an einem Freitagabend zu einem Date mit einem Pärchen verabredet. Da ich zu dem Zeitpunkt meine Tage hatte, allerdings auf den Spaß nicht verzichten wollte, habe ich mir einen Soft-Tampon reingeschoben, mit dem ich auch während der Regel verkehren kann. Im Verlauf des Wochenendes hatte ich dann noch mehrmals Sex mit meinem Freund und am Sonntagnachmittag riet ich meinem Freund, seinen kleinen Freund mal zu waschen, da er komisch roch, als er ihn aus mir rausgezogen hat. Da meinte er, dass er gerade erst geduscht habe und er das nicht sei. Naja, da ich ein reinlicher Mensch bin, dachte ich mir, dass ich mir das nur einrede, dass ich komisch rieche. Danach waren wir noch zu Besuch bei der Familie und ich war mir sicher, dass ich stinke. Sonntagabend fiel es mir auf einmal wie Schuppen von den Augen: Mir fiel ein, dass ich seit Freitagnacht den Tampon trug - ich war an dem Abend etwas beschwippst und hatte das Wechseln einfach vergessen. Als ich den Tampon dann 48 Stunden später rausholte, stank es dermaßen erbärmlich nach verwestem Fleisch, dass ich mich beinahe übergeben habe. Ich habe mich an dem Abend noch drei Mal geduscht und sofort sämtliche Kleidung gewaschen. Das passiert mir hoffentlich nie wieder!

Beichthaus.com Beichte #00028845 vom 18.04.2011 um 21:23:20 Uhr in Berlin (35 Kommentare).

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“35.000

“Folge

In der Spielecke

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Ekel Unreinlichkeit Vandalismus Shopping Leubsdorf

Ich (m) habe mal als circa 4-jähriger Junge in einem recht großen Einkaufszentrum bei einer Spielecke in die Legokiste geschissen. Später kam ein anderes Kind meinen Alters und hat in der Kiste rumgemengt. Ich find es heute furchtbar lustig, jedoch tut mir das arme Ding Leid, welches ziemlich eingesifft gewesen sein muss und sicherlich heute Coprophobie hat. Also passt auf euch/eure Kinder auf, falls ihr euch einer Spielecke näherst. Ich könnte da meine Hände im Spiel gehabt haben.

Beichthaus.com Beichte #00028827 vom 13.04.2011 um 20:46:19 Uhr in 53547 Leubsdorf (Im Boden) (17 Kommentare).

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Der Laubhaufen

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Boshaftigkeit Neugier Dummheit Dülmen

Als ich etwa 8 Jahre alt war, spielten mein Kumpel und ich des öfteren in einem nahe gelegenen Wald. Als es Herbst wurde kamen wir auf die Idee, die ganzen Blätter, die auf dem Boden lagen, zusammenzufegen und zu einem riesigen Haufen, mitten auf dem Waldweg zu häufen. Das war uns aber nicht genug. So suchten wir uns einige große Baumstämme und Äste und legten sie unterhalb des Blätterhaufens, sodass sie nicht mehr sichtbar waren. Nachdem wir das gemacht hatten, versteckten wir uns im Gebüsch und schauten zu, wie die Fahrradfahrer dem großen Haufen versuchten auszuweichen oder einfach mitten rein fuhren und sich lang legten. Wenn ich daran denke, finde ich es irgendwie immer noch witzig, aber es tut mir auch Leid für die Leute, die sich dabei verletzt haben.

Beichthaus.com Beichte #00028826 vom 13.04.2011 um 18:58:18 Uhr in 48249 Dülmen (15 Kommentare).

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“Beichte

Das Autorennen

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Dummheit Waghalsigkeit Auto & Co. Neckarsulm

Im Alter von 20 Jahren hatte ich mir als Autonarr schon einen älteren Sportwagen mit um die 200 PS angeschafft. Darauf, in jungen Jahren so ein Auto zu fahren, war ich natürlich wahnsinnig stolz und daher ließ ich es an der Ampel immer gerne darauf ankommen, wenn andere neben mir mit dem Gas gespielt haben. Das ganze steigerte sich mit der Zeit zu regelrechten Autorennen, die auf der Landstraße oder der Autobahn veranstaltet wurden. So war es auch an einem Abend, als ich mit Freunden spät abends stand und quatschte. Es kam mit lautem Getöse ein anderer junger Typ herangefahren und wir spekulierten schon, wie viel PS der wohl haben mag, bis einer ihn erkennt und anspricht, ob er nicht mal gegen mich fahren wolle. Ich war an dem Tag eigentlich nicht gut drauf und zuerst dagegen, da der andere aber sofort zusagte und Anspielungen machte, ließ ich mich aber letztendlich auch noch überreden. Aus irgendeinem schicksalhaften Grund wollte ich an diesem Tag partout keine Beifahrer dabei haben. Schließlich fuhren wir auf eine nahe gelegene Autobahn ohne Tempolimit unsere Autos aus und voller Stolz über meinen Sieg habe ich ihn auf der Abfahrt vorgelassen. In dieser Abfahrtskurve ging er zum ersten Mal so in die Eisen, dass ich gerade noch einen Auffahrunfall verhindern konnte. Auf dem Rückweg zur Tankstelle nahmen wir die Landstraße, dort sind Tempo 70 erlaubt. Da ich durch sein Ausbremsen sauer war, fuhr ich ihm sehr dicht auf, obwohl wir streckenweise mit über 150km/h unterwegs waren. In einer leichten Rechtskurve, in der wegen einer Kreuzung ein kurzes Stück nur 50 erlaubt waren, hatte er zum zweiten Mal unerwartet stark gebremst. Da ich gerade am Schalten war, habe ich beim gleichzeitigen Bremsen irgendwie den falschen Gang erwischt, sodass die Hinterräder des Wagens komplett blockierten und ich bei ungefähr Tempo 140 ins Schleudern kam. Mit heftigen Lenkbewegungen habe ich vergeblich versucht den Wagen zu fangen, flog dann querlinks ab, über einen kleinen Graben, den dahinter liegenden Gehweg, eine Straßenlaterne und eine Wiese in eine Hecke hinein. Völlig perplex schaltete ich den immer noch laufenden Motor ab und stieg wundersamerweise unversehrt aus. Was ich sah war ein in V-Form verbogener Laternenmast und ein umgepflügter Rasen. Der Typ muss zwar genau gesehen haben, was passiert ist, ist jedoch einfach weitergefahren!


Ich war noch am überlegen, wie ich aus der Situation rauskomme, da fuhr auch schon eine Streife mit Blaulicht heran. Ein Anwohner hatte wohl was gehört und sie alarmiert. Immer noch perplex hatte ich für die junge Polizistin keine bessere Ausrede parat als "ich musste einem Kätzchen ausweichen", was sie mir scheinbar abkaufte. Sie hatte mich auch auf die Geschwindigkeit angesprochen, woraufhin ich reumütig zugab, dass ich wohl schon 60 oder 65 anstatt 50 gefahren bin. Die Polizistin nickte verständnisvoll, obwohl sie sicher wusste, dass beides eine schiere Lüge war. Sie sagte mir, dass wahrscheinlich drei Punkte und ein Bußgeld auf mich zukommen würden, mein Wagen wurde abgeschleppt (Totalschaden) und ich war circa 1.000 Euro für die zerstörte Laterne los. Mich plagte ein paar Tage später doch noch das Gewissen und ich rief die Polizistin an, um ihr zu gestehen, dass ich doch etwas schneller war und es noch einen Beteiligten mit Fahrerflucht gab. Sie sagte mir, dass sie froh sei, dass ich doch noch ehrlich war, aber meine Aussage einiges an Konsequenzen nach sich ziehen würde. Ich hatte natürlich lange Angst den Führerschein zu verlieren, bis zum heutigen Tage habe ich jedoch nichts mehr von dem Vorfall gehört und bin darüber auch nicht sonderlich traurig.


Ich beichte also, dass ich sehr leichtsinnig mich und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht habe. Ich weiß immer noch nicht, ob er das damals absichtlich machte oder sich verschätzte. Aufs Gas trete ich übrigens auch heute noch gerne allerdings nur noch auf dafür vorgesehenen abgesperrten Rennstrecken wie dem Hockenheim- oder Nürburgring.

Beichthaus.com Beichte #00028814 vom 11.04.2011 um 12:04:08 Uhr in 74172 Neckarsulm (L1101) (24 Kommentare).

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