Brennende Idee

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Vandalismus Dummheit Waghalsigkeit Berlin

Vorgestern hat eine Freundin bei mir (w) übernachtet. Wir hatten zu viel Langeweile und ich kam auf die Idee, Nagellackentferner auf meinem Bett anzuzünden. Dadurch entstanden mehrere Brandlöcher. Wir beschlossen das Bettlaken zu entsorgen. Wir gingen auf einen Spielplatz in der Nähe und setzten uns in ein kleines Holzhaus in dem oft Kinder spielten. Wir rauchten eine und dann gossen wir noch den restlichen Nagellackentferne über das Bettlaken und zündeten es an. Es brannte sofort sehr stark, aber das Holzhaus war vom Regen zu feucht, um wirklich zu brennen, also blieben wir da sitzen, da es abends sehr kalt war. Nach ungefähr drei Minuten wurden die Flammen immer stärker. Wir verbrannten uns fast die Beine also rannten wir raus. Meine Freundin schüttete noch mehr Nagellackentferner darüber, es zischte und das Holz fing plötzlich an sehr stark zu verkohlen. Wir bekamen Schiss und stellten uns hinter eine Mauer. Wir sahen die Flammen, die immer höher wurden und diese unglaubliche Rauchwolke, das Feuer ging nicht aus. Wir sahen wie ein blaues Auto an der Straße hielt und eine Person ausstieg und auf das Feuer zu rannte. Wir hatten nun wirklich Angst und rannten hinter der Mauer durch die Büsche und auf der anderen Seite raus und über die Straße. Also waren wir auf der Straße auf der das Auto immer noch stand. Wir wagten einen Blick nach links und sahen eine sehr hektische Person telefonieren. Die Rauchwolke war noch eine Straße weiter zu sehen, wir liefen schnell aber unauffällig zu mir nach Hause. Tut mir Leid, liebe hektische Person für die ganze Aufregung, tut mir Leid Holzhaus. Tut mir Leid Mama für das Leermachen deines Nagellackentferners.

Beichthaus.com Beichte #00029119 vom 04.07.2011 um 01:39:20 Uhr in 12527 Berlin (Königsseestraße) (30 Kommentare).

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Wo ist Nummer 3?

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Trunksucht Vandalismus Dummheit Tiere Urlaub Frankreich

Alles begann vor gut zwei Jahren als ich im Sommer mit einigen Freunden auf einer Radtour quer durch Frankreich war. Eines Abends sind wir dann auf einen kleinen Campingplatz mitten in der Pampa gestoßen und haben da unsere Zelte für die Nacht aufgeschlagen. Was als Nächstes kommt, kann sich sicher jeder vorstellen. Als Erstes hat sich jeder von uns so 4, 5 oder 6 Bierchen hinter die Binde geleert und danach sind wir auf, um zu sehen, ob es vielleicht ein paar lohnenswerte Mädels auf dem Zeltplatz gibt, die wir anquatschen könnten.
Naja, statt Mädels haben wir als Erstes ganz in der Nähe eine Wiese mit einer kleinen Herde Schafe entdeckt.
Die Viecher waren recht zutraulich und wir versuchten ihnen etwas von unserem Bier einzuflößen, was sogar ging.
Irgendwer von uns ist dann plötzlich zu unseren Zelten zurückgeeilt und hatte eine Dose mit schwarzem Ketten-Sprühfett aufgetrieben. Nach einer kleinen Hetzjagd haben wir dann nacheinander 3 Tiere einfangen können und haben ihnen je eine dicke Nummer mit dem Sprühfett mitten ins Fell verpasst. Dem ersten Tier eine 1, dem zweiten eine 2 und dem dritten eine 4. Dann haben wir den Zaun an einer Stelle demontiert und die Viecher auf den Zeltplatz rausgescheucht und sind danach zu unseren Zelt zurückgekehrt, ein paar Bierchen geleert und den Höhepunkt des Spektakels beobachtet. Ging nicht lange, da hatten auch schon die anderen Gäste die unwillkommenen Besucher entdeckt. Einige Mädels kreischten als hätten sie einen Löwen gesehen. 1, 2 und 4 waren relativ schnell gefunden und wurden wieder zurückbugsiert. Da sie eine Nummer 3 vermuteten, haben sie mindestens eine ganze Stunde nach ihm gesucht. Wie durch ein Wunder sind wir bei der ganzen Aktion nicht beobachtet worden oder es hat uns zumindest niemand verraten.

Beichthaus.com Beichte #00029117 vom 03.07.2011 um 23:33:11 Uhr in Frankreich (Vaucluse) (13 Kommentare).

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“35.000

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Der Sohn der Gasteltern

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Verzweiflung Wollust Missbrauch USA

Letztes Jahr machte ich nach dem Abi ein Au Pair Jahr in den USA. Ich habe eine sehr nette und warmherzige Familie gefunden. Meine Gasteltern haben mich von Anfang an wie ein richtiges Familienmitglied behandelt und nach kurzer Zeit hatte ich vor allem zu meinem Gastvater […]
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Beichthaus.com Beichte #00029107 vom 30.06.2011 um 23:18:05 Uhr in USA (Cherry Street, Newtown, Connecticut) (50 Kommentare).

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Ehrlichkeit zahlt sich aus

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Habgier Geld Arbeit

Ich (m/20) habe vor Kurzem meine Ausbildung bei einer großen Telekommunikationsfirma beendet. Zu Anfang meiner Ausbildung musste ich zwei Monate lang Pendeln und habe daher die Bahnfahrt von meinem Arbeitgeber bezahlt bekommen (circa 60 Euro). Nach den zwei Monaten wurde ich versetzt (näher an meiner Wohnung) also benötigte ich die Fahrtkostenerstattung natürlich nicht mehr. Hierzu muss ich sagen, dass ich nach jedem Monat die Fahrkarten vorlegen musste um die Kosten erstattet zu bekommen. Jedenfalls muss in der Buchhaltung irgendetwas verwechselt worden sein und so habe ich Monat für Monat 60 Euro extra auf der Lohnabrechnung stehen gehabt. Ich hätte somit den Verein um gut und gerne 2.000 Euro betrogen! Aber der Hammer kommt noch! Ich habe "hätte" geschrieben, denn irgendwann (etwa nach 6 Monaten) habe ich ein schlechtes Gewissen bekommen und habe angerufen und den Fehler gemeldet! Die Frau am Telefon war total aufgelöst und meinte zu mir, wenn ich Pech habe, müsse ich alles zurückzahlen! Sie hat sich dann bei ihrem Vorgesetzten für mich eingesetzt und ich müsse nun doch nichts zurückzahlen und sie wird den Fehler korrigieren. Auf der nächsten Lohnabrechnung dann der Schock: "Fahrtkostenerstattung: 80,00 Euro"! Ich habe beschlossen diesen Fehler nicht zu melden und habe somit mein Gehalt aufgebessert. Es tut gut das mal los geworden zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00029101 vom 29.06.2011 um 14:17:35 Uhr (14 Kommentare).

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Zwischen Optimismus und Resignation

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Zwang Verzweiflung Studentenleben Passau

Ich entwickle gerade übermäßiges Körperpflegeverhalten und obwohl ich auch weiß warum, kann ich nichts dagegen tun. Ich muss gerade eine wissenschaftliche Arbeit schreiben, der Abgabetermin rückt unaufhörlich näher und ich schwanke zwischen Optimismus und Resignation. In Bio habe ich gelernt, dass Hühner in einem Konflikt zwischen Pflichtbewusstsein (die blöde Arbeit schreiben) und Fluchtreflex (das Ganze einfach sein lassen) anfangen, sich zu putzen. Und genau das mache ich auch. Ich habe mir heute bis jetzt unter anderem viermal die Zähne geputzt, zweimal geduscht, circa 7-8 Mal Hände gewaschen, Beine rasiert, obwohl es nicht nötig gewesen wäre, zweimal mit Bodylotion eingecremt, Fingernägel lackiert usw. Bin ich jetzt ein Huhn?

Beichthaus.com Beichte #00029076 vom 22.06.2011 um 16:46:29 Uhr in Passau (27 Kommentare).

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