Hundeentführung in der WG

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Ungerechtigkeit Tiere WG Berlin

Ich (m/24) muss mir etwas von der Seele schreiben, was ich auch nach einem halben Jahr noch bereue. Es fing damit an, dass sich mein Mitbewohner (24) einen Hund gekauft hat, zuerst hatte ich damit kein Problem, nach einiger Zeit wurde es jedoch unerträglich. Die Wohnung stank, überall lagen Hundehaare und der Hund war laut. Ich habe natürlich versucht, mit meinem Mitbewohner zu reden, aber er wollte nicht zuhören, da er seinen Hund trotz allem mochte.

Ich wurde immer frustrierter, weshalb ich, nachdem der Hund wieder einmal meine Nerven strapazierte, auf eine Idee kam. Mein Mitbewohner arbeitet in einem Krankenhaus, ich wusste, wann er Nachtschicht hatte. Um nicht aufzufallen, erzählte ich ihm einige Wochen vorher, dass ich meine Verwandten, die noch in Japan leben, besuchen wollte. Um glaubhaft zu wirken, verließ ich die Wohnung am Tag meiner erfundenen Abreise mit gepackten Koffern. In Wirklichkeit fuhr ich zu meinem Bruder, der eingeweiht war.

Nachdem ich sicher war, dass mein Mitbewohner zur Arbeit gegangen war, fuhren wir im Schutze der Nacht zu meiner Wohnung, um den Hund zu entführen. Am nächsten Tag brachten wir ihn in ein Tierheim. Als ich von meiner erfundenen Reise zurückkehrte, war mein Mitbewohner völlig aufgelöst, da der Hund weg war. Er gab sich die Schuld, weil er das Fenster in seinem Zimmer offen gelassen hatte, um zu lüften. Er glaubte, der Hund wäre weggelaufen, was nicht schwer wäre, da wir im Erdgeschoss wohnen.

Ich spielte den Ahnungslosen und tat so, als würde ich das Tier vermissen. Glücklicherweise hat er sich keinen neuen Hund gekauft, jedoch habe ich immer wieder ein schlechtes Gewissen, wenn mein Mitbewohner von seinem Hund erzählt und dann traurig guckt. Ich bin zu feige, um nach so langer Zeit die Wahrheit zu erzählen. Ich hoffe, der Hund hat ein glückliches, neues Zuhause gefunden. Hiermit bitte ich um Absolution für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00041128 vom 01.04.2018 um 18:19:20 Uhr in Berlin (16 Kommentare).

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Die Pferdezunge

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Ekel Unreinlichkeit Tiere Neuwied

Ich hatte bis vor zwei Jahren ein Pferd, das dann leider starb. Eines Tages trank ich im Stall Apfelschorle aus einem Becher. Meine Stute interessierte sich dafür, und ich ließ sie schnuppern. Plötzlich fuhr sie mit ihrer fleischigen Zunge in den Becher und schlabberte ihn halb leer. Ich trank den Rest selber aus und ekelte mich nicht. Ich beichte, dass ich bei dieser Erinnerung lächele und es problemlos wieder tun würde.

Beichthaus.com Beichte #00041127 vom 31.03.2018 um 20:28:20 Uhr in Neuwied (15 Kommentare).

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Namen aus dem alten Testament

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Vorurteile Engherzigkeit Zorn

Meine Familie hat einen jüdischen Hintergrund, mein Mann und ich sind jedoch Christen, deswegen tragen unsere Söhne die Namen Esra und Ilai. Beides sind Namen, die im alten Testament vorkommen und daher in Deutschland eigentlich als Männernamen bekannt sein sollten. Dem ist aber mittlerweile nicht mehr so. Meine Söhne werden in der Schule gemobbt, weil die Namen im Türkischen scheinbar Mädchennamen sind. Ich finde es traurig, dass jetzt schon Kinder gemobbt werden, weil sich die Migranten nicht anpassen, sondern die deutsche Gesellschaft sich an die Migranten anpasst. Ich beichte, dass ich wahrscheinlich leicht fremdenfeindliche Gedanken deswegen habe.

Beichthaus.com Beichte #00041126 vom 31.03.2018 um 01:19:06 Uhr (33 Kommentare).

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Komisch, bizarr und geil!

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Begehrlichkeit Feigheit Partnerschaft Fremdgehen Filderstadt

Ich (m) habe regelmäßig Sex mit meinem Kumpel. Beide stehen eigentlich auf Frauen sind verheiratet, haben Kinder, können aber unsere Finger nicht voneinander lassen. Es tut gut und ist mega. Verlassen wollen wir unsere Frauen beide nicht, denn dort läuft alles gut. Komisch, bizarr und geil ist das Ganze schon.

Beichthaus.com Beichte #00041125 vom 30.03.2018 um 23:57:46 Uhr in Filderstadt (23 Kommentare).

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Jungfrau mit 26 - Was tun?

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Neugier Begehrlichkeit Essen

Als Mann mit 26 hatte ich noch keinen Sex und werde das nun ändern, indem ich in ein Bordell gehe. Mit meiner Ex (meiner ersten und einzigen Freundin bisher) habe ich schon einiges ausprobiert gehabt, aber bevor es dazu kam, hat sie mich betrogen und von sich aus die Beziehung beendet. Es geht mir nicht darum, dass ich unbedingt Sex gehabt haben muss, weil ich ja schon 26 bin, sondern um die Neugier, wie sich das anfühlt. Ich denke die richtige Partnerin hätte damit ohnehin keine Probleme, wenn ich noch keinen Sex gehabt habe. Bevor jemand damit ankommt: Nein, ich bin nicht schwul und könnte mir das auch niemals vorstellen mit einem anderen Mann was zu haben. Bei dem Gedanken regt sich da auch nichts, eher im Gegenteil (nicht falsch verstehen, ich bin nicht homophob). Mir bedeutet das "erste Mal" nicht sehr viel, weil ich der Meinung bin, dass das viel zu wichtig genommen wird, genau wie, ob man noch Jungfrau ist oder nicht. Wie seht ihr das? Bordell um die Neugier zu befriedigen oder No-Go?

Beichthaus.com Beichte #00041124 vom 30.03.2018 um 12:33:13 Uhr in Essen (49 Kommentare).

Gebeichtet von redjack
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