Zuneigung in der Sexbeziehung

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Begehrlichkeit Verzweiflung Eifersucht

Ich (w/25) habe mich vor einigen Monaten auf ein Verhältnis mit einem Mann (37) eingelassen. Uns war von Anfang an klar, dass daraus nichts Ernstes wird. Seit knapp zwei Wochen kommt allerdings kaum noch etwas von ihm, er meldet sich gar nicht, oder nur sehr kurz - vorher haben wir über Gott und die Welt geredet und hatten fast täglich Kontakt. Vermutlich hat er eine andere kennengelernt oder will die Sache im Sande verlaufen lassen. Damit geht es mir allerdings total schlecht!


Ich beichte, dass ich mich verhalte wie ein kleines Mädchen, dem das Spielzeug weggenommen wurde und total am Rad drehe, obwohl ich nicht verliebt bin. Aber natürlich ist eine gewisse Zuneigung vorhanden. Ich stalke sein Facebook-Profil, bin dann auf jede neue "Freundin" eifersüchtig, schaue, wann er das letzte Mal bei WhatsApp online war, und so weiter. Mittlerweile leidet sogar mein Studium darunter, weil ich ständig auf mein Handy schaue und völlig unkonzentriert bin. Ich weiß, dass es sehr albern ist und ich nur mit der Zurückweisung nicht umgehen kann, aber ich komme einfach nicht aus meiner Haut und male mir aus, was wäre, wenn ich einfach vor seiner Tür stehen würde und ihm meine Zuneigung beichte. Ich brauche einfach Bestätigung und sehne mich so nach der Aufmerksamkeit dieses Mannes. Normalerweise bin ich eine selbstständige junge Frau und mir fressen viele Typen aus der Hand - jetzt ist es allerdings anders, und mein Selbstbewusstsein ist wie weggeblasen. Ich bin ein kleines, naives Mädchen.

Beichthaus.com Beichte #00036138 vom 11.07.2015 um 12:13:46 Uhr (12 Kommentare).

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Blaskonzert mit Folgen

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Ekel Peinlichkeit Wollust

Ich (w/23) studiere und bin Single, also nutze ich dies auch immer gerne aus und nehme mir ab und an einen Stecher mit nach Hause! Da spricht ja auch nichts dagegen. Eines Abends also ereignete es sich, dass ich im englischen Garten an einem ruhigen Fleckchen lag und mich von den Strapazen des Alltags erholte, als wie aus dem Nichts ein recht ansehnlicher junger Adonis an mir vorbeijoggte. Seine Hose war recht eng und ich konnte gleich ohne Probleme erkennen, dass er entweder sehr gut bestückt ist, oder er noch ein drittes Bein in der Hose hat. Ich merkte auch, dass er langsamer wurde, als er an mir vorbeitrabte, also ergriff ich die Chance und sprach ihn ganz einfach an.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wir verschwanden hinter dem nächsten Busch und ich begann, sein strammes Glied mit meinen Lippen zu beglücken. Er rammte seine Penule allerdings mit solcher Wucht immer und immer wieder in meinen Rachen, dass ich dem Drang, meinen Magen explosionsartig zu entleeren, nicht mehr standhalten konnte. Also schleuderte ich ihm ordentlich was über seine Oboe und in seine Hose. Er machte sich nach dem Vorfall natürlich schnell aus dem Staub. Ich hatte nie die Gelegenheit, ihm zu sagen, dass es wohl am schlechten Essen lag.

Beichthaus.com Beichte #00036071 vom 01.07.2015 um 22:31:03 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Karma und die Mobber

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Engherzigkeit Rache Overath

Ich (m/32) stamme aus sehr einfachen Verhältnissen. Mein Vater war Gelegenheitsarbeiter, wir lebten in einer sehr kleinen Wohnung zu sechst, doch ich hatte ein großes Ziel: Irgendwann rauskommen aus dieser Spirale, aus diesen beengten Verhältnissen und diesem Ghetto. Schon in der Grundschule war das für mich klar, und so schaffte ich nach der vierten Klasse den Übertritt aufs Gymnasium. Dummerweise gab es in der Nähe unserer Siedlung kein Gymnasium, und so musste ich auf eine Schule, die in einem sehr gehobenen Wohnviertel lag, und die meisten meiner Mitschüler kamen aus ebensolchen Familien. Natürlich war schnell bekannt, dass ich aus ärmlichen Verhältnissen komme, und war ab diesem Zeitpunkt als das asoziale Dreckskind bekannt. Ich litt still, denn auf meine sachlichen Wehrversuche wurden lediglich mit Gelächter und weiterem Mobbing reagiert. Schlagen wollte ich nicht, denn mir war klar, dass ich dann endgültig als das böse, asoziale Kind abgestempelt war. Das psychische Mobbing - Gewalt war nicht dabei, aber Verbales kann genauso schlimm sein - ging die ganzen Jahre weiter, bestand nicht nur während der ersten Jahre, als man ja noch ein Kind war, sondern auch in den späteren Stufen als Jugendlicher. Und ich hatte denen ja nichts getan. Es war nicht jeder aktiv beteiligt, aber die Mitläufer lachten zumindest mit und das verurteile ich genauso. Ich überstand die Schulzeit, konzentrierte mich auf meine Leistungen, studierte und wurde Maschinenbauingenieur. Zu den beiden großen Klassentreffen, zu denen alle eingeladen wurden, ging ich nicht hin - warum auch. Scheinheilig.


Vor zwei oder drei Jahren brannte in einem anderen Ortsteil unserer Stadt ein großes Einfamilienhaus bis auf die Grundmauern aus. Todesopfer oder Schwerverletzte gab es zum Glück nicht, aber das junge kinderlose Ehepaar, beide im gleichen Alter wie ich und meine Frau, stand vor dem Nichts. Es war quasi nichts übrig. Ich fand das furchtbar, doch dann las ich in der Zeitung den Namen der Familie: XY. Moment einmal, den Namen kennst du doch, dachte ich, denn der Name ist recht selten. Ich fand heraus, dass es sich tatsächlich um meinen ehemaligen Klassenkameraden vom Gymnasium und einen der aktivsten Mobber, handelte. Ich erfuhr außerdem, dass die Guten nicht ordentlich versichert waren. Und das Haus war noch längst nicht abbezahlt, sie hatten es wohl während des Studiums fast ohne Eigenkapital gekauft. Ich beichte, dass ich an diesem Tag mit einem zufriedenen Grinsen ins Bett gegangen bin. Meine Frau hat den Leuten etwas gespendet, ich wäre im Traum nicht auf die Idee gekommen. Ich bin kein Mensch, der an Rache denkt. Aber als dann ohne mein Zutun etwas geschah, spürte ich doch innere Zufriedenheit. Wären Kinder mit im Spiel gewesen, wäre das nicht so gewesen, das weiß ich. Ich bitte trotzdem um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00036035 vom 28.06.2015 um 20:18:58 Uhr in Overath (15 Kommentare).

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Beim AC/DC-Konzert

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Selbstsucht Musik Gesundheit

Ich (m/22) war krank auf einem Konzert. Kurz vor besagtem Konzert bin ich krank geworden. Es war wohl ein grippaler Infekt: Ich hatte tierische Halsschmerzen, habe geschwitzt wie ein Tier und hatte eine erhöhte Körpertemperatur. Zusätzlich war mir schwindelig. Am Tag des Konzertes habe ich mich mit Aspirin und Ibuprofen zugedröhnt, sodass es mir relativ gut ging. Ich musste andauernd niesen, habe tierisch geschwitzt und in der Bahn bzw. im Gedränge des Konzertes habe ich höchstwahrscheinlich meinen Dreck weitergereicht. Es tut mir wirklich leid, jedoch habe ich die zwei letzten Touren von AC/DC verpasst und eventuell gehen die Jungs nie wieder auf Tour. Und ich höre sie jeden Tag und bin süchtig nach der Musik. Ich musste also auf das Konzert!

Beichthaus.com Beichte #00036034 vom 28.06.2015 um 12:56:00 Uhr (9 Kommentare).

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Hausmittel von Oma

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Falschheit Engherzigkeit Lügen Gesundheit Familie Springe

Da mein (m/26) Leben voll von Beichten ist, werde ich heute wieder mal beichten. Im Alter von ungefähr acht Jahren, ich ging damals auf die Grundschule, gingen meine Schwester und ich öfters nach der Schule bei unseren Großeltern essen, da sie praktisch neben der Schule wohnten und sehr großzügig Süßigkeiten verteilen und andere Dinge durchgehen ließen, die wir sonst eigentlich nicht durften - wie Großeltern eben so sind. Der einzige Nachteil an dem Ganzen war, dass meine Oma im Gegenzug zu den ganzen Vergünstigungen erwartete, dass wir ihre alt-schlesische Hausmedizin nehmen mussten, da diese für das Wachstum der Knochen und unsere Gesundheit sehr wichtig wäre. So mussten wir unter anderem Lebertran Pillen, Magnesium und noch anderes widerliches Zeug fressen. Der Gipfel war eine Tablette, gegen was auch immer, welche die Konsistenz und das Aussehen von Ohrenschmalz hatte, einfach widerlich. Im Nachhinein kann alles gar nicht so verkehrt gewesen sein, da meine Schwester und ich kaum krank waren und sind.

Nun zur Beichte! Da man als 8-jähriger Bengel alles besser weiß und die Dinger scheußlich schmeckten, musste unbedingt eine Notlösung her, wie wir an die Süßigkeiten kamen, ohne vorher den Medikamentenschrank Kaiser Wilhelms gefressen zu haben. Eines Tages kam meine Schwester (3 Jahre älter) freudestrahlend auf mich zu, was ich nicht verstand, da wir zuvor wiedermal Schlesiens acht Köstlichkeiten bekommen hatten. Sie zog mich ins Nebenzimmer, das Puzzlezimmer meines Opas, in dem eine drei Meter lange Kommode stand, ich verstand sofort und entledigte mich auch meiner, nach Zyankali schmeckenden, Kapseln. Nun hatten wir einen Weg gefunden, alle Freiheiten zu nutzen, ohne wirkliche Nachteile zu haben. Meine Oma wurde oft misstrauisch, da wir von nun an brav und gern ihre Pillen "schluckten", oft kontrollierte sie den leeren Mund, aber da sie nicht all zu gut sehen konnte, konnten wir unsere Gefahrenladung unter der Zunge verstecken, bis wir dann wieder Opas Puzzle "bestaunen" wollten. Oma vertraute uns jahrelang gutmütig und prahlte immer vor ihren Freundinnen, wie gut doch ihre Hausmedizin helfen würde.

Irgendwann musste allerdings Tag X kommen und meine Großeltern bekamen neue Möbel. Ich, damals schon 15, half beim Tragen. Und ich kann mich noch genau an den bitteren Moment erinnern, in dem die gute alte Kommode, unser jahrelanger Helfer in der Not, von der Wand weggerückt wurde. Das Bild, das sich bot, war grausam, eine gefühlte Tonne Tabletten lag dahinter, die sich alle in den Jahren gestaut hatten. Man dachte schon ein großer Pharma-Konzern hätte hier eine Mülldeponie! Meine Oma war ziemlich geschockt und traurig. Ich bitte hiermit um Absolution dafür, dass ich jahrelang meine Oma betrogen habe und dafür auch noch mit Süßem und allerlei anderem Guten belohnt wurde!

Beichthaus.com Beichte #00036013 vom 23.06.2015 um 23:17:53 Uhr in 31832 Springe (10 Kommentare).

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