Kraftsport mit Schnulzenmusik

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Feigheit Peinlichkeit Stolz

Ich bin Kraftsportler, mache mehrere Kampfsportarten, höre Metal, habe einen mächtigen Bart und bin auch sonst sehr "männlich". Heimlich schreibe ich allerdings Gedichte, höre leidenschaftlich gern Schnulzenmusik wie Silbermond oder Ähnliches und kenne jedes Nicholas Sparks Buch sowie den dazugehörigen Film. Ich möchte deshalb beichten, dass ich mich nicht traue, ich selbst zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00034921 vom 21.01.2015 um 17:02:33 Uhr (7 Kommentare).

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Meine Gründe für Pegida

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Falschheit Hass Morallosigkeit Vorurteile

Ich (m/32) halte eigentlich nichts von dieser ganzen Pegida-Bewegung, allerdings muss ich, seit das in den Medien so aufgeblasen wird, feststellen, dass die gar nicht so unrecht haben. Ich meine nicht die offensichtlich ausländerfeindlichen Leute oder NPD-Wähler, […]
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Beichthaus.com Beichte #00034914 vom 20.01.2015 um 15:35:32 Uhr (41 Kommentare).

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“Beichte

Papas Geld

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Zorn Ungerechtigkeit Maßlosigkeit Verschwendung Geld

Manchmal empfinde ich (m/21) nichts als Hass für meinen besten Freund. Wir kennen uns nun seit fast zehn Jahren, verstehen uns blind und können immer aufeinander zählen. Hin und wieder haben wir unsere Meinungsverschiedenheiten, wie bei einem alten Ehepaar, aber die Freundschaft steht außer Frage. Nun ist es aber der Fall, dass der Vater meines besten Kumpels Arzt ist und sehr gut verdient. Und genau dieses Geld bekommt mein bester Kumpel mit beiden Händen in den Arsch geschoben. Da ich kein sonderlich materieller Mensch bin, interessiert mich das auch nicht weiter, das weiß er auch. Was mich aber stört, ist, dass er dieses Geld jedem anderen unter die Nase halten muss, und keinen einzigen Ton darüber verliert, dass alles von seinem Vater kommt. Wir sind beide Studenten und führen jeder ein recht glückliches und sorgenfreies Leben. Wenn ich aber mitbekomme, wie er in unserem Freundeskreis dann wieder die neue 1.500 Euro Uhr rumzeigt und stolz erzählt, was er sich mal wieder "gegönnt" hat - würde ich am Liebsten kotzen.


Keinem in unserem Freundeskreis geht es finanziell vergleichbar gut, die meisten arbeiten hart um ihre Miete zu bezahlen. Und genau die sitzen dann da und fragen sich, was sie falsch gemacht haben, da kaum einer weiß, dass es sich nur um Papas Geld handelt. Mal ernsthaft, der Kerl arbeitet neben dem Studium in einer Tankstelle auf 400 Euro Basis und schöpft diese nicht einmal voll aus. Davon könnte er sich nicht mal die halbe Miete seiner Wohnung leisten, geschweige denn den Kühlschrank füllen, Strom- und Wasserkosten, das Auto, den Sprit, Zigaretten und was man sonst so am Wochenende und unter der Woche ausgibt. Davon, dass ein T-Shirt bei ihm mindestens mal 100 Flocken kosten muss, will ich gar nicht erst anfangen. Eigentlich bezieht sich mein Hass gar nicht konkret auf ihn, sondern generell auf Leute, die dermaßen verschwenderisch leben müssen. Die meisten Leute müssen mit einem Bruchteil von dem auskommen, was manche Menschen in wenigen Wochen oder Tagen ausgeben, und den Hals bekommt keiner von ihnen voll!


Ich beichte hiermit, dass mich überzogene Markenpreise, Prestige und vor allem die Leute, die solche Produkte quasi nur kaufen, um zu zeigen, dass man sich es leisten kann, einfach nur ankotzen! Ja, auch ich habe ein iPhone in der Tasche und natürlich ist es geil, mal einen teuren Sportwagen zu fahren. Und das alles gestehe ich auch jedem zu, der hart arbeitet, um dieses Geld zu verdienen. Aber alles von Papi bezahlt zu bekommen und so zu tun als wäre es der eigene Verdienst ist einfach nur lächerlich!

Beichthaus.com Beichte #00034900 vom 18.01.2015 um 19:09:02 Uhr (10 Kommentare).

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Sex als Sport

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Begehrlichkeit Hochmut Eitelkeit Sport Meerane

Für mich ist Sex nicht unbedingt mit Liebe verknüpft. Viel mehr betreibe ich Sex als Sport. Ich brauche die Bestätigung, ein besonders sportlicher Typ im Bett zu sein. Neben meiner beruflichen Tätigkeit verwende ich viel Zeit darauf, meinen Körper fit zu halten. Als ehemaliger Leistungssportler brauche ich das wahrscheinlich. Ich habe immer mehrere Frauen am Start, und wenn mir eine Partnerin zu langweilig wird, kommt eine Neue hinzu. Sex ist für mich nur geil, wenn es stundenlang - am Besten eine ganze Nacht - praktiziert wird. Ich habe mich vor Jahren beschneiden lassen und genieße immer den Anblick, wenn sie ihn zum ersten Mal sieht. Ich höre meist erst auf, wenn sie irgendwann total geschafft ist und nicht mehr kann.


Ich überlege mir immer neue Spiele, aber meist reicht es schon, mit einer schönen Frau tanzen zu gehen und sie mit meiner tänzerischen und männlichen Seite zu begeistern. Danach ist es einfach, sie stundenlang zu begatten und wirklich das Letzte aus ihr herauszuholen. Die Orgasmen einer jeden Frau sind so unterschiedlich und es reizt mich wahnsinnig, das herauszufinden. Da ich mich schon länger so verhalte, hat mir noch keine Frau meine Grenzen aufzeigen können.

Beichthaus.com Beichte #00034899 vom 18.01.2015 um 18:23:29 Uhr in Meerane (8 Kommentare).

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Der Judenstern

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Dummheit Peinlichkeit Ignoranz Kinder Schule

Ich muss etwas beichten, was mir heute sehr leidtut, da es vor allem meinem Sohn geschadet hat. Mein Mann hat einen leichten südländischen Einschlag, weshalb die Hautfarbe meiner beiden Kinder etwas dunkler ist, als gewöhnlich. Als mein Sohn etwa neun oder zehn Jahre alt war, fingen einige Klassenkameraden an, ihn wegen seines dunkleren Teint als "Juden" und seinen besten Kumpel, der ihm wohl etwas hörig war, als "Judenknecht" zu bezeichnen. Das ging eine ganze Zeit so, bis ich irgendwann auf die Idee kam, die frechen Gören etwas zu beschämen und sie von ihren gedankenlosen Bezeichnungen abzubringen. Ich nähte auf den Pullover meines Sohnes einen nachgemachten Judenstern und schickte ihn damit in die Schule, um den anderen Schülern die Diskriminierung, die sie gegenüber meinem Sohn an den Tag legten, vor Augen zu führen. Mein Sohn war keineswegs begeistert, akzeptierte den Aufnäher jedoch, als ich ihm Sinn und Zweck erklärte.


Nachmittags erhielt ich dann einen Anruf von der Lehrerin meines Sohnes. Sie erzählte, dass dieser Judenstern ein regelrechtes Gelächter in der Klasse ausgelöst habe und die Verspottung meines Sohnes und seines Freundes noch sehr verstärkt hatte. Ihr sei es kaum möglich gewesen, ordentlich Unterricht zu machen. Ich schämte mich vor der Lehrerin angesichts meiner naiven Idee in Grund und Boden. Als Sozialpädagogin hätte ich einfach besser wissen müssen, wie kleine Kinder so ticken können. Heute, fast zehn Jahre später, ist mir diese Aktion noch immer sehr peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00034885 vom 16.01.2015 um 23:32:27 Uhr (21 Kommentare).

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