Mit Magen-Darm-Grippe in der KiTa

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Verzweiflung Waghalsigkeit Arbeit Gesundheit

Ich möchte nun auch etwas beichten. Ich war in den letzten Wochen und Monaten sehr oft krank. Erst hatte ich Fieber und lag zwei Wochen flach, dann hatte mein Sohn Magen Darm und ich musste mich erneut für ihn krankschreiben lassen, da meine gesamte Familie inklusive Großeltern ebenfalls Magen Darm hatte und nicht auf ihn aufpassen konnten. Jetzt, eine Woche später, habe ich übelsten Durchfall und schlecht ist mir auch noch. Nun zu meiner Beichte: Ich werde trotzdem arbeiten gehen. Ich gefährde wissentlich die Gesundheit der KiTa-Kinder, aus Angst, durch die ständigen Kranktage meine Ausbildung zu verlieren. Ich halte zwar Abstand so gut es geht, aber das Risiko ist trotzdem da. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00036476 vom 27.08.2015 um 09:29:48 Uhr (8 Kommentare).

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Zwei Mal im Jahr Sex

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Verzweiflung Masturbation Partnerschaft

Zwei Mal im Jahr Sex
Mein Partner zieht es scheinbar vor, sich selbst zu befriedigen, anstatt Sex mit mir zu haben. Der Sex in unserer Beziehung wird immer weniger, sodass wir schon auf zwei Mal in einem Jahr kommen, und das ist echt viel zu wenig. Wenn wir Sex haben, dann ist er wirklich gut und es gibt auch nichts daran auszusetzen. Ich versuche auf all seine Wünsche einzugehen, stehe Neuem gegenüber offen dar und probiere alles mit ihm aus, was er sich vorstellt. Auch teile ich ihm meine Fantasien mit und wir reden auch ab und an über solche Dinge, aber auch das ist immer weniger geworden. Ich versuche echt alles zu geben, doch wir haben immer weniger Sex. Er zieht es scheinbar vor, sich Pornos und andere Dinge im Internet anzuschauen und sich selbst zu befriedigen. Er hält das für richtig, ich hingegen nicht. Und ich kann einfach nicht mehr damit umgehen, denn schließlich möchte ich auch beachtet werden und möchte auch wieder viel mehr Spaß, in jeder Beziehung, mit ihm haben.

Als ich ihm sagte, dass er süchtig nach Pornos und Selbstbefriedigung ist, meinte er nur, dass ich das nicht verstehen kann und dass alles normal sei. Aber ist es das wirklich? Ich kann ja verstehen, wenn er es auch "mal" macht, aber ganz ehrlich - sich mehrfach die Woche selbst zu befriedigen, aber nur zwei Mal im Jahr Sex haben, das steht in keiner Relation mehr. Und dabei haben wir doch immer so viel Spaß gehabt. Aber anscheinend habe ich da auch ein verzerrtes Bild von. Ich weiß es nicht. Und so langsam bin ich vollkommen ratlos, was ich noch tun kann, um ihn von seinen Filmen und Spielen wegzuholen, damit wir mehr Spaß zu zweit haben. Denn wenn man seinen Worten glauben schenken kann, dann möchte er eine gemeinsame Zukunft, aber ganz ehrlich mit zwei Mal Sex im Jahr kann ich das nicht und das tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00036475 vom 27.08.2015 um 09:29:32 Uhr (40 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Dehnungsstreifen am ganzen Körper

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Verzweiflung Eitelkeit

Ich bin eine junge Frau, sehr hübsch und kurvig, aber sicher nicht dick! Ich habe allerdings am ganzen Körper Dehnungsstreifen. Ich kann einen Minirock tragen, Tanktops auch. Die Probleme sind mein Po, Oberschenkel und der Bauch. Es hängt nichts, es sind nur diese Streifen. Diese Streifen machen mir das Leben schwer. Sobald ich einen Mann kennenlerne, traue ich mich nicht, mit ihm zu schlafen. Wer würde sich nicht davor ekeln?! Wenn ich mich im Spiegel betrachte, bekomme ich meistens einen Schrecken. Mein Ex Freund hat mal gesagt: "Wenn dich irgendeiner mal nackt sieht, läuft derjenige weg!" Es tut mir leid, aber das musste ich mal loswerden.

Beichthaus.com Beichte #00036474 vom 27.08.2015 um 08:02:26 Uhr (34 Kommentare).

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Monster mit Monsterguss und Monsterfüllung

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Vorurteile Engherzigkeit Schwangerschaft Kinder Hilzingen

Ich (w/28) beichte, dass ich nicht in der Lage bin, Kinder zu mögen. Ich möchte sie nicht verabscheuen, aber ich kann nicht anders, das Gefühl ist stärker als ich. Als ich noch zu jung war, um Kinder zu bekommen, dachte ich immer, dass ich früher oder später Lust drauf kriegen würde und habe mir sogar vorgestellt, so ungefähr im Alter von dreißig Jahren zwei zu bekommen. Das schien mir ideal, nicht zu jung, ausreichend Zeit vorher noch etwas zu erleben, aber auch nicht so alt, um später auszusehen, als ob die Oma das Kind von der Schule holt. Jetzt bin ich im passenden Alter und obendrein noch glücklich verheiratet, aber wider Erwarten hat sich der Wunsch nach einem Baby nie auch nur für eine Sekunde eingestellt. Je mehr Bekannte rund um mich schwanger werden desto mehr stößt mich der Gedanke ab. Es sind nicht unbedingt die vollen Windeln und das Geschrei, die mich anekeln, und auch nicht die Angst vor Dehnungsstreifen, sondern eher der Gedanke, dass unsere Welt kein schöner friedlicher Ort ist, und dass ich ohne schlechtes Gewissen kein Kind zwingen möchte, darin zu leben.


Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht unglücklich, hier zu sein, aber mir ist ständig bewusst, dass ich wahnsinniges Glück hatte und im Gegensatz zu den meisten Menschen auf unserem Planeten auf der Butterseite des Lebens geboren wurde. Und sogar auf der Butterseite ist es nicht immer einfach und manchmal jeder Tag ein Kampf. Und diese Gedanken haben irgendwann dazu geführt, dass ich Neugeborene nur mit Abscheu betrachten kann. Ich bin zwar intellektuell fähig, zu kapieren, dass das falsch ist, aber dieses Gefühl des Abscheus kommt einfach über mich, ohne dass ich etwas dagegen tun kann. Ich halte mich möglichst fern von Babys, und alle meine Freundinnen und Bekannten wissen, dass sie mich nicht zu fragen brauchen, ob ich ihr Baby mal halten möchte. Ich kann diese kleinen rosa Würmchen einfach nicht süß finden. Außerdem sind Menschen in meinen Augen meistens, wie Dr. Perry Cox schon sagte, Monster mit Monsterguss und Monsterfüllung, was mich direkt zu dem Schluss führt, dass Babys, so lieb und unschuldig sie auch sein mögen, nichts anderes sind als Mini-Monster. Ich habe mich natürlich im Griff und trage diese Gedanken nicht auf der Zunge, und ich würde auch niemals unfreundlich zu einem Kind sein, wenn ich doch mal mit einem zu tun habe.


Das ist auch dringend nötig, denn paradoxerweise komme ich bei Kindern sehr gut an, zumindest bei denen ab einem Alter, wo man schon in ganzen Sätzen mit ihnen kommunizieren kann. Ich kann mir auch denken, woran das liegt: Ich benutze zwar eine altersgerechte Ausdrucksweise, aber keine verblödete Babysprache. Ich tatsche sie nicht ungefragt an, zwinge sie nicht zu Begrüßungsküssen, wuschel ihnen nicht durch die Haare und behandele sie nicht wie kleine Idioten. Außerdem bin ich unter anderem deshalb eine beliebte Spielgefährtin, weil ich recht geschickt bin, was Basteln und Handarbeiten angeht. Auch so manches beschädigte Lieblingsspielzeug habe ich schon erfolgreich repariert, was schon oft Freudenschreie der kleinen Besitzer ausgelöst hat. Ich würde auch lügen, wenn ich behaupten würde, dass mich das nicht freut. Aber um ein eigenes Kind zu wollen, ist die Freude eben doch nicht groß genug. Offenbar gibt es Menschen, die Kinder kriegen sollten und welche, die die Finger davon lassen sollten, und ich gehöre zu letzteren. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00036473 vom 27.08.2015 um 07:23:46 Uhr in Hilzingen (18 Kommentare).

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Der Haufen, an dem eine Kneipe bankrott ging

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Ekel Peinlichkeit

Ich (m/33) bin Bauarbeiter. Kein gelernter Maurer oder so, sondern ich habe mich vom einfachen Hilfsarbeiter hochgearbeitet zur rechten Hand des Chefs. Aber darum soll es hier gar nicht gehen. Im Job wird bei unserer Firma Bier gesoffen wie Wasser, wie im Klischee. Ich bin da relativ zurückhaltend, aber zwei Bier pro Tag sind auch bei mir drin. Dazu gibt es jeden Mittag schwere Mahlzeiten, da unser Chef mit einem Lieferservice eine Art Flatrate ausgehandelt hat, bekommen wir das Mittagessen direkt zur Baustelle geliefert. Oft sind das so leckere Sachen wie Döner, Dürum, andere türkische Pizzen usw. Lecker, aber schwere Kost. Doch das Ganze hat einen Nachteil: Bier und die stark gewürzten Speisen scheinen in meinem Darm eine Art Höllenpakt einzugehen. Um es kurz zu machen - ich stinke beim Kacken wie kein anderer Mensch, den ich je gerochen habe. Der Geruch ist erstens unglaublich stark von der Intensität her und durch kaum etwas zu überdecken, durchdringt alles und außerdem löst er bei vielen Leuten direkt einen Brechreiz aus. Im letzten Haus, in dem ich lebte, hatten die Bäder keine Fenster, sondern Lüftungen, welche alle im selben System verbunden sind. Oft, wenn ich meinen Feierabendschiss erledigt hatte, hörte ich im Haus (sehr hellhörig) aus mehreren Wohnungen dezente Würgelaute. Ich hoffe bis heute, dass die Leute meinen Auszug und das Verschwinden des periodisch auftretenden infernalischen Gestankes aus dem Nichts nicht in Verbindung gebracht haben, vermute es aber schon, schon weil ich ehemalige Nachbarn tuscheln habe sehen, als wir uns beim Einkaufen über den Weg liefen.


Das Krasseste, was aber je passierte, war, dass mich die Kollegen auf ein Feierabendbier in ihre Stammkneipe eingeladen haben, bevor ich meinen Abendschiss verrichten konnte. Es handelte sich hierbei um eine Arbeiterkneipe, die klein, relativ einfach eingerichtet, aber gemütlich war. Nach dem zweiten Bier konnte ich es mir nicht mehr verkneifen und suchte die dortige Örtlichkeit auf. Das zusätzliche Bier war aber scheinbar schon durch das ganze Gedärm geflossen, denn an diesem Tag stank es schlimmer als je zuvor. Ich öffnete natürlich das Fenster und benutzte das herumstehende Raumspray, aber dadurch roch es auch nur, als hätte ich in einen Wald geschissen. So verließ ich die Toilette wieder, in der Hoffnung, dass keiner so schnell da rein müsse, aber nur fünf Minuten später ging ein anderer Gast pinkeln, bzw. wollte es, und ließ die Tür dabei offen. Und was jetzt kommt, ist die reine Wahrheit, ich schwöre es bei allem, was mir heilig ist: Innerhalb von fünf Minuten füllte sich der Schankraum mit dem infernalischen Geruch. Von den ca. 15 anwesenden Personen mussten sich 7 Leute explosionsartig übergeben, der Wirt und die Bedienung eingeschlossen. Wie man sich sicher ansatzweise vorstellen kann, kamen nun zu meinem Gestank noch die verschiedenen halb verdauten Mageninhalte der anderen Leute dazu. Irgendjemand rief dann schließlich tatsächlich den Notruf, und zwei Krankenwägen trafen ein. Doch diese kamen nicht alleine, nein, die Polizei war ebenfalls im Schlepptau. Diese fackelte nicht lange und erklärte die Kneipe für vorläufig geschlossen und brachte erstmal alle Leute ins Freie, wo es den meisten auch schlagartig besser ging, nachdem sie aus dem Gestank raus waren. Doch damit war die Geschichte leider noch nicht zu Ende. Was jetzt kommt, musste ich mir aber aus Geschichten und einigen Berichten in der Lokalzeitung selber zusammenbauen, da ich diese Kneipe, die danach auch nie mehr für die Allgemeinheit offen stand, nie mehr betreten habe.



Die Polizei informierte nämlich sowohl das Gesundheitsamt als auch die Gewässeraufsicht. Nachdem sich (natürlich) keine Krankheitserreger bei allen Betroffenen nachweisen ließen, wurde der Wirt erst gezwungen, auf eigene Kosten die gesamte Zapfanlage auszuwechseln, da man darin Schimmelsporen oder Ähnliches vermutete. Natürlich war nichts zu finden. Die Versicherung übernahm leider nur einen Teil der Kosten. Daraufhin wollte man vom Wirt, dass er alle Möbel ersetze, was dieser auch noch gerade so schaffte. Nachdem ein übereifriger junger Beamter des Gesundheitsamtes dann im Aufklärungswahn - wohlgemerkt, da roch lange nichts mehr - verlangte, dass unter dem Holzboden des Lokals nachgesehen werden sollte, sprich dieser komplett rausgerissen werden sollte, reichte es dem armen Wirt. Der Mann warf das Handtuch und löste den Pachtvertrag.


Ich möchte also beichten, dass ich einen armen unschuldigen Gastwirt regelrecht aus seinem Lokal heraus geschissen habe. Aber das Ganze hatte ein gutes Ende für ihn, er konnte sich nämlich kurz darauf eine mehr als doppelt so große Lokalität pachten, und der Laden brummt richtig. Wenigstens ist er nicht ganz auf den finanziellen Einbußen sitzen geblieben, bzw. konnte diese mittlerweile wieder reinholen. Die alte Kneipe ist jetzt übrigens eine Filiale des Dönermannes, von dem unser Essen kommt, irgendwie schließt sich so der Kreis wieder. Aber ich gehe nie mehr in einem öffentlichen Gebäude aufs Klo, lieber fahre ich vorher nach Hause.

Beichthaus.com Beichte #00036472 vom 27.08.2015 um 05:48:03 Uhr (37 Kommentare).

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