8556 Kein Monat ohne Pornos

13

anhören

Masturbation Sucht Schamlosigkeit

Ich (m) musste letztens schmunzeln, als ich die ganzen Politikerinnenbeichten gelesen habe. Ich war damals mitten in der Pubertät und schnäuzte mir mehrmals am Tag den Kasper. Zusätzlich konsumierte ich jeden Tag mehrere Stunden lang Pornos. Irgendwann las ich mal einen Artikel über Pornosucht und fühlte mich ertappt. War ich tatsächlich süchtig? Ich beschloss sofort, einen kalten Entzug durchzuziehen. Gute zwei Wochen hielt ich es durch: Weder befriedigte ich mich selbst, noch konsumierte ich Pornos oder betrachtete andere nette Bilder. Die Zeit war für mich eine Qual.


Ich sah irgendwann selbst den hässlichen Frauen hinterher und war kurz vorm Durchdrehen. Ich überflog an jenem Tag eine Onlineausgabe irgendeiner Zeitung und da sah ich sie: Julia Klöckner. Damals war sie noch richtig dick (vor ihrer Diät) und ihre fetten Schenkel im Hosenanzug ließen mich durchdrehen. Innerhalb weniger Sekunden war der Kasper geschnäuzt. Ich beichte, dass ich somit auch schon auf eine Politikerin masturbiert habe. Zudem habe ich es seit meinem elften Lebensjahr noch nie geschafft, einen Monat lang auf Pornos und Masturbation zu verzichten.

Beichthaus.com Beichte #00037597 vom 13.02.2016 um 18:53:03 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

8557 Wie das Luftschloss & der Bad Boy mein Leben zerstörten

38

anhören

Verzweiflung Dummheit Partnerschaft

Ich (w/23) habe mein Leben kapital gegen die Wand gefahren. Vor sechs Jahren war ich die klassische Mustertochter. In der Schule hatte ich fast ausnahmslos gute bis sehr gute Leistungen. Ich ging regelmäßig zum Violinenunterricht und zum Sport, hatte eine Menge Freunde und war ziemlich hübsch. Meine Figur und mein Gesicht waren auch wirklich nicht von schlechten Eltern und ich bekam eine Menge Komplimente dafür. Leider fühlte ich mich immer ein wenig zu sehr zu den Bad Boys hingezogen. Der Sorte Jungs eben, die egozentrische, chauvinistische, und durchaus auch narzisstische Züge hatten. Mit knappen 17 Jahren verliebte ich mich in einen 30-jährigen Typen der dafür bekannt war dass er mit allerlei Drogen dealte und auch sonstigen kriminellen Aktivitäten nicht abgeneigt schien.

Für ihn war ich wohl nur eine Trophäe und gut für die schnelle Nummer zwischendurch. Ich redete mir jedoch ein, dass er mich wahrhaftig liebte. Selbst als ich ihn das erste Mal mit einer anderen erwischte, suchte ich den Fehler zunächst bei mir. Meine Eltern versuchten mich mit aller Macht von ihm fernzuhalten, aber es gelang ihnen nicht, da ich immer Mittel und Wege fand, ihn trotz der mannigfaltigen Verbote zu treffen. Ich romantisierte mein Verhalten sogar noch, und stellte mir vor ich wäre eine Art moderne Julia und er mein Romeo.

Tatsächlich war er eher mein schlimmster Albtraum. Nachdem wir uns wieder einmal wegen seiner anderen Liebschaften gestritten hatten, mixte er mir K.O.-Tropfen in die Limo und vergewaltigte mich mehrmals. Ich wurde schwanger von ihm, da ich meine Pille wegen einiger Unverträglichkeitserscheinungen hatte absetzen müssen. Kurz danach landete er im Bau, weil er sich zum zweiten Mal mit einer größeren Menge Crystal Meth hatte erwischen lassen. Meine Eltern waren absolut für eine Abtreibung, aber ich wollte das beim besten Willen nicht. Ich stritt mich dann auch in der Schwangerschaft sehr oft mit meinen Eltern, weil ich immer noch dachte, wenn mein Freund aus dem Knast zurückkäme, könnten wir eine richtige Familie sein. Wir warfen uns gegenseitig sehr hässliche Dinge an den Kopf.

Schließlich entzweiten sich meine Eltern und ich unwiderruflich. Ich brach mit 18 die Schule ab, um das Kind aufzuziehen und lebte ab diesem Zeitpunkt mehr oder weniger vom Staat. Mit meinen Eltern hatte ich so gut wie keinen Kontakt mehr. Mein Freund, den ich anschließend im Gefängnis mit unserem Baby besuchte, warf nur einen kurzen Blick auf das Kind und meinte wortwörtlich ich solle mich mit "dem hässlichen Balg verpissen." Er würde auch mit Sicherheit nicht "für diese ekelhafte Made" zahlen. Das war der Zeitpunkt an dem mir langsam dämmerte, dass ich wohl jahrelang in einer Scheinwelt gelebt hatte.

Geschockt wurde mir klar, dass ich meine vielversprechende schulische Laufbahn einer kindischen Fantasie, einem Luftschloss geopfert hatte. Ich besann mich jedoch zunächst und versuchte mich wieder aufzurappeln. Als mein Kind ein Jahr alt war, begann ich mein Abitur fortzusetzen. Mein Kind bekam einen vom Sozialamt geförderten Krippenplatz, der mir das ermöglichte. Ich war jedoch sehr gründlich aus dem Stoff heraus und der durch das Kind entstandene Schlafmangel machte sich stark bemerkbar. Mir war ständig leicht schwindelig, und die ganze Welt kam mir vor wie in Watte gepackt. In den ersten beiden Monaten nahm ich mir aufgrund der Erschöpfung einen Tag im Monat frei, im Dritten zwei, im Vierten jede Woche einen. Im Sechsten ging ich nur noch zwei Tage die Woche überhaupt in die Schule. Nach den Ferien dann gar nicht mehr. Natürlich bestand ich das Abitur nicht.

Tja. Und so fristen mein Kind und ich unser Leben seitdem. Seit vier Jahren sitze ich mehr oder weniger permanent im Wohnzimmer oder in der Küche herum, sehe fern, rauche, und warte darauf dass der Tag endlich vorbeigeht. Meine Highlights sind die Gänge zu irgendwelchen Ämtern, ab und an mal ein unbezahltes Praktikum in irgendeinem Betrieb, und am Wochenende der Spielplatzbesuch mit meinem Kind. Ich bin in höchstem Maße sozial isolierter Abschaum und habe als Mutter komplett versagt. Zu meinem Ex habe ich keinerlei Kontakt mehr, zu meinen Eltern nur noch sehr eingeschränkt. Außer endlosen Vorwürfen und immer denselben Belehrungen habe ich dort auch nichts mehr zu erwarten. Meine ehemals beste Freundin hat sich schon lange von mir abgewandt. Sie bereist jetzt die Welt und ist mit ihrem langjährigen Freund glücklich, über den ich mich zu Schulzeiten gelegentlich mokiert habe, weil er so ein netter Bubi war. Ich schätze das ist dann das berüchtigte Karma.

Beichthaus.com Beichte #00039188 vom 09.01.2017 um 12:48:25 Uhr (38 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

8558 Vergewaltigung im Wald

23

anhören

Feigheit Missbrauch Last Night

Ich muss etwas loswerden, das vor zwei Wochen passiert ist. Ich war am Freitag, nach der Schule, mit ein paar Klassenkameraden noch ein paar Bierchen trinken. Da ich aber nicht in der Stadt wohne, sondern außerhalb, verabschiedete ich mich früher und habe zum Glück meine letzte Bahn erreicht. Ich fuhr dann eine gute halbe Stunde und war nach Mitternacht in meinem Dorf. Es gibt da so eine kleine Abkürzung durch ein Waldstück, die ich immer nehme, wenn ich nach Hause gehe. Man trifft da nach 22:00 vielleicht alle vier Wochen jemanden, also viel ist da nicht los. Nach kurzer Zeit sah ich dann etwas, was mich zutiefst erschütterte: Zwei Jugendliche - ich schätze zwischen 16-20 - vergewaltigten ein Mädchen. Was das Ganze noch schlimmer macht, ist, dass das Mädchen in meiner Nachbarschaft wohnt.


Ich rief sofort die Polizei und danach wollte ich das Ganze unterbinden. Erst als ich näher kam, sah ich, dass sie wohl ziemlich stark waren, da sie sehr kräftig gebaut waren. Ich selbst bin 19 - aber nur 1,69 groß und wirklich nicht stark. Trotzdem schrie ich sie an und rannte zu ihnen. Sie drehten sich beide zu mir und einer kam dann auf mich zu. Als er ein Messer zog, drehte ich mich um und lief davon - also alles wieder zurück und einen Umweg nach Hause. Ich möchte also beichten, dass ich ein Mädchen, das dringendst meine Hilfe nötig hatte, einfach so im Stich gelassen hatte. Ich kann ihr auch nicht mehr in die Augen schauen, wenn ich sie zufällig sehe. Ich bitte um Absolution für meine Feigheit.

Beichthaus.com Beichte #00037058 vom 17.11.2015 um 17:12:24 Uhr (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

8559 Streitereien im Freundeskreis

8

anhören

Engherzigkeit Zorn Zwietracht

Seit letztem Jahr bin ich mit einer Kollegin befreundet. Wir haben uns durch merkwürdige Umstände kennengelernt, welche ich schlecht erwähnen kann, da sie sich wiedererkennen würde. Lange Rede kurzer Sinn, ich bereue es, den Kontakt mit ihr gepflegt zu haben, denn sie zeckt sich nun in mein Leben und geht mir mit ihrer selbstgefälligen, unzuverlässigen und egoistischen Art tierisch auf den Geist. Wegen ihr gibt es auf einmal Streitereien in meinem Freundeskreis, welche es noch nie zuvor gegeben hat. Ich beichte, dass ich zu feige bin, einen Schlussstrich zu ziehen, da ich weiß, dass sie psychisch labil ist und ich keine Lust auf ein weiteres Riesendrama habe!

Beichthaus.com Beichte #00036528 vom 01.09.2015 um 11:50:47 Uhr (8 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

8560 Brutaler Nebenverdienst in der Volkshochschule

24

Gewalt Peinlichkeit Waghalsigkeit Arbeit

Ich arbeite seit 15 Jahren in einem sehr großen Unternehmen im Marketing, genauer gesagt in der dortigen Werbeabteilung. Ich bin sehr kreativ und habe mein Talent zum Beruf gemacht, denn ich kann sehr gut zeichnen. In meinem Job ist dies eine Grundvoraussetzung, das […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00037672 vom 22.02.2016 um 18:55:17 Uhr (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge