5381 Eine riesige Nase

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Eitelkeit Zorn Neid

Eine riesige Nase
Ich (w/20) habe eine wirklich gute Figur, um die mich viele beneiden. Aber meine Nase ist so groß, dass mein ganzes Gesicht irgendwie seltsam wirkt. Meine Beichte ist, dass ich insgeheim auf alle Menschen neidisch bin, die ein hübsches Gesicht haben. Jedes Mal, wenn ich schöne Menschen sehe, werde ich innerlich wütend und schlecht gelaunt. Das wirklich Dumme daran ist, dass meine zwei besten Freundinnen, die allerliebsten Menschen, bildhübsch sind.

Beichthaus.com Beichte #00026471 vom 08.06.2009 um 20:02:26 Uhr (35 Kommentare).

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5382 Mein Leben als Musiker

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Verzweiflung Begehrlichkeit Selbstsucht Musik

Zuerst einmal zu mir (m/37): Ich spiele seit nun knapp 20 Jahren in einer Metal-Band Gitarre, die in der Szene schon einige Erfolge erzielen konnte. Auch bin ich einer der kreativen Köpfe der Gruppe, also ich bin essenziell am Songwriting, am Schreiben der Texte und an der Produktion der Alben beteiligt. Ich habe die Band als Teenager mit meinen vier Kumpels, die heute noch mit mir gemeinsam in der Band spielen, gegründet und zuerst war es gar nicht geplant, dass wir eine ernsthafte Karriere als Musiker einschlagen, wir spielten als Cover-Band in diversen Clubs und irgendwann meldete sich der Chef einer kleinen Independent-Plattenfirma, der von unserem Auftritt sehr angetan und sehr interessiert war. In unserem jugendlichen Leichtsinn sagten wir natürlich zu und irgendwann hatten wir nach unserem ersten Demo-Album und positiven Resonanzen seitens der Szene das nötige Geld, um unser Debütalbum zu veröffentlichen und wir erspielten uns eine kleine Anhängerschaft auf unserer ersten Deutschlandtour.

Zuerst waren wir sehr aufgeregt und absolut neu in diesem Business, doch irgendwann spielte sich eine Art Routine bei uns ein und wir begannen, unser gesamtes Leben nach der Band zu richten. Der Schneeball, der ins Rollen gebracht wurde, wurde größer und größer und mit jedem Album verkauften wir mehr CDs, mehr Karten, mehr Merchandise und so weiter. Wir brachen alle unsere Ausbildung ab bzw. kündigten unsere Jobs, nachdem wir neben der Musik nicht mehr arbeiten mussten, und blühten in der Szene richtig auf. Wir haben schon mehrere Alben veröffentlicht, und auch wenn wir mit unserer Musik das Rad nicht neu erfunden haben, erreichten wir für eine Band unseres Formats doch beachtliche Platzierungen in den Album-Charts und gelten in der Szene als musikalisch hochwertige Band. Klar gibt es Nörgler, die etwas an unserem Stil auszusetzen haben, aber Rechtmachen kann man es ja nun mal leider niemandem. Nun zu meiner Beichte: Nun sind wir schon seit 20 Jahren eine Band und noch kein einziges Bandmitglied hat die Gruppe verlassen, da wir als Einheit unglaublich stark sind und mit Herzblut an die Sache rangehen.

Doch merke ich langsam, dass dieses Leben, das ich zurzeit lebe, nicht das ist, was ich bis zu meiner Rente machen will. So langsam macht sich doch das Alter bemerkbar und ich merke, dass es für mich langsam schwerer wird, dem ständigen Tour-Album-Tour Rhythmus zu folgen. Ich bin einfach nur noch ausgelaugt und habe ehrlich gesagt keine große Lust, die Band noch weiterzuführen. Allerdings sehe ich keine Möglichkeit, nach meinem Austritt, sollte ich diesen Schritt jemals wagen, wieder in einen Beruf einzusteigen, da ich meine Ausbildung damals zugunsten der Band abgebrochen habe. Und eine kleine Pause von einem oder anderthalb Jahren können wir uns zurzeit auch nicht leisten, da wir gerade an einem neuen Album arbeiten und schon etwas unter Zeitdruck stehen. Die anderen vier zeigen nicht annähernd die Anzeichen der Erschöpfung wie ich und stehen nach knapp 20 Jahren immer noch unter Strom und haben Energie, dass es schon fast pervers ist. Ich finde einfach keinen geeigneten Zeitpunkt, um mich in Ruhe mit meinem Kollegen zusammenzusetzen und ihnen zu sagen, dass ich in meiner derzeitigen Situation unglücklich bin. Ich hatte schon seit mehreren Jahren keine feste Beziehung mehr, da die Arbeit in meiner Band mich zu sehr in Anspruch nimmt, auch mein Wunsch nach dem Aufbauen einer kleinen Familie rückte innerhalb der letzten Jahre immer mehr in den Hintergrund. Meine Eltern und meine Geschwister habe ich auch schon seit knapp einem Jahr nicht mehr gesehen. Auch möchte ich die Band nicht verlassen, da ich die Hälfte meines Lebens an Arbeit und Schweiß und Blut und Tränen in sie gesteckt habe. Es wäre einfach ein riesiges Loch in meinem Herzen, wenn ich plötzlich meine Sachen packen würde und die Band verlassen würde. Auch den Fans, bei denen ich mir schon eine Art Kultstatus erspielt habe, könnte ich das nicht antun. Doch ich weiß: Wenn sich nicht bald etwas ändert, werde ich wohl oder übel eine Entscheidung treffen müssen. Ich beichte hiermit, dass ich mit dem Gedanken spiele, nach 18 Jahren das Schiff zu verlassen, um endlich das zu tun, was ich tun will, auch wenn ich noch nicht weiß, was. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00035226 vom 09.03.2015 um 22:55:22 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

5383 Perverse im Beichthaus

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Trägheit Faulheit Internet

Ich halte Beichthaus für eine Ansammlung von Perversen, Trotteln, Arschlöchern und bemitleidenswerten, depressiven Vollspasten. Trotzdem komme ich immer wieder gerne her, zur Entspannung, und weil ich zu faul bin, um etwas anderes zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00004115 vom 06.01.2006 um 04:17:00 Uhr (2 Kommentare).

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5384 Danke für eure Beichten!

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Sucht Maßlosigkeit Internet

Ich muss beichten, dass es mir schlecht geht, wenn ich nicht alle Beichten lese, die im Beichthaus veröffentlicht werden. Ich muss mindestens fünf Mal am Tag schauen, ob es etwas Neues gibt und bevor ich schlafen gehe, schaue ich auch noch mal rein. Ich plane alles so, um zumindest einmal am Tag reinschauen zu können. Ich habe schon Angst davor, in Urlaub zu fahren und nicht die Beichten zu lesen. Ich will mich hiermit bei allen Beichtern für ihre Beichten danken. Auch wenn nicht alle glaubwürdig sind, sind sie doch sehr unterhaltsam. Ich mag sogar den "Running- Chuck Norris - Gag" (Roundhouse Kick forever). Also an alle Waschbeckenpinkler, Wichs- und Sexsüchtigen, Unbefriedigten, Bösen und sonst wie beichtwilligen Menschen da draußen. Danke für die Unterhaltung!

Beichthaus.com Beichte #00011053 vom 29.06.2006 um 00:42:03 Uhr (1 Kommentare).

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5385 Der gefrorene Kotzfleck

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Trunksucht Unreinlichkeit Ekel Falschheit Last Night

Ich (m/damals 18) war mit ein paar Freunden bei einem Kumpel zum sinnlosen Betrinken eingeladen. Als mir nach einigen Gläsern Alkohol ziemlich übel wurde, bin ich auf den Balkon gestolpert um schön über die Brüstung zu reihern, was ich dann auch tat. Dummerweise befand sich darunter ein kleiner, alter Schuppen, auf dessen Dach ich mich voll entlud. Es war auch mitten im Winter und arschkalt, aber das war mir in dem Moment alles egal. Ich ging wieder hinein und weiter ging die Feierei. Niemand bekam meine Aktion mit, ich sagte nur, dass ich kurz frische Luft schnuppern war. Irgendwie bin ich dann auch nach Hause gekommen, wie weiß ich nicht mehr. Am nächsten Tag hörte ich von meinem Kumpel, dass sein Vater ihn am folgenden Morgen in aller früh aus dem Bett schmiss, weil er meinen gefrorenen Kotzfleck entdeckte. Er durfte das steinharte Stück mit der Spachtel abkratzen - er war natürlich richtig angepisst. Zu meiner Verblüffung hatte er schon einen Verdacht wer es war, und zwar ein anderer Freund, der ähnlich viel getrunken hat aber glücklicherweise einen Blackout hatte und deshalb meinte dass er das gut gewesen sein könnte. Ich beichte, dass ich sie nicht über meine Tat aufgeklärt habe.

Beichthaus.com Beichte #00028038 vom 05.08.2010 um 01:41:50 Uhr (13 Kommentare).

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