4401 Mit dem Besen in die Urne

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Verzweiflung Engherzigkeit Tod Kinder Marktheidenfeld

Ich (w) beichte, dass ich etwas Schreckliches zu meinem Kind gesagt habe. Vor einigen Jahren starb mein Mann nach einem harten und langen Kampf gegen den Krebs. Mein Sohn war damals 15 Jahre alt und meine Tochter sechs. Mein Mann und ich diskutierten lange darüber, wie er beerdigt werden sollte. Ich konnte ihm die Verstreuung, um unserer Kinder willen, gerade noch ausreden, aber er wollte unbedingt verbrannt werden. Dann starb er und der Tag der Beerdigung kam. Meine kleine Tochter schwieg und starrte unentwegt auf die kleine Urne, in der sich die Asche befand. Ich war nach vier Tagen voller Trauer ganz ausgebrannt und abgestumpft. Nach einer Weile zupfte die Kleine an meinem Ärmel und fragte ganz leise: "Wo ist denn Papa?" Meine Antwort, dass Papa in der Urne sei, schien sie zu verwundern, denn sie fragte mich, wie er denn dort hineinpassen würde. Aus der Sicht des Kindes vermutlich eine logische Frage, immerhin war er ja knapp 1.90 m groß. Ich weiß nicht, was mich zu der Antwort "Mit einem Besen und einer Schaufel" getrieben hat, aber es tut mir inzwischen unendlich leid, so etwas zu meiner Tochter gesagt zu habe. Sie hat mich ganz komisch und verwirrt angeschaut, hat aber den Rest des Tages kaum ein Wort gesagt. Heute meint sie, dass sie sich nicht daran erinnern kann, was damals passiert ist, aber das macht es leider nicht ungeschehen.

Beichthaus.com Beichte #00031731 vom 12.08.2013 um 11:36:18 Uhr in Marktheidenfeld (16 Kommentare).

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4402 Ich kann nur schwarzhaarige Männer lieben!

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Begehrlichkeit Fetisch Peinlichkeit

Ich (w) möchte beichten, dass ich mich bisher nur in schwarzhaarige Typen verliebt habe. Man könnte das jetzt für Zufall halten, weil es noch nicht allzu viele waren, allerdings hat mein Bruder da so einen brünetten Kumpel und ich wäre im Leben nicht darauf gekommen, […]
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Beichthaus.com Beichte #00036569 vom 05.09.2015 um 23:30:33 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

4403 Ich will einfach keine Kinder!

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Zorn Ungerechtigkeit Vorurteile Gesellschaft Kinder

Ich beichte, dass ich mit Kindern rein gar nichts anfangen kann. So langsam komme ich in das Alter, in dem man sich Gedanken macht. Viele planen eine Familie oder haben schon Babys. Ich dagegen will weder heiraten, noch Kinder bekommen. Nicht, weil ich sie hasse oder so etwas, ich möchte einfach nicht. Ich bin praktisch veranlagt, und das ist eben unpraktisch. Als freiheitsliebender Mensch müsste ich so viel einbüßen. Viele verstehen das nicht, wenn ich so direkt auf ihre Frage antworte. Ich wiederum verstehe nicht, wie man freiwillig so eine Bindung eingehen und solch eine Verantwortung auf sich nehmen kann und in Kauf nimmt, die Ruhe, den Körper, Zeit oder vielleicht Karriere zu opfern. Allerdings akzeptiere ich, wenn jemand sagt, er wünscht sich eine Familie und Nachwuchs, gönne es auch denjenigen, ihr Glück auf diese Weise zu finden. Ich freue mich mit meinen Freunden, wenn es so weit ist - leider tut sich die "Gegenseite" auch heutzutage noch schwer damit, zu akzeptieren, dass es auch Menschen gibt, die sich strikt gegen eigene Kinder, sondern eben vielleicht eher für ein Patenkind entscheiden.


Komisch, wo es doch immer heißt, die Geburtenrate sinkt. Bin ich wirklich die einzige Frau mit anderen Lebensplänen? Mittlerweile bin ich fast etwas verletzt, wenn der ewige Spruch kommt: "Ach, das ändert sich in den nächsten paar Jahren noch!" Nein, das tut es nicht! Ich sage ja auch nicht zu den Leuten, die mir von ihren Familienplänen erzählen: "Ach, in zwei Jahren seit ihr aus eurer Kinderwunschphase auch wieder raus, das wird schon noch." Ehrlich, das gehört sich einfach nicht! So sehr ich mir hierzulande allgemein bessere Bedingungen für Eltern und auch Alleinerziehende wünsche, so sehr wünsche ich mir mindestens das Doppelte an Toleranz für Menschen ohne Nachwuchs und ohne Kinderwunsch.

Beichthaus.com Beichte #00036202 vom 20.07.2015 um 10:58:26 Uhr (19 Kommentare).

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4404 Im Schatten der Welt

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Verzweiflung Peinlichkeit Ekel

Ich habe stark abgenommen und habe daher an einigen Stellen überschüssige Haut. In Kleidung achtet schon die eine oder andere Frau auf mich. Aufgrund meines Geheimnisses lasse ich jedoch keine Frau in meine Nähe, da ich einfach Angst habe, mit einem schockierenden Blick empfangen zu werden. Es ist wirklich eine tägliche Herausforderung, den tollen Sachen im leben zu widerstehen - Beziehung, Sex, Urlaub, Strand, einfach einen Hauch von Glück zu spüren, sich nicht mehr zu Tode schämen zu müssen. Mittlerweile kommen mir Tränen während des Onanierens, da mein Bedürfnis nach einer erfüllten Sexualität sehr stark ausgeprägt ist und ich mich immer wie ein verzweifeltes, primitives Nichts fühle.


Ich hoffe, ich werde von der Krankenkasse unterstützt, wenn es um die Finanzen der bevorstehenden OP geht. Ich habe noch nie wirklich gebetet, doch dieses Mal tue ich es, damit alles gut läuft und ich mich eines Tages wie ein normaler Mensch fühlen darf, mein Konzept des Lebens verwirklichen kann und nicht ständig im Schatten der Welt stehe. An alle Eltern, die eventuell dicke Kinder haben: Lasst sie nicht fett bleiben oder dicker werden, ihr Seelenbild könnte am Ende des Tages ähnlich wie meines aussehen.

Beichthaus.com Beichte #00037208 vom 13.12.2015 um 06:07:52 Uhr (20 Kommentare).

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“35.000

“Folge

4405 Duschen auf dem Festival

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Masturbation Unreinlichkeit Ekel Dinkelsbühl

Ich, (m) damals 20, war 2012 auf einem bekannten Metalfestival namens Summer Breeze mit meinen Freunden und meiner damaligen festen Freundin. Da man in der Hitze irgendwann anfängt zu riechen, und dreckig wird, ging ich, entgegen aller schlechten Klischees, duschen. Die Duschen dort waren aneinandergereihte Einzelkabinen, die mit Trennwänden getrennt wurden, ähnlich wie bei öffentlichen Toiletten. Die Trennwände waren nicht ganz auf den Boden gelassen, sondern hatten einen Abstand von knapp 20 Zentimetern zum Boden. Dies hatte zur Folge, dass ich in der Spiegelung des stehenden Wassers meiner Duschkabine meine Nebenduscherin nackt sehen konnte, wie sie sich wirklich überall einseifte. Sie hatte einen perfekten Körper. Das hatte mich so sehr erregt, dass ich anfing, zu masturbieren, und so viel ejakulierte wie selten zuvor, da man auf einem Festival eher selten zum Masturbieren oder Sex kommt. Ich möchte hiermit nicht beichten, dass ich meiner Freundin mehr oder minder fremd gegangen bin, sondern dass ich die Duschkabine vollejakuliert habe und die armen Nutzer nach mir in dieser unhygienischen Dusche duschen mussten. Das tut mir bis heute noch leid und dass ich die arme Frau neben mir einfach bespannt und ihre Privatsphäre zutiefst verletzt habe.

Beichthaus.com Beichte #00034813 vom 08.01.2015 um 18:30:09 Uhr in 91550 Dinkelsbühl (10 Kommentare).

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“Folge