17701 Verheimlichte Vorliebe

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Fetisch Verzweiflung Falschheit Partnerschaft

Ich lüge meinen Freund an. Es tut mir furchtbar leid, aber ich bin fast schon dazu gezwungen. Er ist der Typ, der eher auf Kuschelsex steht, als auf etwas Härteren oder Dominanteren, wie ich das tue. Ich wusste das von Anfang an und habe ihm deshalb nie erzählt, […]
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Beichthaus.com Beichte #00032389 vom 12.12.2013 um 11:11:39 Uhr (13 Kommentare).

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17702 Mein Leben ist eine riesige Lüge

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Verzweiflung Begehrlichkeit Falschheit Lügen Trossingen

Ich muss es einfach mal loswerden und ich wüsste nicht, wo sonst. Mein Leben ist eine einzige Lüge, nach außen hin bin ich der beliebte, relativ gut aussehende Freund, der immer da ist, doch nach innen bin ich kurz vor dem Zusammenbruch. Meine Kindheit war eben keine Blumenwiese. Der Vater abgehauen im Alter von 6 Jahren, Mutter total überfordert und lässt so etwas natürlich am Sohn aus. Irgendwie kam ich aber darüber weg und kam in die Grundschule, wo ich ein normales Schülerleben führte. In der Realschule hat es richtig gut angefangen: Das schönste und beliebteste Mädchen der Klasse als Freundin gehabt, bis ihre Freundin sie zum Schlussmachen gedrängt hat. Ab diesem Zeitpunkt ging es nur noch bergab, aber im 90 Grad Winkel. Ab der sechsten Klasse Mobbing-Opfer, natürlich haben alle mitgemacht war ja cool! Die Lehrer haben nur zugeschaut, keiner wollte damit etwas zu tun haben.

Daheim habe ich auch keinen Halt gefunden, meine ach so wunderbare Mutter hat mich für das Abhauen meines Vaters verantwortlich gemacht. Auch Selbstmordgedanken waren keine Ausnahme mehr. Warum ich es nicht getan habe? Wegen eines Hundes, klingt komisch, ich weiß, aber ich konnte es nicht mit mir selbst verantworten, dass ein so liebes Tier mit einem Monster von Mutter weiterleben sollte. Also gingen auch die letzten vier Jahre bis zum Abschluss ins Land und ich wechselte die Schule, auf ein Gymnasium. Hier könnte man sagen hat mein "normales" Leben angefangen. Sehr gute Freunde gefunden, ein durchschnittlicher Schüler, der im Moment auf dem Wege zu mehr ist und ein ziemlich bekannter, sowie beliebter Schüler der Schule. Bis auf dieses Riesen Lügennetz, welches mein komplettes äußeres Leben umwickelt, man könnte es auch eine Maske nennen, die ich anziehe, sobald ich mich außerhalb der Wohnung befinde. Ich will diese verdammte Maske abziehen, nur ich kann es einfach nicht, zu groß ist die Angst, wieder Achterbahn zu fahren und den Absprung dieses Mal nicht zu schaffen.

Ich sollte es meinen Freunden erzählen, wie ich wirklich im Innersten ticke und dass ich nicht so glücklich bin, wie es scheint, aber die Maske scheint mittlerweile viel zu fest zu sitzen. Warum ich mein bisheriges Leben auf eine Internetseite schreibe? Insgeheim erhoffe ich mir, dass mich jemand erkennt, jedoch halte ich es für sehr unwahrscheinlich. Hoffentlich wird mir Gott eines Tages meine Lügen vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00023588 vom 25.03.2008 um 01:11:02 Uhr in Trossingen (16 Kommentare).

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“Folge

17703 Die falsche Richtung

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Engherzigkeit Falschheit Lügen Marxheim

Ich schicke grundsätzlich Leute, die mich nach dem Weg fragen, in die falsche Richtung. Letzten Winter haben wir Wasser auf die Straße geschüttet. Das war innerhalb von ein paar Minuten gefroren.

Beichthaus.com Beichte #00000637 vom 11.10.2005 um 09:05:25 Uhr in Marxheim (2 Kommentare).

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17704 Meine Taktik fürs Schwarzfahren

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Betrug Bahn & Co.

Ich beichte hiermit, dass ich vor mehreren Jahren mal beim Schwarzfahren im Bus erwischt wurde und es mir unheimlich peinlich war. Die 40 Euro Bußgeld sollten mir eigentlich zu denken geben. Stattdessen bin ich letztes Jahr erneut "rückfällig" geworden und wochenlang schwarz mit der Bahn eine Kurzstrecke gependelt, ohne erwischt zu werden. Immerhin habe ich so ca. die 40 Euro von damals zurück erwirtschaftet. Ich kann es einfach nicht lassen und fühle mich hinterher sehr erleichtert, wenn kein Schaffner kam. Allerdings habe ich nun einen Trick fürs Bahnfahren, der sich auch schon mehrfach bewährt hat. Obwohl ich Geld habe, verstecke ich alles in anderen Taschen. In meinem Portemonnaie lasse ich nur einen extrem zerknüllten 50 Euro Schein und da die Automaten nur bis zu 20 Euro Scheine annehmen können, warte ich auf jeder Fahrt immer direkt neben dem Automaten auf den Schaffner.
Kommt keiner - dann bin ich eben umsonst gefahren. Ist ja schließlich nicht meine Schuld, denn ich hatte ja vor mit einem Schein zu bezahlen.

Beichthaus.com Beichte #00024222 vom 04.07.2008 um 20:53:22 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

17705 Bissspuren von gestern Nacht

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Trunksucht Maßlosigkeit Last Night

Ich erinnere mich nicht an wirklich viel von gestern. Aber die Kratzer, die Bissspuren und so sprechen für sich. Es war ein saugeiler Abend, würde ich mal behaupten. Aber erst einmal kein Alkohol mehr.

Beichthaus.com Beichte #00007641 vom 10.04.2006 um 02:04:50 Uhr (2 Kommentare).

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