12731 Meine Freundin hat sich verändert...

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Begehrlichkeit Fremdgehen Verzweiflung Selbstsucht Partnerschaft

Ich (m/24) bin seit gut zwei Jahren in einer festen Beziehung mit einer wundervollen, intelligenten, humorvollen und heißen Freundin. Als ich mit ihr zusammengekommen bin, war sie neugierig, wild, immer unterwegs und hatte ein riesiges soziales Umfeld. Gleichzeitig hatte sie aber kein riesiges Selbstbewusstsein, war also trotz vieler Vorteile bescheiden und auf eine sympathische Weise schüchtern. Hinzu kam, dass sie eine große Spannbreite an Verehrern hatte, sich aber emotional nie auf diese einließ. Mein Problem war, zumindest wirkte es zunächst so, dass ich dann tatsächlich ernsthafte Gefühle für sie entwickelte. Das tat sie auch und so sind wir zusammengekommen.


Ich war also in ihren Augen anders als die anderen. Und es tat mir damals unglaublich gut, dass so eine unglaubliche Frau, die jeden hätte haben können, sich für mich entschied. Ich übertreibe an dieser Stelle wohl ein wenig, aber der Punkt ist: Ich liebe sie. Oder zumindest diese Person von damals. Als wir dann zusammengekommen sind, hat sie sich unglaublich verändert. Sie wurde ruhiger, distanzierter anderen gegenüber und konzentrierte sich plötzlich sehr stark auf mich und war weniger darauf bedacht, ihr soziales Umfeld zu pflegen, welches unter diesem Verhalten natürlich deutlich litt. Sie wurde auch weniger aktiv, viel ruhiger und weniger unternehmungslustig. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass unsere Beziehung ihren Selbstwert sonderlich steigern würde, eher umgekehrt. Auch das Liebesleben ging einen ähnlichen Weg. Am Anfang war sie unglaublich wild, neugierig und abenteuerlustig. Und jetzt wirkt es manchmal irgendwie verkrampft.


Mein Problem? Ich vermisse diese Person, in die ich mich so unglaublich verliebt habe. Ich glaube, ihr geht es gerade nicht gut und ich versuche auch, für sie da zu sein, aber ich weiß nicht wie. Ich habe mit ihr auch schon darüber geredet, aber so eine wirkliche Lösung finden wir nicht. Und nun zu meiner Beichte: Ich entferne mich von ihr, obwohl sie mich gerade mehr braucht als jemals zuvor. Immer weiter, ohne dass ich etwas tun kann. Das geht so weit, dass ich mich nach anderen Frauen umschaue - etwas, das ich vorher nicht getan habe. Nicht so. Ich war vorgestern Abend mit Freunden etwas trinken und habe eine Freundin getroffen, die ich wirklich nett finde. Bisher war da nichts, aber gestern habe ich gemerkt, wie ich wirklich mit ihr geflirtet habe und ich glaube, wenn irgendeine einladende Geste gekommen wäre, ich hätte sie angenommen.

Beichthaus.com Beichte #00037071 vom 19.11.2015 um 17:21:44 Uhr (18 Kommentare).

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12732 Mit HIV zum Abitur

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Schamlosigkeit Ungerechtigkeit Lügen Falschheit Schule

Ich habe vor einigen Jahren erfahren, dass ich die Probezeit der Fachoberschule nicht bestehen werde, da ich zu schlecht in Chemie war. Das resultierte aus einer Nachholschulaufgabe am Samstagmorgen, welche ich mit glorreichen null Punkten richtig in den Sand gesetzt habe. Davor war ich bis um 5 Uhr trinken und habe mir an dem Tag auch nichts geschissen. Da die Probezeit bei uns sehr ernst genommen wurde, konnte ich nicht mit einem normalen Grund kommen. Ich bat meinen Lehrer trotzdem um ein Gespräch, obwohl er schon gesagt hat, dass da wohl nichts zu machen ist. Ich erzählte ihm dann, dass ich Freitagabend von meiner Ex erfahren hätte, dass sie mich wohl mit einer sehr schweren Krankheit angesteckt hat, und habe die HIV-Karte gespielt. Mein Lehrer war merklich fertig und hat beim Direktor durchbekommen, dass ich die Probezeit verlängern durfte. Ende vom Lied war, dass ich ohne Probleme ein mittelgutes Abitur machte und inzwischen in einem sozialen Beruf arbeite und parallel studiere. Eigentlich schäme ich mich nicht dafür, denn ich habe schlussendlich die Chance genutzt. Es tut mir jedoch wirklich leid, wenn ich daran denke, dass immer noch viele Leute sich mit dem Scheiß anstecken und das ihnen gegenüber ethisch mehr als unkorrekt war.

Beichthaus.com Beichte #00033900 vom 07.09.2014 um 22:24:05 Uhr (10 Kommentare).

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12733 Der Teufelskreis fehlender Liebe

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Verzweiflung Begehrlichkeit Selbstverletzung

Ich (17) beichte, dass ich mich wegen der mangelnden Liebe meiner Eltern so ziemlich in jedes Mädchen verknalle, das auch nur halbwegs nett zu mir ist und mir Zuneigung zeigt. Wenn diese Gefühle dann nicht erwidert werden, verletzt mich das dann wieder so sehr, dass ich ein Arschloch werde und den Leuten wehtue. Im Nachhinein - wenn es zu spät ist, tut es mir immer unglaublich leid, und ich fühle mich extrem scheiße danach. Aber im Endeffekt verschlimmert es die ganze Sache nur. Mittlerweile bin ich so einsam und zurückgezogen von allen anderen, dass ich die meiste Zeit meines Tages mit Heulen, Rauchen und Ritzen verbringe. Einfach nur, um den Schmerz zu stoppen und nicht komplett durchzudrehen. Ich bitte also um Absolution und Befreiung von diesem ewigen Teufelskreis.

Beichthaus.com Beichte #00036620 vom 13.09.2015 um 09:20:37 Uhr (13 Kommentare).

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12734 Ungehemmt in der Öffentlichkeit

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Schamlosigkeit Peinlichkeit Trunksucht Sex Gesellschaft Wensin

Also, ich war am Karneval mal total besoffen (Martini und Vodka). Zuerst bin ich mit nem geilen Typen aufs Klo in der Kneipe, als wir wieder oben waren, hatte ich leider meinen Rock nicht mehr an... (zum Glück aber ein langes Hemd, war als Krankenschwester verkleidet, […]
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Beichthaus.com Beichte #00014804 vom 03.08.2006 um 05:33:06 Uhr in Wensin (5 Kommentare).

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12735 Besser als meine Peiniger

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Zwang Zorn Ungerechtigkeit Verzweiflung

Ich (w/25) möchte etwas loswerden, worüber ich mir erst in den letzten Wochen richtig klar geworden bin. Als Kind war ich eine unscheinbare Person - klein, bleich, schüchtern und ruhig. So wurde ich von niemandem wahrgenommen, ich durfte höchstens als Opfer hinhalten. Deshalb begann ich, auf meine Weise auffallen zu wollen. Dies erreichte ich mit schulischer Leistung. Ich kann mich erinnern, dass ich auf allen Schulen, die ich besuchte, Klassenbeste war. Aber ich habe immer wahnsinnig unter meinem selbst aufgezwungenen Druck gelitten. Nun, mit dem Alter kam der Freund und mit ihm ein wenig Selbstbewusstsein. Dennoch konnte ich mich von diesem Zwang nicht mehr befreien. Und es breitete sich auch noch auf alle Bereiche meines Lebens aus. Ich entwickelte eine Art Selbsthass, weil ich einfach nicht perfekt sein kann. Das wirkt sich auf viele Arten aus: Ich kann nicht ungeschminkt aus dem Haus, muss immer "schöne" Kleidung tragen und will immer dünner sein, als die Anderen. Komplimente kann ich nie annehmen und ich mache mich immer schlechter, als ich bin. Ich leide darunter, wenn jemand mich nicht mag, und will es immer allen recht machen. Ich habe vor einiger Zeit meine Beziehung durch meine krampfhafte Suche nach Fehlern beinahe zerstört. Dabei ist mein Freund einer der Wenigen, die hinter meine Fassade sehen.


Ich bin inzwischen recht beliebt, habe einen lieben Freund und sollte mich auf eine tolle Zukunft freuen, da ich nicht zufriedener sein könnte. Und das ist meine Beichte. Ich bin mir bewusst, wie dieser selbst auferlegte Zwang mein Leben beeinflusst, trotzdem schaffe ich es nicht, davon loszukommen. Ich trage nämlich eine unglaubliche Wut in mir - wegen all jener, die mich schlecht behandelten. Deshalb verfolge ich auch meine Ziele - ich will stärker und mächtiger sein als meine Peiniger, damit ich es ihnen heimzahlen kann. Krank, nicht?

Beichthaus.com Beichte #00031741 vom 14.08.2013 um 09:20:25 Uhr (16 Kommentare).

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