Ich hasse frustrierte Menschen!

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Zorn Vorurteile Dummheit Gesellschaft

Ich (m/31) kann frustrierte Menschen nicht leiden und betreibe sozusagen Selektion, was meine Freunde angeht. Ich hasse diese Idioten, die schlechte Erfahrungen mit Ausländern, dem anderen Geschlecht, mit Hunden, Kindern oder was auch immer gemacht haben und dann all diese Leute über einen Kamm scheren. Oder ganz schlimm sind auch die, die ja immer nur gemobbt werden und deshalb ständig einen Job nach dem anderen verlieren, die schimpfen, wie früher alles besser war, usw. Kommen solche Äußerungen, gebe ich mich mit den Menschen nicht mehr ab. Frustrierte Menschen sind ganz oft selbst schuld, tun aber so, als seien die anderen die Schuldigen. Und selbst wenn sie nicht schuld sind, müssen andere darunter leiden. Ein Nachbar von mir ist auch so. In keiner Arbeitsstelle bleibt er mehr als drei Monate, aber er wird ja von allen schikaniert. Immer die anderen. Über Chefs, Leute mit Geld, Frauen und Jugendliche zieht er auch gerne her, obwohl seine Frau ihn mit absoluten Recht verlassen hat - er ist das Hinterletzte - und seine Kinder vor so jemandem keinen Respekt haben können. Zum Glück verfassen viele dieser armseligen Gestalten ihren geistigen Dünnschiss nur im Internet.

Beichthaus.com Beichte #00040483 vom 17.10.2017 um 18:18:40 Uhr (8 Kommentare).

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Die nicht-muslimische Protestschülerin

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Morallosigkeit Unglaube Schule

Vor circa 10 Jahren war ich (w/23) mit meiner damaligen Schulklasse auf einem Schüleraustausch in einem muslimischen Land. Die Mädchen an unserer Austauschschule mussten mit langen Hosen und Oberteilen zur Schule kommen, Hand- und Fußgelenke mussten stets bedeckt sein, obwohl es locker 30 Grad hatte. Ein Kopftuch war aber nicht Pflicht. Uns Schülern aus Deutschland durfte man keine Vorschrift bezüglich der Kleidung machen, aber man sagte uns, dass wir (in erster Linie die Mädchen) doch trotzdem bitte wenigstens lange Hosen tragen sollten, wenn nicht sogar auch die Arme bedecken.

Ich selbst habe das bei den vorherrschenden Temperaturen nicht eingesehen. Außerdem empfand ich die Kleiderordnung für die Mädchen als unterdrückend und habe deswegen aus Prinzip die ganze Woche kurze Hosen, Röcke und Kleider getragen. Einmal hab ich den Vogel abgeschossen und sogar etwas Schulterfreies getragen. Alles einfach nur rein aus Protest. Ich wusste, dass die Lehrer und Eltern mich dafür verachteten, aber ich war damals unfassbar stolz auf meine Aktion. Inzwischen schäme ich mich so sehr dafür, die Kultur so missachtet zu haben. Es tut mir leid, mich so Scheiße verhalten zu haben, aber ich war 13 oder 14 und habe einfach nicht nachgedacht.

Beichthaus.com Beichte #00041872 vom 07.07.2019 um 20:57:53 Uhr (25 Kommentare).

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“Folge

Stundenlanges Teleshopping

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Verschwendung Medien

Ich gucke stundenlang Teleshopping (der Sender mit dem "Q"), ohne etwas zu kaufen.

Beichthaus.com Beichte #00017768 vom 27.09.2006 um 05:12:52 Uhr (3 Kommentare).

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Hilfe, ich bin in einen verheirateten Mann verliebt!

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Begehrlichkeit Verzweiflung Fremdgehen Selbstsucht

Ich (w/22) hatte am Wochenende das erste Mal Sex mit jemand anderem als meinem Ex-Freund. Ich habe ihn im Frühling dieses Jahres kennengelernt. Er ist 15 Jahre älter und hat bereits eine Frau und zwei Kinder. Wir lernten uns im Training kennen und kamen uns irgendwie näher. Ich habe mich in diesen Monaten wirklich in ihn verliebt, leider, denn eine Zukunft hat das Ganze sicher nicht. Wir haben oft geschrieben und letztes Wochenende, nach der Weihnachtsfeier waren, ist es passiert. Schon seit Wochen schreiben wir sehr anzügliche Nachrichten, ich teilte ihm bereitwillig mit, wann ich Unterwäsche einkaufte und er meinte, ich soll ihm Bilder davon schicken, damit wenigstens einer was davon hätte. Immerhin war ich Single und er wusste, dass ich nichts mit anderen Kerlen hatte. Ich bin in sexueller Hinsicht ein sehr introvertierter Typ.

Bilder bekam er aber nur von der Unterwäsche, nicht von mir. Dafür neckte ich ihn, indem ich ihn wissen ließ, was ich darunter trug. Manchmal trug ich gar nichts, das machte ihn sichtlich nervös. Ich liebte es, diese Macht über einen "gestandenen Mann" zu haben. Immerhin schaffte ich das ohne Nacktfotos oder Nippelblitzer. Meistens saß er nach dem Training neben mir und strich mir über den Rücken, um festzustellen, ob ich nun etwas drunter trug oder nicht. Wenn wir uns voneinander verabschiedeten, drückte er mich oft ganz an sich heran. Ich liebte das.

Nun ja, die Weihnachtsfeier kam, wir tranken und lachten und irgendwann stand ich auf, weil ich auf die Toilette musste. In diesem Lokal muss man durch eine Art Stiegenhaus in den ersten Stock. Als ich wieder nach unten ging, kam er mir entgegen. Ich dachte, er musste auch mal, aber er breitete die Arme aus, kam auf mich zu und drückte mich rückwärts den Gang entlang, bis er mich an die Wand drückte und mich küsste. Ich erwiderte seine Küsse. Seine Frau war mir ehrlich gesagt egal. Hätte ich nicht verweigert, hätten wir es wahrscheinlich irgendwo in diesem Lokal getrieben. Aber ich war unsicher, immerhin hatte ich lange keinen Sex mehr gehabt und ich kann mir tausend schönere Plätze vorstellen, als in einem Stiegenhaus. Am nächsten Tag schrieben wir wieder und er meinte, er halte es nicht mehr aus, er wollte mich. Unbedingt. Und ich Dummkopf meinte, er solle abends zu mir kommen. Kaum hatte ich die Nachricht weggeschickt, hatte ich Angst vor dem, was kommen würde. Ich hatte eine gefühlte Ewigkeit keinen Sex mehr...

Naja, dafür war es nun auch zu spät, ich räumte also ein wenig auf, bezog das Bett frisch, machte mich hübsch und öffnete ihm in Dessous. Ich sah ihm an, dass er keine Sekunde länger warten konnte. Er packte mich, bugsierte mich ins Schlafzimmer und warf mich aufs Bett. Ich fühlte eine Mischung aus Geilheit und Angst. Ich wollte nicht wie ein Brett da liegen und es über mich ergehen lassen, aber ich wusste auch nicht, was ich zu tun hatte. Ihm war das aber egal, denn er nahm sich, was er wollte, aber auf eine unglaublich gefühlvolle Art und Weise. Ich hatte keinen Moment das Gefühl, dass er etwas tun würde, was ich nicht wollte. Er sorgte auch dafür, dass ich dabei Spaß hatte. Es machte ihn geil, wenn ich es geil fand. Es war unbeschreiblich. Danach waren wir beide so fertig, dass wir aneinandergekuschelt eindösten.

Ich weiß nicht, was er seiner Frau erzählt hat, aber ich weiß, dass ich das wieder will. Ich will vor allem ihn, ich bin richtig verliebt. Am liebsten wäre es, er würde seine Frau verlassen und mit mir zusammen sein, aber ich weiß, dass das auf lange Sicht keine Zukunft hat. Er wird seine Frau nicht verlassen und selbst wenn, sind da immer noch 15 Jahre Altersunterschied. Auf der einen Seite habe ich ein irrsinnig schlechtes Gewissen seiner Frau gegenüber, auf der anderen Seite habe ich mich wie ein kleines Kind gefreut, als ich eine Nachricht von ihm bekam, in der stand, dass wir diese Nacht unbedingt wiederholen müssen. Vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00039059 vom 13.12.2016 um 21:24:22 Uhr (20 Kommentare).

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“Beichte

Verhütung ist doch nicht schwer!

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Vorurteile Zorn Boshaftigkeit Engherzigkeit

Vor einiger Zeit kam in den Nachrichten, dass ein zweijähriger Junge verhungert ist. Wahrscheinlich war die neunfache Mutter überfordert. Ich habe so etwas von kein Verständnis für ungeplante Schwangerschaften (außer, wenn man trotz Verhütung schwanger geworden ist, passiert ja auch mal, siehe Pearl Index). Aber bums bums bums, ohne sich Gedanken zu machen und Kinder dann leiden zu lassen - das geht gar nicht und so jemand sollte kein weiteres Kind behalten dürfen. Außerdem, was ist so schwer daran, zu verhüten? Kostet wohl nicht die Welt - und wenn man nicht so viel Geld hat, dann muss man halt die Zigaretten weglassen. Und wer nicht mal das Geld für ein Gummi hat, der darf halt keinen Sex haben. Ich wüsste nämlich nicht, dass man Sex zum Überleben braucht.


Ich genieße meinen Sex (mit Verhütung) genauso, aber ich tue etwas für mein Geld. Dass problembehaftete Eltern oft so viele Kinder haben, ist eigentlich Ironie des Schicksals. Ich beichte auch, dass ich durchaus dafür bin, Bedürftigen eine sichere Verhütung zu bezahlen - aber im Gegenzug auch für Sanktionen bin, wenn beispielsweise eine langzeitarbeitslose Familie das sechste Kind bekommt und sich wieder einmal alles bezahlen lässt. Wenn die Familie genug verdient, habe ich kein Problem mit Großfamilien - auch wenn es für mich selbst nichts wäre, da ich bei mehr als fünf Kindern einfach denke, ich kann nicht jedem gerecht werden.

Beichthaus.com Beichte #00037653 vom 20.02.2016 um 20:31:52 Uhr (15 Kommentare).

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