Erleichterung auf Video

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Ekel Peinlichkeit Last Night München

Es ist jetzt ungefähr ein Dreivierteljahr her. Damals wollte ich (w/19) mich mit einem guten Freund treffen. Da ich noch ein wenig Zeit hatte und kein Bock drauf, zu Hause herum zu hocken, fuhr ich schon mal los und parkte mit meinem Auto auf einem Parkplatz in der nähe von einem großen Einkaufsmarkt. Es war schon spät und somit war alles dunkel und die Läden zu. Auf einmal hatte ich das dringende Bedürfnis, auf Toilette zu gehen. Ich fuhr also hinter das Einkaufszentrum, wo angeliefert wird, suchte mir eine dunkle Ecke und verrichtete mein Geschäft. War ja niemand zu sehen. Auf einmal merkte ich, dass da noch mehr raus wollte. Also bin ich schnell ins Auto gehüpft, ein paar Rollen Zewa unter den Arm gepackt und wieder hinter die Ecke. Natürlich hatte ich Angst, dass irgendwer Kontrolle läuft oder einfach nur mit dem Hund spazieren geht und mich entdeckt. Dem war aber zum Glück nicht so. Dass es viel schlimmer war, bemerkte ich, als ich nach oben schaute. Ich wurde von einem komischen viereckigen Kasten angelächelt. Ein Bewegungsmelder? Eine Alarmanlage? Nein, eine Videokamera! Da war ich mir ziemlich sicher. Ich habe so schnell wie es ging meine Spuren beseitigt, ohne nochmal genauer nachzuschauen, was es nun war. Denn falls es wirklich eine Kamera gewesen sein sollte, wollte ich nicht, dass ich zu oft auf den Bändern auftauche und mich die wachhabenden Leute womöglich wiedererkennen. Das sollte auf keinen Fall passieren! Ich bin da so schnell wie möglich weg und bis heute wurde ich noch nicht komisch von den Mitarbeitern angeschaut. Ich hoffe trotzdem immer noch, dass es alles andere als eine Kamera war.

Beichthaus.com Beichte #00030931 vom 25.03.2013 um 21:04:13 Uhr in München (Boschetsrieder Straße) (9 Kommentare).

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Die Psychospielchen meiner Freundin

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Fremdgehen Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (m) beichte, dass ich eine Affäre mit einem anderen Kerl habe, obwohl ich eine Freundin habe. Ich wollte mich auch von ihr trennen, aber sie fängt dann immer mit ihren Psychospielchen an und behauptet wahlweise sie sei schwanger oder wolle sich umbringen.

Beichthaus.com Beichte #00039157 vom 02.01.2017 um 22:59:31 Uhr (11 Kommentare).

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Wenn man nie zufrieden ist

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Habgier Hochmut Selbstsucht Maßlosigkeit Verschwendung

Ich bin nicht zufrieden, mit dem was ich habe. Der Freund meiner Mutter war Geschäftsführer eines großen Zeitungsverlags, wir haben tolle Autos, ein tolles Haus mit einem riesigen Grundstück, sogar einen Pool, aber manchmal wünsche ich mir, mehr Geld zu haben. Ich werde als Bonze bezeichnet, sehe mich aber nicht als solcher. Kleider machen Leute, und das ist auch wirklich wahr, meine Eltern sind nur noch selten auf Empfängen, denn mein Stiefvater hat sich selbstständig gemacht, und seit das Geschäft nicht mehr so gut läuft, habe ich Angst nicht mehr zur "High Society" unserer kleinen Stadt zu gehören, eigentlich sollte ich mich glücklich schätzen.

Beichthaus.com Beichte #00013296 vom 27.07.2006 um 05:57:08 Uhr (8 Kommentare).

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Mein Vorgesetzter ist ein Schleimer!

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Engherzigkeit Ungerechtigkeit Zorn Arbeit

Ich arbeite in einer Firma, in der wir bis vor Kurzem einen Abteilungsleiter hatten, der unterste Schublade war. Er war das lebendigste Beispiel für nach oben buckeln und nach unten treten. Es war kein Geheimnis, dass er mit Ende 40 noch unverheiratet und wohl auch sein Leben lang beziehungslos war, und mit seiner Mutter zusammenlebte, die eine total herrische Frau ist. Wenn einer aus der Chefetage kam oder anrief, war er im wahrsten Sinne des Wortes nur am Buckeln, man sah richtig einen Unterschied in der Körperhaltung, und wenn er mit uns sprach, schnauzte er nur. Anschnauzen war sein normales Gesprächsverhalten. Für Fehler wurde man direkt angebrüllt, selbst wenn es nicht die eigenen waren. Und davon abgesehen geschehen Fehler nun bei jedem Menschen hin und wieder. Hatte er einen Fehler gemacht, wurde man dafür auch angeschnauzt, und er entschuldigte sich nicht einmal, wenn er einem Unrecht getan hatte.

Doch dann kam mein großer Tag. Herr B. war bei mir im Büro und ich war dabei, meine Sachen für den Feierabend zusammenzupacken. Zuletzt griff ich in die Stiftablage und steckte einen Kuli ein. Herr B. sah mich finster an und sagte: "Frau L., Sie wissen, dass das Diebstahl ist. Sie wissen, was ich jetzt machen muss." Und dann präsentierte er mir ein kurzes Video. Der Typ hatte tatsächlich in der Ecke gestanden, das Handy mit Kamera bereits parat, und wollte bereit sein, falls ich irgendetwas Unrechtes tue. Man muss sagen, dass ich mir in der letzten Zeit, wie auch eine andere Kollegin, nicht mehr alles von B. gefallen ließ und sachlich, aber direkt sagte, dass ich mir einen solchen unsachlichen Ton mir gegenüber verbitte. Ich grinste nur in mich hinein. Der Typ bat dann darum, mir den Stift sofort auszuhändigen. Ihr seht schon, er ist ganz, ganz schlimm weltfremd. Ich glaube, der ist auch echt unglücklich mit sich selbst, aber selber schuld.

Er schaute sich den Stift nicht einmal genau an, steckte ihn direkt ein. Am nächsten Morgen war er direkt in der Chefetage. Ich wurde auch gerufen. Dann erst klärte ich die Sache auf - der Kuli gehörte nämlich mir, das sah man auch am Schriftzug - es war ein Kuli des Vereins, in dem mein Papa Mitglied ist. Von denen haben wir Dutzende. Ich sagte dann, dass Herr B. mir nicht einmal die Möglichkeit ließ, die Sache aufzuklären. Das stimmte so ja nicht, aber ich wollte ihn ins offene Messer laufen lassen. Hinterher war ich aber ein wenig enttäuscht - der Chef erzählte mir mit einem Augenzwinkern, dass die Aktion generell völlig überzogen war, selbst wenn der Kuli der Firma gehört hätte, und dies das Fass zum Überlaufen gebracht habe. Beobachtet hatten sie B. schon seit längerer Zeit, aber da er doch fachlich ein guter Mitarbeiter war, zögerten sie immer, ihn zu entlassen.

Am nächsten Tag war B. nicht mehr da. Ich weiß nicht, was genau sie gedeichselt haben, denn eigentlich konnte man B. ja nicht einfach so feuern, aber er kam nicht wieder. Meine eigentliche Beichte ist allerdings, dass es mir auch irgendwie reichlich egal ist, wenn er sich jetzt irgendwo in einer Bahnhofstoilette einen goldenen Schuss setzt oder eine Schachtel Herz- oder Schlaftabletten schluckt und nicht mehr aufwacht. Die Vorstellung, dass der vielleicht irgendwo wieder eingestellt wird und wieder andere Mitarbeiter tyrannisiert, ist grausam für mich. Aber ich gehe irgendwie davon aus, dass er erst mal weg vom Fenster ist. Zu guter "Flurfunk" - hoffentlich warnt unser Chef jetzt erst einmal alle. Ich wusste gar nicht, dass er so menschlich ist - echt supernett, voll auf dem Teppich und keineswegs arrogant. Wir hatten bisher allerdings kaum etwas mit ihm zu tun, nur mit diesem Herrn B., der dafür drei Mal so arrogant war, nur weil er daheim vor Mama kuscht.

Beichthaus.com Beichte #00036017 vom 24.06.2015 um 20:55:07 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Deoroller oder Deospray?

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Zwietracht Dummheit Zorn Partnerschaft

Ich beichte etwas, das mir sehr peinlich ist. Und zwar haben meine Frau (36) und ich (34) uns wegen einer absolut banalen Kleinigkeit zerstritten und reden seit gut drei Tagen nicht mehr miteinander. Warum? Weil wir in der Frage, ob Deosprays oder Deoroller ökonomischer sind, nicht einer Meinung sind. Meine Frau kauft immer Deospray und ich beschwere mich dann immer, dass es Geldverschwendung ist, weil das Spray immer so schnell leer ist und dafür nicht angemessen billiger ist. Ich sage ihr immer, dass sie Deoroller oder -creme kaufen soll, weil die nicht wirklich teurer sind, aber um ein Zigfaches länger halten. Meine Frau behauptet dann, ihr Deospray sei billiger als Deoroller oder -creme, obwohl das in Relation zur Haltbarkeit nicht stimmt. Sie checkt es einfach nicht und Dummheit regt mich einfach auf. Ich beichte, dass ich unreif, kleinlich und rechthaberisch bin. Und ich beichte, dass ich mich immer noch über ihre Meinung über Deospray aufrege und demnach absolut nichts dazugelernt habe.

Beichthaus.com Beichte #00036122 vom 08.07.2015 um 15:25:07 Uhr (25 Kommentare).

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