Es ist nicht leicht, treu zu sein!

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Fremdgehen Selbstsucht Partnerschaft

Ich (m/23) habe eine Freundin. Diese Freundin ist wunderbar und ich werde sie nicht betrügen. Jedenfalls will ich das nicht. Ich habe damals meine Ex-Freundinnen mit einer guten Freundin von mir betrogen. Diese kannte ich schon vor den Ex-Freundinnen. War immer so eine Art Freundschaft mit Zusätzen. Allerdings, wenn es schlechter lief und ich in einer Beziehung war, dann kam ich eben manchmal zu ihr und wir haben es getan. Einfach so. Sie hatte in der Zeit auch ein paar Freunde, die sie dann auch mehr oder weniger betrog. Wir haben das natürlich immer geheim gehalten und so. Allerdings weiß unser engerer Freundeskreis schon davon. Wenn wir beide Single sind, haben wir das natürlich auch getan. Es gehört also quasi schon irgendwie zu unserer zwischenmenschlichen Beziehung dazu.


Jetzt habe ich eine Freundin, die ich auf keinen Fall betrügen will, und diese besondere Freundin weiß davon. Sie ist damit einverstanden, auch wenn es ihr schwerfällt, die Finger von mir zu lassen. Ich möchte beichten, dass es gar nicht so leicht ist, jemanden nicht zu betrügen, wenn man schon eine gewisse Routine darin hat, und man manchmal schon Bock auf jemand anderen hat. Einfach, weil diese Person eben richtig heiß ist und es eben Spaß macht. Aber allein wegen dieser Gedanken fühle ich mich schon sehr schlecht, obwohl ich meiner Freundin nun seit fast einem Jahr treu bin. Und es ist nicht leicht, denn es hat auch sonst sehr viele Gelegenheiten gegeben, wo ich wirklich mit mir kämpfen musste. Ich bitte um Absolution für diese Gedanken.

Beichthaus.com Beichte #00037305 vom 29.12.2015 um 15:39:44 Uhr (9 Kommentare).

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Ich schaffe es nicht mich zu trennen

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Engherzigkeit Hass Verzweiflung Partnerschaft

Ich will beichten, dass ich langsam sämtliche Selbstachtung vor mir verliere. Ich bin mit meiner Freundin unglücklich, schaffe es aber nicht, mich von ihr zu trennen. Sie ist eine ziemliche Zicke, was sogar ihre Eltern und Verwandtschaft sagen. Naja, die müssen ja […]
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Beichthaus.com Beichte #00027893 vom 08.06.2010 um 21:39:04 Uhr (43 Kommentare).

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“Beichte

Von Lehrern muss man sich nichts sagen lassen!

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Vorurteile Schule

Letztes Jahr wollte mir meine aus dem Mund stinkende, inkompetente, Spako-Lehrerin doch tatsächlich sagen, ich soll die Papiere, die bei uns immer auf dem scheiß verwichsten Schulflur liegen aufsammeln. Ich hatte aber keinen Bock, also sagte ich ihr, mein Vater sei Richter und der hätte gesagt, ich sollte mir von meinen Lehrern nix sagen lassen, denn das seien sowieso nur dumme, faule untergeordnete Beamten die Scheiße labern, sobald sie den Mund aufmachen und eigentlich an Minderwertigkeitskomplexen leiden sollten. Diese behinderte Tussi ist dann einfach abgehauen und jetzt habe ich eine Vier statt einer Eins in Englisch. Hat trotzdem Spass gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00015319 vom 07.08.2006 um 05:27:14 Uhr (6 Kommentare).

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Kino mit meinem Mitschüler

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Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich (m) stehe auf einen Mitschüler, gehe mit ihm jede Woche ins Kino, hole ihn vorher ab, nur um ihm nah zu sein und ihn zu berühren. Ich bereue aber auch gar nix.

Beichthaus.com Beichte #00003280 vom 17.12.2005 um 04:01:51 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Refugees welcome

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Vorurteile Engherzigkeit Ekel Rache WG

Ich (m/25/Student) wohne seit ca. 6 Monaten zusammen mit einem Flüchtling, nachdem mein alter Mitbewohner zu seiner Freundin gezogen ist. Anfangs dachte ich noch, es wäre doch eine gute Sache, da ich eine sehr weltoffene Erziehung genossen habe und ich mich schon immer für andere Kulturen interessierte. So könnte ich wenigstens einen kleinen Beitrag zur Integration in Deutschland leisten und ihm beim Lernen der Sprache helfen sowie in meinen Bekannten und Freundeskreis integrieren. Ich war auch schon für ein Semester im Ausland und habe selbst erlebt, wie schnell man sich in Schrift und Wort verbessert, wenn man gezwungen ist, sich täglich mit der Landessprache auseinanderzusetzen, anstatt sich wie gewöhnlich mit den anderen Deutschsprachigen zusammenzurotten. Jedenfalls ist er dann eingezogen. Meine anfängliche Freude hat sich dann zunächst noch gesteigert, als ich von ihm erfahren habe, dass er Christ ist, da ich mich schon auf strenge Speisegebote für die WG vorbereitet hatte.

Anfangs lief auch noch alles super. Wir haben uns gut verstanden und zusammen was unternommen. Leider ist dieser Hype dann aber schnell umgeschlagen in Frustration. Da es nicht meine erste WG ist, bin ich eigentlich dran gewöhnt, dass es Zeiten gibt, in denen es sehr wüst aussieht und mal was in der Küche nicht gespült ist. Auch dass man etwas vergisst oder Fehler macht, ist in Ordnung. Deswegen hat es mich zunächst nicht gestört. Mit der Zeit sind mir dann aber immer mehr Dinge aufgefallen. Plastik im Biomüll, Heizung auf der höchsten Stufe und Fenster auf, Brandflecken auf Tischen von Teelichtern, Herdplatten anlassen und das Haus verlassen. Besonders wegen der Sache mit dem Herd wurde mir mulmig.

Ich es mir jedenfalls dann versucht zu erklären, dass es an den kulturellen Unterschieden liegt und Nachhaltigkeit nicht an erster Stelle steht. Ist ja auch logisch. Wenn in Deutschland oder in unmittelbarer Nähe Krieg wäre, würde mich das auch nicht interessieren. Oder vielleicht hatte er es nach dem vierten Mal erklären wirklich immer noch nicht verstanden, weil ich einfach die Deutschkenntnisse überschätzt habe. Egal. Jedenfalls habe ich dann den Vermieter ins Boot geholt und wir haben ständig alles kontrolliert, da ihm die Heizkosten auch schon aufgefallen sind. Das führte dann zu der oben genannten Frustration. Dauerhaft alles kontrollieren. Den Bio-Müll durchwühlen, auf der Suche nach Plastik. War echt nicht schön. Wenn man mal etwas gefunden hatte, gab es gleich eine Konfrontation. Kann man sich ja vorstellen, dass es für das WG-Leben nicht förderlich war. Allein die Tatsache, dass ich den Vermieter mit ins Boot geholt habe, hat ihn richtig sauer gemacht. Wusste mir aber einfach nicht mehr zu helfen.

Bis zu dem Zeitpunkt hätte mich das auch alles nicht so gestört, wenn eine Besserung für mehr als ein paar Tage eingetreten wäre. Ist es aber nicht. Alles immer wieder auf Anfang. Ich konnte mir das auch nicht mehr erklären. Bin einfach müde geworden, ständig alles zu kontrollieren, zu putzen und diese ganzen sinnlosen Konfrontationen, die mich nur Kraft kosten. Immerhin ist er vier Jahre älter. Ich bin nur Mieter und habe mit meinem Studium mehr als genug zu tun. Meinem Vermieter sage ich seitdem, dass mir nichts aufgefallen ist. Soll er sich doch selbst ein Bild machen. Nun genug von den Umständen, die mich zu meiner Tat gebracht haben. Um alles zu beschreiben, was hier in dieser WG abgeht, bräuchte ich eh mehr Seiten.

Nach dem Sport bin ich gestern nach Hause gekommen und musste echt dringend für große Jungs. Als ich dann die Toilette gesehen habe, bin ich innerlich geplatzt vor Wut. Überall kleine braune Pfützen und Sprinkler auf der Klobrille. Die kommen davon, dass er sich mit einer Plastikflasche voller Wasser den Hintern sauber spült. Ist ja ok, wenn er das macht. Jeder soll sich den Po so saubermachen, wie er Lust hat. Im asiatischem und südöstlichen Raum ist das auch weit verbreitet. Dann soll er aber keine Spuren hinterlassen! Ich habe also sein Handtuch genommen und alles saubergewischt. Habe mich darauf gefreut, wie er sein Gesicht mit einem Handtuch abtrocknet, wo seine eigene Kacke drin ist. Wenn ich mich da reinsetzten soll, kann er sich das auch ins Gesicht schmieren. An dem Tag ist es einfach mit mir durchgegangen. Heute bin ich echt erschrocken, was diese sechs Monate aus mir gemacht haben. Vorher hätte ich über solche Dinge gestanden, da ein Ende abzusehen war.

Warum ich nicht ausgezogen bin? Ich wollte in den letzten Tagen meiner Arbeit nicht auch noch den Stress der Wohnungssuche haben. Vielleicht auch etwas aus Trotz. Ich ziehe jetzt aber aus und wollte die Sache beichten. Ich habe übrigens lange überlegt, ob ich das mit dem Flüchtling überhaupt reinschreibe. Er ist ja ein Arsch und will sich nicht ändern, weil er ein Flüchtling ist, sondern weil er ein Arsch ist. Warum also reinschreiben? Habe es dann aber doch gemacht, weil es wichtig war um meine Gedankengänge nachzuvollziehen. Hoffe das war kein Fehler und Ihr könnt da klar differenzieren. Trotz meiner Erfahrung gilt für mich immer noch: refugees welcome.

Beichthaus.com Beichte #00039040 vom 09.12.2016 um 15:24:49 Uhr (23 Kommentare).

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