Ein Kind alleine im Bergwerk

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Boshaftigkeit Dummheit Waghalsigkeit Arbeit Kinder

Vor einigen Jahren ist mir (m/39) etwas sehr Unangenehmes passiert. Ich arbeitete als Wache in einem Bergwerksgebiet in NRW. Eine Familie kam eines Tages vorbei, um die Minen und Anlagen zu besichtigen. Doch die Mutter bat mich, während der Führung auf den Kleinsten der Familie aufzupassen, da die Schächte für ihn zu gefährlich seien, usw.. Ich stimmte zu und die Familie folgte der Führung. Der kleine Rotzbengel hat jedoch nicht aufgehört zu flennen, herumzuschreien und blöde Fragen zu stellen. Das wurde mir dann doch zu viel und ich fluchte den Armen dermaßen zusammen, dass er stumm wurde. Da meine Schicht sowieso bald vorbei war, ließ ich ihn dann auf dem Ausladefeld stehen und entfernte mich pfeifend.

Im Nachhinein tat mir das ganze leid, da auf dem Ausladefeld große Maschinen herumfahren und Erze verladen. Wie ich ein paar Tage später erfahren habe, ist dem Knabe leider etwas zugestoßen, er wurde offensichtlich angefahren, aber trug nur leichte Verletzungen mit sich. Es bedrückt mich sehr. Die Eltern konnten jedoch nichts gegen mich tun, da ich ja nicht für die Kinderbetreuung verantwortlich bin. Mir wurde aber dennoch gekündigt.

Beichthaus.com Beichte #00024604 vom 27.08.2008 um 17:51:41 Uhr (12 Kommentare).

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Gefangen in der Zwangsehe

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Fremdgehen Ehebruch Begehrlichkeit Partnerschaft Hallenberg

Ich (w/28) bin seit mehreren Jahren verheiratet. Die Ehe läuft sehr wechselhaft ab, denn wir beide haben beruflich sehr viel um die Ohren und haben kaum Zeit füreinander. Außerdem hab ich das Gefühl, dass diese Ehe nur einseitig ist und ich immer wieder diejenige bin, die ankommt und unsere Ehe retten will. Also ich muss vielleicht auch dazu sagen, dass ich verheiratet wurde und mich erst nach der Ehe in meinen Lebenspartner verliebt habe. Es ist ja auch irgendwann Liebe geworden. Es ist ja nicht so, als ob ich das jetzt alles bereue, aber damals konnte ich mich nicht ermutigen, meinen Eltern zu sagen, dass ich einen Freund habe. Zumal ich das ja auch nicht durfte. Das liegt schon sehr weit zurück und mein Ehepartner und ich haben es die Jahre geschafft uns zu verstehen.


Nun zu meiner eigentlichen Beichte. Irgendwann ging es mir nicht so gut, was die Ehe angeht und ich habe mit meinem Ex-Freund wieder Kontakt aufgenommen. Es war damals schon sehr schmerzhaft, mit ihm den Kontakt abzubrechen und ihn aus meinem Leben zu streichen und ein neues Leben mit einem anderen Mann zu verbringen. Er hat es mir nie vorgeworfen oder mich deswegen gehasst. Im Gegenteil, er hat nie die Gefühle, die er für mich hatte vergessen. Wir kamen wieder in Kontakt, haben uns E-mails geschrieben, wir haben miteinander gechattet und uns Briefe geschrieben, wie damals. Ich empfand diese Zeit als sehr aufregend und schön. Endlich hatte ich das Gefühl wieder begehrt zu sein und etwas Besonderes. Dann kam schließlich auch der Moment, wo wir uns wiedergesehen haben. Es waren sehr schöne Tage, wir verbrachten viel Zeit miteinander. Doch irgendwann kam das schlechte Gewissen und ich kam mit der Situation nicht zurecht, tagsüber Zeit mit meinem Ex und abends zu meinem Mann zurück. Doch leider hatte sich mein Ex sich schon zu viel daraus erhofft und hat sogar gesagt, dass er mich liebt und sich ein Leben ohne mich nicht mehr vorstellen kann. Ich hab mich dann doch ein wenig eingeengt gefühlt. Dann habe ich mich dazu entschlossen, den Kontakt zu ihm zu bewahren, aber mich nicht mehr gefühlsmäßig auf ihn einzulassen. Es tat weiterhin gut, was besonderes zu sein und viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich bekam dauernd Geschenke von ihm per Post, die mir auf der Arbeit zugeschickt wurden. Da wir etwa 600 km voneinander entfernt wohnen, bestand auch nicht die Gefahr, dass wir uns dauernd über den Weg laufen. Er möchte mich wieder sehen, aber ich möchte das eigentlich nicht mehr. Aber ich möchte ihn auch nicht ganz aus meinem Leben streichen, weil er mich schon aufbaut, wenn es mir schlecht geht. Aber ich habe keinerlei Gefühle für ihn. Ich nenne ihn schon meinen "Ego-Booster". Weil er mich einfach wieder auflädt und das gefällt mir. Der Sex mit ihm ist ja auch nicht schlecht gewesen. Aber das eigentliche ist, dass er sich über die Jahre äußerlich sehr verändert hat und für mich nicht mehr so attraktiv ist. Da finde ich meinen Mann viel ansprechender, der wiederum hat aber kaum Zeit für mich.

Was soll ich nur machen? Soll ich den Ex aus meinem Leben streichen oder soll ich weiter machen und ihn als meinen "Ego-Booster" missbrauchen, ohne schlechtes Gewissen. Ach ich weiß es nicht.

Beichthaus.com Beichte #00027879 vom 03.06.2010 um 17:28:07 Uhr in Hallenberg (32 Kommentare).

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“Beichte

Mein Leben wird von der Spielsucht beherrscht!

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Sucht Zwang Maßlosigkeit Verschwendung Göttingen

Ich (m/28) habe ein ziemlich großes Problem mit meiner Spielsucht. Anfangs war es nur meinen Lohn, den ich monatlich verhauen habe, dann war ich so dumm und habe einen 50.000-Euro-Kredit aufgenommen. Den habe ich damals auch bekommen, weil ich zu der Zeit noch eine feste Anstellung hatte und keinen Schufa-Eintrag. Die 50.000 Euro waren innerhalb eines Monat weg, in der Spielbank geht das schnell. Wurde entlassen, weil ich zwei Wochen lang nicht zur Arbeit ging, sondern lieber zockte. Als ich kein Geld mehr hatte, wurde ich auch kriminell, habe Diebstahl begangen und Dokumente gefälscht, um an Geld zu kommen. Wollte mir Hilfe suchen, aber auf einen Therapieplatz hätte ich mindestens 12 Monate warten müssen. Diese Hallen sind überall, man kann ihnen ja gar nicht aus dem Weg gehen. Im Internet wird man bombadiert mit Online-Casinos. Ich sitze schon wieder ohne Geld da und überlege krampfhaft, wo ich die Kohle herbekomme, damit ich heute Abend in die Spielo kann.

Beichthaus.com Beichte #00040076 vom 22.07.2017 um 15:37:09 Uhr in Göttingen (16 Kommentare).

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Kotze für die Zeugen Jehovas

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Ekel Morallosigkeit Kinder

Meine Eltern haben mir erzählt, dass ich, als ich etwa zwei Jahre alt war, den Zeugen Jehovas, die bei uns geklingelt haben, so richtig auf die Kleider gekotzt habe. Und dies auch nur, weil mich meine Mutter auf dem Arm hatte und die "Zeugen" versucht haben, sich in die Wohnung zu drängen. Ich habe natürlich keinerlei Erinnerungen daran, aber irgendwie habe ich schon immer gewusst, dass die Müll erzählen. Ich habe mich jedenfalls kaputt gelacht, als mir meine Eltern dies erzählt haben.

Beichthaus.com Beichte #00021086 vom 02.02.2007 um 06:04:36 Uhr (5 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Selbst gemachtes Geschenk zu Ramadan

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Diebstahl Engherzigkeit Familie Geld Berlin

Ich (m/18) bin Deutscher mit Migrationshintergrund. In den vergangenen Jahren meiner Kindheit habe ich nie wirklich was zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen und auch so gut wie nie etwas zu Ramadan, obwohl wir in der Familie gläubig sind. Meine Freunde aus den ebenfalls gläubigen Kreisen haben immer sehr viel Geld zu Ramadan bekommen; ich hingegen gerade mal zehn Euro von meinem Vater. Großartigen Besuch hatten wir auch nicht wirklich. Wir sind an besagten Tagen ab und zu mal zu einer Familie gefahren und haben dann dort den Abend verbracht. Von meinen Verwandten habe ich auch nie Geld bekommen. Ich weiß, das klingt sehr egoistisch und man könnte daran denken, dass es Menschen gibt, die nicht einmal ein Dach über dem Kopf haben. Dennoch wurmte mich das immer. Nun zu meiner Beichte: In den vergangenen Jahren habe ich meinem Vater bestimmt schon über 5000 Euro geklaut. Immer, wenn ich nichts bekommen habe, beruhigte ich mich während der Tat selbst mit Gedanken wie "ja, egal, immerhin hast du ja nun Geld." Das Stehlen fiel auch nie wirklich auf, da ich es immer so im Laufe der Zeit genommen habe. Heute tue ich es sogar immer noch, aber ich brauche nun mal das Geld. Arbeiten kann ich auch nicht aus verschiedenen Gründen. Es tut mir auch wirklich leid, da mein Vater das Geld natürlich selbst braucht, aber ich kenne keine andere Alternative und schwarz arbeiten kann ich ja auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030664 vom 10.01.2013 um 16:54:53 Uhr in Berlin (Köpenicker Straße) (24 Kommentare).

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