Psychische Erkrankungen

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Vorurteile Ungerechtigkeit Feigheit Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich seit Jahren in psychischer Behandlung bin, aber fast niemand in meinem Umfeld darüber Bescheid weiß. Ich habe schon des Öfteren Versuche gestartet und einigen wenigen Freunden oder Bekannten erzählt, welche Probleme ich habe, aber sobald man von Dingen wie Depressionen oder Zwangserkrankung erzählt, bekommt man nur Schweigen und das Thema wird gewechselt, weil man damit überfordert ist. Ich mache diesen Personen keine Vorwürfe, da ich weiß, dass sie einfach nicht wissen, wie sie reagieren sollen und sich überfordert fühlen und deshalb nichts sagen - und nicht, weil es böse meinen oder es ihnen egal ist. Ich finde es nur so unglaublich schade, dass psychische Erkrankungen immer noch so wenig anerkannt werden, im Gegensatz dazu wird für körperliche Erkrankungen immer von allen Seiten Verständnis aufgebracht. Auch wenn man aus diesen Gründen krankgeschrieben ist, wird so gut wie nie Verständnis dafür aufgebracht. Ich möchte beichten, dass ich fast all meine Freunde deshalb lieber belüge, weil ich keine Lust auf Unverständnis oder unbeteiligtes Schweigen, wenn man sein Innerstes nach außen kehrt.

Beichthaus.com Beichte #00035561 vom 25.04.2015 um 22:22:30 Uhr (11 Kommentare).

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Frauen haben doch eine Macke!

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Zorn Ungerechtigkeit Begehrlichkeit

Na dann mal los. Thema Frau. Ich bin ein netter Kerl, sehe sehr gut aus, einen gewissen Status, Intellekt, naja, ein Blickfang, wer mich kennt, weiß mich zu schätzen, einer der mit jedem kann. Ich habe eine undankbare Freundin, glaubt mir, ich kenne verdammt viele Menschen, so wie ich bin, gibt es keinen anderen, ich war für sie da, in guten und in schlechten Zeiten, egal ob Regen oder Sonne, was soll ich sagen, egal was war, wann, wo, wie viel Uhr, ich war da. Ehrlich gesagt, die Liebe, die ich in mir trage, gibt es nicht ein zweites Mal. Alle meinen ich wäre zu nett, zuviel gegeben, stimmt! Macht das ja nie. Ich habe eine Zeit lang die Assi/Macho-Nummer abgezogen, tadaaaa, ist das nicht irrsinnig. Ich konnte diese Macho-Nummer nicht abziehen, jemanden lieben und so tun, als ob er einem nicht so viel bedeutet, ist doch wohl das Blödeste auf der Welt. Frauen haben echt ne Macke. Ehrlich.

Beichthaus.com Beichte #00004532 vom 19.01.2006 um 07:40:19 Uhr (10 Kommentare).

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Er schraubt lieber an sich selbst!

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Masturbation Zorn Partnerschaft

Ich habe das ganze Wochenende plus diesem blöden Feiertag (3. Okt) damit verbracht, meinem Mann dabei zuzuschauen, wie er sich mit einem blöden Grinsen im Gesicht die Eier schaukelt. Was ich davon habe? Nichts! Er schraubt lieber an sich selbst rum als an mir. Langweilige, alte Schwuchtel.

Beichthaus.com Beichte #00017957 vom 05.10.2006 um 00:51:31 Uhr (3 Kommentare).

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Kein Trinkgeld

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Geiz Engherzigkeit

Ich war heute beim Friseur und habe kein Trinkgeld gegeben. Sorry, aber Kassiererinnen müssen auch ohne leben.

Beichthaus.com Beichte #00027736 vom 23.04.2010 um 17:52:59 Uhr (35 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Liebe aus den USA

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Begehrlichkeit Dummheit

Ich (w/26) stehe kurz davor, vielleicht etwas sehr Dummes zu tun. Wer jetzt eine Beichte übers Fremdgehen erwartet, den muss ich enttäuschen. Aber von Anfang an: Ich habe vor einiger Zeit jemanden kennengelernt, der mir gehörig den Kopf verdreht hat. Unsere Zeit ist so schön, wie man es sich in kitschigen unrealistischen Liebesfilmen vorstellt. Wir können stundenlang reden, aber auch schweigen, der Sex ist super und wir pflegen einen liebevollen Umgang miteinander. Natürlich hat die Sache einen Haken. Bereits vor unserem Kennenlernen arbeitete er intensiv daran, zurück zur U.S. Army zu gehen und in zwei Monaten ist es vermutlich so weit. Ich wusste das vorher, dennoch habe ich mich darauf eingelassen, da man nie weiß, was passiert und man seine kostbare Zeit nutzen sollte, um glücklich zu sein. Ich habe hier einen Job, bei dem ich gut verdiene, eine schöne Wohnung und viele Freunde. Ich fühle mich wohl hier und dennoch überlege ich, dieses "sichere" Leben aufzugeben, weil ich so glücklich mit diesem Mann bin.


Ich würde niemals auf die Idee kommen, ihn darum zu bitten, zu bleiben. Zum einen haben das schon Freunde und Familie versucht und zum anderen wäre es falsch, ihn von seinem Traum abbringen zu wollen. Was hätte ich davon? Dann wäre er hier unglücklich. Viele meiner Bekannten werden meine Entscheidung nicht verstehen. Was will ich von einem arbeitslosen Typen, der kein Geld und keinen konkreten Plan für die Zukunft hat, wenn der Plan, zur Army zurückzugehen, scheitert? Ich könnte andere haben, die mir Haus und Hof bieten. Aber ist das wirklich wichtig? Vor einiger Zeit hatte ich jemanden, der mir all das hätte geben können, ich hätte keinen Kredit für mein Auto aufnehmen müssen, sondern hätte es geschenkt bekommen. Aber was nützt mir das? Ich hätte dort in einem goldenen Käfig gesessen und hätte versucht, das Loch in meinem Herzen mit irgendwelchen Scheiß zu füllen, den ich mir kaufe. Ich habe mich bewusst dagegen entschieden. Lieber habe ich einen Partner, mit dem ich glücklich bin, auch wenn wir nicht viel haben, als finanziell abgesichert, aber unglücklich zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00036340 vom 11.08.2015 um 09:25:00 Uhr (13 Kommentare).

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