Inkompetente S-Bahn-Gesellschaft

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Aggression Ungerechtigkeit Zorn Telefon Bahn & Co. Lohsa

Ich (m/30) möchte beichten, dass ich gestern bei der S-Bahn-Hotline angerufen, und die Mitarbeiterin angeschrienen und auf das Übelste beschimpft habe. Dazu muss man wissen, dass die Bahn wieder einmal ausgefallen ist und extreme Verspätung hatte. Es tut mir wirklich sehr leid für die arme Frau. Ich hätte es besser wissen müssen, da die Mitarbeiterin nichts für die Dummheit und Inkompetenz der S-Bahn-Gesellschaft kann.

Beichthaus.com Beichte #00033464 vom 17.06.2014 um 13:27:01 Uhr in Lohsa (9 Kommentare).

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Ein Leben lang durchgemogelt

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Betrug Faulheit Stolz Schule Zürich

Hausaufgaben habe ich nur von der ersten bis dritten Klasse gemacht. Von der vierten bis zur sechsten Klasse hatte ich einen Lehrer den es nicht zu stören schien, dass ich nie Hausaufgaben machte. Er beschwerte sich zwar mal bei meinen Eltern, aber das brachte vielleicht 2-3 Tage Besserung. Als ich dann auf eine neue Schule für die siebente bis neunte Klasse kam, musste man plötzlich alle Prüfungen und "vergessenen" Hausaufgaben von den Eltern unterschreiben lassen. Was nun? Ich bemerkte, dass meine Mutter immer mit dem ersten Buchstaben des Vornamens und des vollen Familiennamens unterschrieb. Mein Vorname beginnt mit dem selben Buchstaben und der Familienname ist sowieso gleich, also unterschrieb ich mit schlechtem Gewissen meine erste Klausur, gab sie ab und wartete. Nichts passierte. So unterschrieb ich sämtliche Prüfungen und sonstige Zettel eigenhändig, mittlerweile ohne schlechtes Gewissen, inklusive Zeugnisse. 2,5 Jahre ging es gut, dann eines schönen Tages bemerkte meine Mutter eine Prüfung bei mir, die sogar eine Höchstbenotung hatte und unterschrieb ungefragt im Feld für die Unterschrift der Eltern. Nun gab ich nach fast 3 Jahren die erste Unterschrift meiner Mutter ab, was bei der Lehrerin Bedenken auslöste. Zufälligerweise trafen sich die Lehrerin und meine Mutter beim Einkaufen, auf die Unterschrift angesprochen, bestätigte meine Mutter, dass es ihre sei. Ich hatte Glück, dass nichts aufflog, aber Glück zu haben an das habe ich mich mittlerweile schon gewöhnt. Ich beendetet meine obligatorische Schulzeit, ohne dass es je jemand gemerkt hätte und war natürlich beflügelt vom Erfolg. In der Lehre beschiss ich weiter und baute mein System immer weiter aus, am Ende meiner Ausbildungszeit hatte ich alle Passwörter die man benötigt um im Schulnetz barrierefrei zu surfen, so war es klar das ich jede Prüfung die ein Lehrer vorbereitete und in seinem Lw abspeicherte schon kannte. Sogar bei der LAP (Abi) kannte ich wenigstens die Theoretischen Prüfungen, Praxis wahr eh kein Problem. Nach der Lehre ging es weiter so das ich mich bis heute durchs Leben gemogelt habe, es läuft einfach zu leicht. Ins Grübeln gekommen bin ich heute nach über 20 Jahren des Bescheissens als ich den Fall Guttenberg gesehen habe. Habe ich doch hunderte Vorträge und Arbeiten selbst aus dem Netz runtergeladen, mein Vorteil war, dass ich 1994 der Einzige in der Klasse war mit Internetzugang. Die meisten wussten nicht mal das es sowas gibt. Auch die LexRom war damals eine gute Hilfe mit fertigen Beiträgen zu praktisch jedem Thema. Sogar meine Abschlussarbeit kommt komplett inklusive Hardware aus dem Internet, das einzige was ich machte, Doku umformatieren, ausdrucken, Bausatz zusammenbauen lassen, altes Gehäuse schwarz ansprayen, Bausatz einbauen. Auch hier war nicht nur eine Ausgezeichnete Benotung das Ergebnis, nein besser noch: "Meine Arbeit wird in Zukunft zum Standard wenn jemand eine Bestbenotung möchte" Die Latte wurde sehr hohe angelegt. So kommt es das ich bis heute nicht richtig schreiben kann, höchstens eine Stunde pro Tag Arbeite und sieben Stunden rumsurfe oder mich ins Homeoffice verdrücke, Tagträume habe und jedes Jahr eine Top Quali bekomme und sogar meine geforderte Lohnerhöhung bekommen habe. Ohne Internet und all den Menschen die mir Täglich Helfen meine Probleme zu lösen wäre ich längst aufgeflogen und sicher nicht Chef geworden, wenn auch nur Teamchef. Für mich der Beweis, als Chef muss man nichts können, außer die Fähigkeit seine Unfähigkeit zu verbergen. Nun ist Halbzeit, zur Zeit ist der Sieg mein, mal sehen wie es bis zur Pensionierung weitergeht. Ich erwarte von euch keine Absolution, hab ich auch nicht verdient, aber es tat gut einmal darüber zu schreiben und dennoch gleich weiter zu machen wie bisher, es läuft einfach zu gut und zu einfach, abgesehnen davon ist jetzt Feierabend.

Beichthaus.com Beichte #00028683 vom 24.02.2011 um 15:54:09 Uhr in Zürich (38 Kommentare).

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Heizkosten sparen: Frieren für den Geiz

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Geiz

Ich spare in dramatischem Umfang Heizkosten ein. Seit mein Wohnhaus (10 Wohnungen) am Boden des Dachbodens isoliert wurde, musste ich im Winter schon mal viel weniger als vorher heizen. Aber das reichte mir nicht. Wenn es Herbst wird, schalte ich die Heizung gar nicht erst ein. Durch den langsamen Übergang zu immer kälteren Temperaturen gewöhne ich mich an diese und so machen mir im Winter selbst Temperaturen von 15 Grad in der Wohnung nichts mehr aus. Ich ziehe einfach abends nach der Arbeit immer einen bereitliegenden dicken Pullover an. Nun wird sich der Leser fragen, wie es denn mit Schimmelbildung aussieht. Gibt es nicht! Durch regelmäßiges Lüften und da ich nur eine Person bin, ist meine Luftfeuchtigkeit meist um die 50 Prozent, da bildet sich kein Schimmel, absolut im grünen Bereich. Dass man mindestens 18 Grad haben sollte, ist ein Märchen der Energieversorger. Fazit: unterm Strich kriege ich jedes Jahr 500-600 Euro an Heizkosten zurückgezahlt, das ist schon fast ein neuer PC oder ein Oberklasse-Handy. Ein paar Tage heize ich aber schon, damit mein Vermieter nicht zu misstrauisch wird. Ein bisschen schlechtes Gewissen habe ich allerdings gegenüber der Nachbarin und den Mietern unter mir, da ich ja von ihrer Wärme profitiere. Allerdings ist über mir nur der Dachboden, da schade ich niemandem. Ich bitte um wärmende Gnade.

Beichthaus.com Beichte #00034832 vom 11.01.2015 um 13:33:31 Uhr (10 Kommentare).

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Leckerer Gurkensalat

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Ekel Rache Ernährung

Ich werde mir heute Abend noch eine Gurke reinschieben und meinem Alten morgen Mittag einen Gurkensalat davon machen.

Beichthaus.com Beichte #00003569 vom 22.12.2005 um 06:32:39 Uhr (6 Kommentare).

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Der bepisste Heizkörper

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Ekel Feigheit Falschheit Wusterwitz

In der dritten Klasse habe ich am Klo in die Heizung gepisst. Weil mich so ein Milchbubi verpetzt hat, hat meine lehrerin mit ihren Fingern nach Feuchtigkeit am Heizkörper gefühlt und vom Heizkörper auch ein positives Feedback bekommen - ich habe ihr aber knallhart ins Gesicht gelogen, dass ich nichts gemacht habe und bin mal wieder ungeschoren davon gekommen.

Beichthaus.com Beichte #00005801 vom 01.03.2006 um 07:52:01 Uhr in Wusterwitz (3 Kommentare).

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