Die Schaukelkrankheit

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Selbstsucht Lügen Kinder Heiligensee

Die Schaukelkrankheit
Als ich ungefähr fünf Jahre alt war, war ich mit dem Kindergarten über ein paar Tage in einem Ferienlager. Die Schaukelsituation dort war ziemlich angespannt, denn es standen nur eine Handvoll Schaukeln für mehrere Kindergruppen zur Verfügung. Als ich mit einigen Freunden gerade die Schaukeln okkupiert habe, kamen nach einer Weile Kinder eines anderen Kindergartens auf uns zu. Sie vermeldeten selbstbewusst, dass wir ja nun lange genug geschaukelt hätten und sie jetzt an der Reihe seien. Mit einem bedauernden Gesichtsausdruck erklärte ich ihnen jedoch, dass ich an der Schaukelei ja gar keine Freude hätte. Im Gegenteil, ich hätte eine schwere Krankheit, zu deren Therapie täglich zwei bis drei Stunden Schaukeln nötig seien. Und wenn sie sich noch länger in meiner Nähe aufhielten, liefen sie Gefahr, angesteckt zu werden. Mit erschrockenen Gesichtern trollten sie sich und wir konnten in Ruhe weiter schaukeln.
Ich möchte also Beichten, andere Kinder um ihr wohlverdientes Schaukelerlebnis im Ferienlager gebracht zu haben. Wir haben tatsächlich weitaus mehr geschaukelt, als uns im Sinne der sozialen Gerechtigkeit zugestanden hätte.

Beichthaus.com Beichte #00031109 vom 01.05.2013 um 11:51:35 Uhr in Heiligensee (13 Kommentare).

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Die Möchtegern-Gangster

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Peinlichkeit Engherzigkeit Vorurteile Gesellschaft

Die Möchtegern-Gangster
Hiermit beichte ich (Türkin), dass ich mich oft für meine Landsleute hier in Deutschland schäme. Obwohl - eigentlich nicht nur für meine Landsleute, sondern generell für diese Art elfjähriger Assis. Ich hasse es, wenn diese Kinder sich so aufführen, als wären sie besonders harte Kerle. Es geht mir unheimlich auf den Geist, wenn ich mitbekomme, wie diese Kinder dann aufmucken und einen auf Gangster tun - meine Landsleute pöbeln hierfür auch mit Vorliebe Deutsche an. Aber nicht nur das, denn ich habe schon häufiger mitbekommen, dass sich solche Jungs eine Freundin suchen, einfach, damit sie keine Jungfrau mehr bleiben. Die meisten dieser Möchtegern-Gangster sind das aber vermutlich eh noch, was sie mit ihren Behauptungen ja noch unterstreichen. Denn wer glaubt so jemandem, dass er schon hundert Mädchen gehabt hat? Es ist beinahe schon lustig, so etwas zu beobachten und dabei zu wissen, dass diese Jungs nur so tun, als ob. Mein Gott - kommt mal klar und benehmt euch sozial. Viele von euch sollten froh sein, dass ihr überhaupt hier leben könnt!

Beichthaus.com Beichte #00032112 vom 25.10.2013 um 14:32:23 Uhr (30 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Blowjob im Keller

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Peinlichkeit Wollust Dummheit Polizei

Blowjob im Keller
Ich habe mir vor ungefähr anderthalb Jahren die Hand gebrochen. Da diese schief zusammengewachsen ist, musste ich sie operieren lassen. Der Knochen wurde noch mal gebrochen und mit einer Platte und Schrauben wieder zusammengeflickt und anschließend musste ich ein […]
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Beichthaus.com Beichte #00032374 vom 09.12.2013 um 17:42:25 Uhr (22 Kommentare).

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Überflüssige Beamte

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Verschwendung Vorurteile Faulheit Trägheit

Überflüssige Beamte
Ich (m/30) beichte auch für meine Freundin. Sie ist in einem kommunalen Betrieb beschäftigt. Dadurch hat sie - im Vergleich zur Privatwirtschaft - viele Vorteile wie beispielsweise mehr als 30 Tage Urlaub im Jahr, flexible gleitende Arbeitszeit, Facharztbesuche, welche als Arbeitszeit angerechnet werden, Sonderzahlungen, etc. Sie sollte beichten, dass in diesem Betrieb, sowie in anderen öffentlichen Betrieben und Ämtern ineffizient gearbeitet wird. Beispielsweise werden die Pausenzeiten nicht erfasst, sondern automatisch von der Anwesenheit abgezogen. Jedoch wird pro Tag mindestens eine Stunde länger Pause gemacht als erfasst. Facharztbesuche werden vornehmlich in die Arbeitszeit gelegt, K.-O.-Tage (krank ohne Krankenschein) werden gerne mitgenommen, insbesondere vor oder nach dem Urlaub. Ein Glas Sekt während der Arbeitszeit beim Betrachten der Urlaubsbilder? Warum nicht.

Wer zahlt die überflüssigen Stellen? Richtig, der Bürger. Ich selbst bin in einem Ingenieurbüro als Entwickler beschäftigt, habe wie meine Freundin studiert und sogar promoviert. Sie verdient zwar weniger als ich, aber muss unverhältnismäßig weniger leisten. Das finde ich sehr ungerecht, was auch gleich mein Teil der Beichte ist.

Beichthaus.com Beichte #00038427 vom 28.06.2016 um 12:09:09 Uhr (25 Kommentare).

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“Beichte

Unglücklich in der Ausbildung

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Zorn Boshaftigkeit Arbeit

Ich bin Azubi bei einer großen deutschen Versicherung. Mein Chef hat mich zwei Jahre lang nur fertiggemacht, ich habe nichts gelernt, sondern immer für die Kollegen das machen müssen, auf was die keinen Bock hatten. Mit Ausbildung hatte es jedenfalls nicht viel zu tun. Nachdem ich das Mobbing bei der Arbeit nicht mehr ausgehalten habe, habe ich mich in eine andere Dienststelle versetzen lassen. Dort sind die Kollegen echt nett, aber ich hatte schon bei meiner Versetzung dorthin das Angebot in einer anderen Versicherung anzufangen. Jedenfalls haben sich alle das Hirn drüber zerbrochen, wie es doch möglich wäre, mich zu übernehmen und ich habe gekündigt.

Die haben 50.000 Euro für meine Ausbildung hingelegt, dafür dass ich jetzt in ein Unternehmen wechsle, das nicht mal selbst ausbildet. Beim Gespräch mit der Vorstandsebene meines momentanen Arbeitgebers habe ich dann noch mal richtig Dampf abgelassen, über das, was man mit mir in meiner Ausbildung gemacht hat. Jetzt hatte ich ja nicht mehr das Risiko, dass die mich rausschmeißen, wenn ich mal sage, was Sache ist. Mein Chef hat jetzt die Gelb-Rote Karte gesehen und ich freue mich, weil er es einfach verdient hat, mal für das gerade zu stehen, was er gemacht hat. Klar habe ich das auch zu meiner persönlichen Genugtuung getan, weil ich finde, dass man sich auch als Azubi nicht alles gefallen lassen muss und ruhig mal seine Meinung kundtun kann.

Beichthaus.com Beichte #00023611 vom 30.03.2008 um 07:04:48 Uhr (11 Kommentare).

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