Geh heim, wenn du keine Freunde hast!

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Rache Engherzigkeit

Ich habe einen Hals ohne Ende auf einen ehemals guten Freund. So ging ich eines Tages her und klebte in der Stadt überall kleine Zettel hin - mit einem sexuell gefärbten Angebot und seiner Handynummer. Wenig später ließ er sich aus dem Telefonbuch austragen und eine neue Handynummer hat er auch. Auch habe ich ihm aus dem Internet eine SMS geschickt, mit dem Hinweis, er solle doch heimgehen wenn er keine Freunde habe. Er war irgendwie total down nach dieser Nachricht und erzählte mir davon; er wisse sogar schon wer es war, und er werde ab sofort dieser Person mit mehr Kälte begegnen. Zu mir war er wie immer.

Beichthaus.com Beichte #00025362 vom 11.12.2008 um 09:23:55 Uhr (4 Kommentare).

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Der Kacke-Gott hat zugeschlagen

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Peinlichkeit Ekel Verzweiflung Sport

Früher bin ich regelmäßig Laufen gegangen und hatte vor längeren Dauerläufen (15 bis 20 km) immer das Problem, möglicherweise unterwegs Kacken zu müssen. Nun ist es aber so, dass beim Laufen, wenn sich da Druck entwickelt, in der Regel kein akzeptables Klo in der Nähe ist. Aus dem Grund hatte ich fast immer eine Notration Klopapier dabei. Durch das Rütteln, Schütteln und den angeregten Stoffwechsel über mehrere Minuten hinweg läuft das Ganze dann dummerweise immer auf letzteren Fall hinaus: es wird zusehends flüssiger. Das ist mit Klopapier schon echt ätzend, wenn man unterwegs ist. Aber ohne? Undenkbar. Ein Effekt, den ich erwähnen muss, um folgende Begebenheit besser nachvollziehen zu können:


Ich kann mich nicht erinnern, ob ich einfach vergessen habe, Klopapier einzustecken oder ob ich vorm Laufen dachte, ich müsse schon nicht kacken müssen. Spielt auch keine Rolle, jedenfalls bin ich während eines Dauerlaufs gerade 15 Minuten unterwegs, betrete sozusagen gerade die Schwelle zum Grunewald, als ich den mir so bekannten und beim Laufen verhassten Druck verspüre. Scheiße, denke ich, aber vielleicht geht der Druck ja wieder weg. Eine dumme Annahme und eigentlich weiß ich das auch. Auf Umkehren, jetzt wo ich gerade im Grunewald angekommen war, hatte ich aber keine Lust und irgendwie würde es schon gehen. Ich laufe also weiter im vollen Bewusstsein, dass ich kein Klopapier dabei habe. Egal, ich bin schließlich Optimist. Anfangs, auf den Hauptwegen, begegnen mir noch einige Leute, die den schönen Herbsttag genießen wollten und sehr entspannt wirkten. Ich wirkte wohl zusehends verkrampft. Der Druck verstärkte sich, jetzt hätte ich einiges für ein Dixi gegeben.


Langsam bereute ich meine Entscheidung, nicht umgekehrt zu sein. Fünf weitere Minuten später, ich befand mich mittlerweile auf einem etwas entlegeneren Pfad, auf welchem mir kaum Leute begegnen, begannen die Druckwellen: die Wellentäler sind schon ganz schön hart, aber die Wellenberge! Wenn solch ein Wellenberg aufbrandet, muss ich meinen Laufstil aufs Extremste anpassen - sieht wahrscheinlich aus, wie eine watschelnde Ente, da ich die Arschbacken versuche zusammenzukneifen. Nein, nein, nein, so eine Kacke, dachte ich. Mir ist klar, dass durch die anhaltende Bewegung mein Darminhalt mittlerweile ein schön flüssiger Schokoshake ist, ein sauberer Kack ist also absolut unmöglich. Vielmehr würde es eine Riesensauerei werden. Die ganze Schmiere würde sich auf dem Heimweg in die Unterhose reiben, durch die Reibung würden sich Kackekrümel bilden, es würde ziemlich stinken und zu allem Überfluss würde sich der Hintern auch noch wund scheuern.


In mir reift die Vorstellung einer offenen Wunde, in welche sich die Kackekrümel bohren. Igitt, das muss ich verhindern. Also weiterkämpfen! Aber es ist zwecklos. Vielleicht ginge es noch drei Minuten, aber wozu? Nach Hause sind es 30 Minuten. Verzweifelt und über alle Maßen unglücklich, entschied ich mich, aufzugeben. Schnell habe ich mich umgesehen, ob jemand in der Nähe ist. Nein, wenigstens da hatte ich Glück. Schnell 30 Meter rechts in den Wald rein, einen geeigneten Baum gesucht, dahinter gehechtet und in aller Hektik im letzten Moment die Hosen runtergerissen. Die Dämme brachen, es kam zur Explosion. Und wie ich da so explodiere, blicke ich rechts vor mir auf den Boden und was sehe ich? Eine ungeöffnete Packung Tempotaschentücher! Ich traue meinen Augen nicht. Ungelogen, ich fange an hysterisch zu lachen. Das gibt es doch nicht!


Ich befand mich 30 Meter vom Trampelpfad entfernt an einem x-beliebigen Baum im Grunewald und finde eine ungeöffnete Taschentuchpackung. Wäre ich nur 5 Meter weiter gelaufen, ich hätte die Packung nicht entdeckt. So viel Zufall, das gibt es nicht. Das muss ein Wunder gewesen sein. Der Kacke-Gott hat zugeschlagen. Überglücklich säubere ich meinen Hintern. Den ganzen Rückweg nach Hause und noch den ganzen Tag hatte ich ein seliges Lächeln auf den Lippen und auch heute noch, wenn ich mich daran erinnere, kommt dieses unsagbare Glücksgefühl hoch, welches ich damals empfunden habe, als mir dieses Wunder widerfuhr.

Beichthaus.com Beichte #00037145 vom 01.12.2015 um 19:34:08 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Computersucht

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Sucht Zwang Verzweiflung Internet Leutenberg

Meine (w/19) Internetsucht macht mir zu schaffen. Ich komme einfach nicht mehr von PC weg. Ich habe deswegen schon meinen Freund verlassen, weil er zu viel Zeit beansprucht hat und ich weiß nicht mehr, wie ich mich davon loseisen soll. Es ist ja nicht nur so, dass ich an meinem PC bin, nein ich beanspruche jeden PC, den ich sehe. Gestern habe ich meinen Job deswegen verloren. Meine Freunde schreiben mir nur noch per Chat, oder reden per Voice mit mir. Es hat mich total in sich gefangen.

Beichthaus.com Beichte #00009854 vom 06.06.2006 um 03:48:32 Uhr in Leutenberg (3 Kommentare).

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Mein Knutschfreund ist in mich verliebt!

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Schamlosigkeit Selbstsucht Engherzigkeit Frensdorf

Ich mache immer wieder mit einem Jungen rum, obwohl ich nichts von ihm will - er ist allerdings ziemlich in mich verliebt. Böse, ich weiß.

Beichthaus.com Beichte #00002829 vom 07.12.2005 um 23:52:23 Uhr in Frensdorf (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Das Baby Born Töpfchen

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Dummheit Peinlichkeit Unreinlichkeit Ekel Frankfurt

Als ich 8 Jahre alt war hab ich mir zu meinem Geburtstag eine Baby Born gewünscht, aber so eine, die auch pinkeln kann. Als ich die bekommen hab war ich überglücklich. Drei Wochen später gab es einen riesigen Streit mit meinem Vater. Ich bin hoch in mein Zimmer gerannt und hab mich eingeschlossen. Als ich dann aber wieder rauswollte ging die Tür nicht mehr auf. Mein Vater hat alles versucht, aber die Tür hat sich nicht geöffnet. Also musste mein Vater die Leiter holen und durchs Fenster zu mir kommen. Da ich aber schon seit 3 Stunden in diesem Zimmer saß und dringend aufs Klo musste, hab ich mir das Töpfchen von meiner Baby Born genommen, auf den Teppich von meiner Oma gestellt, den sie mir zu Weihnachten schenkte, und hab dann da reingepinkelt. Leider war die Füllmenge nicht ganz die, die meiner entsprach und das Urin ist übergelaufen. Zu allem Überfluss ist dann mein Vater hineingetreten, weil er das Töpfchen nicht gesehen hat. Papa ich liebe dich und es tut mir Leid, aber wenn du ein Bier weniger getrunken hättest dann hättest du das Töpfchen gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00027994 vom 18.07.2010 um 18:04:49 Uhr in Frankfurt (23 Kommentare).

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