Hilfe, ich vermisse meinem Traumjob

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Verzweiflung Dummheit Arbeit Stuttgart

Ich (w/20) habe nach meinem Abitur ein Jahr lang im Büro gearbeitet. Nach ein paar Monaten hat sich mein Chef dann langsam auf seinen Ruhestand vorbereitet und seinen Nachfolger (m/50) eingelernt. Im August habe dann auch ich so angefangen meinen Weggang vorzubereiten, da ich im September meine Ausbildung angefangen habe. Etwa zwei Wochen davor hat mir der neue Chef dann das Angebot gemacht, meine Ausbildung zu verschieben, dafür würde ich ein Gehalt bekommen wie eine voll ausgelernte Arbeitskraft in meiner Position. Er hat mir sehr viele Komplimente zu meiner Arbeit gemacht und mich auch sonst bevorzugt behandelt, um mich zu überzeugen. Nach wochenlangem Überlegen habe ich mich dann trotzdem dazu entschlossen, meine Ausbildung anzufangen, da ich mir sicher war mich sonst nie wieder dazu aufraffen zu können. Das war vermutlich die härteste Entscheidung meines Lebens, da ich meinen Job wirklich geliebt habe. Nun habe ich aber direkt nach Beginn der Ausbildung meine alte Abteilung stark vermisst und mir immer wieder vorgestellt, wie es wäre, wenn ich meinem neuen Chef zugesagt hätte, noch zu bleiben. Darüber kann ich stundenlang Tagträume schieben.

Nun ist es etwas mehr als drei Monate her, dass ich meine Abteilung verlassen habe und ich vermisse sie immer noch und spinne meine Tagträume immer weiter. Mittlerweile ist es sogar so schlimm geworden, dass ich mir sogar vorstelle Sex mit meinem Chef zu haben, obwohl dieser - abgesehen davon, dass er viel zu alt ist - mich äußerlich überhaupt nicht anspricht. Trotzdem habe ich weiterhin diese Tagträume und kann diese manchmal gar nicht kontrollieren. Ich denke mal, das ist etwas Psychologisches. Ich beichte hiermit also, dass ich unkontrollierbare Tagträume mit meinem Chef habe, weil dieser einer der wenigen Menschen war, der wirklich an mich geglaubt und mich unterstützt hat. Ich fühle mich echt erbärmlich deswegen, aber kann auch nichts machen... Bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00040774 vom 16.12.2017 um 16:13:09 Uhr in Stuttgart (5 Kommentare).

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Die beste Freundin aus meiner Jugend

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Falschheit Selbstsucht Engherzigkeit

Ich (m/23) möchte mir etwas von der Seele schreiben. Mit etwa 14/15 Jahren habe ich ein sehr nettes Mädel kennengelernt. Wir verstanden uns auf Anhieb prima und konnten über alles mögliche reden. Mit der Zeit wurden wir ziemlich "dicke", wir haben nächtelang geredet. Sie ist hübsch, klug, hat eine riesige Portion Humor und der zwischenmenschliche Umgang mit ihr war echt leicht, weil sie ein sehr freundliches und warmes Wesen hat. Ich glaube, es war absehbar, dass ich mich in sie verliebe. Und so kam es auch. Zwischenzeitlich hatte sie eine länger Beziehung mit einem Kumpel von mir. Unser Kontakt hatte sich dadurch aber nicht eingeschränkt. Klar hat es wehgetan, sie mit einem anderen zu sehen, oder wenn sie mir davon erzählt hat, aber ich war zu stolz um ihr etwas von meinen Gefühlen zu erzählen. Ehrlich gesagt wollte ich auch nichts sagen, weil mir klar war, dass ich unsere gute Freundschaft riskiere und womöglich ihre Beziehung kaputtmache. Es vergingen qualvolle Monate und irgendwann habe ich es nicht mehr ausgehalten und ihr alles erzählt. Ihr war es sichtlich unangenehm, weil sie nicht dasselbe für mich empfand. Tausende Male hat sie sich dafür entschuldigt.

Nachdem ich ihr die Wahrheit erzählt habe, flachte unser Kontakt über Monate langsam ab. Irgendwann zog sie wegen einer Ausbildung 100 km weiter weg und so verloren wir uns ganz aus den Augen. Es vergingen ein paar Jahre und ich fing an zu vergessen. Ich lernte meine jetzige Partnerin kennen. Aufgrund einiger Umstände ist die gute Freundin nach ein paar Jahren wieder zurückgezogen. Ich wusste es, hatte aber kein Interesse daran, wieder Kontakt aufzubauen. Eines Tages habe ich aber bei einer von mir geplanten Intrige ihre Hilfe benötigt. Intrige ist hier das falsche Wort. Das was ich plante, plante ich in guter Absicht. Ich schrieb sie an und wir trafen uns - meine Partnerin wusste davon nichts, da sie extrem eifersüchtig ist. Vor allem weil sie weiß, dass da meinerseits vor ein paar Jahren etwas war. Es hat mich gewundert, dass unser Verhältnis nach fast fünf Jahren immer noch so gut war - als wäre sie nie weg gewesen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich Beziehungsprobleme und wie bereits damals konnten wir nach wie vor über alles mögliche reden. So trafen wir uns immer wieder Abends und redeten bis tief in die Nacht.

Es hat Spaß gemacht, mich wieder mit ihr unterhalten zu können. Ich habe sie in meinen Freundeskreis integriert, wofür sie dankbar war, da sie nach der Rückkehr hier kaum noch Freunde hatte. Wir trafen uns immer öfter und irgendwann hat natürlich auch meine Partnerin davon Wind bekommen. Es gab natürlich einen riesigen Krach. Meine Partnerin hat sich alles mögliche ausgemalt. Ich muss an dieser Stelle deutlich sagen, dass zwischen mir und der guten Freundin in dieser Zeit nie etwas gelaufen ist - zumindest sexuell. Allerdings habe ich auch festgestellt, dass ich mich mit den zunehmenden Treffen wieder in sie verliebte. Um die Beziehung mit meiner Partnerin zu retten, traf ich eine radikale Entscheidung: Ich ließ den Kontakt mit meiner guten Freundin wieder abflachen. Erst langsam und sanft und dann abrupt.

Ich kann mich an die letzte Nachricht von ihr sehr gut erinnern. "Du bist so ein Arsch! Erst integrierst du mich in deinen Freundeskreis und auf einmal meldet sich niemand mehr. Ganz ehrlich, ich verstehe die Situation mit deiner Partnerin, aber du solltest dich auch mal entscheiden, wie wichtig dir unsere Freundschaft ist. Ich habe doch auch mit deiner Partnerin geredet und war sogar auf ihrem Geburtstag. Wenn du den Kontakt willst, melde dich. Ansonsten brauchst du dich nicht melden, weil ich solche Freunde nicht brauche." Nachdem ich diese Nachricht gelesen habe, habe ich für ein paar Minuten kurz inne gehalten und ihre Nummer gelöscht. Logischerweise habe ich mich auch nicht mehr gemeldet. Sie ist irgendwann wieder 300km weit weggezogen und hat eine neue Beziehung angefangen. Das ist jetzt bald ein Jahr her. Ich denke hin und wieder an sie und vermisse unsere nächtelange Gespräche. Ich möchte beichten, dass ich unehrlich zu meiner Partnerin war und dadurch einen Menschen verletzt habe, der mir sehr nahe stand und mir etwas bedeutet hat.

Beichthaus.com Beichte #00040067 vom 20.07.2017 um 16:19:45 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hilfe, ich leide unter meinem Mikropenis!

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Peinlichkeit Verzweiflung Ungerechtigkeit Begehrlichkeit

Ich habe einen Mikropenis und leide sehr darunter. Ich glaube, ich kann nie in meinem Leben mit einer Frau schlafen, geschweige denn sie befriedigen. Er ist so klein! Gerade einmal sechseinhalb Zentimeter im erigierten Zustand. Wenn ich mit einer Frau schlafen sollte, muss sich das in etwa so anfühlen, als würde man ein Würstchen in den Hausflur schmeißen.

Beichthaus.com Beichte #00020894 vom 27.01.2007 um 02:39:10 Uhr (17 Kommentare).

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Mein fieser Lehrer

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Vorurteile Boshaftigkeit Hass Schule Borken

Ich (m/22) war damals in der 5. Klasse auf der Hauptschule. Ich hatte einen wirklich fiesen Lehrer, er behandelte mich unglaublich mies. Einmal gähnen hieß gleich zwei mal Schulordnung abschreiben. Ich wurde zu dieser Zeit stark gemobbt. Eines Tages riss ich einem […]
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Beichthaus.com Beichte #00028511 vom 12.01.2011 um 00:15:53 Uhr in Borken (25 Kommentare).

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Arbeiten macht bald wieder richtig Spaß!

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Ungerechtigkeit Geiz Unglaube Geld

Ich bin letzte Woche aus der Kirche ausgetreten, das macht pro Jahr eine Ersparnis von ca. 150 Euro. Jetzt muss ich nur noch einen Weg finden, um diese verfluchten Solidaritätssteuer zu umgehen. Dann macht arbeiten wieder richtig Spaß.

Beichthaus.com Beichte #00005897 vom 03.03.2006 um 18:05:27 Uhr (6 Kommentare).

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