Dissoziative Identitätsstörung

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Neurosen Gesundheit Hannover

Ich habe eine diagnostizierte Dissoziative Identitätsstörung. Bitte bei Wikipedia nachgucken, wer es nicht kennt, Es ist zu kompliziert, es zu erklären. Alternativ auch gern Filme wie Split oder Who I am schauen. Es ist als wäre ich vom Teufel besessen, ich kann mich daran nie erinnern, aber es wird mir immer haarklein erzählt und tut mir jedes Mal unglaublich leid. Ich habe schon mehrere Polizeieinsätze ausgelöst, weil ich irgendwo im Wald verschwunden war. Mein größter Einsatz war mit circa 100 Einsatzkräften, darunter fünf Hundestaffeln und ein Heli. Ich habe zu meinen Verdruss auch noch die Rettungskräfte angegriffen. Sie tun mir so unglaublich leid! Ich meine sie wollen mir ja nur helfen und als Dank bekommen sie eine gewischt.

Es ist zum Glück noch nie etwas ernsthaftes passiert, aber trotzdem falsch. Wenn ich in der Öffentlichkeit auf einmal sehr komisch werde, belügen meine Freunde immer alle. Seit dem Film Split werde ich als Monster angesehen, was wahrscheinlich auch stimmt, nur das ich keine Schüsse überlebe und auch nicht Wände hochkrabbele. Dabei sind die auch alle super nett und besorgt, aber die Wahrheit würde sie vermutlich noch mehr verstören.

Beichthaus.com Beichte #00041471 vom 04.08.2018 um 01:36:19 Uhr in Hannover (8 Kommentare).

Gebeichtet von AnonymGrace aus Hannover
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Mein traumhaftes Doppelleben

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Neurosen Dortmund

Ich (m/22) habe ein ungewöhnliches Doppelleben habe. Ich habe von Natur aus die Veranlagung, luzid zu träumen. Ich habe als ich neun war dann die Fähigkeit erworben, bei jedem Traum luzide zu werden und somit jeden Traum nach Belieben zu gestalten. Heute bin ich Erwachsen und lebe seit fünf Jahren in diversen Einrichtungen, weil ich mein normales Leben nicht auf die Kette bekomme. Ich bin nicht in der Lage, selbstständig zu duschen, Hygiene zu betreiben, für mich zu sorgen wie Kochen oder Termine auszumachen und diese einzuhalten. Ich hänge praktisch jeden Tag in meinem Zimmer rum, schaue mir Videos an und versuche, meine Herzenswünsche und Interessen ohne Rücksicht auf andere zu verfolgen.

Dieses Leben führe ich nun seit drei Jahren in dieser Ausprägung, und neben vielen Klinikaufenthalten und mehreren tausend Milligramm Tabletten, die ich täglich schlucken muss, habe ich einen Status der Degeneration erreicht, die für mich fast das Ende bedeutet. Jeder ist mir gleichgültig, alle Ereignisse lassen mich kalt und ich habe im Allgemeinen kein Interesse mehr, ein Leben zu leben. Weder in dieser Welt, noch mit den Menschen, weil ich alle als unnütz, schwach und erbärmlich betrachte.

Jedoch habe ich in meinem Leben eine Sache, die mir Freude bereitet und bei der ich mich entfalten kann: Die luzide Träume, die ich oben beschrieben habe. Das ist mein Doppelleben. Ich schlafe so lange ich kann, und versuche so oft zu träumen wie es geht. Denn die Träume sind für mich der einzige Weg, glücklich und zufrieden zu sein. In meinen Träumen lasse ich alle meinen Gelüsten freien Lauf, sowohl sexueller als auch gewalttätiger Natur. Ich eliminiere Unmengen an Lebensformen in meinen Träumen, habe sexuelle Affären mit Wesen aus meinen Träumen und im Allgemeinen kann ich dort meine gesamte Persönlichkeit und meine Bedürfnisse so ausleben, wie ich es in der Realität nicht kann.

Ich beichte hiermit, dass die Realität mir nichts bieten kann, ich mich vor allem auf der Welt ekel, ich alles hasse und verachte, und mich deswegen in meine Träume flüchte und so ein Leben führe, wie ich es in der Realität gerne führen würde.

Beichthaus.com Beichte #00041434 vom 18.07.2018 um 11:32:27 Uhr in Dortmund (Oesterholzstraße) (17 Kommentare).

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Die Angst nach draußen zu gehen

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Neurosen Peinlichkeit

Vor einigen Tagen ist mir etwas sehr peinliches passiert. Seit einigen Monaten habe ich Angst- und Panikattacken. Leider stehe ich noch auf der Warteliste einiger Psychotherapeuten. Tagsüber schaffe ich es kaum vor die Tür zu treten und wenn es mal so weit ist, kämpfe ich innerlich mit meinen Ängsten. Mir wird dann ziemlich übel und teils schwarz vor den Augen weil mein Herz am rasen ist. Zum Beispiel ist Einkaufen eine reine Tortour. Deswegen bestelle ich meistens über Online-Supermärkte eine ganze Monatsration, wenn Freunde für mich nicht einkaufen können. Vor einigen Tagen habe ich meinen ganzen Mut zusammen genommen und bin trotz Ängsten doch gegangen. Es war bereits einige Stunden vor Ladenschluss. Der ganze Prozess von der Überlegung bis aus dem Haus zu gehen hat geschlagene zwei Stunden gedauert.

Als ich es endlich aus der Tür geschafft habe war ich sichtlich erleichtert. Ich genoss den Sonnenuntergang und die warme Brise. Als die sich Straßenlaternen anschalteten fühlte ich mich immer sicherer. Plötzlich merkte ich vor dem Laden wie ich dringend auf Toilette musste. Ein Kunden-WC gab es leider nicht und ich verkniff es so gut ich konnte. Ich bekam wieder Panikattacken, einerseits weil es im Supermarkt so hell war, und den vielen Menschen die noch anwesend waren, andererseits weil ich Angst hatte, es nicht mehr nach Hause zu schaffen. Im Marathonlauf und sichtbar verschwitzt legte ich die Waren auf das Kassenband und hoffte innerlich das sich die Kassiererin beeilt. Mein 10 Minuten Nachhauseweg kam mir wie eine Stunde vor. Doch dann passierte es und ich konnte meinen Stuhlgang nicht mehr verkneifen. Noch nie im Leben habe ich mich so geschämt und bin unter Tränen in meine Wohnung geflüchtet. Mir ist das ganze sehr peinlich. Ich bin eine erwachsene Frau und konnte meinen Stuhlgang nicht halten. Ich werde es sicher nicht mal meinen zukünftigen Therapeuten erzählen können. So groß ist die Scham. Seitdem habe ich die Wohnung nicht mehr verlassen.

Beichthaus.com Beichte #00041383 vom 28.06.2018 um 23:21:50 Uhr (7 Kommentare).

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Meine eigene Truman Show

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Missbrauch Neurosen

Gerade lief „Die Truman Show“ im TV und mir wurde wieder bewusst, für wie wahr ich das halte, was der Typ da erlebt und wie sehr ich das nachempfinden kann, denn ich denke oftmals auch, dass in Wirklichkeit nur ich selbst existiere und die Menschen um mich herum Statisten bzw. Fantasiefiguren sind.

Irgendein Publikum guckt sich mein Leben von irgendwo aus an und ich bin in meiner eigenen Show oder Welt gefangen - ahne zwar etwas, kann aber nichts an meinem Schicksal ändern, da es mich überall einholen wird, ganz gleich, durch welche Tür ich auch gehe.

Manchmal bin ich fest davon überzeugt, dass ich die ganze Zeit über nur träume und nichts tatsächlich passiert, dann wieder bin ich mir sicher, dass ich nur in meinen nächtlichen Träumen real lebe.

Schon als ich eine Heranwachsende war, fühlte ich (37) mich von den Personen auf meinen Postern im Zimmer beobachtet, weil mir ihre Augen in jeden Winkel folgten und mich anblickten, wann immer ich mich nach ihnen umsah. Später übermannte mich vor allem in emotional extrem belastenden Momenten immer wieder das Gefühl, das alles, was um mich herum existiert, nicht real, sondern gestellt ist.

Ich beichte hiermit, wahrscheinlich einen ziemlichen Hau zu haben und paranoid oder sowas zu sein. Drogen usw. nehme ich nicht, gehe einer festen Arbeit nach und bin verheiratet- zumindest in dem Leben, welches wohl meins ist. In meiner Familie sind keine psychischen Erkrankungen aufgetreten. Diese Gedanken kommen mir einfach so seit vielen Jahren. Erzählt habe ich das noch niemandem, weil mir klar ist, nicht verstanden, aber verdammt schräg angeguckt zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00041273 vom 17.05.2018 um 22:59:09 Uhr (23 Kommentare).

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Stammgast beim Arzt

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Neurosen Gesundheit Köln

Ich (m) schreibe gerade hier, weil ich es sonst nirgends los werde. Ich habe Probleme ohne Ende und die werden schlimmer. Ich bin schon immer sehr einsam. Ich habe zwar einige wenige Leute mittlerweile, einsam bin ich aber trotzdem. Dann denke ich immer, ich sterbe. Ich glaube immer, ich faule weg. Ein Beispiel: Ich habe sehr oft Blut in der Nase. Ich war damit mal beim Arzt. Der schaute rein. Alles okay, nur sehr trocken und krumme Scheidewand. Bald bin ich aber wieder beim Arzt und war schon beim Allgemeinmediziner. Der sagte, das ist sicher nichts und erst recht kein Krebs. Ich denke aber, ich faule langsam weg. Ich weiß, da sind Tumore, die mich immer mehr zersetzen. Ich denke, die sind eine Strafe für meine Fehler. Außerdem denke ich, dass ich HIV habe. Ich denke auch, dass das eine Strafe ist, weil ich ein Puffgänger war. Ich habe mehrere negative Tests, die glaube ich aber nicht. Das mit den Prostituierten bringt mich zum letzten Punkt. Ich habe ein Problem mit Frauen. Viele denken, ich hasse sie. Das stimmt nicht. Ich halte sie für böse. Ich denke; Frauen wollen einen nur ausnutzen. Ich glaube auch, dass Frauen nicht lieben können. Außerdem habe ich schon früh gesehen, wie Frauen sind. Immer sollte ein Mann für alles die Verantwortung tragen und alle negativen Konsequenzen tragen.

Beichthaus.com Beichte #00041205 vom 21.04.2018 um 21:41:39 Uhr in Köln (24 Kommentare).

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