Das Geld meines Onkels

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Lügen Betrug Habgier Selbstsucht Geld

Ich habe zurzeit finanzielle Probleme, weil ich keinen Job habe, aber auch kein Hartz IV empfange, weil ich nicht vom Jobcenter abhängig sein möchte. Die schreiben einem Dinge vor und stecken einen in sinnlose Maßnahmen oder sinnlose Jobs, die gar nicht zu einem passen. Und natürlich muss man trotzdem hin. Mir würde schon ein Minijob reichen, aber da ich keinerlei Berufserfahrung habe, nimmt mich noch nicht mal jemand für einen Putzjob. Ich kriege deshalb die ganze Zeit Geld von meinem Onkel in den Arsch geschoben, der dafür hart arbeiten muss und selber auch nicht so viel hat. Und jetzt grade habe ich ziemlich viel Geld übrig, sodass ich diesen Monat davon leben könnte. Aber das weiß keiner, weil ich dieses Geld sparen möchte und lieber das Geld meines Onkels nehme. Es tut mir so leid, aber in meiner Situation muss ich halt sehen, wo ich bleibe. Ich hoffe, ich werde nicht ewig so leben. Ich habe mir auch vorgenommen, ihm alles zurückzugeben, wenn ich selber eigenes Geld verdiene. Aber ich weiß ganz genau, dass er das nicht annehmen wird.

Beichthaus.com Beichte #00031415 vom 13.06.2013 um 11:34:41 Uhr (19 Kommentare).

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Ich liebe ihn nicht

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Falschheit Feigheit Lügen Ungerechtigkeit Liebe

Ich (w/24) bin gerade für ein Jahr im englischsprachigen Ausland unterwegs, einfach mal Working Holidays um neue Erfahrungen zu sammeln und mir über meine Zukunft Gedanken zu machen. In Deutschland hatte ich eine echt miese Beziehung am Laufen, die knapp anderthalb Jahre hielt - Weihnachten 2012 war es dann zu Ende. Es war ein einziges Desaster mit meinem Ex. Er hat mich belogen und betrogen. Er hat mich, nachdem ich Schluss gemacht habe, auch noch monatelang gestalkt, es war einfach nur der blanke Horror. Ich habe durch diese Beziehung sehr viel verloren: Mein Studium musste ich abbrechen, da ich dauerhaft depressiv war und sämtliche Prüfungen vergeigt habe. Das ist natürlich meine eigene Schuld, aber die Umstände haben schon sehr dazu beigetragen. Viele Freundschaften sind durch meine Depressionen den Bach runter gegangen, und ich musste wieder bei meinen Eltern einziehen, da ich kein BAföG bekomme und sie mich nicht mehr finanziell unterstützen wollten. Des Weiteren war mein Selbstbewusstsein total im Keller, ich hatte einfach einen Knacks durch dieses ganze Drama. Darum wollte ich einfach mal ein bisschen Abstand gewinnen, habe hart gearbeitet und mir von dem Ersparten diesen Auslandstrip finanziert, was sich auch durchaus gelohnt hat. In meiner Zeit hier konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln: Neue Leute kennenlernen, mein Englisch verbessern, ein Praktikum für mein geplantes Studium machen - ich habe also einfach eine super Zeit hier. Vor ein paar Monaten habe ich bei einem Wochenendausflug einen echt netten Kerl kennengelernt, woraufhin wir dann in Kontakt geblieben sind und uns letztendlich dazu entschlossen haben, gemeinsam zu reisen und zu arbeiten. Wir haben uns von Anfang an super verstanden, nur als Freunde versteht sich. Wir haben den gleichen Humor, können uns gut unterhalten und helfen uns gegenseitig, wo es geht. Außerdem teilt er meine Leidenschaft für gutes Weed und Zocken. Wer weiß, wovon ich rede, wird verstehen, wie wichtig das sein kann!


Irgendwann, nach ein paar Wochen, hat es dann ein bisschen gefunkt und wir haben uns geküsst. Er hat mir gestanden, dass er sich von Anfang an mehr erhofft hat und wir sind daraufhin zusammengekommen. Das ist jetzt etwa sechs Wochen her. Er ist so perfekt. Er tut alles für mich, liest mir jeden Wunsch von den Augen ab, ist liebevoll, der Sex ist toll, und er würde sogar mit mir nach Deutschland kommen, weil es eben augenscheinlich so gut passt. Aber irgendwas in mir zweifelt einfach daran. Ich bin einfach nicht wirklich in ihn verliebt, wobei ich es so gerne wäre! Es wäre so perfekt!
Aber je mehr ich in mich hinein höre, desto mehr muss ich mir eingestehen, dass ich ihn nicht liebe. Oder noch nicht? Kommt das vielleicht noch? Bin ich einfach nur so übervorsichtig wegen allem, was mit meinem Ex gelaufen ist? Ich würde so gerne die berühmten Schmetterlinge im Bauch haben, so wie damals. Mein Ex war zwar ein riesen Arsch, aber wie verliebt war ich doch in ihn! Warum kann ich das nicht mit jemandem, der so gut zu mir passen würde? Ich bin ein bisschen verzweifelt. Ich beichte also, dass ich mit jemandem eine Beziehung eingegangen bin, in den ich nicht wirklich verliebt bin und dem ich vermutlich noch das Herz brechen werde, da er sich so viele Hoffnungen macht, dass aus uns etwas Langfristiges wird.

Beichthaus.com Beichte #00031414 vom 13.06.2013 um 10:43:28 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die verheimlichte Exmatrikulation

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Lügen Dummheit Feigheit Betrug Familie Reichenbach-Steegen

Ich (m/23) bin bzw. war Student an einer Universität. Nachdem ich eine Klausur zum zweiten Mal nicht bestanden hatte, musste ich bei unserem Direktor einen Härteantrag stellen, der mir nicht genehmigt wurde. Widerspruch wurde eingelegt, war aber zwecklos. Somit wurde ich exmatrikuliert. Ich wohne nicht mehr zu Hause, fahre aber alle zwei Wochen zu meinen Eltern. Sie wussten nichts davon, dass ich kein Student mehr war, jedoch fuhr ich montags immer wieder zurück zum "Studium". Ein paar Monate später bekam meine Mutter Post von der Krankenkasse, da ich aufgrund meiner Exmatrikulation nicht mehr familienversichert bin. Meine Mutter fiel aus allen Wolken. Die Krankenkasse drohte mit einer Anzeige wegen Betrugs. Das hätte zur Folge, dass mein Vater seinen Posten als Geschäftsführer nicht mehr ausführen könnte, obwohl dieser gar nichts davon weiß. Meine Mutter hält es geheim - mir zuliebe. Es gibt noch keine richtige Lösung für mein Problem, aber noch viel problematischer ist die Frage: "Wieso habe ich es meinen Eltern nicht erzählt, und warum habe ich es deshalb so weit kommen lassen?" Denn vor meinen Eltern brauche ich eigentlich keine Angst zu haben, ich weiß, dass sie mich unterstützen würden. Ich hoffe, ich finde schnellstmöglich Antworten darauf. Ich bin ein schlechter Sohn.

Beichthaus.com Beichte #00031412 vom 13.06.2013 um 01:52:18 Uhr in Reichenbach-Steegen (16 Kommentare).

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Das Referat nach Stupidedia

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Dummheit Boshaftigkeit Lügen Peinlichkeit Schule

Das Referat nach Stupidedia
In der neunten Klasse hat ein Freund von mir (m/18) im Erdkundeunterricht einmal ein Referat über Südafrika halten müssen. Leider hatte er davon gar keine Ahnung und schrieb mich im Laufe des Nachmittags an und fragte mich, ob ich ihm nicht helfen könne. Da habe ich mir einen Spaß erlaubt und ihm einen Link zu dem Stupidedia-Artikel über Südafrika geschickt - also eine Art Satire-Seite von Wikipedia, auf der Unsinns-Artikel stehen. Ich dachte, er würde die Seite kennen und dann selbst Wikipedia öffnen.
Er bedankte sich allerdings nur und wir chatteten weiter über andere Dinge. Eine Woche später hielt er dann sein Referat. Als er dann damit begann zu erzählen, dass die Menschen in Südafrika auf Stadtschiffen zusammengepfercht leben, musste ich es mir echt verkneifen, lauthals zu lachen. Am Besten war der Blick der Lehrerin, welche während des Referats jegliche Farbe im Gesicht verlor. Nach dem Referat trat die Lehrerin nach vorne und bat meinen Kumpel aus dem Raum. Während er draußen war, fing ich heftig an zu lachen und klärte die Klasse darüber auf, was ich getan habe und alle fanden das unglaublich witzig. Ich beichte, dass ich mich also ein wenig vor der Klasse aufgespielt habe, dass mein Kumpel eine Sechs bekommen hat, und bei der Lehrerin untendurch war.
Das Ganze ist nun etwa zwei Jahre her und wir lachen immer noch gemeinsam drüber.

Beichthaus.com Beichte #00031408 vom 11.06.2013 um 19:38:27 Uhr (18 Kommentare).

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Wie ich den Betriebsausflug vermied

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Lügen Falschheit Kollegen

Ich (w/22) lüge meinen Kollegen und meiner Mutter, die auch zu Ersteren zählt, einen spontanen Arztbesuch vor, weil ich partout keine Lust habe, heute am späten Nachmittag an einem "Betriebsausflug" zu einem türkischen Restaurant teilzunehmen. Meine Mutter hatte mich dafür ohne mein Wissen "angemeldet". Aber ich sehe es einfach nicht ein, über zehn Stunden bei der Arbeit zu verbringen, um danach mit den ganzen Nervensägen eine halbe Stunde zu einem Lokal zu laufen, um mir dort das ermüdende Gelaber meiner doofen Kollegen anzuhören. Also tut mir "seit gestern Abend mein Knie furchtbar weh" und ich rufe angeblich gleich bei meinem Hausarzt an, um ganz spontan heute Nachmittag noch einen Termin zu bekommen. In einer gewissen, ironischen Art und Weise, ist es nun also ziemlich praktisch, dass ich in meinen jungen Jahren seit jeher schon Probleme mit meinen beiden Knien habe und das auch schon lange bekannt ist.

Wenn ich ehrlich wäre, wären die anderen nur von mir enttäuscht, weil meine Aushilfstätigkeit hier im Haus in drei Wochen endet und mich alle hier sehr gern haben. Was die Arbeit angeht, beruht das auch durchaus auf Gegenseitigkeit, aber die privaten Geschichten und Probleme interessieren mich einfach nicht die Bohne.

Beichthaus.com Beichte #00031402 vom 11.06.2013 um 09:13:15 Uhr (15 Kommentare).

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