Bremsspuren in den Boxershorts

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Ekel Wanfried

Bremsspuren in den Boxershorts
Mir ist letztes Jahr eine ziemlich peinliche Sache im Freibad passiert. Ich war nachts mit Freunden baden und zwei Freundinnen von mir waren nicht mit im Wasser. Als ich aus dem Wasser kam, sah ich, dass meine Boxershorts mit der Innenseite nach außen auf meinen Sachen lagen. Das Peinliche war, dass ich eine Bremsspur drin hatte. Die beiden lachten und meinten nur, dass weiße Boxershorts nicht so eine gute Farbwahl sind, wenn man Bremsspuren hinterlässt. War mir extrem unangenehm, aber immerhin haben sie es nicht gleich weitererzählt. Kommt auch nicht oft vor, dass ich solche Spuren drin habe, aber manchmal passiert es halt trotzdem, obwohl ich sehr gründlich abwische.

Beichthaus.com Beichte #00035395 vom 04.04.2015 um 21:05:11 Uhr in Wanfried (12 Kommentare).

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Geld vs. furchtbare Ehe

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Verzweiflung Ekel Falschheit Partnerschaft Büsum

Ich beichte, dass ich meinen Mann hasse, mich aber nicht scheiden lassen will. Also es ist so: Mein Mann und ich sind seit 17 Jahren verheiratet. Er ist 39, ich bin 38. Die ersten Jahre unserer Ehe waren sehr gut, aber mit der Zeit haben wir uns auseinandergelebt. Im Bett läuft bei uns schon seit ein paar Jahren nichts mehr, weil er irgendwann anfing, sich immer mehr gehen zu lassen. Mittlerweile ist es so, dass er sich nur noch ungefähr einmal die Woche am Waschbecken wäscht und frische Unterwäsche und ein frisches Hemd anzieht. Seine Anzüge waren alle samt schon ewig nicht mehr in der Reinigung. Aber er kann es sich leisten, stinkend und mit fettigen Haaren zur Arbeit zu gehen, weil er der Chef ist. Duschen tut er nur noch, wenn er einen sehr wichtigen Geschäftstermin hat. Ich will ihm aber nicht mehr näher kommen und er hat auch kein Interesse mehr daran. Im Haushalt macht er gar nichts und in seiner Freizeit sitzt er meistens vor dem PC. Ich mache den Haushalt allein. Ansonsten treffe ich mich gern mit meinen Freundinnen, fahre mal ein Wochenende weg oder gehe shoppen. Jetzt werden sicherlich manche sagen: Warum lässt du dich nicht scheiden? Nun ja, das will ich nicht, weil er ganz gut verdient. Ich schäme mich zwar ein bisschen dafür, aber ich will einfach nicht auf meinen Lebensstandard verzichten.

Beichthaus.com Beichte #00035383 vom 03.04.2015 um 16:19:07 Uhr in Büsum (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Zähneputzen mit Chilisoße

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Boshaftigkeit Rache Ungerechtigkeit

In der sechsten Klasse bin ich (w) mit meiner Klasse für eine Ski-Woche in eine Jugendherberge gefahren. Kurz zuvor hatte ein Junge aus meiner Klasse mit meiner besten Freundin Schluss gemacht und ich wollte mich dafür rächen. Also habe ich kurz entschlossen ein kleines Fläschchen Tabasco-Sauce mitgenommen. Am zweiten Abend ergab sich dann die Gelegenheit, mich unbeobachtet in sein Zimmer zu schleichen. Ich schlich in das Badezimmer seines Zimmers, um meinen Plan durchzuführen. Doch da es ein Vier-Bett-Zimmer war, lagen dort natürlich auch vier Zahnbürsten. Ich wusste nicht, welche seine Zahnbürste war. Egal! Kurz entschlossen träufelte ich auf alle vier Zahnbürsten etwas Tabasco-Sauce und ging wieder zurück in mein eigenes Zimmer, das direkt nebenan war. So hörte ich auch etwas später einen Schrei aus dem Nebenzimmer und wurde Zeuge, wie sich zwei der vier Jungs auf dem Balkon Schnee in den Mund stopften - darunter auch derjenige, der das eigentliche Opfer meines Attentates war. Damals fanden meine beste Freundin und ich das natürlich unglaublich lustig, doch inzwischen tut es mir unendlich leid! Vor allem tut es mir leid, dass auch die anderen drei Jungs, die mit der Sache nichts zu tun hatten, unter meinem kindischen Verhalten leiden mussten. Außerdem weiß ich inzwischen ja, dass eine "Beziehung" in der sechsten Klasse keine richtige Beziehung, sondern eher einfach ein dümmliches Ausprobieren von kleinen Kindern ist. Ich habe mich auch nie für diese Aktion entschuldigt, weil nie rauskam, wer dafür verantwortlich war.

Beichthaus.com Beichte #00035373 vom 01.04.2015 um 20:46:59 Uhr (6 Kommentare).

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Abführmittel in der Bolognesesoße

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Rache Boshaftigkeit Ekel Schule

Als ich noch zur Berufsschule ging, habe ich dort in einer Art Internat übernachtet, da die Berufsschule sehr weit weg war von meinem Heimatort. Es war eigentlich immer sehr lustig da. Wir hatten dort einen Schüler, der immer sehr gerne Leute bei den Lehrern oder Internatpersonal, verpetzte. Zum Beispiel wenn wir nachts heimlich weg sind, oder im Unterricht abgeschrieben haben. Wir bekamen oft Ärger wegen ihm. Und die ganze Klasse konnte ihn nicht leiden. Irgendwann kam ich auf eine Idee. Ich hatte damals einen Kumpel, sein Opa bekam immer Abführmittel in Würfelform. Davon sollte der Opa bei Verstopfungen ein Teil nehmen. Jedenfalls fragte ich mein Kumpel, ob ich einen davon haben kann, da ich unserem Streber eins auswischen wollte. Mein Kumpel war von der Idee begeistert und gab mir gleich zwei Würfel.

Als ich dann wieder in der Berufsschule war, saßen wir alle in der Kantine zum Mittagessen. Ich holte mir auch etwas, und bat dem Streber an, dass ich ihm sein Essen mitbringe. Er war voll begeistert. Ich holte also das Essen, habe mich kurz in einer unauffälligen Ecke versteckt und habe ihm den Abführwürfel in die Bolognesesauce gebröselt. Danach habe ich ihm das Essen gebracht. Es hat lang gedauert und ich dachte, es klappt auch nicht. Allerdings kam meine Enttäuschung zu früh. Denn am nächsten Morgen war Gelächter im Flur vom Internat. Ich bin aufgestanden, um zu schauen, was da los war, also ging ich in den Flur. Da kam mir schon der Streber entgegen, mit vollgekackten Beinen, Unterhose braun, und war am Heulen. Er muss sein ganzes Bett eingeschissen haben - und sich selbst auch. Und natürlich den ganzen Flur. Er wurde sofort nach Hause geschickt. Irgendwie tut es mir heute zwar leid, aber irgendwie hat er es sich auch verdient.

Beichthaus.com Beichte #00035370 vom 01.04.2015 um 12:31:54 Uhr (9 Kommentare).

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Lügen bis zum Tod

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Falschheit Lügen Familie Hinterhermsdorf

Ich bin als Scheidungskind bei meinem Vater aufgewachsen. Das habe ich mir selbst so ausgesucht, da ich mich irgendwie immer besser mit meinem Vater verstanden habe als mit meiner Mutter. Die Trennung erfolgte als ich sechs war, die richtige Scheidung als ich dann acht war. Bis dahin hatte ich auch immer noch Kontakt mit meiner Mutter. Als ich ungefähr zehn Jahre alt war, zog meine Mutter mit meiner inzwischen geborenen Halbschwester in eine andere Stadt und meldete sich nicht mehr - bis zu meinem 15ten Geburtstag. Heute haben wir zwar wieder normalen Kontakt, aber es ist halt kein normaler Mutter-Sohn-Kontakt. Ich wohnte also mit meinem Vater alleine. Er war Frührentner und musste aufgrund einer Erkrankung am Rücken schon früh aus dem Dienst auscheiden. Er hatte bei den Justizbehörden gearbeitet. Als ich sieben war, hat er dort aufgehört und war demnach auch jeden Tag für mich da. Er fing dann an, am Wochenende einer Nebenbeschäftigung nachzugehen, um etwas mehr Geld zu verdienen und mir ein gutes Leben bieten zu können. Ich sang in einem damals bekannten Jungenchor, der mich jede Woche meist 3-4 Tage irgendwo einspannte, sei es Konzerte, Proben, Reisen oder Ähnliches. Da unterstützte er mich aufs vollste, gerade am Wochenende, wenn wir einen Auftritt hatten, der etwas später endete, sollte ich oftmals ein Taxi nach Hause nehmen - wenn er arbeitete und mich nicht abholen konnte - was immer so 40 DM gekostet hatte. Ich glaube im Monat hat mein Hobby ihn so 200 - 300 Mark gekostet.

Als ich dann ungefähr elf war, fuhren wir das erste Mal im Urlaub weiter weg. Vorher war dies nicht möglich da er, was ich erst viel später erfahren habe, Schulden abstottern musste, die meine Mutter vor der Scheidung gemacht hatte. Meine Mutter kommt nicht aus Deutschland und so fuhren wir in ihr Heimatland. Sehr zum Missfallen meiner Oma, aber mein Vater sagte immer, der Junge soll auch diese Kultur kennenlernen, wenn seine Mutter schon nicht für ihn da ist. Wir fuhren also jedes Jahr in den Sommerferien dorthin. Nun zu meiner Beichte: Obwohl dieser Mann eigentlich alles für mich gab und mir eine tolle Kindheit ermöglichte, habe ich ihn ständig belogen. Ich glaube es fing damit an, dass ich einmal gesagt habe, ich hätte mein Taschengeld verloren, um mir mehr Süßigkeiten beim Kiosk kaufen zu können. Im Wohnzimmer stand immer eine Schüssel mit Bonbons oder Schokolade und Obst und manchmal aß ich etwas und anstatt das Plastik oder den Rest vom Apfel in den Müll zu schmeißen, schmiss ich die Sachen oft hinters Sofa, welches nah an der Wand stand. Unser Telefon stand auf einer Komode und darüber hing ein Bild. Neben dem Telefon lag ein Notizblock mit Stift und irgendwann find ich an, bei Telefonaten mit Freunden das Bild anzuheben und auf die Tapete dahinter zu kritzeln. In der siebten Klasse fälschte ich seine Unterschrift, als ich einen Tadel bekam, und machte dies weiter, bis ich kurz vorm Rauswurf stand, er zur Schule zitiert wurde und natürlich von nichts wusste. Ich rief mit 14 oder so am Wochenende, wenn er auf Arbeit war bei 0190 Nummern an, und brachte einen Monat eine Rechnung von fast 1.500 DM zustande. Und lauter andere Kleinigkeiten.

Natürlich wurde ich immer erwischt und zur Rede gestellt und meine Standardantwort war immer, dass ich das nicht war und gar nichts davon wüsste. Wie blöd war ich als Kind, wenn man in einem Haushalt mit zwei Personen lebt. Er wollte nichts weiter wissen, als warum ich dies und das gemacht habe, und ich habe ihm dreckig ins Gesicht gelogen. Ich bin dann irgendwann zur Bundeswehr. Nach einigen Monaten wurde ich dann nah an die Heimat versetzt. Ich fuhr aber nicht jeden Tag nach Hause, sondern nach wie vor nur am Wochenende, da es immer noch eine etwas weite Strecke war. Mein Vater hatte im Wohnzimmerschrank immer mehrere Schachteln Zigaretten. Ich nahm mir dann irgendwann ein paar Packungen, nahm den Inhalt heraus und packte die leeren Packungen zurück. Ich rief ihn dann einen Donnerstag an, um ihm zu sagen, dass ich aufgrund von Wachdienst am Wochenende nicht vorbeikomme. Da fragte er mich, ob ich die Zigaretten genommen hätte und warum ich nicht einfach etwas gesagt hatte. Ich hätte doch ohne Probleme welche nehmen können. Dies war das erste Mal, das erste Mal in 19 Jahren, dass ich gleich von Anfang an die Wahrheit gesagt habe. Er bedankte sich dafür, dass ich ihn mal nicht belogen habe.

Das war das letzte Mal, dass ich mit ihm sprach, als ich am nächsten Wochenende nach Hause kam, fand ich meinen Vater tot in der Wohnung vor. Er war zwei Tage vorher verstorben. Heute, mit 32 Jahren, denke ich ziemlich oft daran zurück. Immer mit Tränen in den Augen. Es waren immer grundlose Lügen und ich weiß heute selber nicht mehr, warum ich dies eigentlich gemacht habe. Sicher jedes Kind baut Mist. Ich hatte einen tollen Vater, aber ich hätte dazu noch einen tollen Freund gehabt, nur das habe ich mir, glaube ich, versaut. Meine Beichte ist somit, dass ich meinen Vater, der alles für mich getan hat, von vorne bis hinten grundlos belogen und unser Verhältnis damit extrem gestört habe. Was wohl gewesen wäre, wenn ich die Wahrheit gesagt hätte, statt jahrelang zu lügen? Ich werde mir selbst nie Absolution geben können, aber ich wollte es mal teilen. Vielleicht liest es ja jemand, der ähnlich drauf ist und es regt ihn zum Nachdenken an.

Beichthaus.com Beichte #00035369 vom 01.04.2015 um 11:18:15 Uhr in Hinterhermsdorf (11 Kommentare).

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