Ich werde mir keine Hilfe mehr suchen!

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Fremdgehen Lügen Partnerschaft Selbstverletzung Verzweiflung

Ich (w/24) habe im Juni diesen Jahres schon einmal gebeichtet. Damals hatte ich gebeichtet, weil ich in das Handy meines Freundes geschaut hatte - im Verdacht, dass er mich betrügt. Die Beichte wurde veröffentlicht mit dem Titel "Liebe ist nicht exklusiv". Jedenfalls hatte ich danach noch mehr aus dem Handy meines Freundes herausgefunden und schließlich und endlich sogar mit drei von den Frauen geschrieben und angerufen – es hatte sich rausgestellt, dass er mich tatsächlich monatelang belogen und bei den Frauen sogar verleugnet hatte. Er hatte zwar mit keiner anderen Frau geschlafen, aber neun Wochen lang "gesexted" und gelogen was das Zeug hielt. Ich habe meinen Freund dann vor die Wahl gestellt – entweder ist Schluss, oder er bricht den Kontakt mit denen ab (die haben ihn nach dem Kontakt mit mir sowieso von sich aus geblockt) und ich überprüfe zukünftig sein Handy. Er hatte sich entschieden, die Beziehung weiterzuführen. Leider hat er danach noch über ein paar Wochen weiter gelogen (auch wenn es nur um Kleinigkeiten ging) und z. B. geleugnet, dass er noch mit anderen Frauen schreibt (auch wenn es dort nur Smalltalk war) und sich auch schließlich noch mit der Freundin seines (inzwischen Ex-)besten Freundes getroffen. Da habe ich auch die beiden konfrontiert, was das soll. Natürlich wusste sie auch nichts von mir! <br /> <br /> Ich habe dann auch die Beziehung beendet, weil er auch nicht so wirkte, als wenn er motiviert wäre, weiter zu machen. Schlussendlich hat alles darin geendet, dass ich in eine Klinik gefahren bin, die mich auch dort behalten haben, weil ich zugegeben hatte, dass ich meinen Suizid geplant hatte. Ich war nur zwei Wochen dort, weil mein Freund auch zurückkam und wir exakt an unserem zweiten Jahrestag einen Neuanfang gestartet haben und ich jetzt in ambulanter Therapie bin. Zum einen wollte ich mich bei allen Kommentatoren meiner ersten Beichte bedanken, weil diese Kommentare mir wirklich weiter geholfen hatten. Zum anderen möchte ich aber noch einmal beichten: Obwohl jetzt alles wieder gut ist und wir weitermachen, habe ich große Zweifel. Ich dachte, ich wäre endlich nicht mehr allein auf der Welt, ich dachte, ich hätte einen "Artgenossen" gefunden, unter all den anderen Menschen auf der Welt, die alle nicht so sind wie ich. Aber diese Sache hat mich wieder der Sicherheit und all der schönen Gefühle beraubt, die ich hatte, als ich 2016 so verliebt war. Meine Beichte ist, dass ich, obwohl ich objektiv alles habe und wieder glücklich sein sollte, trotzem noch Suizidgedanken habe und mir beim nächsten Mal keine Hilfe mehr suchen werde.

Beichthaus.com Beichte #00040283 vom 06.09.2017 um 12:51:57 Uhr (23 Kommentare).

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Mein Freund ist zu sensibel für eine Trennung

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Fremdgehen Selbstsucht Partnerschaft Hamburg

Ich (w) betrüge meinen Freund mit meinem Cousin. Ich weiß, dass es falsch ist, aber wir fühlen uns sexuell so zueinander hingezogen, dass es jedes Mal wieder passiert, sobald wir alleine sind. Ich habe meinem Freund gegenüber kein schlechtes Gewissen, was mich selbst etwas schockiert. Er kann mir im Bett einfach nicht das geben, was ich brauche - reden bringt auch nichts, das habe ich schon oft versucht... Ich weiß, dass das einzige Richtige die Trennung wäre, aber das kann ich ihm nicht antun, er ist unglaublich sensibel...

Beichthaus.com Beichte #00040282 vom 06.09.2017 um 02:17:53 Uhr in Hamburg (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Meine Nummernschild-Erkennungs-Software

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Neugier Nachbarn München

Die Beichte dürfte für alle Datenschützer der Albtraum sein. Während meines Informatikstudiums vor vielen Jahren habe ich ein Programm geschrieben, das der damaligen Zeit schon sehr voraus war. Das Programm konnte mithilfe einer der ersten Digitalkameras Nummernschilder lesen und sie einspeichern. Die Kamera befand sich in einem PVC-Kaktus getarnt am Fenster meiner Studentenbude. Im Laufe der Zeit habe ich das Programm dann noch ausgebaut, es wurden Bewegungsprofile der Autos angelegt und auch Abweichungen vermerkt. Neben dem Kennzeichen fand auch eine Speicherung der Autofarbe statt und sogar eine Erkennung des Markensymbols. Tatsächlich konnte ich der Polizei irgendwann einen anonymen Hinweis für eine Einbrecherbande geben. Die Fotos der Autos wurden übrigens direkt nach Erkennung gelöscht, der Festplattenspeicher war damals sehr bescheiden. Nach dem Studium bin ich dann in einer Firma mit viel Arbeit gelandet und schließlich Ehemann und Vater geworden. Manchmal träume ich davon den Kaktus vom Dachboden zu holen und wieder aufzustellen.

Beichthaus.com Beichte #00040279 vom 05.09.2017 um 13:38:05 Uhr in München (13 Kommentare).

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Fleischsalat für Assistenten

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Boshaftigkeit Ekel Arbeit München

Ich war Aushilfe in der Cafeteria. Dort konnte man Kaffee trinken und belegte Brötchen essen. Auch ein Assistent kam regelmäßig vorbei, den niemand wegen seiner arroganten Art leiden konnte. Irgendwann kam einer von uns auf die Idee, ihm eins auszuwischen. Man packte eine Fleischsalatsemmel besonders voll und stellte diese einen Vormittag in die Sonne. Als der Kerl dann mittags auftauchte, wurde die Semmel schnell in die Auslage gestellt. Es kam so, wie geplant. Er nahm in seiner Habgier die doppelt belegte Semmel. Was war das Ende vom Lied? Tja, drei Tage hat er geschissen.

Beichthaus.com Beichte #00040277 vom 05.09.2017 um 00:53:27 Uhr in München (11 Kommentare).

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“Beichte

Mein Erzfeind mit der Riesenstirn

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Rache Boshaftigkeit Arbeit Kollegen Hamburg

Kennt ihr diesen Moment, wenn ihr eine Person kaum kennt und ihr schon wisst, dass sie euer neuer Erzfeind ist? So ist es mir (m/23) ergangen. In der fünften Klasse traf ich einen Jungen, blonde Haare und eine riesige Stirn. Wirklich, man hätte drei Teller darauf platzieren können! Als ich seinen finsteren Blick am ersten Schultag bemerkte, wusste ich: dieser Typ bedeutet Ärger und tatsächlich lag ich richtig. Jahrelang gerieten wir ständig aneinander, doch als er mir vor versammelter Schule bei einem Vortrag die Hosen runtergezogen hatte, schwor ich Rache. Denn dadurch wurde ich täglich verspottet, dies hat mich allerdings nur stärker gemacht. <br /> <br /> Zurück zur Gegenwart: Nachdem ich seine sozialen Netzwerke verfolgt hatte, wusste ich, dass er in einem großen Büro arbeitete, dessen Adresse dieser Idiot tatsächlich im Internet veröffentlicht hatte. Ich bewarb mich für einen Nebenjob und bekam zwei Wochen später die Zusage. Monsterstirn war ganz erschrocken, als mich der Chef dem Kollegium vorstellte. Ganze drei Wochen verbrachte ich, neben dem Studium, in dem Drecksladen. Eines schönen morgens segnete mich das Schicksal mit einer Chance, die ich sogleich ergriffen habe. Mein Erzfeind war in der Kantine und erzählte den Kollegen von seiner tollen Beförderung, ich schlich mich an ihn heran und zog ihm die Hose herunter. Die Kollegen lachten, der Chef warf mich raus und die Stirn ist leider das einzige Große an ihm.

Beichthaus.com Beichte #00040273 vom 04.09.2017 um 16:58:27 Uhr in Hamburg (17 Kommentare).

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