Mein stinkender Ehemann

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Ekel Unreinlichkeit Feigheit Hass Partnerschaft Friedberg

Mein stinkender Ehemann
Ich habe Probleme mit meinem Mann und möchte beichten, dass ich mich nicht traue, mit ihm darüber zu reden. Ich denke sogar darüber nach, mich von ihm zu trennen, aber ich kann es ihm nicht sagen. Es ist so, dass ich ihn wirklich süß finde, aber ich kann mit seiner Einstellung zur persönlichen Pflege einfach nicht umgehen. Er wäscht sich morgens nicht, sondern sprüht sich nur schnell mit Deo ein und springt gleich in die Klamotten. Abends wäscht er sich auch nicht, sondern zieht einfach nur die Oberkleidung aus und geht dann gleich ins Bett. Duschen ist bei ihm leider nur alle zehn Tage angesagt. Und leider wechselt er auch nur nach dem Duschen seine Unterhose. Ich finde das ziemlich ekelhaft, aber ich kann doch nicht einfach sagen, dass er sich gefälligst öfter waschen soll! Er riecht leider schon nach ein paar Tagen ungewaschen und nach Schweiß. Er macht sich aber gar nichts daraus. Auch seine Haare sind total fettig, wenn die letzte Dusche wieder länger her ist. Mir ist es manchmal echt peinlich, mit ihm irgendwo hinzugehen. Neulich waren wir zum Beispiel bei meiner Schwester zum Geburtstag eingeladen und seine letzte Dusche war schon wieder knapp eine Woche her. Er hat keine Anstalten gemacht, irgendetwas zu machen, bevor wir weggingen. Ich habe ihn dann gefragt, ob er sich als Erstes fertigmachen möchte, in der Hoffnung, er würde vielleicht schnell duschen oder sich zumindest die fettigen Haare waschen, aber das hat er nicht gemacht. Er ist nur ins Bad gegangen, hat sich sein Hemd in die Hose gesteckt, Deo aufgesprüht und ist kurz mit den Fingern durch die Haare gefahren. Ich konnte doch schlecht sagen, dass er doch lieber duschen soll. Auf der Feier dann habe ich mir die anderen Männer, die dort waren, angeguckt: Alle wirkten gepflegt und frisch. Mein Mann war der Einzige, der fettige Haare hatte und etwas roch. Mir ist das peinlich ohne Ende, aber ich kann doch nicht zu ihm sagen, dass es mir peinlich ist, mit ihm wegzugehen.

Auch beim Sex ekele ich mich teilweise vor ihm, denn er will natürlich mit mir schlafen, unabhängig davon, ob die letzte Dusche einen Tag oder zehn Tage her ist. Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Er versteht es ja auch nicht, wenn ich ihm einen Wink mit dem Zaunpfahl gebe. Wie vorhin, als er von der Arbeit kam. Er hatte Schweißflecken unter den Achseln und ich meinte zu ihm, dass er ja ganz schön geschwitzt hätte, und dass ich sein Shirt am liebsten in die Wäsche stecken würde. Er meine allerdings, dass es noch zwei Tage so gehen müsse, und dass das nicht nötig sei. Auf meine ungläubige Nachfrage antwortete er dann nur: "Klar, auf zwei Tage mehr oder weniger kommt es doch wohl nicht an." Was soll ich denn da noch sagen? Ihm kommt es gar nicht in den Sinn, sich wegen der ansteigenden Temperaturen öfter zu duschen oder ein frisches T-Shirt anzuziehen. Ich denke schon seit ein paar Wochen darüber nach, mich zu trennen, aber ich kann ihm ja schlecht sagen, dass ich mich trenne, weil er sich nicht wäscht. Ich bin unaufrichtig zu ihm und hasse mich dafür, weil es auch egoistisch ist.

Beichthaus.com Beichte #00033313 vom 21.05.2014 um 19:39:41 Uhr in 61169 Friedberg (38 Kommentare).

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Das Miststück und die Drogen

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Drogen Falschheit Morallosigkeit Dummheit Diebstahl

Ich (w/19) habe vorletztes Jahr, nach meinem Umzug in eine andere Stadt, recht schnell Bekanntschaft mit einem recht bekannten DJ der Stadt gemacht. Er legte nie lokal auf, in der Szene war er jedoch bekannt. Nennen wir ihn Johannes. Wir verstanden uns gut und er erhoffte sich mehr daraus, ich jedoch war nach meiner letzten Beziehung nicht bereit für etwas Neues und sagte ihm das auch, nachdem er mehrmals versuchte mich zu küssen und ihm das mehrmals auch gelang. Ein paar Mal erwiderte ich die Küsse auch, um ihn nicht zu verletzen. Schlussendlich machte ich jedoch klar, dass daraus nicht mehr werden könne. Er akzeptierte dies und alles war schön und gut. Die Freundschaft sollte erhalten bleiben. Nach einiger Zeit lernte ich einen neuen Kerl kennen - der mit der Bahn knapp 45 Minuten entfernt lebt. Nennen wir ihn Andreas. Inzwischen hatte ich die Schule geschmissen und ertränkte meine Sorgen und meinem Frust über den Umzug im Konsum. Sehr erwachsenes Verhalten, ja ich weiß. Da Johannes immer was zum Rauchen da hatte und finanziell generell sehr gut da stand, ließ er mich immer kostenlos oder zumindest billiger etwas von seinem Zeug mitnehmen.


Die Sache zwischen Andreas und mir entwickelte sich schnell zu mehr und ich dachte, wirklich in ihm jemanden gefunden zu haben. Besten Freund und Liebhaber zugleich. Er war in meinen Augen perfekt. Genauso wie der Sex. Ausgestattet mit genug Drogen war er ebenfalls und die richtigen Leute kannte er auch. Er jedoch begehrte nur meinen Körper. Anfangs sagte er mir noch, er hätte ebenfalls Gefühle, sodass ich mir immer mehr Hoffnungen machte. Als es jedoch dann so schien als würde es fest werden, bekam er kalte Füße, wollte aber natürlich noch befreundet bleiben, der Sex war ja gut. Und wenn man erst einmal nach einer Person süchtig ist, ist es schwer von ihr los zu kommen, wenn sie es nicht verhindert. Also habe ich mich sechs Monate lang wortwörtlich durchficken lassen. All der Zauber verschwand. Konsumieren und Ficken. Die Drogen wurden härter, ebenso wie der Sex. Diese sechs Monate haben mich fertiggemacht. Ich hörte auf zu essen, konsumierte im Stunden-Takt, war kaum noch ansprechbar und von ihm abhängig - bei mir zu Hause kam ich gar nicht mehr klar. Jedoch konnte ich auch nicht mehr bei ihm bleiben. Er wollte mich auch nicht mehr. Er war fertig mit mir. Also flüchtete ich zu Johannes, der inzwischen wieder eine Freundin hatte, nach drei weiteren Monaten beendeten die beiden es. In diesen drei Monaten lebte ich zwar zu Hause. Jedoch verbrachte ich die meiste Zeit bei Johannes. Und nach ihrer Trennung zog ich dort quasi ein.


Ich war psychisch mehr als zerstört. Andreas hatte meinen "Kopf gefickt", wie er es gerne nannte. Als ich einmal wieder vollkommen zerstört und aufgelöst bei Johannes saß gestand er mir seine immer noch anhaltenden Gefühle für mich, jedoch auch, dass er wisse, dass ich seine Gefühle niemals erwidern würde. Dies nahm ich als Ausrede um weiterhin bei ihm zu gammeln, und auf seine Kosten mein Leben und meinen Rausch zu finanzieren. Ich habe ihn genauso zerstört wie Andreas damals mich. Inzwischen wurde ich sogar so dreist, dass ich, wenn Johannes Arbeiten war, ich von seinen Substanzen und seinem Geld, dass er mit dem Verkauf davon einnahm, nahm - also klaute. Mittlerweile frage ich mich, wer mir da ins Hirn geschissen hat. Andreas geriet langsam in Vergessenheit. Was nach fast einem Jahr auch angemessen war, jedoch nicht ganz ohne männliche Hilfe. Nennen wir ihn hier - Tobias! Tobias verdient seinen Lebensunterhalt ebenfalls damit illegale Substanzen zu verkaufen, jedoch im großen Stil. Zudem hat er eine schwere Krankheit, die ihm ohnehin nur noch ein paar Jahre lässt. Als ich ihn kennenlernte, wusste ich dies jedoch nicht und wir waren beide wirklich auf etwas anderes aus. Ich lernte ihn durch eine Freundin kennen, die große Gefühle für ihn hatte. Sie bat mich, sich für sie starkzumachen. Nachdem ich dann jedoch seinen Charakter kennenlernte, war mir klar, weshalb das mit den beiden nichts werden konnte.


Wir sprachen und schrieben sehr viel, alles nur rein freundschaftlich. Nun jedoch, nach drei weiteren Monaten, wusste wir beide, dass wir unheimlich starke Gefühle füreinander hatten, es jedoch zu viele Faktoren von außen gibt.
Johannes als Faktor existierte zwar nicht mehr - ich hatte ihn einfach aus meinem Leben abgestoßen, "brauche ihn nun ja nicht mehr". Jedoch konnte ich mich nicht länger permanent betäuben, mittlerweile arbeitete ich auch. Er jedoch konnte dies nicht verstehen. Meine Freundin, der ich jedes Mal ins Gesicht lüge, und sage, dass wir uns nur freundschaftlich treffen. Sein Job, der Spontanität fordert und generell sein Lebensstil, der ein unfassbares Ausmaß annimmt, von dem auch meine liebe Freundin nichts wusste. Da heißt es ganz oder gar nicht. Aber meine eigentliche Beichte? Ich glaube, ich bin ein shit-geiles Miststück, das aus zwischenmenschlichen Beziehungen nur versucht, das bestmögliche herauszuschlagen. Ich renne immer durch die Welt und prahle damit, was für eine loyale ehrliche Person ich doch bin, dabei verarsche ich alle nach Strich und Faden. Das war schon immer so - auch bei alten Freundschaften, die wohl genau dank dieser einen meiner Charaktereigenschaften geendet haben. Ich bitte um Absolution, obwohl ich selbst weiß, dass ich ein schlechter Mensch bin.

Beichthaus.com Beichte #00033130 vom 24.04.2014 um 21:11:28 Uhr (21 Kommentare).

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“Beichte

Das Killer-Kaninchen

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Engherzigkeit Hass Lügen Tiere

Ich möchte beichten, dass ich mein Kaninchen hasse und es, sobald ich in Kürze den Abschluss habe und aus dem Elternhaus ausziehe, auf einem Bauernhof oder bei neuen Besitzern abgeben werde. Meinen Eltern werde ich erzählen, dass es bei einer neuen Freundin im Garten lebt und ich es regelmäßig besuchen kann. Warum? Unglücklicherweise ist mein Kaninchen von der unausstehlichen Sorte, und damit meine ich nicht den Lärm, den Platzaufwand oder den Dreck, denn das gehört ja zur Tierhaltung dazu. Als ich damals vor der Anschaffung recherchiert habe, sagte man mir, sie seien sehr verspielte Tiere, die lernfähig und aktiv sind. Dieses Exemplar ist jedoch nur aggressiv und verhaltensgestört. Die Versuche, mit ihm zu spielen, es zu streicheln und auch eine Vergesellschaftung mit anderen Kaninchen kurz nach der Anschaffung sind schlichtweg fehlgeschlagen, von daher gehe ich davon aus, dass es unter Tieren genauso psychisch kranke Wesen gibt, wie es sie auch unter menschlichen Charakteren geben kann. Ohne Partner kann es allerdings auch nicht artgerecht leben, vielleicht ist das ein Teufelskreis. Ich habe mich wirklich lange um dieses Tierchen bemüht, aber irgendwann muss alles ein Ende finden. Es tut mir leid, dass ich so etwas im Voraus plane und meine Eltern belügen werde, allerdings bin ich in dieser Hinsicht auch mit meinen Kräften durch.

Beichthaus.com Beichte #00033088 vom 19.04.2014 um 14:05:02 Uhr (4 Kommentare).

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Öl auf der Fahrbahn

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Betrug Waghalsigkeit Boshaftigkeit Auto & Co.

Beim 24-Stunden-Rennen auf einer langen deutschen Rennstrecke im Jahre 1992 habe ich einen großen Fehler begangen, der mich bis heute um den Schlaf bringt. Die Schlaflosigkeit wird immer schlimmer, je näher das 24-Stunden-Rennen jedes Jahr rückt. Damals war ich mit einigen Freunden zum Rennen gefahren. Wir schlugen unser Camp im Bereich Metzgesfeld auf. Für Unwissende: Hier bremsen die Autos von ungefähr 200 km/h auf 130 km/h runter und fahren eine Links-Links-Rechts-Kurven-Kombination. Ich, als eingefleischter BMW-Fan, war natürlich voll und ganz in der Erwartung, dass BMW alles in Grund und Boden fährt und gewinnt. Beim Start sah das auch noch ganz gut aus, dann aber kam die Nacht. Es wurde kalt, das Wetter schlug auf Nebel und Regen um, die allrad-getriebenen Autos wurden immer schneller. Meine geliebten Heckantrieb-BMWs versanken in der Tiefe der Ergebnisliste. Das konnte ich nicht ertragen. Dann kam mir diese verdammte Schnapsidee. Ich nahm kurzerhand eine Rolle Butterbrot-Tüten für Pausenbrote, füllte einzelne Tüten mit Speiseöl und knotete sie gespannt zu. Dann - jedes Mal, wenn so ein Allrad-Ingolstädter kam, schleuderte ich einen dieser Beutel über den Zaun auf die Rennstrecke. Auch er schleuderte - aber gut geölt in die Leitplanken.


Keine Sorge: Die Autos und deren Sicherheitseinrichtung sind so sicher, kein Fahrer hat Schaden erlitten. Sonst hätte ich das nie gemacht. Aufgrund dessen gab es - keine Ahnung wie viele - "Gelbe-Flaggen-Phasen". Während einer solchen hielt mein geliebter BMW-Werksfahrer (genannt Smoking Joe) direkt bei uns an der Unfallstelle an und schnorrte sich eine Zigarette. Was ihm vom Rennleiter eine Stop Go Zeitstrafe bescherte - er wurde zum Kaffee geboten. BMW gewann dann dennoch mit einem traumhaft schönen M3 vor einem weiteren BMW, Opel wurde ganz starker Dritter. Mein Gewissen plagt mich bis heute, weil ich derjenige bin, der Audi um den Sieg gebracht hat. Der bin, der den Streckenposten einen Arsch voll Arbeit beschert hat, meine Freunde um unser Speiseöl beraubt hat und Smoking Joe zu einem Kaffeekränzchen beim Rennleiter verholfen hat. Reumutig erbitte ich Ablass.

Beichthaus.com Beichte #00032987 vom 03.04.2014 um 13:27:58 Uhr (21 Kommentare).

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Das Cocktailwürstchen meines Freundes

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Engherzigkeit Maßlosigkeit Partnerschaft

Ich (w/27) liebe meinen Freund. Wir sind seit zwei Jahren glücklich zusammen und sind nie ins Wanken gekommen, obwohl manche Situationen wirklich schwer waren. Ich möchte ihn einmal heiraten und mit ihm Kinder haben. Nur leider ist alles nicht ganz so perfekt, wie es sich anhört. Hiermit beichte ich, dass ich den Penis meines Freundes viel zu klein finde und beim Sex nicht so wirklich befriedigt werde. Ich sage es ihm aber nicht, weil ich ihn nicht verletzen möchte. Und man kann aus erigierten acht Zentimetern keine Zwölf zaubern, also auch nichts daran ändern. Ich hoffe, ihr erteilt mir Absolution, weil ich den perfekten, liebenswertesten, aufmerksamsten Traummann an meiner Seite habe und trotzdem über diese wortwörtliche Kleinigkeit jammere.

Beichthaus.com Beichte #00032901 vom 21.03.2014 um 19:02:30 Uhr (33 Kommentare).

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