Angst vor der Premiere von Star Wars

38

anhören

Gewalt Mord Verzweiflung

So sehr ich mich, als riesiger "Star Wars"-Fan, der alle sechs Vorgänger etliche Male gesehen hat, auf den 17.12.15 freue, muss ich mittlerweile sagen, dass ich Angst habe. Angst vor Terroranschlägen. Ich werde den Film im größten Kino in einer der größten Städte in NRW gucken, und ich habe Angst, dass so etwas wie bei dem Konzert in Frankreich passiert. Es wird rappelvoll sein und eine bessere Bühne wird es für sogenannte "Terroristen" wohl erst einmal nicht geben, oder? Was sollen wir, als Kinobesucher, oder die Kinobetreiber, gegen Leute machen, die mit Handfeuerwaffen den Saal stürmen und wahllos rumballern? Die letzte vergleichbare Tat ist gerade mal einen Tag her: Ein wahnsinniger religiöser Fanatiker hat in einer Londoner U-Bahn drei Leute mit einer Machete niedergestochen. Bei jeder Terrormeldung wird mir mulmiger.

Beichthaus.com Beichte #00037171 vom 06.12.2015 um 14:22:17 Uhr (38 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Wenn die Geilheit zum Verhängnis wird

26

anhören

Masturbation Maßlosigkeit Peinlichkeit

Im Alter von 14 bis etwa 16 hatte ich eine ganz üble Masturbationsphase. Wenn ich von der Schule heimkam, musste ich als erstes Druck ablassen, nach dem Aufwachen früh im Bett auch, vorm Einschlafen sowieso. Oft auch mittendrin, wenn es irgendwie zu bewerkstelligen ging. Ich war fürchterlich triebgesteuert. Das ganze Problem verstärkte sich, als die Familie meiner Cousine in die Wohnung unter uns zog. Ab da hatte ich keine ruhige Minute mehr. Meine Cousine war ein wirklich hübsches Mädchen mit einer erstklassigen Figur, und fast auf den Tag genau ein Jahr jünger. Ich schwor mir immer, ich würde damit aufhören, an sie zu denken, aber zehn Minuten im selben Raum reichten meistens, um meine Libido durch die Decke zu katapultieren. Mir war vollkommen klar, dass die ganze Sache grenzwertig inzestuös anmutete, aber mein Trieb verwandelte mein Hirn in eine Art hormongeschwängerte Knete.


Da unsere Familien am Wochenende eigentlich immer zusammenhockten, erreichte da das Grauen seinen Höhepunkt. Sie mochte mich und drückte mich öfter mal, oder kuschelte sich an mich dran. Das war die pure Folter. Ich versuchte krampfhaft, mir meinen Dauerständer in ihrer Gegenwart nicht anmerken zu lassen. Eines Tages fuhren wir in die Jugendherberge, quasi als Abschluss der zehnten Klasse. In dieser Zeit hatte ich keine ruhige Minute, um mal meinen sich bedenklich anstauenden Druck kontrolliert abzulassen. Erschwerend hinzu kam die schiere Anzahl der in der Jugendherberge vorhandenen, durchaus hübschen Mädchen. Als wir einmal im Bad waren, war es ganz übel. Ich blieb einfach die ganze Zeit im Wasser, vorsichtshalber.


Als ich wieder zu Hause angekommen war, quollen mir vom Samenstau bereits fast die Augen heraus. Ich war fahrig und unkonzentriert. Nur so kann ich mir dann auch Folgendes erklären: Nach der Begrüßung durch meine Familie ging ich auf mein Zimmer, schloss aber nicht ab, wie sonst, sondern kramte mit zittrigen Händen das Konfirmationsfoto meiner Cousine hervor, auf dem sie ein äußerst beachtliches Dekolleté zur Schau stellte. Ich stellte es auf meinen Schreibtisch und begann, mir im Stehen davor einen zu wedeln. Grade als sich nach etwa zehn Sekunden der befreiende Orgasmus ankündigte, riss meine Cousine ohne anzuklopfen die Tür auf, weil sie etwas wegen Mathe wissen wollte. Stattdessen sah sie mir entsetzt dabei zu, wie ich wegen des Schrecks vollkommen unkontrolliert, eine wahrlich gigantische Fontäne meines Ejakulates über den Schreibtisch bis an die Wand, und vor allem auf ihr Foto schoss.


Etwas Peinlicheres ist mir nie wieder im Leben passiert. Ich wollte mich bei ihr entschuldigen, aber sie redete nicht mehr mit mir, schloss sich in ihrem Zimmer ein, und die Atmosphäre im Haus war ab da total komisch. Ihre Mutter, meine angeheiratete Tante im Übrigen, machte meinen Eltern hysterisch Druck und wollte eigentlich unverzüglich wieder aus der Wohnung ausziehen, denn man könne ja nicht wissen, auf was für kranke Ideen ich noch kommen würde. Sie bezeichnete mich wohl gar als ekelhaften Widerling. Während meine Eltern die Sache eher locker sahen, und der Meinung waren, dass meine Cousine auch durchaus hätte anklopfen können, drehte meine Tante wirklich vollkommen frei. Sie schirmte ihre Tochter nahezu hermetisch vor mir ab und schleppte sie schließlich sogar zum Psychologen, um festzustellen, ob meine Cousine einen seelischen Schaden erlitten hatte.


Mehrere klärende Gespräche meiner Eltern mit meiner Tante verliefen ergebnislos. Die Familie spaltete sich immer mehr, selbst meine Großeltern, andere Verwandte und Freunde der Familie erfuhren schließlich von der Geschichte. Meine Tante bauschte den Vorfall so weit auf, dass es ihren Erzählungen nach bald an versuchte Vergewaltigung grenzte. Sie schmückte es die Story von Mal zu Mal immer mehr aus, sodass mir nach einiger Zeit im ganzen Ort ein Stigma anhaftete. Mir und meinen Eltern wurde nicht mehr geglaubt. Binnen kürzester Zeit blieb ihnen keine Wahl außer einer Verleumdungsklage gegen meine Tante. Und ein Umzug.


Seitdem ist unsere Familie aufs Tödlichste zerstritten. Meine Tante hat zwar den Zivilprozess mit Pauken und Trompeten verloren, aber an mir wird wohl auf Ewig diese Geschichte haften. Letztens an der Uni saß meine Cousine mit in einer meiner Vorlesungen. Ich habe absichtlich so getan, als würde ich sie nicht erkennen, auch wenn sie mehrmals lange zu mir herübergesehen hat, und ich das Gefühl hatte, dass sie mit mir reden wollte. Seitdem meide ich diese Vorlesung und überlege, das Studium abzubrechen und an eine andere Uni zu wechseln. Wer weiß, was meine Cousine unseren Kommilitonen erzählt. Lange kann ich mich da sicher nicht mehr blicken lassen. Und alles nur wegen meiner dämlichen jugendlichen Dauergeilheit!

Beichthaus.com Beichte #00037101 vom 24.11.2015 um 12:34:50 Uhr (26 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Meine Freundin hat sich verändert...

18

anhören

Begehrlichkeit Fremdgehen Verzweiflung Selbstsucht Partnerschaft

Ich (m/24) bin seit gut zwei Jahren in einer festen Beziehung mit einer wundervollen, intelligenten, humorvollen und heißen Freundin. Als ich mit ihr zusammengekommen bin, war sie neugierig, wild, immer unterwegs und hatte ein riesiges soziales Umfeld. Gleichzeitig hatte sie aber kein riesiges Selbstbewusstsein, war also trotz vieler Vorteile bescheiden und auf eine sympathische Weise schüchtern. Hinzu kam, dass sie eine große Spannbreite an Verehrern hatte, sich aber emotional nie auf diese einließ. Mein Problem war, zumindest wirkte es zunächst so, dass ich dann tatsächlich ernsthafte Gefühle für sie entwickelte. Das tat sie auch und so sind wir zusammengekommen.


Ich war also in ihren Augen anders als die anderen. Und es tat mir damals unglaublich gut, dass so eine unglaubliche Frau, die jeden hätte haben können, sich für mich entschied. Ich übertreibe an dieser Stelle wohl ein wenig, aber der Punkt ist: Ich liebe sie. Oder zumindest diese Person von damals. Als wir dann zusammengekommen sind, hat sie sich unglaublich verändert. Sie wurde ruhiger, distanzierter anderen gegenüber und konzentrierte sich plötzlich sehr stark auf mich und war weniger darauf bedacht, ihr soziales Umfeld zu pflegen, welches unter diesem Verhalten natürlich deutlich litt. Sie wurde auch weniger aktiv, viel ruhiger und weniger unternehmungslustig. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass unsere Beziehung ihren Selbstwert sonderlich steigern würde, eher umgekehrt. Auch das Liebesleben ging einen ähnlichen Weg. Am Anfang war sie unglaublich wild, neugierig und abenteuerlustig. Und jetzt wirkt es manchmal irgendwie verkrampft.


Mein Problem? Ich vermisse diese Person, in die ich mich so unglaublich verliebt habe. Ich glaube, ihr geht es gerade nicht gut und ich versuche auch, für sie da zu sein, aber ich weiß nicht wie. Ich habe mit ihr auch schon darüber geredet, aber so eine wirkliche Lösung finden wir nicht. Und nun zu meiner Beichte: Ich entferne mich von ihr, obwohl sie mich gerade mehr braucht als jemals zuvor. Immer weiter, ohne dass ich etwas tun kann. Das geht so weit, dass ich mich nach anderen Frauen umschaue - etwas, das ich vorher nicht getan habe. Nicht so. Ich war vorgestern Abend mit Freunden etwas trinken und habe eine Freundin getroffen, die ich wirklich nett finde. Bisher war da nichts, aber gestern habe ich gemerkt, wie ich wirklich mit ihr geflirtet habe und ich glaube, wenn irgendeine einladende Geste gekommen wäre, ich hätte sie angenommen.

Beichthaus.com Beichte #00037071 vom 19.11.2015 um 17:21:44 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Devote Blondine im Fitnessstudio

28

anhören

Schamlosigkeit Sex Fetisch Arbeit

Ich (m/32) habe lange überlegt, ob ich die Geschichte hier beichten soll, denn es wird vermutlich von negativen Kommentaren nur so hageln. Seit fünf Jahren besitze ich ein eigenes Fitnessstudio mit alternativen Trainingskonzepten. Der Spaß ist sogar einigermaßen erfolgreich, und so expandieren wir fleißig vor uns hin. Leider habe ich in den vergangenen Jahren sehr viel Zeit mit arbeiten und trainieren verbracht, sodass sich an der Beziehungsfront bis auf mehr oder weniger kurze Bettscharmützel leider nichts weiter ergeben konnte. Im Zuge unserer Expansion stellten wir in letzter Zeit relativ viele Aushilfskräfte und Trainer ein. Darunter war ein blondes, sehr zierliches Mädchen, gerade mal 18 Jahre alt. An und für sich war sie recht hübsch, und ich setzte sie dementsprechend an eine Stelle, wo sie viel Kundenkontakt hat.


Bald schon kamen jedoch die ersten Beschwerden über sie bei mir an. Sie sei gelangweilt oder gar rotzfrech zur Kundschaft, ihre Arbeitsmoral hielte sich in engen Grenzen, ständig versuchte sie bei der Abrechnung der Stunden zu betrügen und kommandierte angeblich das Stammpersonal herum. Ich hielt das zunächst für Unsinn und Neid der anderen Pauschalkräfte, denn in meiner Nähe war sie immer recht nett. Zumindest, bis ich sie eines Tages mal dabei erwischte, wie sie einem Kunden, der den Schlüssel seines Schließfaches verlegt hatte, dreist ins Gesicht sagte, dass das nicht ihr Problem sei und er eben Pech gehabt habe. Wohlgemerkt, sie wusste genau, wo sich Generalschlüssel und Ersatzschlüssel befanden. Anstatt sich aber um ihn zu kümmern, pflaumte sie ihn quasi noch von oben herab an.
Natürlich klärte ich die Sache sofort und nahm sie ins Gebet. Ich fragte sie in meinem Büro, ob sie es lustig fände die Kundschaft zu brüskieren, und was sie sich dabei gedacht habe.


Ihre Augen wurden glasig und ich dachte, sie würde gleich losheulen - außerdem rutschte sie mit ihrem Hintern unruhig hin und her. Sie bettelte unterwürfigst, ob ich ihr nicht noch eine Chance geben könnte, und rieb dabei ihre Schenkel auffällig unauffällig aneinander. Plötzlich war eine seltsame Spannung im Raum, und mir wurde klar, dass die Kleine nicht flennen würde, sondern geil war. Irritiert ließ ich sie gehen. In den folgenden Wochen ging ich ihr aus dem Weg, zumindest bis die nächsten Beschwerden bei mir eintrafen. Dieses Mal ging es allerdings nicht darum, wie sie der Kundschaft gegenübertrat, sondern um die Tatsache, dass sie nicht mehr pünktlich zur Schicht erschien.


Ich bat sie mit gemischten Gefühlen wieder ins Büro und sie versuchte erst gar nicht, ihre Geilheit zu verbergen. Mit jedem Satz, in dem ich Kritik an ihr äußerte, rutschte sie vehementer auf dem Stuhl hin und her. Ich sagte schließlich, sie solle das lassen und mir zuhören. Ihre Nippel sprengten indessen fast ihr Top und ihr Mund war leicht geöffnet. Sie atmete rau und unregelmäßig. Ich schloss die Tür und fragte sie, ob es sie erregte, wenn jemand sie demütigte. Sie nickte nur kurz. Ich fragte weiter, ob sie absichtlich Ärger provozierte. Sie nickte wieder. Ich bot ihr an, ihr einen Therapeuten zu suchen, was sie ablehnte, da sie schon seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr in Therapie war.


Sie bat mich einfach nur darum, dass ich sie weiter ausschimpfte, was ich nach einigem Zögern auch tat. Am Ende kam sie wohl zum Orgasmus. Seitdem haben wir einen Deal geschlossen. Sie strengt sich bei der Arbeit an, und wenn sie ihren Job gut macht, bekommt sie regelmäßig eine Schimpfsession von mir. Gelegentlich ist sie dabei nackt und masturbiert vor mir. Ab und an kommt es zugegebenermaßen auch zum Sex. Sie steht darauf, schnell und hart genommen und erniedrigt zu werden, allerdings ist mir das eine Nummer zu krass. Durch ihre zierliche Figur sieht es eh schon immer so aus, als würde ich sie jeden Moment aufreißen, wenn mein Glied in einer ihrer drei Körperöffnungen steckt.


Aktuell versucht sie mich dazu zu überreden, auf der Arbeit in ihr Gesicht zu ejakulieren, und sie dann mit dem getrockneten Samen im Gesicht an die Rezeption zu schicken. Bis jetzt habe ich ihr das allerdings verweigert. Mir ist klar, dass das Ganze vollkommen krank ist, aber ich kann mich nicht so recht davon losreißen. Ihre Lust ist so ungezügelt und wild in den Momenten, wo ich sie beschimpfe, dass es mich unglaublich fasziniert und erregt. Wenn ich ihr auf Arbeit zufällig über den Weg laufe, und ihr dabei leise sage, dass sie ein undankbares, verzogenes kleines Stück ist, richten sich ihre Nippel unter dem engen Sporttop sofort auf. Ich würde gerne damit aufhören, aber es ist einfach irgendwie vollkommen suchterzeugend.

Beichthaus.com Beichte #00037066 vom 19.11.2015 um 12:59:20 Uhr (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Verbrecher des Zweiten Weltkriegs

22

anhören

Neugier Familie

Meine (m/34) Großmutter ist vor Kurzem mit beinahe 100 Jahren gestorben. Da nun ihre ehemalige Wohnung geräumt werden muss, habe ich auch mitgeholfen, ihre ganzen Sachen bei meinen Eltern unterzustellen und dann zu schauen, was damit passiert. Dabei ist mir eine Kiste in die Hände gefallen, die mich neugierig gemacht hat. Ich öffnete sie und fand einige alte Notizbücher, wie sich beim Hineinsehen herausstellte, wohl alte Tagebücher meines Großvaters, der vor mittlerweile 15 Jahren verstorben ist. Ich habe ein paar davon eingesteckt und mir später daheim genauer angesehen. Sie waren wirklich schon sehr alt, ab dem Ende der Dreißiger Jahre, also noch während der Zeit des Dritten Reiches. Nun zum schwierigen Teil der Sache: Ich habe herausgefunden, was mein Großvater tatsächlich während des Zweiten Weltkrieges angestellt hat. Was ich bisher wusste, war, dass er gedient hatte, in Gefangenschaft geriet und bereits kurz nach Kriegsende zurückkehrte. Also eigentlich nichts Besonderes für jemanden seines Jahrganges. Jedoch hat er in den (zeitgenössischen) Tagebüchern detailliert beschrieben, was tatsächlich geschehen ist, und anscheinend hat er nicht in der Wehrmacht, sondern der SS gedient und gehörte zum engeren Kreis um Reinhard H., einem der Hauptorganisatoren des Holocausts.


Er schreibt in den Büchern über seine Zeit in Prag während der Besetzung Anfang der 40er Jahre, wie er hochrangige Nationalsozialisten wie Heinrich H. begegnet ist und ich lese seine tatsächliche Begeisterung für den Nationalsozialismus heraus. Ich erkenne auch seinen scheinbaren Abscheu den Juden gegenüber. Er beschreibt zum Beispiel eine Szene, in der er einer Jüdin ihre Einkäufe aus der Hand gerissen und in die Gosse geworfen hat, weil sie den Gruß nicht gemacht hatte, als er an ihr vorbeilief. Was noch viel schlimmer ist, er scheint außerdem an der Deportation der Prager Juden maßgeblich mit beteiligt gewesen zu sein, hat Konzentrationslager wie Theresienstadt persönlich besucht und war von der Notwendigkeit des Holocausts überzeugt. Das alles hat mich verständlicherweise ziemlich aus den Wolken fallen lassen, in meiner Erinnerung kenne ich ihn nur als liebevollen Großvater, der keiner Fliege etwas zuleide getan hätte. Dieses Bild in mir hat, je weiter ich mit meiner Lektüre vorangekommen bin, sehr zu wackeln begonnen, und ich beginne zu erkennen, dass er ein Kriegsverbrecher und Nationalsozialist ersten Ranges war. Und ich bin gleichzeitig neugierig und ängstlich, weiterzulesen, denn bisher habe ich noch nicht mal das erste Buch durch und keine Ahnung, wie er es scheinbar geschafft hat, straffrei auszugehen.


Meine Großeltern und Eltern haben nie etwas davon erwähnt, und ich habe keine Ahnung, ob mein Vater (ihr Sohn) überhaupt von den Machenschaften seines Vaters weiß. Meine Erziehung war ausgesprochen liberal und ich habe nie etwas von derartigem Gedankengut bei meinen Großeltern bemerkt. Nun zu meiner Beichte: Ich werde all dieses Wissen für mich behalten und weder meinen Eltern noch meinen Geschwistern oder sonst wem erzählen, was ich herausgefunden habe. Außerdem werde ich demnächst meine Eltern besuchen fahren und versuchen, auch den Rest seiner Tagebücher an mich zu nehmen. Unsere Familie hatte immer ein sehr gutes Verhältnis, das ich jetzt nicht gefährden will. Niemand hätte etwas davon, bestrafen kann man meinen Großvater jetzt nicht mehr. Es tut mir leid, aber ich bin echt fertig und das will ich meiner Familie nicht auch noch antun. Sie sollen unsere Eltern bzw. Großeltern als das in Erinnerung behalten, das sie in unseren Augen bisher waren. Außerdem weiß ich nicht, was so eine Offenbarung in der aktuellen Debatte um Flüchtlinge, wo jeder gleich rechts ist, der sich kritisch äußert, für persönliche Konsequenzen haben kann. Diese Verschleierung tut mir leid, im Grunde macht mich das nicht besser als meine Großmutter und alle sonstigen Mitwisser.

Beichthaus.com Beichte #00036979 vom 05.11.2015 um 20:23:14 Uhr (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000