Der selbstsüchtige Samariter

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Hochmut Habgier Engherzigkeit Selbstsucht Studentenleben

Ich studiere Medizin und bin auf dem besten Weg Arzt zu werden. Das Studium ist hart und meine einzige Motivation ist das Geld und das Ansehen. Ich mache das Ganze nur, damit ich später von allen geachtet werde, einen hohen Rang in der Gesellschaft habe und das teuerste Auto fahren kann. Geile Krankenschwestern habe ich dann auch um mich herum. Es kotzt mich an, dass von Ärzten immer pure Nächstenliebe und Selbstlosigkeit so selbstverständlich erwartet werden. Physiotherapeuten und Krankenpfleger machen auch nur ihren Job, aber hinter dem Berufsbild eines Arztes erwartet man einen heiligen Samariter, der nur an andere Menschen denkt. Wenn ich meine Zulassung bald bekomme, werde ich meinen Arsch ganz bestimmt nicht für irgendwelche Kassenpatienten aufreißen.

Beichthaus.com Beichte #00033104 vom 21.04.2014 um 14:03:19 Uhr (28 Kommentare).

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Furz vor dem Chor

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Peinlichkeit Rache Engherzigkeit Morallosigkeit Musik

Von der 8. bis zur 10. Klasse war ich Mitglied in unserem Schulchor und hatte eine heftige Fehde mit unserem Chorleiter. Und zwar so extrem, dass es jeder Schüler, jeder Lehrer und wohl auch die meisten Eltern wussten. Es gab sogar Wetten, wer wem zuerst eine reinhaut. Natürlich hätte ich auch austreten können, aber dafür war ich damals zu stolz. Mein Chorleiter war der typische Musikfanatiker und dementsprechend ging er mit den Schülern um. Die Konzerte waren das Wichtigste auf der Welt und alles musste perfekt sein. Als dann das Osterkonzert auf dem Plan stand und er mich vorher mal wieder für Sachen hat bluten lassen, die ich nicht getan hatte, dachte ich mir einen kleinen Racheplan aus, den ich auch geheimnisvoll allen anderen Chormitgliedern ankündigte und den ich nun, zehn Jahre später, beichten möchte.


Lieber Herr K., es tut mir leid, dass ich, gerade als Sie beim ersten Einsatz von Drei runter zählten und bei der Eins angekommen waren, versehentlich mit der rechten Hand an das Furzkissen kam, das sich zufälligerweise in meiner Hosentasche befand. Es tut mir auch leid, dass der gesamte Tenor und Bass aufgrund des unüberhörbaren Geräusches einen solchen Lachanfall bekamen, dass sich der Konzertbeginn um 15 Minuten verschob und für Sie eine Welt zusammenbrach. Ich weiß, Sie reden nicht mehr mit mir, aber nach zehn Jahren hoffe ich heute, dass wir doch noch Frieden schließen können. Damals war ich für einen kurzen Moment der glücklichste Mensch der Welt. Heute ist es mir nur noch peinlich und ich hoffe, Sie nehmen meine Entschuldigung an.

Beichthaus.com Beichte #00033099 vom 20.04.2014 um 16:48:02 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

Das Killer-Kaninchen

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Engherzigkeit Hass Lügen Tiere

Ich möchte beichten, dass ich mein Kaninchen hasse und es, sobald ich in Kürze den Abschluss habe und aus dem Elternhaus ausziehe, auf einem Bauernhof oder bei neuen Besitzern abgeben werde. Meinen Eltern werde ich erzählen, dass es bei einer neuen Freundin im Garten […]
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Beichthaus.com Beichte #00033088 vom 19.04.2014 um 14:05:02 Uhr (4 Kommentare).

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Zombie-Sketch im Krankenhaus

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Dummheit Peinlichkeit Morallosigkeit Engherzigkeit Arbeit Cobbelsdorf

Ich (m/25) habe meinen Zivildienst in der sogenannten OP-Transportabteilung in einem Krankenhaus geleistet. Wir hatten viel im OP zu tun und dementsprechend die gleiche Kleidung an, wie jeder Chirurg oder jede Assistentin. Mit einem Zivi-Kollegen verstand ich mich sehr gut und wenn gleich die ganze Abteilung zum Teil zu sehr derben Scherzen aufgelegt war, haben wir beide uns etwas erlaubt, was für mich heute sehr beschämend ist. Hin und wieder wurden wir geschickt, um neue Betten zu holen, doch statt unserer Arbeit nachzugehen, taten wir folgendes: Bevor wir runter ins Bettenhaus gingen, begab sich einer von uns zu seinem Spind und schmierte sich Kunstblut auf seine grüne Haube, Mundschutz sowie Oberteil und Hose. Danach nahmen wir ein Bett ohne Kissen und Decke, in das sich der Andere reinlegte und deckten ihn nur mit einem grünen Laken ab, sodass die menschlichen Konturen gut zu sehen waren. Nachdem wir noch eine Minicam am Bett anbrachten, ging es dann quer durchs Krankenhaus. Sobald der Schieber ein passendes Opfer gefunden hatte, tippte er sobald sie parallel zum Bett standen dagegen, was für den "Toten" das Signal war wie ein Zombie aufzuerstehen oder unter entsprechenden Geräuschen einen heftigen Krampfanfall zu bekommen. Natürlich werden so keine Toten transportiert, aber wer wusste das schon. Ihr könnt euch vorstellen, was das für Videos wurden.


Ich hatte und habe auch heute noch einen derberen Humor und bin der Meinung, dass man über so etwas Lachen können muss. Aber wofür ich mich heute so unfassbar schäme, ist der Ort und Zeitpunkt: Ich habe den Respekt vor dem Leben und vor allem dem Tod zu 100 Prozent erst durch diesen Job begriffen - aber leider eben erst ein paar Monate zu spät. Wie konnte ich vergessen, dass wir uns in einem Krankenhaus befinden, in das die Menschen aus vielen Gründen kommen, aber sicher nicht, weil sie zu Scherzen aufgelegt sind! Ich beichte also, dass ich bis zu meinem 20. Lebensjahr so ein unsensibler Idiot war, dass ich so vielen Menschen wahrscheinlich den Schreck ihres Lebens bereitet habe und dass ich trotz meiner wirklich ehrlichen Reue mir heute noch manchmal diese Videos anschaue, weil mir die Reaktion der Leute vor Lachen die Tränen in die Augen treibt. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00033084 vom 18.04.2014 um 02:36:46 Uhr in Cobbelsdorf (3 Kommentare).

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Streitthema: Rauchen

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Sucht Engherzigkeit Zwietracht Gesundheit Partnerschaft Brilon

Ich (w/28) bin seit vielen Jahren mit meinem Partner verheiratet. Seit ich ihn kenne, raucht er. Zwar hat er nur bei der Arbeit am Tag 2-3 Zigaretten geraucht, aber auch das störte mich extrem, da er immer nach kaltem Rauch stank, wenn er nach Hause kam. An sich bin ich sowieso eine Verfechterin gegen das Rauchen, da ich keine Vorteile daran erkennen kann. Aber das ist ja allgemein bekannt. Vor ein paar Monaten hat mein Mann Schmerzen in der Brustgegend bekommen. Er war beim Kardiologen, beim Pneumologen, aber es wurde nichts gefunden. Seitdem er diese Schmerzen hat, hat er mit dem Rauchen von einem Tag auf den anderen aufgehört, da er es jetzt doch mit der Angst zu tun bekam, dass es an seinem Konsum liegen könnte. Leider wissen wir immer noch nicht, woher die Schmerzen kommen, aber ich freue mich riesig darüber, dass er endlich mit dem Rauchen aufgehört hat. Es war ein ewiger Streitpunkt, der ungefähr alle drei Monate mal zwischen uns eskaliert ist. Es tut mir wirklich leid, dass mein Mann sich quält, aber ich bin auch einfach froh, dass wir über diesen Mist nicht mehr streiten.

Beichthaus.com Beichte #00033078 vom 17.04.2014 um 13:31:52 Uhr in Brilon (14 Kommentare).

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