Je passiver, desto besser

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Fetisch Prostitution Engherzigkeit Selbstsucht Fremdgehen

Je passiver, desto besser
Ich bin ein Familienvater Ende 40 und möchte hiermit mein geheimes Laster beichten. Seit etwa zehn Jahren gehe ich regelmäßig zu Prostituierten. Mir ist klar, dass ich meine Frau betrüge, aber das ist nicht die eigentliche Beichte. Ich bin beruflich viel unterwegs und gestresst und zu Entspannung gehe ich ins Bordell oder lass mir auf Geschäftsreisen Escort-Damen aufs Hotelzimmer kommen. Ich bin in verschiedenen Online-Foren aktiv, in denen ich und viele andere Männer, über Treffen mit diesen Damen berichten und bewerten. Der Hauptzweck davon ist eigentlich, dass man erfährt, von welchen Damen man lieber Abstand halten sollte, da sie abzocken oder man sucht sich dort Damen, die sich besonders gut ins Zeug legen und einen guten Service anbieten. Ich suche allerdings gezielt nach ganz jungen Frauen über die geschrieben wird, dass sie ganz neu in der Prostitution sind, wenig Erfahrung haben, und beim Treffen eher distanziert sind. Mit meiner Frau habe ich sehr romantischen Kuschelsex. Bei Prostituierten brauche ich aber einfach den Kick, dass es der Dame eigentlich keinen Spaß macht, es nur ums Geld geht und sie es über sich ergehen lässt. Mich macht es total an, Sex mit einer zierlichen 18-20 jährigen zu haben, die keine Miene verzieht und die Augen geschlossen hat oder angewidert zur Seite schaut. Je passiver, desto mehr macht es mich an, und desto fester stoße ich zu. Ich mag es einfach, meine Position auszuspielen, ich bezahle und darf dafür mit ihren Körpern machen, was ich will. Diese Mädchen, meist aus Osteuropa, machen für Geld nahezu alles (AO, Natursekt oder Analingus bei mir) und ich nutze das schamlos aus. Ich schäme mich, so ein perverses Schwein zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00031529 vom 28.06.2013 um 09:47:28 Uhr (73 Kommentare).

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Peinliche Flirtversuche in der U-Bahn

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Peinlichkeit Begehrlichkeit Bahn & Co.

Peinliche Flirtversuche in der U-Bahn
Ich bin gerade mit Freunden im Urlaub in Berlin, wo ich auch Bekannte habe, die ich hier besuche. Gestern saß ich in der S-Bahn, auf dem Weg zu alten Freunden. Mir gegenüber saß eine Frau, zwischen 20 und 25 Jahren, und sie war genau mein Geschmack. Langes, dunkles Haar, dunkle mandelförmige Augen, volle Lippen. Sie las gerade ein Buch. Ich überlegte fieberhaft, wie ich sie in ein Gespräch verwickeln könnte. Sie hatte eine Tasche mit der Aufschrift "Charité" auf dem Schoß. Ohne darüber nachzudenken, und von der Nervosität getrieben, fragte ich sie, stolz auf meine Französischkenntnisse, "Heißt das nicht Barmherzigkeit?" Sie war erst leicht überrascht und wusste anscheinend nicht, wovon ich sprach. Dann sah sie auf ihre Tasche herunter, lächelte und sagte nur "Ja." Ich - dumm, bedröppelt und trottelhaft, wusste nicht mehr, was ich weiter sagen soll und nickte nur lächelnd. Sie lächelte mich auch an, und widmete sich wieder ihrem Buch.

Ich überlegte wieder fieberhaft, weil ich wusste, dass ich es mir später vorwerfen würde, wenn ich sie nicht nach ihrer Handynummer fragte. Ein paar Stationen weiter hatte ich meinen ganzen Mut zusammengekratzt und fragte, ob sie mir ihre Nummer geben könnte. Sie war offensichtlich erstmal leicht verwirrt, und sagte darauf entschuldigend lächelnd, dass es ihr leidtue, sie gebe Fremden aber generell nicht ihre Handynummer. Alles was mir daraufhin einfiel war: "Äääh, kann ich dir meine geben?" Und sie sagte, wahrscheinlich aus Mitleid, dass das okay wäre, und ich diktierte ihr meine Handynummer. Sie lächelte nochmals freundlich und stieg dann bei der nächsten Station aus. Ich hatte das Gefühl, dass die anderen Fahrgäste, die meine peinlichen Flirtversuche mitbekommen hatten, mich belustigt anguckten. Ich könnte mich jetzt im Nachhinein zu Tode schämen. Mein Kopf ist gerade hochrot, während ich das schreibe. Wie kann man mit fast 30 Jahren nur so unbeholfen sein? Wahrscheinlich ist sie nur ausgestiegen, um vor mir zu flüchten. Ich beichte, dass ich ein trotteliger Versager bin.

Beichthaus.com Beichte #00031526 vom 27.06.2013 um 21:43:39 Uhr (36 Kommentare).

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Zu Besuch bei meinen Eltern

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Peinlichkeit Hass Verzweiflung Familie Leipzig

Zu Besuch bei meinen Eltern
Ich (w/30) war nach langer Zeit mal wieder zusammen mit meinem Freund bei meinen Eltern übers Wochenende zu Besuch. Nicht falsch verstehen, meine Eltern sind lieb und nett, aber ich kriege immer noch einen Kotzreiz, wenn ich daran denke. Jetzt gerade in den Sommermonaten wird immer halb nackt im Garten geschuftet. Meiner Mutter läuft bei der Hitze immer das Wasser den Busen runter, was sie auch immer lautstark allen, inklusive den Nachbarn mitteilen muss. Dabei fährt sie mit der flachen Hand zwischen ihre Brüste und streckt jedem ihre nasse Schweiß-Wasser-Hand entgegen. Natürlich wird das auch gern beim Mittagessen getan. Die Finger werden selbstverständlich einzeln säuberlich abgeleckt, wie nach einem guten Essen. Mein Vater toppt natürlich alles. Nur mit einer schlapprig-gelblichen Unterhose bekleidet, die man zum Glück fast nicht sieht, da darüber ein überdimensionaler Bierbauch hängt. Auch er hat es sich zur Gewohnheit gemacht, über seine Brust zu streichen und dabei geräuschvoll seine Behaarung zu kratzen. Am schlimmsten ist es, wenn die ganze körperliche Eleganz frei sichtbar neben dem Grill steht und dann auch noch an einer Bockwurst gesaugt wird. Ich schäme mich jedes Mal in Grund und Boden. Alle Belehrungen und Ankündigungen, dass man sich in Anwesenheit meines zukünftigen Ehegatten zu benehmen hat, halfen nicht. Meine Hochzeit wird definitiv im Winter stattfinden!

Beichthaus.com Beichte #00031516 vom 26.06.2013 um 12:05:17 Uhr in Leipzig (Leinestraße) (39 Kommentare).

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Das Noonan-Syndrom

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Verzweiflung Ignoranz Engherzigkeit Familie

Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nicht, welche man kriegt. Und mein Bruder hat schon neun Monate vor seiner Geburt eine sehr schlechte Praline bekommen. Einen Gendefekt mit dem Namen Noonan-Syndrom, welcher wie das Downsyndrom unheilbar ist. Neben sehr vielen körperlichen Einschränkungen beinhaltet dieser Defekt auch eine reduzierte Intelligenz. So ähnlich, wie in dem Film Forrest Gump. Ich werde mir diesen Film niemals wieder anschauen, weil ein Happy End in der Realität fast nie möglich ist. Mein Bruder wurde, wie im Film, immer gemobbt. Ich weiß gar nicht mehr, wie häufig ich mich als jüngerer Bruder in unserer Schule geprügelt habe, um ihm beizustehen. Aber alle, bis auf unsere Familie, waren gegen ihn. Er war auf seine Art alleine und irgendwie seltsam. Aber wir wurden erwachsen und zogen von den Eltern weg. Und ab hier habe ich ein ungeheuer schlechtes Gewissen.
Nachdem unsere Eltern verstarben, hatten wir nur noch an Geburtstagen und Weihnachten Kontakt. Mehr nicht. Und nun ist er tot. Seine Ärzte haben mir nach seinem Tod den Gendefekt geschildert. Dieses Syndrom wurde als Defekt erst nach der Volljährigkeit meines Bruders entdeckt. Er hat seine Ärzte zum Stillschweigen verdonnert, sodass niemand etwas von seiner Krankheit wusste. Auch ich nicht. Er starb im Hinblick auf seine Krankheit scheinbar in einem hohen Alter. Kurz vorher hatten wir uns noch getroffen, weil es ein runder Geburtstag war. Er wirkte auf mich sehr lebensfroh, doch dann schlief er wenige Tage später einfach ein. Als Bruder, und einziger Verwandter, gehe ich nun alles durch, was in seiner Wohnung ist. Ich sehe sein Leben nach dem Auszug und bin mehr als traurig. Er hat sich komplett von der Familie abgeschottet. Wir hatten keinen Zutritt mehr. Aber sein Leben verlief nicht, wie in dem besagten Film.

Meine Frau und meine Kinder, welche niemals ihren Onkel bzw. Schwager kennengelernt haben, haben sich Sorgen um mich gemacht. Ich war einfach nur noch traurig nach der Erkenntnis, dass ich noch mehr für meinen Bruder hätte machen sollen. Warum hat er nur geschwiegen? Das Einzige, das mich nun tröstet, ist der Umstand, dass er nun nicht mehr unter seiner Krankheit leiden muss. Ich schäme mich wirklich dafür, dass ich zu Lebzeiten nicht mehr für meinen Bruder gemacht habe, obwohl ich ihn doch geliebt habe. Pralinen sind nicht immer gut.

Beichthaus.com Beichte #00031505 vom 25.06.2013 um 09:20:16 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Die Jungfrau in der Gesellschaft

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Hass Morallosigkeit Schamlosigkeit Gesellschaft Neuzelle

Ich (w/19) bin immer noch Jungfrau und hatte auch noch keinen Freund. An meinem Aussehen oder meinem Charakter liegt es nicht, tatsächlich sehe ich ziemlich gut aus, habe viele Freunde und komme bei den Männern gut an. Wenn ich also jemandem davon erzähle, sind immer alle total entsetzt, als könnten sie es nicht fassen, was ich da erzähle. Dann habe ich immer das Gefühl, als müsste ich mich dafür schämen, noch Jungfrau zu sein, oder keinen Freund zu haben. Der Grund ist aber der: Ich war noch nie verliebt. Und eine Beziehung oder mein erstes Mal ist für mich ohne Liebe nicht drin. Klar, für einen Typen geschwärmt habe ich schon oft, aber das war meist oberflächlich, und über Rumknutschen auf einer Party ging es bei mir aus Prinzip nie hinaus. Was den Sex angeht, ich bin kein Mensch der One-Night-Stands total verachtet. Ich gedenke nur nicht, mein erstes Mal auf dem dreckigen Parkplatz einer Schmuddeldisco zwischen zwei Blechbeulen zu haben, mit einem besoffenen Typen, den ich zuvor beim Reihern vorm Klo abgeschleppt habe, während seine Kumpels grölend zusehen, sondern mit einem Kerl, den ich wirklich gern habe. Nennt mich ruhig altmodisch.
Wenn ich mir aber diese ganzen frühpubertären Kinder anschaue, die mit 13 schon in einer Beziehung stecken und am besten nach einem Tag schon Sex haben, frage ich mich, ob Vergebensein nicht eher ein Modephänomen wird und ob Liebe überhaupt noch eine Rolle spielt. Möglichst früh Sex haben ist in. Jungfrau sein out. Oder was? War es nicht mal anders rum? Nennt mich ruhig verkorkst, aber ich hasse diesen Trend, dass das Wort Jungfrau einen negativen Beigeschmack bekommen hat und ich angeschaut werde, als sollte ich mich schämen, wenn ich sage, dass ich noch nie einen Freund hatte.
Nun zu meiner "Beichte": Wenn es inzwischen eine Sünde ist, Single oder Jungfrau zu sein, dann bin ich wohl schuldig, aber ich bereue gar nichts. Immer noch besser, als meine Unschuld frühzeitig der sexualisierten Gesellschaft zu opfern, nur um kein Outsider zu sein. Besonders die Leser, die nur hier sind, um irgendwelche erfundenen Sexgeschichten zu lesen, können mich jetzt gerne steinigen.

Beichthaus.com Beichte #00031497 vom 24.06.2013 um 15:11:27 Uhr in Neuzelle (42 Kommentare).

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