Tour mit meinem Opel Rekord

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Vandalismus Feigheit Berlin

Als ich vor über 20 Jahren meinen Führerschein in Berlin machte, wollte ich natürlich sehr oft mit einem Auto unterwegs sein. Also kaufte ich mir einen alten Opel Rekord, der aber trotz seines gnadenvollen Alters noch gute Dienste leistete. Er war riesengroß, man saß darin wie in einem fahrenden Sofa. Jedoch war er aus heutiger Sicht sehr träge, da er ein sehr hohes Eigengewicht hatte und im Verhältnis dazu eine nur geringe PS-Zahl und Motorleistung. Außerdem verfügte er um einen nur sehr kleinen Wendekreis und keine Servolenkung. Dies sollte mir innerhalb kürzester Zeit zum Verhängnis werden.<br />
Eines Tages wollte ich einen mir bekannten Fußballspieler bei einem seiner zahlreichen Fußballspiele besuchen. Das Stadion befand sich in einer stark frequentierten Straße Berlins. Hier gab es sehr wenige Parkmöglichkeiten. Ich wusste jedoch, dass sich unweit entfernt des Stadions ein sogenannter "wilder Parkplatz" befand, der ähnlich einer Bauzufahrt auf Bauplätzen beschaffen war. Der Platz war klein, voller Schutt und Steine und jeder parkte dort nicht nach einem Raster, sondern irgendwie.

Da ich erst nach Beginn des Spiels dort ankam, war auch dieser Parkplatz bereits völlig überfüllt. Die Einfahrt war jedoch auch gleichzeitig die Ausfahrt. Und hier begann meine Odyssee! Ich fuhr den schmalen Weg hinein, es ging ein bisschen bergab, links und rechts standen überall Autos. Kein freier Parkplatz in Sicht, schon gar nicht für ein großes Auto. Also musste ich wieder zurück. Aber wie? Rückwärts fahren, bergauf? Nie im Leben! Als Fahranfänger traute ich mir das niemals zu! Also begann ich, das schwere, träge Auto zu wenden. Und peng! Da war es auch schon geschehen! Ich touchierte ein neu aussehendes Auto mit meiner Rückfront. Die Schweißausbrüche begannen, mein Blick ging herum, ob es Zuschauer gab. Nein, niemand weit und breit in Sicht. Aber das Auto war noch lange nicht gewendet. Also weiter, vor, zurück, nochmal. Plötzlich, vor mir erneut ein Kracher, das nächste Auto hatte ich beschädigt! Als ich endlich mein Auto gewendet hatte, fuhr ich von Schweiß durchnässt schnell nach Hause. Eigentlich schäme ich mich heute noch dafür.

Beichthaus.com Beichte #00028699 vom 06.03.2011 um 13:43:39 Uhr in 14053 Berlin (Olympischer Platz 3) (22 Kommentare).

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Buddhistischer Liebesknoten

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Hass Zorn Partnerschaft Nienburg

Ich hasse das neue Tattoo meiner Freundin! Meine Freundin teilte mir letzte Woche mit, dass sie einen Termin im Tattoostudio hat und sich einen Buddhistischen Liebesknoten stechen lassen will. Gut, habe ich gedacht, das wird schon nicht so groß sein, weil ich Tattoos […]
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Beichthaus.com Beichte #00028696 vom 04.03.2011 um 08:49:46 Uhr in 31582 Nienburg (Lange Strasse) (44 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Neue Rechner in der Schule

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Vandalismus Boshaftigkeit Schule

Vor einigen Jahren wurden an meiner damaligen Schule neue Rechner installiert. Schöne Dinger mit TFT-Bildschirmen und fetter Hardware. Waren auch super eingerichtet. Selbst so genannte "Wächterkarten" waren implementiert, so das Scherze von Schülern keinerlei Auswirkungen mehr nach einem Reboot hatten. Zu diesem Zeitpunkt war ich vielleicht so etwa 16 Jahre alt und IT-Technisch noch nicht sonderlich bewandert. Irgendwann sollten wir etwas mithilfe des Internets recherchieren und ich schaute mir den Desktop der neuen Rechner genauer an. Meine Aufmerksamkeit wurde auf ein kleines buntes komisches Symbol mit den Buchstaben "VNC" unten rechts in der Startleiste gerichtet. Einige von euch werden sicher jetzt schon wissen was folgt. Ich saß also da und recherchierte zum Thema VNC, statt wie vom Lehrer beauftragt Unterrichts konform mit dem Internet zu arbeiten. Kurz darauf fand ich heraus, dass man damit ja "Rechner steuern kann!". Kurz hektisch den VNC-Viewer geladen, installiert und anhand der dicken Sticker auf der Front eines jeden Rechners den Hostnamen meines Sitznachbarn in den den VNC-Viewer eingetippt und ich sah seinen Bildschirm und konnte alles mit seinem Rechner anstellen. Ich war zu dem Zeitpunkt relativ euphorisiert und stolz wie Oskar auf meine Entdeckung, so das ich sofort all meinen Freunden erzählen musste was für eine unfassbare Entdeckung ich da gemacht habe. In der Zeit darauf hatten ich und einige meiner Kollegen viel Spaß mit dem VNC-Viewer.


Durch die relativ simple Hostname Verteilung fand ich heraus, dass man von einem IT-Raum auch alle anderen Rechner in den anderen IT-Räumen steuern konnte. Somit haben wir uns auf Rechner ahnungsloser kleiner Mädchen geschaltet und die geschriebenen Texte in Chats mit "fi**en?" und allerlei anderen dekorativen Wörtern abgeändert. Die kleinen Mädchen und Jungs schrieben alle verzweifelt in ihre chat4free und ICQ felder: "ah, nein. das war ich nicht" und so weiter, doch geholfen hat es nichts. Im Nachhinein ist mir das sogar ein klein wenig peinlich wie unverschämt wir damals waren und wie viele Schüler wir terrorisiert haben. Gelegentlich schauten auch Lehrer aus den anderen IT-Räumen in unseren Raum und fragten unseren Lehrer ob unsere Rechner denn auch so spinnen würden.

Dadurch das wir unsere Klappe nicht halten konnten und die Durchführung dieses "Scherzes" sich äußerst trivial darstellt, (man benötigte nicht anderes als den Namen des zu steuernden Rechners und eine kleine .exe Datei auf einem USB-Stick) kamen im laufe der Zeit immer mehr Schüler in den Genuss fremde Rechner zu steuern. Wie man sich nun vorstellen kann, hat der damalige Informatiklehrer relativ schnell geblickt, was da vor sich geht und verpasste den VNC-Servern in den Einstellungen ein Passwort, womit die Rechner vor fremden Eindringlingen geschützt waren.
Zumindest hatte dies anfänglich den Anschein. Er musste wahrscheinlich jeden einzelne Rechner aufschrauben um die Wächterkarten entfernen zu können. Erst danach wurden veränderte Einstellungen am Betriebssystem nach einem Reboot auch gespeichert. Wie viel Arbeit und Zeit das setzen eines Passworts bei geschätzten 50 Rechnern gekostet hat, will ich gar nicht erst wissen.


Die Version des damals eingesetzten VNC-Servers hatte (leider) einen Bug. (Hier die News aus dem Jahre 2006 zu diesem Bug: heise.de/security/meldung/Fernwartung-ohne-Zugangsschutz-124431.html) Durch meine Recherchen im Internet kam ich an eine fertig compilierte .exe Datei, mit der man in der Lage war die Passwortabfrage zu umgehen.
Nun konnte ich (mal wieder) alle Rechner der Schule steuern. Meine Dreistigkeit steigerte sich noch durch eine kleine Spitzfindigkeit die ich an dieser "getunten" VNC-Viewer Datei vornahm. Dadurch das unser Informatiklehrer wusste wie der VNC-Viewer in der Startleiste aussieht, war die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden relativ hoch.
Durch ein kleines Tool konnte ich den VNC-Viewer umgestalten. Nach meiner Umgestaltungsaktion konnte ein in den Hintergrund verschobener getunter und umgebauter VNC-Viewer nicht mehr von einem Internet Explorer unterschieden werden. Selbst die momentan geöffnete URL des scheinbaren Internet Explorers habe ich auf die Google Startseite angepasst. Nichts hat in der Startleiste an einen VNC-Viewer erinnert.

Ab diesem Zeitpunkt kannte meine Dreistigkeit keine Grenzen. Anstatt dem Lehrer einen Tipp zu geben und mir dadurch gute mündliche Noten zu sichern, habe ich (Depp) diese Datei ins Internet gestellt und einigen Leuten den Link gegeben den Tipp das mit die Tastenkombi "Alt Umschalt" den Viewer schnell und unauffällig in den Hintergrund verschiebt und er somit für Lehrer unauffindbar ist. Den Informatiklehrer muss mein exzentrischer Eifer damals in den Wahnsinn getrieben haben. Hiermit beichte ich das ich ein verdammt fieser und dreister Schüler gegenüber meinem Informatiklehrer war. Wirklich Öffentlich rausgekommen ist glücklicherweise nie etwas. Ob der Lehrer wusste das er wegen mir 2 mal an fast über 50 Rechnern Rumschrauben musste, weiß ich bis heute noch nicht. Es tut mir alles Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028694 vom 03.03.2011 um 14:54:20 Uhr (23 Kommentare).

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Ich war es nicht!

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Lügen Falschheit Feigheit Auto & Co. Magdeburg

Ich war zehn Jahre lang mit einem wirklich ekelhaften Mann verheiratet. Er schikanierte mich und die Kinder bis aufs Äußerste. Ich war jung, dumm und hatte wenig Selbstvertrauen, darum wehrte ich mich auch nicht gegen ihn. Eines Tages bin ich von meiner Freundin zum Kaffee trinken eingeladen worden. Nach einer langen Debatte mit meinem damaligen Mann erlaubte er mir und den Kindern schließlich für zwei Stunden zu ihr zu fahren. Ich solle aber ja pünktlich wieder da sein, um ihm sein Essen zu kochen.
Fröhlich meinem Mann ein paar Stunden zu entkommen, packte ich meine Kinder ins neue Auto und fuhr in den nächsten Ort zu meiner Freundin. Wir hatten viel Spaß mit den Kindern und als es Zeit wurde wieder heimzufahren, bettelten meine Kinder noch länger bleiben zu dürfen, was ich ihnen schweren Herzens verweigern musste. Wir hätten in den nächsten Tagen schwere Zeiten gehabt. Wir stiegen wieder ins Auto und fuhren gerade aus der Einfahrt meiner Freundin, als ich die Entfernung der Mauerecke falsch einschätzte und mit der ganzen Tür der Fahrerseite über die Mauerecke schrammte. Mit zittrigen Knien stieg ich aus und sah mir die Bescherung an. Das würde Tausende von Euro kosten.
Als wir zu Hause ankamen hatte ich panische Angst, so dass ich meinem Mann die Schramme vorerst verschwieg. Kurze Zeit später fuhren wir zum Einkaufen. Bevor er sich das Auto näher ansah, sagte ich im vorwurfsvollen Ton, warum er mir nicht gesagt habe, dass er eine Schramme ins Auto gefahren oder einen Unfall mit dem Auto gehabt habe. Er war ziemlich sprachlos und konnte es sich nicht erklären.

Beichthaus.com Beichte #00028692 vom 03.03.2011 um 11:20:23 Uhr in Magdeburg (Baumschulenweg) (26 Kommentare).

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“Beichte

Noch schnell ein paar Burger holen

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Waghalsigkeit Hochmut Stolz Auto & Co. Schule K&ouml;ln

Meine Sünde ist schon ein paar Jährchen her. Ich ging damals noch zur Schule in Köln und habe bei dem verpeiltesten Lehrer der Schule, welcher auch noch die Theater AG leitete, für das anstehende Stück mit einem Kumpel die Kulissen gebaut. Folglich waren wir bei jeder Probe dabei. Bei einer Probe kam dann besagter Lehrer auf mich zu und meinte, ich solle doch mit seinem Autoschlüssel an den Kofferraum seines Wagens gehen und eine kleine Stereoanlage heraus holen, damit die Musik für das Stück abgespielt werden könne, da die Techniker mal wieder irgendwas kaputt gemacht hatten und nix lief. Ich also raus und der Schlüssel in meiner Hand fühlte sich echt gut an. Kurzerhand hab ich mir 3 Kumpels gepackt und wir sind mit dem Wagen unseres Lehrers zum nächsten Fastfood Restaurant mit dem gelben M gefahren und haben uns was zu essen geholt. Danach hab ich den Wagen wieder fein säuberlich auf den gleichen Parkplatz gesetzt und bin mit der McD*nalds Tüte in der rechten und der Anlage in der linken Hand wieder in die Aula gelatscht. Das geilste daran: Der verpeilte Lehrer hat nix gemerkt und hatte eine unwahrscheinlich hohe Meinung von mir da ich ja so engagiert für die AG arbeiten würde. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028691 vom 02.03.2011 um 12:59:18 Uhr in Köln (16 Kommentare).

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