Alternative zu Heroin

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Drogen Neugier Maßlosigkeit

Vor einigen Wochen habe ich mir aus Neugier eine kleine Charge Kratom bestellt, vier verschiedene Sorten und jeweils 50 Gramm. Kratom ist ein schwaches Opiod der gleichen Drogenklasse wie Heroin, was mich aber noch neugieriger gemacht hat, denn wer würde nicht gern mal das Heroin-Feeling haben, ohne dessen Gefahren? In Asien hat es sogar Opiumsüchtigen aus der Sucht geholfen. Obwohl es nur eine milde Wirkung zeigt, hat mir Kratom sehr gefallen, zudem es in Deutschland legal ist. Meine eigentliche Beichte ist, dass das Zeug mir schwer im Magen liegt und Verstopfungen verursacht, ich aber trotzdem konsumiere - auf Kosten meines Magens.

Beichthaus.com Beichte #00037164 vom 05.12.2015 um 13:19:38 Uhr (17 Kommentare).

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Ich vermisse einen anderen Mann

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Selbstsucht Falschheit Begehrlichkeit Internet Partnerschaft

Ich (w) bin seit ein paar Monaten mit meinem Freund verlobt und überglücklich mit ihm. Wir sind seit über einem halben Jahrzehnt zusammen und wohnen auch seitdem zusammen, wir lieben uns beide wirklich sehr und eigentlich kann ich mir keinen besseren Mann für mich vorstellen. Nun habe ich seit September eine Internetbekanntschaft gemacht und mich sehr gut mit ihm verstanden. Ich habe sehr viel mit ihm geschrieben, so ging es den ganzen Tag, egal wo ich war - ob auf der Arbeit, auf der Couch, morgens nach dem Aufstehen im Bett. Irgendwann fing er mit Komplimenten an, nachdem ich ihm Bilder von mir geschickt hatte und auch er war von den Fotos her für mich unheimlich anziehend, genau mein Typ. Eine Mischung aus dem Mann, der mich entjungert hat, meinem letzten Ex-Freund und meinem Verlobten, sowohl vom Aussehen als auch von der Art her, was mich einfach umgehauen hat. Seine Stimme finde ich auch unheimlich geil.


Ich habe mich aber in die Sache immer mehr reingesteigert, mir Fantasien mit ihm vorgestellt und mich auch selbstbefriedigt, mit dem Gedanken an ihn. Irgendwann fingen wir sogar an über das Thema Sex zu schreiben, was man selbst mag oder generell, was wir für Fantasien haben. Es war eine schöne Zeit. Ich habe durch diesen Menschen einfach ein unheimliches Selbstbewusstsein bekommen, fand mich toll und habe mich von einer ganz anderen Seite sehen können. Das hat mir sehr gefallen. Nun hat mein Verlobter erfahren, dass ich mit ihm so intensiv geschrieben habe und es hat ihn logischerweise sehr verletzt, das hatte ich aber zuerst einfach nicht verstehen können. Wenn ich mir nun aber vorstelle, wie ich mich an seiner Stelle gefühlt hätte, dreht sich mir der Magen um.


Daher habe ich ihm das Versprechen gegeben, diesem Menschen nicht mehr zu schreiben und das Versprechen ist nun genau zwei Wochen her. Ich habe ihm wirklich nicht geschrieben, obwohl ich es unbedingt will, aber das Versprechen meinem Verlobten gegenüber ist mir doch wichtiger als mein eigener Egoismus. Das hält mich zurück. Aber dennoch, trotz des Fakts, dass mein Kopf versteht, dass ich etwas falsch gemacht habe, muss ich immer noch tagtäglich an den anderen Mann denken und dies geht einfach nicht weg, egal was ich tue. Ich beichte hiermit, dass ich mich für meine Gedanken hasse, mich auch dafür hasse, meinem Verlobten so etwas anzutun bzw. angetan zu haben. Ich zeige definitiv Reue und versuche alles, um es bei ihm wiedergutzumachen. Dennoch muss ich auch zugeben, wenn ich schon so ehrlich bin, dass es seitdem wieder besser bei uns beiden läuft.


Wir halten wieder vermehrt Händchen, verbringen viel mehr Zeit miteinander als sowieso schon und generell ist er sehr viel wärmer mir gegenüber geworden und ruft mich über den Tag auch viel öfter an und sagt auch öfter, dass er mich vermisst, liebt und dass ich die Einzige für ihn bin. Das Problem ist dadurch aber nicht aus der Welt geschafft, ich bin ein schrecklicher Mensch. Es wird viel Zeit brauchen, bis dies tatsächlich vergessen ist und ich hoffe, ich höre irgendwann endlich auf, diesen Menschen zu vermissen und kann, wie zuvor, wirklich nur noch meinen Verlobten vermissen. Ich bitte um Vergebung für mein Fehlverhalten, aus dem ich aber etwas gelernt habe - vor allem nämlich, wie wichtig mir mein Verlobter ist.

Beichthaus.com Beichte #00037158 vom 03.12.2015 um 14:50:32 Uhr (19 Kommentare).

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Meine Schwester ist eine abgefuckte Schlampe!

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Zorn Ungerechtigkeit Dummheit Verzweiflung Familie

Ich (m/33) habe eine jüngere Schwester, die jetzt 19 Jahre alt und mehr oder weniger eine Nachzüglerin ist. Als kleines Nesthäkchen wurde sie auch richtig übel verwöhnt. Unsere Eltern sahen ihre Erziehung ganz entspannt und dementsprechend bekam meine Schwester so gut wie nie irgendwelche Grenzen aufgezeigt. Sie konnte quasi tun und lassen, was sie wollte. Das führte dazu, dass sie schon ab der vierten Klasse eine gepflegte Null-Bock-Haltung an den Tag legte, weil es niemanden interessierte, was sie für Noten heimbrachte. Obwohl sie trotz dieser miesen Einstellung eine Bildungsempfehlung für das Gymnasium bekam, schickten meine Eltern sie an eine Oberschule. Dort ging das Elend dann richtig los. Das, was sie ab der sechsten Klasse abzog, grenzte an direkte Arbeitsverweigerung.


Ihr Zeugnis war ein Konglomerat aus nicht erbrachten Leistungen. Meine Eltern taten das mit einem Achselzucken und ein paar strengen Worten und Blicken ab. Das half natürlich nur von Mittag bis um Zwölf. Immerhin schaffte sie es bis zur achten Klasse, ehe sie das erste Mal sitzen blieb. Sie schob es darauf, dass jemand ihre Noten vertauscht hatte, und ignorierte vollkommen den Fakt, dass die einzige Leistung, mit der sie sich in der Schule besonders hervortat, das großzügige Herumschicken von Fotos ihres nackten Körpers war. Ich redete irgendwann mit ihr, weil meine Eltern die ganze Sache recht wenig interessierte, und versuchte es zunächst auf die nette Tour. Das ging ihr jedoch alles am Allerwertesten vorbei. Als sie in der Neunten zum zweiten Mal sitzen blieb und gleichzeitig von irgendeinem ihrer Kevin- und Justin-Freunde schwanger wurde, nahm ich sie richtig ins Gebet, um ihr klarzumachen, dass sie geradewegs dabei war, ihr Leben so richtig in den Sand zu setzen.


Sie verlor das Kind aufgrund eines Alkoholexzesses im dritten Monat. Als sie endlich mehr schlecht als recht in der zehnten Klasse gelandet war, verweigerte sie das Schreiben von Bewerbungen, denn als Traumberuf gab sie an, dass sie gerne Model werden würde. Ihr Lebensinhalt bestand aus Saufen, Partys und Sex mit möglichst vielen Leuten. Alle Versuche, sie wieder einzuorden, schlugen gnadenlos fehl. Sie hing herum und lebte einfach auf Kosten meiner Eltern. Ich bekam heraus, dass meine Eltern ihr für die Gammelei jeden Monat noch 300 Euro überwiesen, während ich zu meiner Studienzeit zu Hause noch Geld für Kost und Logis abdrücken durfte. Vor einem halben Jahr hatte mein Vater einen Schlaganfall und ist seitdem behindert. Unter Umständen bleibt er sogar ein Pflegefall. Meine Mutter hat mich vor Kurzem um Geld gebeten, denn es reicht wohl momentan hinten und vorne nicht. Trotzdem überweisen meine Eltern meiner Schwester immer noch besagte 300 Euro.


Meine Schwester kümmert es im Übrigen einen feuchten Dreck, wie es unserem Vater geht, solange die Kohle pünktlich kommt und im Kühlschrank etwas zum Essen ist. Ich habe meiner Mutter das Geld mit dem Hinweis verweigert, dass meine Schwester seit über einem Jahr fürs süße Nichtstun kassiert, in der ganzen Zeit keine einzige Bewerbung geschrieben hat, und immer noch auf die große Modelkarriere hofft. Sie geht davon aus, in der Disco entdeckt zu werden. Tatsächlich wird sie jedoch einfach nur immer fetter und abgefuckter, egal wie schlampig sie sich anzieht. Ich beichte, dass ich drauf und dran bin, den Kontakt zu meiner Familie abzubrechen oder zumindest sehr stark einzuschränken, damit mich die ganze Situation nicht noch mehr herunterzieht. Ich habe es einfach satt!

Beichthaus.com Beichte #00037157 vom 03.12.2015 um 12:31:55 Uhr (21 Kommentare).

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Bleiche in der Waschmaschine

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Diebstahl Rache Nachbarn

In unserem Haus wird ständig Waschmittel geklaut. Ich und andere sehen es nicht ein, die Waschmittelflaschen und -kartons ständig mit in die Wohnung zu schleppen. Mal etwas zu nehmen, wenn man vergessen hat, Waschmittel zu kaufen, wäre nicht schlimm, aber es nimmt überhand. Da es ganz schlimm wurde, seit eine bestimmte Familie eingezogen ist, gehen wir davon aus, dass die selbst gar kein Waschmittel kaufen. Daher haben wir anderen uns jetzt kurzgeschlossen und vorgestern Flaschen hingestellt, die mit Bleichmittel versehen wurden. Die, die wir selbst benutzen, nehmen wir immer wieder in die Wohnung mit. Heute war eine der Flaschen schon benutzt. Ich bin gespannt, ob bald jemand mit versautem Oberteil oder Jeans hier herumläuft. Aber selbst schuld, jeder kann sich schließlich Waschmittel leisten!

Beichthaus.com Beichte #00037151 vom 02.12.2015 um 18:26:50 Uhr (16 Kommentare).

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Der Kacke-Gott hat zugeschlagen

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Peinlichkeit Ekel Verzweiflung Sport

Früher bin ich regelmäßig Laufen gegangen und hatte vor längeren Dauerläufen (15 bis 20 km) immer das Problem, möglicherweise unterwegs Kacken zu müssen. Nun ist es aber so, dass beim Laufen, wenn sich da Druck entwickelt, in der Regel kein akzeptables Klo in der Nähe ist. Aus dem Grund hatte ich fast immer eine Notration Klopapier dabei. Durch das Rütteln, Schütteln und den angeregten Stoffwechsel über mehrere Minuten hinweg läuft das Ganze dann dummerweise immer auf letzteren Fall hinaus: es wird zusehends flüssiger. Das ist mit Klopapier schon echt ätzend, wenn man unterwegs ist. Aber ohne? Undenkbar. Ein Effekt, den ich erwähnen muss, um folgende Begebenheit besser nachvollziehen zu können:


Ich kann mich nicht erinnern, ob ich einfach vergessen habe, Klopapier einzustecken oder ob ich vorm Laufen dachte, ich müsse schon nicht kacken müssen. Spielt auch keine Rolle, jedenfalls bin ich während eines Dauerlaufs gerade 15 Minuten unterwegs, betrete sozusagen gerade die Schwelle zum Grunewald, als ich den mir so bekannten und beim Laufen verhassten Druck verspüre. Scheiße, denke ich, aber vielleicht geht der Druck ja wieder weg. Eine dumme Annahme und eigentlich weiß ich das auch. Auf Umkehren, jetzt wo ich gerade im Grunewald angekommen war, hatte ich aber keine Lust und irgendwie würde es schon gehen. Ich laufe also weiter im vollen Bewusstsein, dass ich kein Klopapier dabei habe. Egal, ich bin schließlich Optimist. Anfangs, auf den Hauptwegen, begegnen mir noch einige Leute, die den schönen Herbsttag genießen wollten und sehr entspannt wirkten. Ich wirkte wohl zusehends verkrampft. Der Druck verstärkte sich, jetzt hätte ich einiges für ein Dixi gegeben.


Langsam bereute ich meine Entscheidung, nicht umgekehrt zu sein. Fünf weitere Minuten später, ich befand mich mittlerweile auf einem etwas entlegeneren Pfad, auf welchem mir kaum Leute begegnen, begannen die Druckwellen: die Wellentäler sind schon ganz schön hart, aber die Wellenberge! Wenn solch ein Wellenberg aufbrandet, muss ich meinen Laufstil aufs Extremste anpassen - sieht wahrscheinlich aus, wie eine watschelnde Ente, da ich die Arschbacken versuche zusammenzukneifen. Nein, nein, nein, so eine Kacke, dachte ich. Mir ist klar, dass durch die anhaltende Bewegung mein Darminhalt mittlerweile ein schön flüssiger Schokoshake ist, ein sauberer Kack ist also absolut unmöglich. Vielmehr würde es eine Riesensauerei werden. Die ganze Schmiere würde sich auf dem Heimweg in die Unterhose reiben, durch die Reibung würden sich Kackekrümel bilden, es würde ziemlich stinken und zu allem Überfluss würde sich der Hintern auch noch wund scheuern.


In mir reift die Vorstellung einer offenen Wunde, in welche sich die Kackekrümel bohren. Igitt, das muss ich verhindern. Also weiterkämpfen! Aber es ist zwecklos. Vielleicht ginge es noch drei Minuten, aber wozu? Nach Hause sind es 30 Minuten. Verzweifelt und über alle Maßen unglücklich, entschied ich mich, aufzugeben. Schnell habe ich mich umgesehen, ob jemand in der Nähe ist. Nein, wenigstens da hatte ich Glück. Schnell 30 Meter rechts in den Wald rein, einen geeigneten Baum gesucht, dahinter gehechtet und in aller Hektik im letzten Moment die Hosen runtergerissen. Die Dämme brachen, es kam zur Explosion. Und wie ich da so explodiere, blicke ich rechts vor mir auf den Boden und was sehe ich? Eine ungeöffnete Packung Tempotaschentücher! Ich traue meinen Augen nicht. Ungelogen, ich fange an hysterisch zu lachen. Das gibt es doch nicht!


Ich befand mich 30 Meter vom Trampelpfad entfernt an einem x-beliebigen Baum im Grunewald und finde eine ungeöffnete Taschentuchpackung. Wäre ich nur 5 Meter weiter gelaufen, ich hätte die Packung nicht entdeckt. So viel Zufall, das gibt es nicht. Das muss ein Wunder gewesen sein. Der Kacke-Gott hat zugeschlagen. Überglücklich säubere ich meinen Hintern. Den ganzen Rückweg nach Hause und noch den ganzen Tag hatte ich ein seliges Lächeln auf den Lippen und auch heute noch, wenn ich mich daran erinnere, kommt dieses unsagbare Glücksgefühl hoch, welches ich damals empfunden habe, als mir dieses Wunder widerfuhr.

Beichthaus.com Beichte #00037145 vom 01.12.2015 um 19:34:08 Uhr (18 Kommentare).

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