Falsche Telefonanrufe beim Sender

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Betrug Ungerechtigkeit Medien

Ich nutze Glücksspielsüchtige aus. Ich arbeite bei einem Fernsehsender, welcher regelmäßig Gewinnspiele zeigt. Die Zuschauer werden durch Tricks dazu animiert dort anzurufen und stecken dann meist ewig in Warteschleifen und verlieren ein Vermögen. Ich habe die Aufgabe, regelmäßig dort "durchzukommen" und soll dann am Telefon so tun, als ob ich zu Hause sitze und zugucke. Das Geld, was ich "gewinne", soll ich dann an den Sender zurückzahlen, bzw. kriege es nicht einmal überwiesen. Das ist die hinterhältigste Arbeit, die mir bekannt ist und ich hasse mich dafür. Irgendwann werde ich den Sender auffliegen lassen und, während ich am Telefon bin, alles erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00022932 vom 25.09.2007 um 05:35:26 Uhr (8 Kommentare).

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Warum bevorzugt ihr Idioten?!

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Zorn Ungerechtigkeit Vorurteile Dummheit Familie

Ich hasse meine ältere Schwester. Sie hat früher viele Drogen genommen, hat sich praktisch den Verstand weggeballert. Sie hat zwei Kinder von zwei verschiedenen Vätern, einer davon sitzt heute im Knast und war früher Drogendealer. Ich hasse es, wenn ich mit ihr vor dem Fernseher sitze und sie die Zusammenhänge mancher Filmszenen nicht rafft und blöd nachfragt. Sie ist so hohl, dass könnt ihr mir nicht glauben - und genau deshalb hört ihr jeder zu und hilft ihr, wo er kann. Bei mir denken alle, dass ich das schon hinbekomme, denn ich bin ja so Verantwortungsvoll und Intelligent. Ich hasse es, wenn doofe Menschen bevorzugt werden. Ich könnte stundenlang Beispiele aufzählen.

Beichthaus.com Beichte #00022916 vom 25.09.2007 um 00:53:33 Uhr (0 Kommentare).

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Lottospielen: soll ich oder soll ich nicht?

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Ungerechtigkeit Verschwendung

Beichthaus.com Beichte #00022898 vom 24.09.2007 um 20:20:06 Uhr (4 Kommentare).

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Wie so viele stehe ich regelmäßig in meinem Zeitschriftengeschäft, kaufe mein Comic und schaue nebenbei auf die ausgestellten Lottoscheine. Und wie der Comicheld in dem Heften in meiner Hand höre ich diese Stimme, die mir sagt, dass ich es tun soll. »Spiele Lotto!« Aber soll ich wirklich nachgeben? Es ist ein lustiges Spielchen, meint eine Stimme in meinem Kopf. Ich könne mein Geld auch anderweitig verprassen, in einem weiteren Comic beispielsweise, sagt die andere. Also, was mache ich jetzt?

Was spricht für das Lotto spielen? Die Antwort gibt mir die dekorativ aufgestellte Tafel mit dem Jackpot. Acht Millionen standen letzte Woche noch darauf in dicken und deutlichen Lettern. Mein Hirn brauchte nicht lange, um mir dutzende Möglichkeiten zu nennen, für die ich die acht Millionen schon gut gebrauchen könnte. Und es gibt noch weitere Pluspunkte, wir mir wieder einmal auffiel:

- Einsatz – der ist verschwindend gering. 1,00 Euro pro Kästchen, eine kleine Bearbeitungsgebühr. Mit nicht einmal zwei Euro könnte ich meinen Millionen näher sein.

- Spielauswahl - Lotto ist nicht gleich Lotto. Mittlerweile gibt es dutzende Spiele, die auf dem Ankreuzen mehr oder weniger vieler Zahlen basieren und die möglichen Jackpots gehen bis in den dreistelligen Millionenbereich. Aber auch so gewinnen die Spieler jede Woche siebenstellige Beträge.

- Unterstützung – direkt mit den klassischen Spielen können, auf Umwegen, gemeinnützige Projekte unterstützt werden. Die Glücksspirale ist so eines, wie ich festgestellt hab. Ein Kreuz seitlich am Spielschein, fünf Euro mehr auf der Ladentheke und schon unterstütze ich soziale Projekte in Deutschland.

Der Mitmachwille juckt bei jeder Comicausgabe mehr. Und irgendwie erscheint die Stimme im Hinterkopf immer süßlicher, nicht wahr?

Was spricht dagegen? Comicleser wissen: Der größte Gegner spricht in leisen, verführerischen und freundlichen Worten, verdreht sein eigenes Ansinnen und schlägt hinterrücks zu. Spätestens nach der dritten Ausgabe einer Comicreihe meiner Kindheit wusste ich das, also schau ich mir doch die Nachteile des Lottospiels an:

- Gewinnchance – wäre ich Superheld, würde ich die Gewinnchancen als Bestätigung für meinen Gewinn betrachten: 1:140 Millionen – perfekt für meinen Comichelden. Für mich? Wickele ich mir meine Couchdecke um, mag sie zwar Rot sein, doch der Kragen steht trotzdem nicht. Die Chance, dass ich auch nur meinen Einsatz zurückbekomme, erscheint mir auch recht gering: 1:76 - da würden wenigstens fünf Euro Gewinn stehen.

- Auswahl – die Auswahl an Lottospielen ist praktisch die Auswahl an Waffen, die ein Comicheld hat. Nur zielen sie hier alle auf einen ähnlichen Gegner. Gerade hohe Lostöpfe wirken verführerisch, doch mal ehrlich: Wer kennt jemanden, der schon mal einen nennenswerten Betrag gewonnen hat?

- Mit oder ohne? – will ich gemeinnützige Projekte unterstützen, brauche ich die Zusatzlotterien. Diese kosten mich aber wiederum Einsatz, was meinen Verlust vergrößert.

Offen gestanden, bin ich mit meinen Überlegungen nicht wirklich weitergekommen. Außer natürlich, dass ich mir die Frage weiterhin stellen werde – und, so wie ich zwischendurch immer noch zum »Lustigen Taschenbuch« greife, werde ich es wohl mal versuchen.

Fazit – es reizt mich
Ich gebe es zu. Es reizt mich, meinen Lottoschein abzugeben und schlichtweg zu träumen, was ich mit dem Geld, das ich wohl nicht gewinne, machen könnte. Eventuell springt genug dabei raus, dass ich endlich ein neues Regal für all die Comichefte kaufen kann, die sich bis zum Gewinn bei mir noch ansammeln. Und wer weiß: Vielleicht gehöre ich am Ende doch zu den Glücklichen!

Ein Mal richtig zubeißen!

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Hochmut Ungerechtigkeit Ex

Ich hasse es, wenn mein Freund meint, er wüsste alles besser, denkt er wäre intelligenter und würde besser aussehen, was ich auch oft genug zu spüren bekomme. Dafür möchte ich, wenn ich ihm einen blase, mal richtig kräftig zubeißen, aber ich traue mich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00022856 vom 23.09.2007 um 05:00:12 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Warum seid ihr alle glücklich?!

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Mitterfels

Ich muss beichten, dass ich alle glücklichen und zufriedenen Menschen auf dieser Welt hasse. Am liebsten würde ich ihnen beim Verrecken zusehen und dabei onanieren. Durch ihr Glück zeigen sie mir nämlich nur wie unglücklich ich bin und das ertrage ich nicht. Ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00022842 vom 22.09.2007 um 21:30:07 Uhr in Mitterfels (7 Kommentare).

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