Der Freund aus Kindheitstagen

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Eifersucht Fremdgehen Zwietracht Partnerschaft

Im Herbst 2004 bin ich mit meiner jetzigen Ex-Freundin zusammengekommen. Eigentlich war alles sehr schön zwischen uns, ich hatte das Gefühl, dass wir gut zusammenpassten und war auch wirklich schwer verliebt in sie. Dennoch störte es mich, dass egal wo wir hingingen und was wir taten, immer ihr bester Freund mitkommen musste. Die beiden kannten sich seit ihrer frühesten Kindheit und gingen dementsprechend vertraut miteinander um. Wenn sie sich untereinander über ihre vielen gemeinsamen Erlebnisse unterhielten und zusammen lachten, kam ich mir oft vor wie das fünfte Rad am Wagen. Ich war ziemlich eifersüchtig auf ihn, ließ es mir aber nicht anmerken, denn als ich meiner Ex gegenüber mal erwähnte, dass es mich störte, dass ihr bester Freund immer und überall dabei war, wurde sie sehr aufbrausend. Offensichtlich hatten sie auch irgendwelche Geheimnisse vor mir, denn oft warfen sie sich vielsagende Blicke zu, wenn jemand das Wort "Feuerwehr" erwähnte. Ich dachte erst, dass sie vielleicht als Kinder irgendetwas angezündet hatten, deswegen fragte ich nicht weiter nach. Eines Tages stellte der beste Freund meiner Ex uns seine neue Freundin vor. Sie war sehr hübsch, nur etwas schüchtern. Mir fiel allerdings ein ziemlich großer Stein vom Herzen, da ich dachte, ich hätte jetzt etwas mehr von meiner eigenen Freundin. Doch weit gefehlt. Wir trafen uns jetzt ständig zu viert. Meine Freundin und ihr bester Freund lachten die ganze Zeit und amüsierten sich, und wir beiden Anhängsel saßen stumm daneben. Ich versuchte zwar mit dem Mädchen ins Gespräch zu kommen, aber sie antwortete auf Fragen immer nur mit Ja oder Nein und erzählte nie etwas von sich aus. Nach dem vierten Treffen gab ich es auf, mit ihr reden zu wollen. Irgendwann begrüßte sie mich nicht einmal mehr und rannte eines Tages, als meine Freundin und ihr bester Freund mal wieder so richtig vom Leder zogen, einfach schluchzend aus dem Raum. Ihr Freund lief ihr nach etwa fünf Minuten hinterher und kam mit versteinerter Miene nach einer halben Stunde wieder zu uns um uns mitzuteilen, die beiden hätten sich getrennt. Anschließend hing er deprimiert in den Armen meiner Freundin, die beiden kuschelten, und ich wusste nicht was ich sagen oder tun sollte.


In derselben Nacht erhielt ich eine formatsprengende SMS von einer unbekannten Nummer, wie sich herausstellte, von dem Mädchen. Sie entschuldigte sich darin, dass sie nie wirklich mit mir gesprochen habe, aber ihr jetziger Ex-Freund hätte es ihr verboten. Beim nächsten Satz stockte mir jedoch der Atem. Sie wusste, was es mit dem Wort "Feuerwehr" auf sich hatte. Meine Freundin und ihr bester Freund hatten wohl beide ihr erstes Mal miteinander gehabt, im Geräteschuppen der örtlichen Feuerwehr. Mir hatte sie jedoch immer erzählt, ihr Ex vor mir habe sie entjungfert, mit dem sie allerdings nur zwei Monate lang zusammen gewesen war. Nach langem Überlegen zeigte ich meiner Freundin die Nachricht. Sie stritt natürlich alles ab, und wurde ziemlich schroff. Dann fragte sie mich, ob ich einer dahergelaufenen Tussi mehr Glauben schenken würde als ihr. Kurz darauf bekam ich jedoch mit, wie meine Freundin mit ihrem besten Freund telefonierte, ich verstand zwar kein Wort, aber ihre Stimme klang angespannt und nervös. Ab und an wurde sie laut. In den folgenden Wochen wuchs mein Misstrauen meiner Freundin und ihrem besten Freund gegenüber nahezu ins Unermessliche. Meine Freundin bemerkte das natürlich und reagierte darauf indem sie erst wahnsinnig zickig und nach einem heftigen Streit, in dem ich ihr androhte mich zu trennen, extra liebenswert wurde. Sie bemühte sich danach das erste Mal, mich nicht immer komplett links liegen zu lassen sobald ihr bester Freund in der Nähe war. Ich ließ mich einlullen und wir kamen wieder besser miteinander klar.


Dieser Zustand hielt so lange, bis ich bemerkte, dass meine Freundin seltsam unpünktlich bei Verabredungen wurde und oft stundenlang nicht an ihr Handy ging. Ihre Eltern begannen mich mitleidig anzusehen, wenn ich bei ihr zu Hause auf sie wartete, und eines schönen Tages, als ich sie zur Rede stellte, erzählte sie mir unter Tränen alles. Sie hatte seit Jahren eine Affäre mit ihm, aber er wollte keine richtige Beziehung mit ihr, da er die Freundschaft nicht zerstören wollte. Ich vermutete zwar eher, dass er darauf aus war, problemlos auch noch mit anderen Mädchen schlafen zu können und dass diese Behauptung nur Unsinn war, aber ich konnte es ja schlecht beweisen. Sie war nur mit mir zusammen, weil ich eine Art Trophäe für sie war, die ihr Ego pushte und gleichzeitig auch noch ihren besten Freund eifersüchtig machte. Bei der Vorstellung, dass unsere ganze Beziehung nur darauf beruhte, drehte sich mir der Magen um. Wir trennten uns natürlich. Mir ging es eine Weile wirklich schlecht, aber ich rappelte mich wieder auf. Bald erfuhr ich, dass meine Ex wieder mit jemandem zusammen war. Die Beziehung hielt jedoch erwartungsgemäß nicht lange und ihr bester Freund wurde anschließend von ihrem neuen Freund krankenhausreif geprügelt. Man munkelte, dass er die beiden in flagranti erwischt hatte. Sie suchte daraufhin Trost bei mir. Aber anstelle sie zu trösten schrieb ich ihr einfach eine lange Nachricht in der ich ihr darlegte warum sie genau das verdient hatte, was sie bekommen hatte, und dass ich nie wieder etwas von ihr und ihrem besten Freund hören wollen würde. Ich drückte mich teilweise sehr krass aus, und beleidigte sie an vielen Stellen der Nachricht auf das Übelste. Sie musste zur Therapie, ob nun nur meinetwegen weiß ich nicht, aber ich habe mit meinen Worten sicherlich einen größeren Beitrag dazu geleistet. Es tut mir aufrichtig Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029792 vom 09.02.2012 um 13:34:41 Uhr (35 Kommentare).

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10 Affären

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Ehebruch Fremdgehen Lügen Partnerschaft

Die Mutter meiner Kinder habe ich vor 25 Jahren kennen gelernt. Bis jetzt leben wir noch zusammen. Bis zum Jahr 2000 ging es ganz gut mit uns. Ich hatte bis dahin zwar auch schon eine Affäre, aber trotzdem hat die Beziehung überlebt. Jedenfalls habe ich im Jahr 2000 einen neuen Job angefangen. Seit dem hatte ich mit insgesamt zehn Frauen ein Verhältnis. Mit der jetzigen ist es meiner Meinung nach schon eine Beziehung. Wir kennen uns jetzt zwei Jahre. Mit ihr brennt einfach das Leben. Sie hat und macht all das, was meine jetzige Frau noch nie gemacht hat. Das Leben leben und mit dem großen Löffel essen.
Es ist meiner Frau mehr als unfair gegenüber. Ich belüge und betrüge sie von vorne bis hinten. Sie hütet die Kinder und ich mache Party. Unfair ist ein viel zu mildes Wort dafür. Das weiß ich selber. Das da etwas ist, weiß sie und sie ahnt was da ist. Ich versuche nun schon seit einem Jahr den Mut aufzubringen, ihr es zu sagen. Ich sage es nicht, wegen der Konsequenzen. Nur ich weiß auch eins, so kann es nicht weiter gehen. Daran gehen sonst alle Beteiligten kaputt.

Beichthaus.com Beichte #00029790 vom 08.02.2012 um 09:20:37 Uhr (30 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Das Mädel von der Studentenparty

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Fremdgehen Lügen Feigheit Last Night

Ich bin Student (21) und wohne mit einem Kumpel in einer Studentenbude. Vor circa sechs Wochen lud ein Typ, der im selben Kurs wie ich ist, uns zu einer kleinen Party ein. Seine Eltern waren über Weihnachten Ski fahren und er sollte aufs Haus aufpassen. Jedenfalls feierte er eine ziemlich wüste Party. Nicht ganz so schlimm wie in diesen amerikanischen Studentenfilmen, aber nah dran. Es waren eine Menge Leute da und ich hatte auch verdammt viel Spaß. Später am Abend habe ich dann eine ziemlich attraktive Dame entdecken können. Ich sehe nicht schlecht aus und bin auch eigentlich ganz sympathisch, allerdings fehlt mir häufig der Mut, auf Frauen zuzugehen. Ich hatte an diesem Abend aber verdammt gute Laune und die drei Bier machten mich lockerer. Ich habe das Mädel dann eine Weile beobachtet und sie schließlich angesprochen. Eigentlich war ich nicht wirklich auf ein Abenteuer aus. Aber sie machte mir eindeutige Andeutungen. Also sind wir zu ihr gefahren und den Rest kann man sich denken. Sie fragte mich noch, ob ich vergeben sei. Ich verneinte, was ja auch der Wahrheit entsprach. Als ich sie fragte, sagte sie ebenfalls Nein. Ich machte mir also keine Gedanken. Wir fuhren dann später wieder zur Party. Der Gastgeber lag mittlerweile im Bett. Ich blieb dann auch nicht mehr wirklich lange. Eine Woche nach der Party traf mich jedoch der Schlag. Das Mädel mit dem ich es getrieben hatte, war die Freundin des Kerls, der die Party geschmissen hatte. Das bestätigte mir mein Mitbewohner, der den Typen gut kannte. Sie hatte mich also astrein angelogen. Konnte mir ja eigentlich egal sein, aber der Kerl tut mir Leid. Er weiß nicht, dass seine Freundin fremd bumst. Sie hat die Tatsache, dass er besoffen im Bett lag, eiskalt ausgenutzt. Ich hasse Lügen wie die Pest. Aber ich habe auch irgendwie das Gefühl, dass mich das ja auch nichts angeht, wie die Beziehung von den beiden läuft. Ich beichte also, dass ich zu feige bin, diesem wirklich netten Kerl zu sagen, dass seine Freundin ihn betrügt. Vor allem weil ich Angst habe, er würde mich zusammenschlagen. Ich meine, welcher Kerl will nicht die Affäre seiner Freundin windelweich prügeln, bevor er sie verlässt? Hoffentlich merkt er, dass sie ihn hintergeht, bevor mein Gewissen mich dazu bringt es ihm zu sagen.

Beichthaus.com Beichte #00029787 vom 07.02.2012 um 15:37:19 Uhr (17 Kommentare).

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Meine Pinnwand

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Manie Wollust Selbstsucht Fremdgehen Maßlosigkeit Wien

Ich (w) hatte schon unzählige Männer im Bett, ich liebe es zu verführen, Sex zu haben und sie anschließend wieder in den Wind zu schießen, da ist es auch nebensächlich ob ich gerade in einer Beziehung bin oder nicht. Ich liebe es, mit meinen Bekanntschaften immer […]
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Beichthaus.com Beichte #00029784 vom 06.02.2012 um 23:03:37 Uhr in Wien (Simonsgasse) (41 Kommentare).

Gebeichtet von Weltquadrat
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Der Yoga-Lehrer

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Fremdgehen Eifersucht Verrat

Meine Freundin besucht seit einiger Zeit einen Yoga-Kurs mit zwei ihrer Freundinnen. Schon nach der vierten Stunde sagte sie mir, dass sie das Gefühl habe, einer der Lehrer machte sich an sie heran. Ich konnte mir das zunächst nicht wirklich vorstellen, da ich bis dato nur Gutes über die Yoga und Pilates-Schule gehört hatte, zu der sie geht. Sie erzählte mir aber von Mal zu Mal mehr Geschichten darüber, wie der betreffende Lehrer sie wiederholt an Stellen begrapschte, die ihr unangenehm waren, und in der Pause versuchte, mit ihr ins Gespräch zu kommen. Ich gab ihr den Rat, dem Lehrer unter vier Augen einfach mal zu sagen, was sie davon hielt. Leider wollte meine Freundin das nicht, weil sie fürchtete, dass sie dann bei dem Lehrer, beziehungsweise dem Team der Yoga-Schule in Ungnade fiel. Weiterhin legte sie mir ans Herz, ja nicht herumzuerzählen, dass sie sich von dem Lehrer belästigt fühlte.


Von Woche zu Woche jedoch steigerten sich seine Zudringlichkeiten, und in mir brodelte es bereits bedrohlich. Wir hatten mehrere Diskussionen in denen ich ihr nahelegte, entweder den Kurs zu wechseln, oder ein ernstes Gespräch mit dem Lehrer zu führen, doch sie wollte beides nicht und weigerte sich beharrlich irgendeinen Rat in der Sache von mir anzunehmen. Anstelle dessen ging sie dann irgendwann einfach dazu über mir nicht mehr zu erzählen, was beim Yogakurs so vor sich ging. Ich dachte so bei mir, dass sie dann wohl oder übel seine Grapschereien über sich ergehen lassen musste, obwohl mir das nicht passte, aber ich konnte sie ja schlecht zum Aufhören zwingen. Zwar zog ich die Möglichkeit in Betracht, den Lehrer mal selbst zur Seite zu nehmen um ihm ordentlich die Meinung zu geigen, aber das hätte sie sicher mitbekommen und dann hätte es wohl ein mittelgroßes Drama gegeben.


Stattdessen zog ich vorsichtig Erkundigungen über ihn ein, und siehe da, meine Freundin war bei weitem nicht die Einzige, die sich von ihm belästigt fühlte. Es gab wohl schon mehrmals Probleme dieser Art mit ihm, und sein Job hing daher auch am seidenen Faden, wie ich nach einiger Recherche erfuhr. Ich zögerte allerdings damit, ihn bei seinem Chef anzuschwärzen, da ich nicht wollte dass er wegen meiner Eifersucht seinen Job verliert. Außerdem war ich mir sicher, dass eine der anderen Frauen, an die er sich so heran schmiss, das schon erledigen würde.


Eines Tages bemerkte ich jedoch, dass sich meine Freundin ziemlich rege SMS mit jemandem schrieb. Mir fühlte nichts allzu Gutes, und als ich sie direkt darauf ansprach bestätigten sich meine Befürchtungen. Erst blockte sie ab, aber ich ließ nicht locker, und so gab sie irgendwann zu, dass sie sich mit ihrem Yogalehrer schrieb. Ich fragte sie daraufhin in sehr zynischem Tonfall ob man sie nur lange genug begrapschen und aufdringlich an ihr herumgraben müsse, damit sie Interesse bekam. Daraufhin rastete sie aus, und ich sagte ihr, dass ich unter diesen Umständen nicht bereit wäre, die Beziehung mit ihr weiterzuführen. Natürlich suchte sie direkt Trost in den Armen ihres Lehrers. Dummerweise stellte sich allerdings dabei heraus, dass der Gute in einer Fernbeziehung vergeben war und durchaus nicht bereit sich ihretwegen von seiner Freundin zu trennen. Sie stand also mit Nichts da außer einer Kurzaffäre, war allerdings viel zu stolz, um bei mir noch einmal angekrochen zu kommen, obwohl ich von ihren Freundinnen erfuhr, dass sie total fertig war wegen der Sache. Ich wollte mich aber noch unbedingt an ihrem Lehrer rächen, und so setzte ich einen ziemlich teuren Privatdetektiv auf ihn an, der einen knappen Monat Beweise für seine Affären mit Schülerinnen sammelte. Die entstandenen Fotos schickte ich anonym seinem Chef und seiner Freundin zu. Gestern habe ich offiziell erfahren, dass der Lehrer fristlos gekündigt worden ist und es bereitet mir tiefe innere Befriedigung. Meine Ex geht übrigens immer noch zum Yoga, das sie jetzt aber wahrscheinlich nötiger hat als je zuvor.

Beichthaus.com Beichte #00029778 vom 06.02.2012 um 11:14:29 Uhr (25 Kommentare).

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